Fairy Tale

Buch von Stephen King, Bernhard Kleinschmidt

Cover zum Buch Fairy Tale

Titel: Fairy Tale

, (Übersetzer)

4,1 von 5 Sternen bei 62 Bewertungen

81,1% Zufriedenheit

Verlag: Heyne

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 896

ISBN: 9783453442870

Termin: Neuerscheinung Juli 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    Melgarion14
    viel Text, von dem wenig in Erinnerung bleiben wird
  • Kurzmeinung

    novelista
    Märchenhafte Horror-Fantasy, toll erzählt, mit ein wenig nachlassender Spannung zum Ende hin.
  • Cover zum Buch Das Ende der Welt wie wir sie kennen Cover zum Buch Im Morgengrauen Cover zum Buch Hansel and Gretel

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Fairy Tale

Der siebzehnjährige Charlie Reade hat kein leichtes Leben. Seine Mutter starb, als er sieben war, und sein Vater ist dem Alkohol verfallen. Eines Tages offenbart ihm der von allen gemiedene mysteriöse Nachbar auf dem Sterbebett ein Geheimnis, das Charlie schließlich auf eine abenteuerliche Reise in eine andere, fremde Welt führt. Dort treiben mächtige Kreaturen ihr Unwesen. Die unterdrückten Einwohner sehen in Charlie ihren Retter. Aber dazu muss er erst die Prinzessin, die rechtmäßige Gebieterin des fantastischen Märchenreichs, von ihrem grausamen Leiden befreien.
Weiterlesen

Über Stephen King

Der amerikanische Autor Stephen King kam 1947 in Portland zur Welt. Er durchlebte eine schwere, mit traumatischen Erlebnissen belastete Kindheit. Inspiriert von Science-Fiction- und Fantasy-Filmen verfasste er im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mehr zu Stephen King

Bewertungen

Fairy Tale wurde insgesamt 62 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

(31)
(18)
(10)
(3)
(0)

Meinungen

  • viel Text, von dem wenig in Erinnerung bleiben wird

    Melgarion14

  • Märchenhafte Horror-Fantasy, toll erzählt, mit ein wenig nachlassender Spannung zum Ende hin.

    novelista

  • Ein anderer King, etwas schwach, aber auf hohem Niveau.

    Pasghetti

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Fairy Tale

    • 2. Juli 2024 um 08:21
    Ich muss gestehen, dass mich dieses "King-Buch" nicht sonderlich in seinen Bann gezogen hat.
    Ich liebe die Art wie Stephen King seine Spannung in den Büchern aufbaut und anhält, nur um im grandiosen Finale noch für eine weitere Überraschung zu sorgen.
    Auf das für mich erste Märchen von Stephen King habe ich mich riesig gefreut. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, wie der Meister des Horrors dieses Genre bedient.
    Der Einstieg gab mir einige interessante erzählerische Stränge an die Hand, die nur von einem Stephen King kommen können. Mutter verstirbt tragisch, Vater verfällt dem Alkohol, kommt wieder auf die Beine und der Sohn mutiert bereits in jungen Jahren zum fürsorglichen Erwachsenen.
    Die Fürsorge geht soweit, dass er total spontan für einen fremden Hund sogar einen Teil seiner Sportbegeisterung fallen lässt. Dies wirkte für mich immens ins Bild gepresst, als müsse man dem zukünftigen Prinzen und Erretter anderer Welten, Tugenden ins Inventar legen um eben den Titel "Prinz" auch gerecht zu werden. Charlie geht zwar ab und an auch auf seine dunkle Seite ein (eher der Anteil der Mensch der uns mitteilt dass wir doch nur Primaten im aufrechten Gang sind), jedoch verkümmert auch dieser Anteil im Laufe des Buches und verschwindet alsbald in Gänze.
    Es werden verschiedene Märchen thematisiert und Situationen finden dankend Anlehnung an bekannte Geschichten, jedoch hätte es dieser Parallelen meines Erachtens nicht bedurft. Der Protagonist muss mir nicht stets aufzeigen, dass die aktuelle Situation gefühlt in anderen Märchen so oder so ähnlich ebenfalls passiert ist. Das raubt mir das märchenhafte. Manchmal wäre es galanter gewesen, wenn der hiesige Leser eventuell selber diese Rückschlüsse gezogen hätte.
    Die Geschichte wirkt fade, wie das allumfassende "Grau" im Buch, welches den Bewohnern die Konturen raubt. Diese Konturen fehlen mir im erzählerischen Strang.
    Der Protagonist Charlie hat eigentlich für alles eine Lösung. Mal werden Handgelenke gebrochen, dann kommt der Geistesblitz der die Situation entschärft. Es fühlt sich nicht nach einem 17-jährigen an, welcher gerade eben eine neue Welt entdeckt hat und mit allerhand Kuriositäten konfrontiert wird.
    Einer der Stärken von Stephen King, sind die menschlichen Charaktere in den Büchern, welche auch Leid erfahren müssen. Charlie jedoch kam, sah und siegte.
    Der Antagonist wirkte zu keiner Zeit richtig gefährlich, sodass auch das Ende nicht wirklich zufriedenstellend niedergeschrieben wurde.
    Zu guter Letzt wird das königliche Geschlecht auch noch prüde, wobei es doch immer wieder hieß, dass die Blaublüter gerne mal in die warmen Betten des Volkes aufsuchte. Pech für Charlie, die Schönste im ganzen Land findet ihn zu jung! Jedoch tröstet King ihn dann halt mit der Zellengenossin vergangener Tage. Jungfräulichkeit innerhalb von zwei Zeilen ade! Weniger Substanz wäre nicht drin gewesen.
    Nach dem Zuklappen des Buches blieb für mich ein fader Beigeschmack. Ich habe in diesem Buch nach dem Stephen King gesucht, welchen man kennt. Habe mich jedoch auch auf einen ganz anderen Stephen King bezüglich des Genre eingestellt. Bekommen habe ich... weder das Eine, noch das Andere.
    Die Geschichte wurde durch einen Protagonisten dominiert, welcher stets auf der Gewinnerseite stand und oftmals unantastbar schien. Die Welt blieb genau wie die beschriebene Seuche eher grau und blass. Kaum Merkmale, außer die Punkte welche Charlie sowieso anreisen musste.
    Für mich daher leider nur Mittelmaß!
    Weiterlesen
  • Rezension zu Fairy Tale

