Mensch Plus: Meisterwerke der Science Fiction

Buch von Frederik Pohl

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mensch Plus: Meisterwerke der Science Fiction

Die Menschheit steht kurz davor, sich in einem globalen Krieg zu vernichten und die Erde mit in den Abgrund zu reißen. Deswegen wird ein Marskolonisten-Programm gestartet, aber um auf unserem unwirtlichen Nachbarplaneten ohne Hilfsmittel zu überleben, müssen die Körper der Siedler verändert werden. Roger Torraway ist das erste erfolgreiche Produkt des Mensch-Plus-Programms. Äußerlich hat er nur noch wenig mit seinen Mitmenschen gemein. Aber innerlich ist er nach wie vor ein Mann – und genau hier liegt sein Dilemma …
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Bewertungen

Mensch Plus: Meisterwerke der Science Fiction wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • Interessante Story, aber ein langatmiger und abschweifender Schreibstil.

    Firkraag

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mensch Plus: Meisterwerke der Science Fiction

    Klappentext zum Inhalt:
    Nach mehreren bemannten Marsmissionen wollen die Menschen nun unseren Nachbarplaneten dauerhaft besiedeln. Di Zeit drängt, denn die Supercomputer sagen einen globalen Konflikt voraus, der nicht nur die Menschheit vernichten, sondern auch die Erde vollständig zerstören wird. Doch um auf dem Mars, einem kalten Planeten ohne nennenswerte Atmosphäre, überleben zu können, müssen die ersten Siedler physisch verändert werden. Im Mensch-Plus-Programm werden die ersten Pioniere mit kybernetischen Implantaten ausgestattet, ihre Arme und Beine ersetzt man durch Prothesen, statt Augen haben sie nun Scanner und Kameras. Roger Torraway ist das erste erfolgreiche Produkt des Programms. Äußerlich hat er kaum noch etwas mit einem Meschen gemein. Aber in seinem Inneren ist er nach wie vor ein Mann – und genau hierin liegt sein Dilemma …
    Klappentext zum Autor:
    Frederik Pohl, 1919 in New York geboren, zählt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein zu den Gründervätern der amerikanischen Science-Fiction. Er gehörte zu den SF-Herausgebern der ersten Stunde und machte schnell auch mit eigenen Romanen und Kurzgeschichten von sich reden, darunter Mensch Plus, für den er mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Cyril M. Kornbluth schrieb er Eine Handvoll Venus. Die Gateway-Trilogie gilt als sein bedeutendstes Werk. Frederik Pohl starb 2013 in seiner Heimat Illinois.
    Meinung:
    So recht zufrieden war ich nicht mit dem Roman. Es handelt zwar ein interessantes Thema ab. Die Umwandlung eines Menschen zu einem Cyborg und die psychischen Auswirkungen auf diesen Menschen. Aber Pohl schweift hier oft mehr Richtung soziologische und politische Themen ab. Was an sich ebenfalls interessant ist, denn schließlich sind Sci-Fi Romane zwar in einer potentiellen Zukunft angesiedelt, bilden aber mehr die Realität der Zeit ab, zu der sie verfasst wurden. Deswegen erzähl Pohl den Roman aus den Perspektiven mehreren Protagonisten, nicht nur aus der Sicht Roger Torraway. Was denn Roman leider auch recht langatmig macht, sodass es nie so wirklich zu einem Spannungsaufbau kommt. Höchstens am Ende. Aber die eigebauten, visuellen „Reizstützen“, die am Ende des Romans verrückt spielten, empfand ich als ziemlich lächerlich.
    Insgesamt hätte mir hier eine eingeschränktere Ich-Erzählperspektive mehr gefallen. Da hätte sich der Autor mehr auf das Leiden des Protagonisten (den interessantesten Abschnitten des Romans) einlassen können. Und ich als Leser hätte einen besseren Fixpunkt auf die Geschichte. Stattdessen erzählt Pohl hier oft für die Handlung belanglose Hintergrundgeschichten einiger Charaktere, die den Lesefluss mehr ausbremsen, als die Geschichte interessanter zu gestalten. Auch beim Leiden des Protagonisten konzentriert er sich zu sehr auf die Beziehungsgeschichten rund um die Ehefrau, seine Angst von ihr nicht bloß als Monstrum gesehen zu werde - was mehr seine Eitelkeit war, nicht perfekt auszusehen - und das Fremdgehen seiner Ehefrau, und das in einer offenen Gesellschaft, wo das Fremdgehen eher Norm als Ausnahme darstellt.
    Die Mission auf dem Mars selbst, wird auf ungefähr ein Viertel des Romans begrenzt. Bis dahin erlebt man die Umwandlung des Protagonisten zum „Monstrum“. So gut wie fast alles an ihm wird durch künstliche Gliedmaßen ersetzt. Was er aber am meisten vermisst, ist seine Männlichkeit. Und apropos Männlichkeit. Ganz Kind seiner Zeit kamen Themen wie Feminismus und Weltuntergang mit hinein. Zum Beispiel wurde am Anfang des Romans erwähnt, dass es beim Secret Service auch weibliche Agenten gab, die aber hinter vorgehaltener Hand als „Sekretärinnen“ bezeichnet wurden.
    Fazit:
    Ein Roman mit einem interessantem Thema, der sich aber zu sehr in Abschweifungen verliert. Auch die oft auftretenden komplexen und sperrigen Satzgebilde sind nicht besonders hilfreich beim Lesen. Insgesamt landet der Roman bei mir - knapp an den vier Sternen vorbei - bei Sternen. Immerhin hat der Roman ein überraschendes Ende, das ich nicht erwartet hatte.
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Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 2. November 2021
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