Richter morden besser

Buch von Thorsten Schleif

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Richter morden besser

Der Richter, dein Henker Als junger Jurastudent träumte Siggi Buckmann davon, die Welt ein Stück gerechter zu machen. Als alter Hase im Richteramt schiebt er nur noch Dienst nach Vorschrift. In den Justizbehörden regiert die Bürokratie und sämtliche Urteile, die Siggi fällt, werden in Berufungsverfahren wieder aufgehoben. Erst der Tod eines obdachlosen Junkies rüttelt Siggi wieder wach. Als niemand die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will, beginnt Siggi, die Dinge anders zu betrachten. Da er das System seit Jahrzehnten kennt, weiß er, wie man dessen Schwachstellen nutzen kann. Vielleicht kommt ja auch er selbst mit einem Verbrechen davon? »Hätten Kommissar Schimanski und Richterin Barbara Salesch einen unehelichen Sohn gezeugt, wäre er der geistige Zwillingsbruder von Strafrichter Buckmann.« Karsten Dusse, Autor von »Achtsam morden«
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Serieninfos zu Richter morden besser

Richter morden besser ist der 1. Band der Strafrichter Siggi Buckmann Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2022. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Bewertungen

Richter morden besser wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Richter morden besser

    Humorig und dramatisch zugleich
    Ein ursprünglich hoch-idealistischer Richter, der nach vielen Jahren Dienstzeit mit seinen Mitteln einen kreativen Weg findet, um für Gerechtigkeit zu sorgen, so wie er sie versteht. Auf diesem Weg schafft er es auch, seine Familie zu schützen.
    Richter Siggi Bruckmanns Gedankenwelt bringt einen zum Schmunzeln. Seine Gedanken spricht er in den seltensten Fällen aus, dieser Gegensatz macht einen Teil des Reizes dieses Romans aus. Ein zynischer Blick auf die Gerichtsbarkeit und die Politik, in der eine Hand die andere wäscht und dabei die Justiz handlungsunfähig macht, rundet die Story ab. Das Buch liest sich überwiegend launig. Die Charaktere kann man sich gut vorstellen, sowohl Siggis Freunde im Gericht als auch die Kriminellen, die auf einer breiten Skala von Mitläufer bis zum machtbesessenen Sadisten rangieren.
    Nicht jede Seite liest sich locker, vor allem wenn Gewalt im Spiel ist. Ohne diese Szenen würde die Geschichte jedoch nicht funktionieren. Insgesamt war das Buch gut zu lesen und hat unterhalten, wahrscheinlich ist manches überzeichnet, etwas Fakt und etwas Fiction, das hat für mich so gepasst.
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  • Rezension zu Richter morden besser

    Siggi Buckmann war einst ein ambitionierter Jurastudent, der als Richter etwas bewirken wollte. Doch mittlerweile ist dieser Optimismus verloren gegangen. Zumindest am Amtsgericht kann er nichts „reißen“ und das hat er mittlerweile akzeptiert. Als jedoch ein bekannter Junkie stirbt und es niemanden zu interessieren scheint, wird Siggi wachgerüttelt und versucht Ermittlungen in die Wege zu leiten – er ist sogar der Selbstjustiz gegenüber nicht mehr abgeneigt.
    Der Großteil des Buches wird aus der Ich-Erzähler-Perspektive des Richters Siggi Buckmann geschildert, was mir gefallen hat, denn ich glaube einen Richter als Protagonisten hatte ich noch nicht (oft). Der Schreibstil ist sehr locker (eigentlich nicht typisch Kriminalroman) und es wurde viel (schwarzer) Humor und Sarkasmus eingebaut (auch eher untypisch für dieses Genre). Gerade Letzteres war aber angenehm und passte vor allem zur Figur des Siggi Buckmann.
    Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Allerdings denke ich (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt), dass ich weitere Bände nicht lesen werde. Ich mag zwar den Protagonisten sehr gerne und vor allem auch, wie es zum Mord kam, trotzdem plätscherte alles irgendwie vor sich hin und war nicht wirklich spannend. Gut fand ich die eingebaute Kritik am Rechtssystem, die sicherlich angebracht ist.
    Fazit: „Richter morden grundsätzlich nicht“ und wenn sie es dann doch einmal tun wollen? Siggis Herangehensweise fand ich gut und auch den lockeren Schreibstil mit Humor und Sarkasmus mochte ich. Trotzdem war es für mich nur ein Buch zum „leicht weglesen“, das keinerlei Spannung aufbauen konnte.
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Ausgaben von Richter morden besser

Taschenbuch

Seitenzahl: 304

E-Book

Seitenzahl: 305

Besitzer des Buches 13

Update: