Das ewige Licht von Notre-Dame

Buch von Claudius Crönert

  • Kurzmeinung

    Sinas
    Das Ende ging ein wenig zu schnell.
  • Kurzmeinung

    Tine13
    Unterhaltsamer historischer Roman zum Kirchenbau der Frühgotik

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das ewige Licht von Notre-Dame

Ein waghalsiges Vorhaben, gefährliche Intrigen und eine Kirche für die Ewigkeit Nach dem Tod seiner Mutter kommt Pierre 1237 für die Lehre als Baumeister nach Paris. Hier gerät er sogleich in den Bann der größten Kathedrale, die er je gesehen hat: Notre-Dame de Paris. Als der dortige Baumeister stirbt und Pierres Lehrherr Jean sein Nachfolger wird, kann Pierre sein Glück kaum fassen. Auch, weil er fortan an der Seite der schönen Bildhauerin Agnes arbeiten wird. Doch Baumeister Jean wird sein Erfolg nicht gegönnt und die Neider intrigieren. Als es zu einem schrecklichen Unfall kommt, steht Pierres größte Bewährungsprobe bevor: Kann er Jeans Vision von Höhe und Licht Wirklichkeit werden lassen? Der große Roman über den Bau der Notre-Dame de Paris
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Serieninfos zu Das ewige Licht von Notre-Dame

Das ewige Licht von Notre-Dame ist der 2. Band der Die Baumeister Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Das ewige Licht von Notre-Dame wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Das Ende ging ein wenig zu schnell.

    Sinas

  • Unterhaltsamer historischer Roman zum Kirchenbau der Frühgotik

    Tine13

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das ewige Licht von Notre-Dame

    Gotische Höhenflüge und eine Rose aus Licht
    Paris anno 1237
    Nach dem Tod seiner Mutter bringt Meister Hugo aus Chartres seinen 13-jährigen Sohn Pierre nach Paris. Dort soll der Junge bei seinem Kollegen Baumeister Jean in die Lehre gehen. Dieser baut gerade an dem zweiten Turm der Abtei St. Denis und es beginnt dort für den Jungen eine harte Ausbildung. Der Meister, ein visionärer Träumer, ist schwer zugänglich. Auch dessen Frau Natalie und Tochter Agnes sind wenig fürsorglich, es kümmert sich so gut wie gar niemand um Pierre. Als erstes Gewerk wird Pierre den Steinmetzen zugeteilt. Dort zeigt ihm schlussendlich Lehrling Clemens, wie es mit dem Steine schlagen klappen kann und entpuppt sich zum Glück als ein Freund in der Not. Sie alle verbindet dabei der Traum, vielleicht bald an der gerade neu entstehenden Kirche Notre-Dame de Paris arbeiten zu dürfen.
    Im Roman „Das ewige Licht von Notre Dame“ von Autor Claudius Crönert, geht es hauptsächlich um die Wegbereitung der Gotik, die eng verbunden mit dem Werdegang von Pierre von Montreuil, einem der historisch belegten Baumeister von Notre-Dame de Paris und seinem Meister Jean de Chelles zusammenhängt.
    Das Buch ist als Teil einer Serie über berühmte Bauwerke unter dem Sammelbegriff „Die Baumeister 2“ gekennzeichnet.
    Großes Augenmerk richtet der Autor in seiner Geschichte auf die mittelalterlichen Praktiken, die Baustelle und Arbeit vor Ort, die dem Baumeister viel Erfahrung, Gespür und Einfallsreichtum abverlangten. Jedoch war dabei auch Menschenführung, Timing und Koordination ein wichtiges Thema.
    Neben der Beschreibung der damaligen Gewerke und dem Baubetrieb an sich, sind aber auch die einzelnen Protagonisten sehr bildhaft und lebendig charakterisiert. Neben dem Kirchenbau, beschäftigt sich der Roman auch mit privaten Gefühlen, Ängsten und Sorgen der damaligen Menschen, was insgesamt ein interessantes Gesamtbild ergibt und mir gut gefallen hat. Auch die Spannung kommt im Roman nicht zu kurz, Pierre und sein Meister müssen einige Rückschläge einstecken und schwierige Situationen meistern! Der Schreibstil ist dabei flüssig, anschaulich und gut zu lesen.
    Als besonders interessanten Aspekt nahm ich zur Kenntnis, dass es anscheinend auch viele Handwerkerinnen in den einzelnen Gewerken gab, was ich zur damaligen Zeit so gar nicht vermutet hätte!
    Mein Fazit:
    Das Buch bietet jede Menge Erkenntnisse über die Kunst des Kathedralenbaus, damalige Lebensgewohnheiten und das dazugehörige Procedere. Habe mich mit der Geschichte fabelhaft unterhalten gefühlt.
     
