Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr

Buch von William Voltz

Cover zum Buch Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr

Titel: Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr

4,5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Perry Rhodan digital

Format: E-Book

Seitenzahl: 120

ISBN: B007ZXZ744

Termin: Mai 2012

Aktion

Bewertungen

Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr wurde bisher einmal bewertet.

(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr

    • 30. Januar 2025 um 18:48
    Inhalt(Vorwort/Editorial):
    Mehr als 400 Jahre sind seit dem Tag vergangen, da Perry Rhodan durch seine Expedition mit der BASIS tiefe Einblicke in die kosmische Bestimmung der Menschheit gewann und in die Dinge, die auf höherer Ebene, also auf der Ebene der Superintelligenzen, vor sich gehen.
    In folgerichtiger Anwendung seiner erworbenen Erkenntnisse gründete Perry Rhodan Anfang des Jahres 3588, das gleichzeitig zum Jahr 1 der Neuen Galaktischen Zeitrechnung (NGZ) wurde, die Kosmische Hanse, eine mächtige Organisation, deren Einfluss inzwischen weit in das bekannte Universum hineinreicht.
    Dennoch ist der Hanse selbst im Jahr 425 NGZ weder etwas über die Galaxis Vayquost bekannt noch über die Kranen, die dort die größte Macht darstellen.
    Doch diese Macht ist im Innern nicht sehr gefestigt, wie sich nach dem Tod eines der drei regierenden Herzöge alsbald zeigt. Die Bruderschaft, eine Geheimorganisation, trägt Unruhe unter die Bewohner des Zentralplaneten und sorgt für bürgerkriegsähnliche Zustände.
    Hauptziel der Angriffe der Bruderschaft ist das Orakel, das von Atlan verkörpert wird. Unter diesen ungünstigen Umständen erwacht der Einsame der Zeit aus 200-jähriger Starre - und es kommt zu ATLANS RÜCKKEHR ...
    Mehr zum Inhalt: https://www.perrypedia.de/wiki/Atlans_R%C3%BCckkehr
    Meine Beurteilung/Kommentare zum Roman aus dem ehemaligen Perry Rhodan/Galaktischem Forum:
    Nach reichlich Abstinenz wieder ein Atlan-Roman im Ich-Schreibstil, wobei sich Voltz hier zwischen zwei Erzählebenen bewegt. Oder besser gesagt zwischen zwei Zeitebenen.
    Der Großteil des Romans war ein routiniertes Zusammenführen (und natürlich das Weiterführen) der Ereignisse. Was mir aber am Roman am meisten gefallen hatte, das war der Ich-Schreibstil aus Atlans Sicht. So einen Atlan-Darstellung liest man nicht oft in der PR-Serie. Atlans Sinnieren war schon ziemlich philosophisch, poetisch und häufig auch melancholisch. Hier spürte man, dass Atlan ein weitgereister, lange Zeiten überdauernder und kosmischer Mensch (nein, eigentlich Arkonide ) ist. Am deutlichsten erschien mir das, wenn Atlan Anweisungen gab, die mit Sicherheit lange Zeiten erfordern würden. Was andere wahrnahmen, er aber nicht. Da kommt mir spontan die Szene vor, in der Atlan sich wundert, wieso sich seine Schiffskameraden von ihm verabschieden wollen. Er will sich ja nur an den Spoodiepulk anschließen, aber nicht für immer, irgendwann wollte er ja wieder raus. Aber im Gegensatz zu ihm war seinen Freunden klar, dass sie dann nicht mehr am Leben sein würden. Die Melancholie des „Einsamen der Zeit“ sticht hier mal richtig stark hervor.
    Erwähnt wird auch, dass es außer den Betschiden noch andere Verstoßene gab, die Atlan auf jeden Fall wieder einsammeln wollte. Aber auf Grund der Störrungen SENECAs wurden die Betschiden übersehen.
    Fischer – der Karate-Roboter – wird als großer Spoodieroboter bezeichnet. Und Atlan äußert die Vermutung, dass es die Spoodies Ähnlichkeiten zu virenartigen Gebilden aufweisen. Außerdem warnt er Surfo, dass wenn man sich mehr als einen Spoodie einsetzt, man nach oder/und von ihnen süchtig wird.
    An seinen Ausflug in die Materiequelle kann sich Atlan nicht erinnern, aber ab und zu träumt er davon. Jedenfalls hat er im Roman häufig, dass Gefühl eine Marionette bzw. eine Puppe der Kosmokraten zu sein.
    Apropos Marionette. Ich hatte darauf geachtet, ob hier Hinweise auftauchen, dass Atlan möglicherweise die Ereignisse die im Zyklus aufgetreten sind, irgendwie herbeigeführt bzw. manipuliert hatte. Tja, von Atlans Seite her kamen keine solche Offenbarungen. Das einziger seinerseits im Roman war die Manipulation Herzogs Munduuns, als der wissen wollte, wer sich hinter der unbekannten Stimme verbirgt. Schade, dass Voltz nicht geschrieben hat, wie diese Scharade ausgesehen hat. Aber Atlan machte sich Vorwürfe, dass Herzog Muduun später möglicherweise auch seinetwegen (oder wegen der Kosmokraten) den Tod gesucht haben könnte.
    Insgesamt ein richtig toller Roman, in dem Atlan mal weniger als pubertierende, arkonidische Oberzicke sondern als richtig kosmisches Wesen glänzen konnte.
    Meine Wertung: (Zufriedenheit: 87,8%)
    Zusatzinfos:
    Titelbild/TiBi/Cover (größeres Format): https://www.perrypedia.de/mediawiki/images/4/4c/PR1048.jpg
    Illustration 1: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R1048Illu_1.jpg
    Illustration 2: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R1048Illu_2.jpg
    (Die Illustrationen sind in dem eBook-Format nicht enthalten!)
    Das Titelbild ist zwar gut gemacht und stimmungsvoll, aber für mich gibt es den Inhalt, oder besser gesagt die Atmosphäre des Romans nicht wirklich wieder. Wenn ich es interpretieren soll, würde ich sagen, es sind eine Space-Disk von der SOL in Begleitung von einigen primitiven Raketenraumern der Kranen. Bei den Illustrationen hat sich Alfred Kelsner mehr auf Atlan konzentriert. Aber bei der zweiten Illustration hat Atlan für jemanden, der ca. zweihundert Jahre liegend verbracht hat einen zu muskelösen Körper. So einen Sixpack kriegt man nicht vom Liegen!!!
    PS:
    Die Autoren können sich wohl nicht richtig entscheiden, wie die Beziehungskiste zwischen den Betschiden aussehen soll.
    Weiterlesen

Ausgaben von Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr

E-Book

Cover zum Buch Perry Rhodan 1048. Atlans Rückkehr

Seitenzahl: 120

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 2. November 2021
Update: 30. Januar 2025 um 18:48