Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

Buch von Katharina Oswald

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

Jedem Neubeginn wohnt ein Zauber inne: Der bewegende Auftakt der Lindenhof-Saga. Hohenlohe 1953: Nach dem Tod des Vaters kommen Marianne, ihre Mutter und ihre kleinen Schwestern kaum über die Runden. Die alte Schreinerei, einst Stolz der Familie, verfällt. Doch Marianne will sich dem Schicksal nicht ergeben. Zu sehr liebt sie den Duft der Werkstatt, die sanfte Wärme des Holzes unter ihren Fingern. Sie will wieder aufbauen, etwas ganz Neues wagen. Nur wer traut ihr das als Frau in diesen Zeiten zu? Marianne muss um ihren Traum kämpfen. Doch dann verliebt sie sich ausgerechnet in den traumatisierten Kriegsheimkehrer Alexandre... Drei Frauen kämpfen um Selbstbestimmung und die Liebe: Die Lindenhof-Saga.
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Serieninfos zu Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns ist der 1. Band der Frauen vom Lindenhof Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2023. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Bewertungen

Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

    Marianne und der Familienbetrieb Nach einigen Buchprojekten von Claudia Hornung und Andrea Bottlinger haben die beiden Autorinnen (Katharina Oswald) sich nun zusammengetan und ihr neustes Werk „Die Frauen vom Lindenhof“, das im Januar 2023 im Fischer Verlag erschienen, vorgelegt. Ich muss leider gestehen, dass ich weder die beiden kenne, noch eins ihrer Bücher gelesen habe und so wurde dieser Roman auch mein Debüt. Seit einigen Jahren bin ich ein großer Fan von historischen Romanen bzw. Familiensagas und daher auch immer wieder auf der Suche nach interessanten Geschichten. Das Cover hat mich sofort angesprochen und nachdem ich den Klapptext gelesen hatte, war meine Neugierde geweckt und ich wusste, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.
    Der flüssige und leichte Schreibstil der beiden Autorinnen hat mich angenehm überrascht und gefiel mir auf Anhieb. Bereits nach der ersten Seite merkte ich, wie mich dieses Buch immer mehr und mehr in seinen Bann zieht und ich in Mariannes Geschichte ein – und abtauchte. Den Roman konnte bzw. wollte ich kaum noch aus den Händen legen. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie die Handlung weitergehen wird. Wird Marianne ihren Traum verwirklichen oder nicht? Nicht nur der Erzählstil gefiel mir, auch die Charaktere waren ein perfekt. Authentisch und lebensnah wurden sie eingefangen und wieder gespiegelt. Irgendwie hatte ich fast den Eindruck, dass ich sie alle schon seit Jahren kenne, so vertraut waren sie mir. Ich könnte noch nicht einmal schreiben, wer mir besonders gut gefallen hat. Jede einzelne Person hatte ihren Platz und bereicherte die Geschichte. Zu den brillanten Figuren gesellt sich eine perfekte Kulisse. Nicht nur die Umgebung von Hohenlohe um 1953 wurde detailliert beschrieben, sondern auch die Schreinerei. Wer schon einmal in einer Schreinerei besucht hat, kennt den Duft von frisch geschnittenem Holz, den feinen Staub, der noch in der Luft schwebt oder die Hobelspäne, die auf dem Fußboden liegen und genau dieses Bild hatte ich während meiner gesamten Lesezeit permanent vor Augen. Einfach herrlich! Jetzt aber zu der Handlung. Marianne, die älteste Tochter der Familie Wagner lebt mit ihrer Mutter, ihrem Großvater und den beiden jüngeren Schwestern (Henni und Lottchen) auf dem Hof, wo auch die Schreinerei ihres Vaters steht. Nach dessen Tod wurde der Betrieb eingestellt und das Gebäude verfällt immer mehr. Marianne, die die Arbeit mit Holz immer geliebt hat, möchte die Schreinerei „wieder zum Leben“ erwecken. Nur wie? Ohne Geld und dann noch als Frau, der man eine Geschäftsführung schon gar nicht zutraut. Marianne weiß, dass sie kämpfen muss und mit ihrer Idee könnte es vielleicht klappen. Aber nicht nur beruflich, sondern auch privat hat sie einige Hürden zu meistern. Ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Alexandre ist bei den Dorfbewohnern ein Dorn im Auge. Werden die beiden dennoch eine Zukunft haben oder wird Alexandre Hohenlohe verlassen, um seinen Traum zu verwirklichen?
    Die beiden Autorinnen Katharina Oswald haben einen warm herzigen und wunderschönen Roman über eine starke Frau namens Marianne Wagner geschrieben. Als Leserin fieberte ich mich durch die Geschichte. Zum einen freute man sich, wenn der eine oder andere Erfolg gefeiert wurde, aber zum anderen litt man auch, wenn Marianne „die berühmten Steine“ in den Weg gelegt wurden. Schade, dass das 440seitige Buch so schnell ausgelesen war. Zum Glück dauert es nicht mehr lange, am 24.05.2023 (ebenfalls im Fischer Verlag) der zweite Band Die Frauen vom Lindenhof „Zusammen können wir träumen“. Ich freu mich auf ein Wiedersehen auf dem Lindenhof.
    Kaum hat dieses Jahr begonnen, schon habe ich, dank dieses Auftaktbandes, schon mein erstes Lesehighlight 2023. So kann es weitergehen.
    5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung obendrauf!
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  • Rezension zu Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