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  • Rezension zu Das ewige Licht von Notre-Dame

    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Ein waghalsiges Vorhaben, gefährliche Intrigen und eine Kirche für die Ewigkeit
    Nach dem Tod seiner Mutter kommt Pierre 1237 für die Lehre als Baumeister nach Paris. Hier gerät er sogleich in den Bann der größten Kathedrale, die er je gesehen hat: Notre-Dame de Paris. Als der dortige Baumeister stirbt und Pierres Lehrherr Jean sein Nachfolger wird, kann Pierre sein Glück kaum fassen. Auch, weil er fortan an der Seite der schönen Bildhauerin Agnes arbeiten wird. Doch Baumeister Jean wird sein Erfolg nicht gegönnt und die Neider intrigieren. Als es zu einem schrecklichen Unfall kommt, steht Pierres größte Bewährungsprobe bevor: Kann er Jeans Vision von Höhe und Licht Wirklichkeit werden lassen?
    Der große Roman über den Bau der Notre-Dame de Paris
    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Claudius Crönert, geboren 1961 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte und arbeitete als politischer Journalist, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Imposante Bauwerke und historische Stoffe haben es ihm schon immer angetan; die Idee, einen epischen Roman über die Notre-Dame zu schreiben, lag also auf der Hand. Claudius Crönert lebt in Berlin.
    Allgemeines
    Erschienen am 1. September 2022 bei Ullstein als TB mit 464 Seiten
    Gliederung: Prolog – 38 Kapitel – Autorennachwort – Glossar – Personenverzeichnis
    Ich-Erzählung des Pierre de Montreuil
    Handlungsorte und -zeit: Paris und Chartres, 1238 – 1249
    Inhalt
    Als dreizehnjähriger Junge wird Pierre von seinem Vater Hugo in die Lehre des Pariser Baumeisters Jean de Chelles gegeben. Er lernt verschiedene Gewerke und arbeitet – zunächst auf der Baustelle von Saint-Denis – als Steinmetz, Mörtelmischer und Maurer, sein größter Wunsch ist es jedoch, eines Tages selbst ein Baumeister zu sein. Als sein Lehrherr Jean als Baumeister für die Kathedrale Notre-Dame berufen wird, geht Pierre mit ihm und verfolgt, wie dieser mit den Intrigen von neidischen Konkurrenten konfrontiert wird. Jean ist ein visionärer Baumeister mit innovativen Ideen, aber kein begnadeter Redner, was ihm zum Nachteil gereicht, als er sich wegen seines angeblich verschwenderischen Vorgehens auf der Baustelle vor dem Domkapitel verantworten muss.
    Beurteilung
    Im Mittelpunkt des Romans steht der Bau der Pariser Kathedrale Notre Dame, der sich über nahezu zwei Jahrhunderte hinzieht und in die Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik fällt.
    Aufgrund der langen Bauzeit sind viele verschiedene Baumeister mit unterschiedlichen Präferenzen am Werk, es gibt also keinen von Anfang an festgelegten Bauplan, sondern immer wieder Veränderungen während der langen Bauzeit. So werden beispielsweise bereits errichtete Mauern wieder abgetragen, wenn der amtierende Baumeister ein filigraneres Bauwerk bevorzugt als seine Vorgänger oder es inzwischen technische Neuerungen gibt. Nicht nur durch solche „Kurswechsel“ der Baumeister, sondern auch durch versiegende Geldquellen des Domkapitels gestaltet sich der Baufortschritt sehr zögerlich. Handwerker werden überall gebraucht und wenn auf der Baustelle der Kathedrale nicht regelmäßig der Lohn ausgezahlt werden kann, wandern die Handwerker ab.
    Die beiden Baumeister Jean des Chelles und Pierre de Montreuil sind historische Persönlichkeiten, über die jedoch nicht allzu viel bekannt ist. Deshalb gestaltet der Autor die Geschichte ihres Lebens und Wirkens fiktiv aus, wobei jedoch die Darstellung des mittelalterlichen Baufortschritts gut recherchiert und faktengetreu ist. Für den Leser ist es überraschend, dass auf mittelalterlichen Baustellen, wie sich durch Lohnlisten belegen lässt, auch Frauen arbeiteten. Im vorliegenden Roman arbeitet Agnès, die Tochter Jeans, als Bildhauerin und fertigt Skulpturen für die Kathedrale.
    Die Romanfiguren sind in ihren Persönlichkeiten individuell ausgestaltet, muten jedoch gelegentlich zu modern für ihre Zeit an. Agnès, die Tochter Jeans, ist sehr emanzipiert und teilweise äußerst respektlos gegen ihren Vater Jean, auch dessen Frau Nathalie geht keiner Konfrontation mit ihrem Mann aus dem Weg – es ist schwer vorstellbar, dass ein mittelalterliches Familienoberhaupt dies hingenommen hätte.
    Pierre ist ein Sympathieträger, den viele Frauen gern als Schwiegersohn hätten, auch er wirkt sehr modern für seine Zeit. Die Sympathie, die der Leser dem Protagonisten entgegenbringt und die anschauliche, fesselnde Beschreibung des mittelalterlichen Kathedralbaus sorgen dafür, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.
    Ein informatives Autorennachwort, ein Glossar und ein Personenverzeichnis runden den lesenswerten Roman ab.
    Fazit
    Eine empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber gut recherchierter historischer Romane, die sich für den Bau mittelalterlicher Sakralbauten interessieren!
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Ausgaben von Das ewige Licht von Notre-Dame

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 415

Besitzer des Buches 11

Update: