16 Uhr 50 ab Paddington

Buch von Agatha Christie, Ulrich Blumenbach

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu 16 Uhr 50 ab Paddington

Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.
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Serieninfos zu 16 Uhr 50 ab Paddington

16 Uhr 50 ab Paddington ist der 8. Band der Miss Marple Reihe. Diese umfasst 16 Teile und startete im Jahr 1930. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1986.

Über Agatha Christie

Ihr vielfach verfilmter Roman "Mord im Orient Express" fällt meist zuerst ein, wenn das Gespräch auf Bücher der britischen Erfolgsautorin kommt. Agatha Christie wurde 1890 in Torquay in der Grafschaft Devon geboren und wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf. Mehr zu Agatha Christie

Bewertungen

16 Uhr 50 ab Paddington wurde insgesamt 78 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu 16 Uhr 50 ab Paddington

    Es gibt ja einige Bücher von Agatha Christie, die durch die Verfilmungen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben und ich denke, dieser Band hier mit Miss Marple gehört dazu.
    Ich hab weder den Film mit Margaret Rutherford noch die Serie mit Joan Hickson in der Hauptrolle gesehen, werde das aber auf jeden Fall nachholen.
    In den meisten Miss Marple Büchern bisher war ja die alte Dame eher weniger präsent. Hier haben wir wieder einen Band, in dem sie öfter vorkommt und eine zielgerichtete Rolle spielt. Eine Freundin von ihr, Mrs McGillicuddy, beobachtet während einer Zugfahrt nämlich einen Mord, doch die Leiche taucht nicht auf und auch keine Vermisstenmeldung.
    Während die Polizei zwar nachforscht, aber nicht so wirklich an die Version des Zugmordes glaubt, weiß Miss Marple genau, dass sie sich auf die Aussagen ihrer alten Freundin verlassen kann. Sie macht sich selbst auf den Weg, um Hinweise zu finden und engagiert schließlich jemanden, der ihr bei der Suche nach der Leiche helfen soll.
    Recht schnell füllt sich dann auch der Kreis mit Verdächtigen, wobei scheinbar niemand mit der Toten etwas zu tun hat und man somit viel mit zu rätseln hat, was jetzt wohl dahintersteckt.
    Wie immer finde ich die Atmosphäre der Zeit gerade aus der Sicht von jemanden, der in dieser tatsächlich gelebt hat besonders spannend. Die reichen Großeltern oder Eltern, die jungen Erben die nur auf das Geld warten und die Familienkonstellationen bzw. der Umgang miteinander fasziniert mich total. Hier waren einige sehr unterschiedliche Charaktere zusammen gewürfelt und man hatte ein klares Bild, auch wenn man nicht so recht wusste, woran man war. Was natürlich dazu beiträgt bis zum Schluss zu rätseln, wer und warum hinter dem Mord steckt.
    Ein solider Krimi mit dem typischen Agatha Christie Flair, von dem ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.
    Mein Fazit: 4 Sterne
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  • Rezension zu 16 Uhr 50 ab Paddington

    Miss Marple bekommt Besuch von ihrer Freundin Mrs. McGillicuddy, die ganz aufgelöst berichtet, sie habe von ihrem Zug aus beobachtet, wie in einem Zug auf dem anderen Gleis eine Frau erdrosselt wurde. Seltsamerweise ergeben die Nachforschungen der beiden Ladies jedoch nichts - keinen Leichenfund, keine Vermisstenmeldung. Die Polizei glaubt wohl eher an ein Hirngespinst einer älteren Dame als an einen Mord.
    Doch Miss Marple weiß, dass ihre Freundin sich das Gesehene bestimmt nicht eingebildet hat. Mit ihrer messerscharfen Kombinationsgabe und der Hilfe ihrer jungen Freundin Lucy Eyelesbarrow sorgt sie tatsächlich dafür, dass die Leiche gefunden wird - auf dem Grundstück von Rutherford Hall, dem Sitz einer reichen Fabrikantenfamilie. Das kann kein Zufall sein, denkt Miss Marple, und macht sich daran, gemeinsam mit Lucy und der Polizei die Familie Crackenthorpe genauer unter die Lupe zu nehmen.
    Ein wunderbar nostalgisches Krimivergnügen. Blut und Gedärme sucht man hier vergebens, aber das einzige, was man bemängeln könnte, ist der etwas konstruiert wirkende Anfang. Der Fall an sich entwickelt sich gemächlich, aber sehr atmosphärisch und natürlich very British, und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf. Allerdings habe ich beschlossen, weitere Christies auf englisch zu lesen. Die Übersetzung ist okay, aber sie hat nicht den Charme des Originals.
    Miss Marple selbst kommt hier nicht so stark zum Zuge wie sonst, die pfiffige Lucy trägt einen guten Teil zu den Ermittlungen bei, aber im Finale ist die alte Dame wieder mal großartig. Christie ist einfach kultig.
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  • Rezension zu 16 Uhr 50 ab Paddington

    Hier ein Klassiker, den viele sicher von der Verfilmung mit Margret Rutherford kennen. Ich liebe die Miss-Marple-Filme, aber sie haben mit dem Buch nicht allzu viel gemein. So auch bei diesem Buch, das ich sehr empfehle. Es macht Spaß zu lesen und mir ist die Miss Marple aus Christies Büchern noch mehr ans Herz gewachsen als die resolute Film-Miss-Marple, die schwungvoll ihren Umhang umhängt und zur Tat schreitet.
    Die Miss Marple hier im Buch hält sich eher im Hintergrund, ihre Freundin Elspeth wird Zeugin des Mordes im vorbeifahrenden Zug, doch nur sie glaubt ihr. Und sie schleußt sich auch nicht persönlich in den verdächtigen Haushalt der Familie Crackenthorpe ein, sondern beauftragt damit eine gute Bekannte...
    Amazon:
    "Rezensentin/Rezensent: klabaaz (Mehr über mich) aus Freiburg Deutschland
    Wer kennt nicht den häufig im Fernsehen wiederholten englischen Spielfilm gleichen Titels mit Margaret Rutherford und wer würde diesen Film nicht lieben? Und doch gibt es eine Steigerung dazu, nämlich die Romanvorlage. Zum einen deshalb, weil der Roman sehr viel realistischer ist als der Film: wer würde z.B. glauben, dass Miss Marple in ihrem hohen Alter eine Anstellung als Köchin, Haushaltshilfe etc. bekommen würde? Diesen Part übernimmt im Buch eine sehr viel jüngere Frau. Zum anderen hält sich Miss Marple im Buch selbst überhaupt viel mehr im Hintergrund als im Spielfilm, der zu großen Teilen auf Margaret Rutherford zugeschnitten ist. So ist es im Roman auch nicht Miss Marple, die den Mord im Zug beobachtet, sondern eine ihrer Freundinnen. Diese ist es auch (muss es sein), die am Ende den Mörder identifiziert. Da also Miss Marple sich zurücknimmt und die Handlung auf viel mehr Personen ausgebreitet ist, haben wir es beim Roman im Vergleich zum Film mit einer bedeutend interessanteren Figurenkonstellation zu tun. Deshalb das Schlussurteil: Auch wenn man den Film kennt, sollte man das Buch lesen. Es lohnt sich. "
    Klar lohnt es sich, diesen Krimi zu lesen. Agatha Christie hat wieder einmal eine tolle und spannende Handlung in Petto, die Charaktere sind wundervoll auf ihre ganz verschiedene Art. Die Handlung spielt im ländlichen England vor gut 50 Jahren und die Stimmung und Atmosphäre, die Christie beschreibt ist einfach Klasse zu lesen.
    Und obwohl Miss Marple sich eher im Hintergrund hält, hat sie die Fäden in der Hand. Sie kommt erst auf die Idee, wie die Leiche aus dem Zug entfernt werden konnte, sie lässt sich von Lucy Eyelesbarrow berichten, was im verdächtigen Haus vorgeht und sucht es denn auch selbst mal auf, unter dem Vorwand, ihre "Nichte" Lucy zu besuchen, damit sie sich selbst ein Bild von den Menschen dort machen kann.
    Und Miss Marple kann sich schnell ein Bild von den Menschen machen und sie auf ihre unnachahmliche Art einschätzen und ihre Schwächen und Stärken einordnen. Eine tolle Frau grüße von missmarple
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Ausgaben von 16 Uhr 50 ab Paddington

Taschenbuch

Seitenzahl: 272

Hardcover

Seitenzahl: 256

E-Book

Seitenzahl: 317

Hörbuch

Laufzeit: 00:02:50h

16 Uhr 50 ab Paddington in anderen Sprachen

  • Deutsch: 16 Uhr 50 ab Paddington (Details)
  • Englisch: 4.50 from Paddington (Details)
  • Spanisch: El Tren de Las 4,50 (Details)

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