Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment

Buch von William Voltz

Cover zum Buch Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment

Titel: Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment

4,5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Perry Rhodan digital

Format: E-Book

Seitenzahl: 122

ISBN: B007ZXZF8M

Termin: Mai 2012

Aktion

Bewertungen

Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment wurde bisher einmal bewertet.

(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment

    • 21. Januar 2025 um 19:11
    Inhalt(Vorwort/Editorial):
    Mehr als 400 Jahre sind seit dem Tag vergangen, da Perry Rhodan durch seine Expeditionen mit der BASIS tiefe Einblicke in die kosmische Bestimmung der Menschheit gewann und in die Dinge, die auf höherer Ebene, also auf der Ebene der Superintelligenzen, vor sich gehen.
    In folgerichtiger Anwendung seiner erworbenen Erkenntnisse gründete Perry Rhodan Anfang des Jahres 3588, das gleichzeitig zum Jahr 1 der Neuen Galaktischen Zeitrechnung (NGZ) wurde, die Kosmische Hanse, eine mächtige Organisation, deren Einfluss inzwischen weit in das bekannte Universum hineinreicht.
    Gegenwärtig, im Jahr 424 NGZ, sieht sich die Hanse, die neben dem interstellaren Handel auch der kosmischen Verteidigung dient, schweren Anschlägen der Superintelligenz Seth-Apophis ausgesetzt.
    Nicht nur mehrere relativ abgelegene Welten, auf denen Handelskontore der Hanse errichtet worden waren, bekamen das bereits zu spüren, sondern auch die Erde selbst, die Heimatwelt der Menschen.
    Dort konnte die Bedrohung durch die Computerbrutzellen zwar abgewehrt werden, doch die "schlafenden" Agenten der Superintelligenz können zu jeder Zeit und an jedem Ort wieder aktiv werden und neues Unheil anrichten - ein ähnliches Unheil, wie es hervorgerufen wird durch DAS VIREN-EXPERIMENT ...
    Mehr zum Inhalt: https://www.perrypedia.de/wiki/Das_Viren-Experiment
    Meine Beurteilung/Kommentare zum Roman aus dem ehemaligen Perry Rhodan/Galaktischem Forum:
    So, der Roman ist durch. Wo soll ich bloß anfangen? Am besten mit der Info, dass, als ich den Roman und den Zyklus zum ersten Mal gelesen habe, sich mir nicht alle Inhalte erschlossen hatten, dafür fehlten mir die Abschnitte ab der zweiten Hälfte des Aphilie-Zyklus – da ich diesen Zyklus parallel zur Aphilie las. Bereits damals hatte mir dieser Roman sehr gut gefallen, und dieser Eindruck hat sich auf jeden Fall bestätigt. Der Roman war spannend und faszinierend vom Anfang bis Ende.
    Jen Salik kehrt zurück, und dass mit meiner Lieblingsszene in diesem Roman. Eine richtig toll beschriebenes erstes Kapitel, das nicht nur einen kosmischen Hauch verströmt, sondern auch eine gewisse menschliche Komponenten enthält. Ein Jen Salik der sich Sorgen macht, wie man auf ihn reagieren wird, weil er den „verschwundenen“ Zellaktivator von Ribald Corello trägt. Und die Szenen seiner Diskussion mit einem „belebten“ Toten (seinem einzigen Begleiter für eine sehr lange Zeit), der sich am Ende seiner eigenen Bestattung widersetzt und von Jen Salik überrumpelt werden muss, waren einfach köstlich.
    Alaska versucht immer noch mit Carfeschs Hilfe sein Cappinfragment loszuwerden. Hängt aber später mit Salik zusammen und beide diskutieren über „kosmische“ Ereignisse, die bereits stattgefunden hatten, stattfinden und die noch stattfinden werden. In dieser Diskussion fallen Stichwörter wie
    Also sehr viel „kosmischen“ Ausblicks auf den weiteren Verlauf des Zyklus bzw. Großzyklus.
