Lokis Fesseln

Buch von Carmilla DeWinter

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Lokis Fesseln

Da das Polareis taut, ist der Jörmungand, der Midgarddrache, aus seinem Gefängnis erwacht. Für seinen Vater Loki ist das nicht nur Grund zur Freude: Als Odin Jörmungand und seine Geschwister Hel und Fenris verbannt hat, ließ Loki es einfach zu. Dieser Verrat wird sich nun rächen. Aber das ist nicht Lokis einzige Sorge. Nach dem Sieg des Christentums hat Odin die Zugänge zu Helheim und Utgard mit Runensteinen versiegelt. Sollten Menschen diese im Permafrost entdecken, droht die Welt von Riesen und Untoten überrannt zu werden. Um die nötige Reise nicht organisieren zu müssen, schlägt Loki bei der Heidin Jasna auf. Die hat seherisches Talent und zeigt sich wegen ihrer Asexualität gegen sämtliche Flirtversuche immun, die Loki in jeglicher Gestalt unternimmt. Trotzdem lässt sie sich überzeugen. Unterwegs muss es Loki mit einer Noch-Ehefrau, einem Ex, einer ungehaltenen Tochter, Jörs transfeindlichen Sprüchen und den gesammelten Familiengeheimnissen aufnehmen.
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Bewertungen

Lokis Fesseln wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Lokis Fesseln

    Klappentext:
    Da das Polareis taut, ist der Jörmungand, der Midgarddrache, aus seinem Gefängnis erwacht. Für seinen Vater Loki ist das nicht nur Grund zur Freude: Als Odin Jörmungand und seine Geschwister Hel und Fenris verbannt hat, ließ Loki es einfach zu. Dieser Verrat wird sich nun rächen.
    Aber das ist nicht Lokis einzige Sorge. Nach dem Sieg des Christentums hat Odin die Zugänge zu Helheim und Utgard mit Runensteinen versiegelt. Sollten Menschen diese im Permafrost entdecken, droht die Welt von Riesen und Untoten überrannt zu werden.
    Um die nötige Reise nicht organisieren zu müssen, schlägt Loki bei der Heidin Jasna auf. Die hat seherisches Talent und zeigt sich wegen ihrer Asexualität gegen sämtliche Flirtversuche immun, die Loki in jeglicher Gestalt unternimmt. Trotzdem lässt sie sich überzeugen.
    Unterwegs muss es Loki mit einer Noch-Ehefrau, einem Ex, einer ungehaltenen Tochter, Jörs transfeindlichen Sprüchen und den gesammelten Familiengeheimnissen aufnehmen.
    Meine Meinung:
    Was für ein wundervolles Buch. Es hatte einfach alles: drohender Weltuntergang, queere Haupt- und Nebenfiguren, nordische Göttinnen und Götter, Intrigen, Abenteuer und Liebe in all ihren unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen (einschließlich toxischer).
    Worum geht es? Durch die globale Erwärmung schmilzt das ewige Eis und der Midgarddrache Jörmungand kommt aus seinem Gefängnis frei. Er sucht seinen Vater Loki auf, der als einer der letzten verbliebenen Asen-Götter die Jahrhundert überdauert hat und nun in Berlin lebt. Von ihm fordert er Sühne für den Verrat an den drei Kindern, die Loki mit Angrboda hatte. Auch ein Runenstein, der den Zugang zu Helheim und Utgard versiegelt, droht im tauenden Permafrost entdeckt zu werden. Loki und zwei seiner Kinder machen sich zusammen mit der runenkundigen Heidin Jasna auf die Reise in den Norden, um den Stein wieder zu versiegeln. "Unterwegs", so liest man auf dem Klappentext, "muss es Loki mit einer Noch-Ehefrau, einem Ex, einer ungehaltenen Tochter, Jörs transfeindlichen Sprüchen und den gesammelten Familiengeheimnissen aufnehmen." Und diese Familiengeheimnisse haben es in sich.
    Es geht um gescheiterte Beziehungen, Queerfeindlichkeit, familiäre Erwartungen, die Folgen von sexueller Gewalt, um Verlust und die Bewältigung von Traumata. Es geht um eine epische Reise, in deren Verlauf die Figuren zusammenwachsen, weil sie miteinander reden und füreinander da sind. Es geht um Transpersonen, Götter und Kinder, denen Unrecht angetan wurde, um Rache und Versöhnung. Es geht aber auch um Heilung und den Aufbau gesunder Beziehungen, und nebenbei um die Rettung der Welt. Da wird intrigiert und manipuliert, ausgenutzt und angeprangert, fälschlich beschuldigt und zu Unrecht verurteilt. Dennoch ist es kein düsteres oder schwermütiges Buch, sondern eines, das zeigt, was im Leben wichtig ist, wie ein liebevolles Miteinander funktioniert und wie man sich auch nach Jahr(hundert)en wieder verständigen und aussöhnen kann. Eingebettet ist das Ganze in einen Roadtrip und eine wundervoll fantastische Geschichte rund um die nordischen Götter in der heutigen Zeit.
    Es ist eines dieser Bücher, die ich kaum aus der Hand legen konnte, weil sie mich so mitrissen, die ich aber auch nicht so schnell lesen wollte, weil sie sonst zu Ende sind und ich doch noch viel mehr Zeit mit den Figuren verbringen wollte. Hier lag das vor allem an den beiden queeren Hauptfiguren, aber auch an so vielen Details, die eigentlich nur kurz eine Rolle spielen, wie die Begegnung mit einer Jungheidin, genauso wie an den Figuren selbst, die so einfühlsam und authentisch dargestellt werden und die aufgrund ihrer vergangenen Erfahrungen handeln (können) oder auch nicht.
    Im Anhang gibt es Inhaltshinweise inkl. Triggerwarnung, ein Personenverzeichnis sowie einen Stammbaum, den man erst nach dem 5. Kapitel anschauen sollte, weil er einen Spoiler enthält.
    Fazit:
    Eine rundum gelungene Geschichte. Ich möchte noch mehr in der Art und vor allem von der Autorin lesen. Von mir gibt es
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Ausgaben von Lokis Fesseln

Taschenbuch

Seitenzahl: 280

Besitzer des Buches 3

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