Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung

Buch von Dave Pelzer

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung

Als der zwölfjährige Dave von seiner alkoholkranken Mutter getrennt wird, ist er nur noch ein verstörtes, misshandeltes Bündel aus Haut und Knochen. Für ihn beginnt eine verzweifelte Odyssee durch Heime und Pflegefamilien, bis er schließlich von liebevollen Pflegeeltern aufgenommen wird. Die erschütternde Fortsetzung des Bestsellers 'Sie nannten mich ›Es‹'. Ausstattung: Deutsche Erstausgabe
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Serieninfos zu Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung

Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung ist der 2. Band der Dave Pelzer Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 1995. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1999.

Bewertungen

Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung wurde insgesamt 17 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung

    Mein Fazit:
    Nun ist es schon eine kleine Weile, das ich den zweiten Teil der Dave Pelzer-Trilogie gelesen habe. Der erste Teil war mir noch lebhaft in Erinnerung (auch jetzt noch, über ein halbes Jahr nach dem Lesen des Buches).
    Der zweite Teil handelt davon, das David anfangs erst zu einer Pflegestelle kam, bis ein Gericht darüber entschied, wer nun das Sorgerecht für den kleinen Jungen bekam. 12 Jahre alt und im Grunde hilflos wie ein Baby. Natürlich konnte er die Tragfähigkeit dieser Entscheidung überhaupt nicht abschätzen. Obwohl er seine Mutter immer noch liebte und seine Brüder liebte, wollte er nicht mehr in diese Hölle zurück. Aber er schien regelrecht in der Pflegestelle aufzublühen, erfuhr so etwas wie Nähe und Zuneigung, liebevoller Umgang und ein bißchen Freiheit, Kind sein zu dürfen.
    Beim Gericht versuchte die Mutter schließlich immer noch, Dave zu dominieren, was ihr nur deshalb nicht gelang, weil Dave Schutz vom Richter und von der Fürsorgestelle hatte. Er kam auch nicht mehr zu ihr zurück. Doch damit begann auch eine Odyssee. Da es kaum Pflegestellen gab, wurde er von einer zur anderen geschoben. Einige Pflegeeltern mochte er, einige waren ihm egal und irgendwann hatte er auch resigniert.
    Und er suchte verzweifelt nach Anerkennung bei anderen Kindern und Jugendlichen. So sehr, das er natürlich Mist baute. Beim Lesen hätte man das Kind am liebsten geschüttelt, aber er war stets auf der Suche nach Liebe, Zuneigung und auch nach seinem Vater. Der Vater glänzte durch Abwesendheit, obwohl er schon von Davids Mutter lange getrennt war. Und wenn der Vater ihn einmal besuchte, vermittelte er dem Kind noch Schuldgefühle und machte schlimme Vorhaltungen.
    Gott sei Dank gab es aber auch Menschen, die sich seiner annahmen, ihm alles beibrachten, was er wissen wollte und musste.
    Als Leser versucht man sich in David reinzuversetzen, was natürlich nur bedingt möglich ist, weil man diese schlimmen Mißhandlungen und die Folgen daraus nicht erlebt habt, ich zumindest nicht. Und man versucht auch irgendwie, seine Handlungen nachzuvollziehen. Aber überwiegend konnte man er einem einfach nur Leid tun und hoffen, das er es doch noch irgendwie schafft.
    Zwischendurch gab es kleine Hänger oder ich konnte es einfach nur nicht weiterlesen, weil es einem so schrecklich vorkam. Aber beim nächsten Anlauf klappte es dann wieder und ich hatte mir gleich den dritten und letzten Teil besorgt, als ich es ausgelesen hatte. Dieser Band ist schwere Kost, aber es lohnt sich. Mich hat die Geschichte jedenfalls sehr berührt.
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Ausgaben von Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

Hardcover

Seitenzahl: 318

Besitzer des Buches 60

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