    So faszinierend diese Andeutungen auch sind, so wurden diese Diskussionen schon etwas zu routinemäßig von Voltz abgehandelt. Viel besser fand ich ihn, neben dem ersten Kapitel, bei den Abschnitten, die sich mit dem Viren-Experiment von Quiupu beschäftigten. Die ganzen Nebenprotagonisten darin wurden auf typische Voltz-Art lebendig, glaubhaft und interessant geschildert, in die Handlung einbaut und mit dem fremdartigen Quiupu konfrontiert. Und es ist schon unglaublich, wie Voltz es schafft, mit wenigen Worten so gut Protagonisten Leben einzuhauchen, ohne das Tempo des Romans abzubauen. Einfach großartig und spannend bis zum Schluss. Nein, eigentlich baut er die Spannung mit jeder weiteren Szene aus, in denen das Monster nicht auftaucht, sondern man nur die Schäden findet, die das Monster anrichtet.
    Neben den vielen Elementen eines Horrorromans, verströmt der Roman an der einen oder anderen Stelle einen melancholischen Unterton. Nicht nur bei der typischen Äußerung von Alaska gegenüber Salik, sondern viel stärker wird der melancholische Unterton deutlich bei Quiupus Schuldgefühlen, die in sogar an Selbstmord denken lassen. Oder bei der Erwähnung von einer möglichen Selbstmordgefährdung von Bruke Tosen, der in dem Roman erwähnt wird. Auch Quiupu wird eine Selbstmordgefährdung unterstellt,
    Was Rhodan angeht, der wirkte in diesem Roman eher wie ein Schatten seines früheren Selbst (hat während des Zeitsprungs offenbar ziemlich abgebaut). Er erhält eine Einladung nach Dom Kesdschan,
    Ist auch mit vielen anderen Problemen konfrontiert. Und wie geht er diese Probleme an. Er fragt sein „Orakel“ um Rat, statt selbst Entscheidungen zu treffen – irgendwie muss ich dabei nicht nur an das Herzogtum von Krandhor sondern auch an die degenerierten Arkoniden und den Robotregenten denken. Was auch immer Rhodan dabei von NATHAN erfahren hat, nicht nur verschweigt er es vor Bully,
    Insgesamt ein sehr guter Roman von Voltz, der für mich zwar nicht zu einem seiner ganz großen Top-Romanen gehört, aber einer der Besten in diesem Zyklus ist (zurzeit sogar der Beste, schlägt ganz knapp den Roman von Marianne).
    Meine Wertung: (Zufriedenheit: 94,2%)
    Zusatzinfos:
    Titelbild/TiBi/Cover (größeres Format): https://www.perrypedia.de/mediawiki/images/7/76/PR1020.jpg
    Illustration: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…/PR1020Illu.jpg
    (Die Illustrationen sind in dem eBook-Format nicht enthalten!)
    Japanisches Titelbild/TiBi: https://www.perrypedia.de/mediawiki/imag…R-Japan-510.jpg
    Auf dem Titelbild kann man übrigens das Monster sehen, dass durch das Viren-Experiment entstand.
    Was die Illustration angeht: Ich habe nicht wirklich verstanden, um was es sich genau handelt. Bin nicht mal sicher, ob es was mit dem Roman zu tun hat, oder eher ein eigenes Bild des Künstlers ist, welches er aus Zeitnot einfach so zweckentfremdet hat. Na ja, immerhin passt es zum Thema (sieht ziemlich skurril aus).
    Auf dem japanischen TiBi sind mal wieder reichlich Persönlichkeiten abgebildet. Der Rothaarige ist Reginald Bull (Bully), der mit der Maske ist Alaska. Der Kerl mit der dicken Nase ist wahrscheinlich Jen Salik. Im Hintergrund ist die Silhouette von Quiupu und die Augen des Monsters zu sehen.
    Weiterlesen

Ausgaben von Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment

E-Book

Cover zum Buch Perry Rhodan 1020. Das Viren-Experiment

Seitenzahl: 122

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 2. November 2021
Update: 21. Januar 2025 um 19:11