    Zum Inhalt: Anfang der 1950er Jahre möchte die junge Marianne den Familienbetrieb wiedereröffnen und sie lernt den Wanderarbeiter Alexandre kennen, der eigentlich Künstler ist, aber nach seinen Erlebnissen im Krieg nicht mehr so malen kann, wie er es möchte. Es entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen ihnen, die jedoch vom Dorf missbilligt wird, genauso wie es moniert wird, dass eine Frau ein Geschäft leitet. Schauplatz ist vorwiegend der abseits gelegene Lindenhof in Hohenlohe in Süddeutschland.
    Meine Meinung: Die Autorinnen haben es durchaus geschafft, mich in ihre Geschichte hineinzuziehen. Als Erstes fand ich die Idee, dass Marianne entsprechend ihrer Möglichkeiten aus der Schreinerei des Vaters etwas Eigenes macht, interessant und habe gern dabei zugesehen, wie sich ihr Geschäft entwickelt. Dann fand ich einige der Figuren (Alexandre, Ludwig, Henni) ansprechend, aber selbst diese blieben vergleichsweise blaß. Die Darstellung ist zwar sehr detailreich, verliert sich aber in Nebensächlichkeiten, so dass außergewöhnliche Ideen und Passagen, die dieser Roman sehr wohl enthält, fast darin untergehen. Mit der Schreibe bin ich nie wirklich warm geworden. Ich fand die Figuren eindimensional. Es ist für mich uninteressant, wenn es "die Guten", "den Bösen" oder "die Naive" gibt. Zum Ende hin fand ich die Darstellung überhastet. Da hätte es geholfen zu bemerken, dass der Roman eine umfangreiche Leseprobe für den folgenden Teil enhält. So stand ich unvermutet vor dem Schluß. Zusammengefasst vergebe ich drei Sterne
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

    Inhalt:
    Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie aus einem kleinen Dorf im Hohenlohischen (nördliches Baden-Württemberg) in den Jahren 1953 bis 1957. Bei den Wagners ist der Vater im Krieg gefallen und die familieneigene Schreinerei verfällt; die Witwe schlägt sich mit den Kindern mehr schlecht als recht durch. Die älteste Tochter möchte die Schreinerei wieder in Betrieb nehmen und hat eine Marktlücke entdeckt - diese soll helfen, den Plan in die Tat umzusetzen. Doch so einfach ist das alles nicht: eine Frau als Entscheiderin, die den Mitarbeitern sagt, wo es langgeht, ist zu dieser Zeit in der von Männern dominierten Geschäftswelt noch nicht akzeptiert, und so liegt vor Marianne ein beschwerlicher Weg.
    Autorinnen:
    Katharina Oswald ist das Pseudonym der Autorinnen Andrea Bottlinger und Claudia Hornung, die beide aus dem nördlichen Baden-Württemberg stammen und mir bis dato unbekannt waren.
    Sprecherin:
    Sabine Arnhold ist mir als Sprecherin von Hörbüchern schon bekannt. Ihre Stimme ist angenehm und die Satzbetonung einwandfrei. Etwas irritiert hat mich, dass sie manchmal Wörter mit kurzem Vokal lang ausspricht, z.B. ‚hochschwappte‘ ist bei ihr ‚hochschwahbte‘ (Track 134).
    Meine Meinung:
    Ich war von dem Hörbuch sehr angetan, die ‚Zutaten‘ waren ganz nach meinem Geschmack. Familiengeschichten, die in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielen, interessieren mich sehr, denn es gibt für mich als Kind der 50er-Jahre viele ‚Ja, so war das‘- Momente. Zu hören, wie sich eine junge Frau in den nicht einfachen Nachkriegsjahren engagiert und an der Schaffung des Wirtschaftswunders beteiligt, war äußerst spannend. Ich habe sehr gern den Weg dieses ‚Startup‘ mit den üblichen Problemen wie Material- und Personal-beschaffung, Finanzierung und Marketing verfolgt und fand das von den Autorinnen sehr gut beschrieben. Klar gab es im Laufe der Entwicklung auch Schwierigkeiten, die überwunden werden mussten – und hier ist mein kleiner Kritikpunkt: ab etwa 75% des Verlaufs nehmen die Rückschläge diverser Art etwas überhand; da wäre weniger mehr gewesen, um die Glaubwürdig-keit nicht überzustrapazieren.
    Die damalige Zeit wurde durch Einflechten historischer Ereignisse gezeichnet: die Fußball-weltmeisterschaft 1954, Schlager von damals, Kinofilme dieser Jahre waren dabei und auch der damalige Bundeswirtschaftsminister Erhard bei der Eröffnung der noch jungen Nürnberger Spielwarenmesse 1957: solche Farbtupfer hätten gerne mehr sein dürfen.
    Liebesgeschichten hat es auch gegeben, aber die haben sich nicht in den Vordergrund gedrängt, sondern waren Teil des familiären Lebens.
    Ich vergebe für dieses schöne Hörbuch
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Ausgaben von Die Frauen vom Lindenhof: Ein Neuanfang für uns

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 454

Besitzer des Buches 9

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