Richter morden besser
Buch von Thorsten Schleif
Titel: Richter morden besser
Thorsten Schleif (Autor)
Band 1 der Strafrichter Siggi Buckmann-Reihe
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783453426160
Termin: Juli 2022
Aktion
-
Nominiere dieses Buch zum BücherTreff Leserliebling 2025!
-
Kurzmeinung
ViktoriaScarlett In diesem Buch wurde mir viel zu viel wild spekuliert und zu wenig ermittelt, dennoch hat die Grundidee etwas für sich.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Richter morden besser
Der Richter, dein Henker Als junger Jurastudent träumte Siggi Buckmann davon, die Welt ein Stück gerechter zu machen. Als alter Hase im Richteramt schiebt er nur noch Dienst nach Vorschrift. In den Justizbehörden regiert die Bürokratie und sämtliche Urteile, die Siggi fällt, werden in Berufungsverfahren wieder aufgehoben. Erst der Tod eines obdachlosen Junkies rüttelt Siggi wieder wach. Als niemand die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will, beginnt Siggi, die Dinge anders zu betrachten. Da er das System seit Jahrzehnten kennt, weiß er, wie man dessen Schwachstellen nutzen kann. Vielleicht kommt ja auch er selbst mit einem Verbrechen davon? »Hätten Kommissar Schimanski und Richterin Barbara Salesch einen unehelichen Sohn gezeugt, wäre er der geistige Zwillingsbruder von Strafrichter Buckmann.« Karsten Dusse, Autor von »Achtsam morden«
Weiterlesen
Serieninfos zu Richter morden besser
Richter morden besser ist der 1. Band der Strafrichter Siggi Buckmann Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2022. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2025.
Bewertungen
Richter morden besser wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.
Meinungen
-
In diesem Buch wurde mir viel zu viel wild spekuliert und zu wenig ermittelt, dennoch hat die Grundidee etwas für sich. -
Ein eigener Schreibstil und eine interessante Geschichte machen den Roman lesenswert.
Rezensionen zum Buch
-
Rezension zu Richter morden besser
- Flyspy
-
25. Juli 2022 um 16:39
Humorig und dramatisch zugleichWeiterlesen
Ein ursprünglich hoch-idealistischer Richter, der nach vielen Jahren Dienstzeit mit seinen Mitteln einen kreativen Weg findet, um für Gerechtigkeit zu sorgen, so wie er sie versteht. Auf diesem Weg schafft er es auch, seine Familie zu schützen.
Richter Siggi Bruckmanns Gedankenwelt bringt einen zum Schmunzeln. Seine Gedanken spricht er in den seltensten Fällen aus, dieser Gegensatz macht einen Teil des Reizes dieses Romans aus. Ein zynischer Blick auf die Gerichtsbarkeit und die Politik, in der eine Hand die andere wäscht und dabei die Justiz handlungsunfähig macht, rundet die Story ab. Das Buch liest sich überwiegend launig. Die Charaktere kann man sich gut vorstellen, sowohl Siggis Freunde im Gericht als auch die Kriminellen, die auf einer breiten Skala von Mitläufer bis zum machtbesessenen Sadisten rangieren.
Nicht jede Seite liest sich locker, vor allem wenn Gewalt im Spiel ist. Ohne diese Szenen würde die Geschichte jedoch nicht funktionieren. Insgesamt war das Buch gut zu lesen und hat unterhalten, wahrscheinlich ist manches überzeichnet, etwas Fakt und etwas Fiction, das hat für mich so gepasst. -
Rezension zu Richter morden besser
- ClaudiasBuecherregal
-
24. Juli 2022 um 20:36
Siggi Buckmann war einst ein ambitionierter Jurastudent, der als Richter etwas bewirken wollte. Doch mittlerweile ist dieser Optimismus verloren gegangen. Zumindest am Amtsgericht kann er nichts „reißen“ und das hat er mittlerweile akzeptiert. Als jedoch ein bekannter Junkie stirbt und es niemanden zu interessieren scheint, wird Siggi wachgerüttelt und versucht Ermittlungen in die Wege zu leiten – er ist sogar der Selbstjustiz gegenüber nicht mehr abgeneigt.Weiterlesen
Der Großteil des Buches wird aus der Ich-Erzähler-Perspektive des Richters Siggi Buckmann geschildert, was mir gefallen hat, denn ich glaube einen Richter als Protagonisten hatte ich noch nicht (oft). Der Schreibstil ist sehr locker (eigentlich nicht typisch Kriminalroman) und es wurde viel (schwarzer) Humor und Sarkasmus eingebaut (auch eher untypisch für dieses Genre). Gerade Letzteres war aber angenehm und passte vor allem zur Figur des Siggi Buckmann.
Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Allerdings denke ich (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt), dass ich weitere Bände nicht lesen werde. Ich mag zwar den Protagonisten sehr gerne und vor allem auch, wie es zum Mord kam, trotzdem plätscherte alles irgendwie vor sich hin und war nicht wirklich spannend. Gut fand ich die eingebaute Kritik am Rechtssystem, die sicherlich angebracht ist.
Fazit: „Richter morden grundsätzlich nicht“ und wenn sie es dann doch einmal tun wollen? Siggis Herangehensweise fand ich gut und auch den lockeren Schreibstil mit Humor und Sarkasmus mochte ich. Trotzdem war es für mich nur ein Buch zum „leicht weglesen“, das keinerlei Spannung aufbauen konnte.
Rezensionen zum Hörbuch
-
Rezension zu Richter morden besser
- ViktoriaScarlett
-
18. September 2024 um 20:37
In diesem Buch wurde mir viel zu viel wild spekuliert und zu wenig ermittelt, dennoch hat die Grundidee etwas für sich. Mehr erzähle ich dir unten im Text.Weiterlesen
[…]
Meine Meinung zur Geschichte:
Ich hatte dieses Hörbuch als Rezensionsexemplar angefragt, weil mich der Klappentext ansprach. Leider stand nirgends dabei, dass es sich um einen dritten Band einer Reihe handelt. Ich kam erst beim Hören darauf und so fehlte mir das Vorwissen, weswegen ich das Denken und Handeln von Siggi Buckmann nicht immer nachvollziehen konnte. Der Schreibstil des Autors war flüssig und brachte die Geschehnisse schnell voran.
Grundsätzlich kam ich schnell in die Geschichte hinein und begleitete den Richter bei seinem Alltag. Die vermeintlichen Mordanschläge häuften sich relativ schnell. Die Ermittlungen dazu waren mau bis gar nicht vorhanden. Parallel dazu gab es einen weiteren Handlungsstrang mit einer anderen Richterin. Diese Frau war für mich die sympathische Person des ganzen Werkes. Sie ist taff, schlagfertig und lässt sich nicht bestechen. Siggi ist ein guter Richter, das ohne Zweifel. Allerdings zog er mir im Privatleben zu schnell voreinige Schlüsse und spekulierte zu viel. Als Richter müsste er doch wissen, wie wichtig Beweise sind.
Der Geschichte selbst fehlte in meinen Augen die Tiefe. Lag das für mich daran, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne? Hätte ich Siggis Paranoia besser verstanden? Schwer zu sagen. In meinen Augen war Siggis Handeln überzogen und dann wandelte er auch noch auf dunklen Faden, vage ausgedrückt. Die Grundidee war durchaus spannend und es gab einige gute Szenen, meistens mit der Richterin. Meine Vermutungen wurden im Verlauf des Geschehens zu Tatsachen. Ein paar wenige Wendungen brachten mich ein bisschen zum Mitfiebern. Trotz allem war das Buch nicht langweilig, weil die Ereignisse durch die kurzweilige Erzählweise rasch vorüberzogen.
Das Ende war leicht vorhersehbar und für mich eine logische Konsequenz. Möchte ich die weiteren Bände der Reihe hören oder lesen? Eher nicht.
Meine Meinung zum Sprecher:
Simon Jäger gehört definitiv zu den besten Hörbuchsprechern. Sein Vorlesen ist mitunter ein Grund, warum sich das Hörbuch kurzweilig anfühlte. Ich mochte es, wie er den gelesenen Text vortrug und damit ein Mindestmaß an Spannung erzeugte.
Mein Fazit:
Dem Krimi liegt eine solide Idee zu Grunde, sie konnte mich allerdings nur wenig überzeugen. Leider kenne ich die Vorgängerbände nicht, weshalb mir das Vorwissen fehlte. Siggis Persönlichkeit war mir deshalb zu flach und zu paranoid. Der zweite Handlungsstrang mit der Richterin war definitiv das Beste an dem Buch. Durch sie entstand etwas Spannung, welche durch Sprecher Simon Jäger auf mich übertragen werden konnte. Trotz der negativ empfundenen Punkte war die Geschichte kurzweilig, dass leicht vorhersehbare Ende schon fast logisch.
Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Ausgaben von Richter morden besser
Besitzer des Buches 20
Update: 6. Dezember 2025 um 11:08