    • 5. November 2023 um 19:46
    Was in den Geschichten von Stephen King immer wieder zu finden ist, sind Ereignisse, die völlig unvorhergesehen das Leben verändern. Im Fall von Charlie Reade ist es der plötzliche Tod der Mutter und der darauffolgende Zusammenbruch des Vaters. Charlie muss sich entscheiden, entweder mit seinem Vater unterzugehen oder das „Schiff irgendwie über Wasser zu halten“.
    Ganz märchenhaft tut er dies, indem er mit Gott oder wie auch immer man eine höhergestellte Macht nennen will, eine Art Deal abschließt. Quid pro quo wird der Vater gerettet, was Charlie in die Annahme versetzt, dem Universum etwas zurückgeben zu müssen. Wie außerordentlich dieser Preis am Ende sein wird, dass ahnt er zunächst nicht.
    Stephen King gibt sich wie immer sehr viel Mühe, die Charaktere seines Romans herauszuarbeiten und ich muss sagen, dass die Disziplin und Opferbereitschaft des jungen Mannes mich sehr beeindruckt hat – selbst in der einleitenden Phase der Geschichte, in der es noch gar nicht richtig zur Sache geht.
    Der Schicksalsglaube gepaart mit magischem Denken, was den Erzählungen Kings oft zugrunde liegt, ist ja schon eine perfekte Vorlage für neurotische Gruselmomente. Diese beherrscht der Meister wie kein anderer. Und trotzdem ist „FairyTale“ alles andere als ein Horrorroman.
    Hier ist der Name wirklich Programm: Es gibt wirklich grausame, blutrünstige Szenen, die man sich nicht so ganz genau vorstellen will. Doch wie in einem Grimms`Märchen ist alles eingebettet in eine Eindimensionalität der Gerechtigkeit. Da es Opfer unter den netten Protagonisten gibt, ist es nur recht, dass die Bösewichte mit aller Härte bestraft werden. Und auch Charlie wird seinem Klischee als strahlender Held gerecht, wenn Stephen King ihn auch sehr viel authentischer mit inneren Konflikten beschreibt, und was ihn eigentlich noch sympathischer macht.
    Wie in einigen anderen King-Romanen kristallisiert sich für mich die Botschaft heraus: Du kannst vor dem Bösen der Welt nicht davonlaufen – du musst dich ihm stellen!
    Dafür gibt er seiner Hauptfigur wieder eine bunte Gruppe von Gleichgesinnten an die Hand, die ihm mit genausogroßer Opferbereitschaft, wie sie von Märchenfiguren nun mal verlangt wird, auf seinem Weg folgen. Jetzt könnte man denken: `Wie langweilig! Ist ja schon von vorneherein klar, wie alles endet! `
    Und ich muss zugeben, dass ich diesen Moment kurz hatte, als ich mit dem ersten Teil der Rahmenhandlung fertig war und zur Kerngeschichte kam.
    Was für ein Irrtum! Auch wenn einzelne Motive des Autors schon einen gewissen Wiedererkennungswert für seine Anhänger haben, weiß er doch immer wieder zu fesseln und man hat das Gefühl, dass man selbst Teil der Handlung wird. So ähnlich wie der Fußballfan, der mitfiebert und kurz glaubt, er steht auch auf dem Platz.
    Zudem würzt Stephen King seine Story mal wieder mit zahlreichen Anspielungen aus dem Zeitgeschehen und bringt seine Bewunderung für Genrekollegen wie den Schriftsteller H.P. Lovecraft oder Bram Stoker zum Ausdruck.
    Allein das macht die Sache schon wieder interessant. Abschließend muss ich sagen: Ehre, wem Ehre gebührt. – Er weiß, einfach, wie es geht.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Fairy Tale

    • 23. September 2022 um 09:29
    Produktvorstellung bei Amazon
    Der siebzehnjährige Charlie Reade hat kein leichtes Leben. Seine Mutter starb, als er drei war, und sein Vater ist dem Alkohol verfallen. Eines Tages offenbart ihm der von allen gemiedene mysteriöse Nachbar auf dem Sterbebett ein Geheimnis, das Charlie schließlich auf eine abenteuerliche Reise in eine andere, fremde Welt führt.
    Dort treiben mächtige Kreaturen ihr Unwesen. Die unterdrückten Einwohner sehen in Charlie ihren Retter. Aber dazu muss er erst die Prinzessin, die rechtmäßige Gebieterin des fantastischen Märchenreichs, von ihrem grausamen Leiden befreien.
    Eigene Beurteilung (Eigenzitat aus amazon.de)
    Charles Reade lebt im kleinen Ort Sentry, ist ganz gut in der Schule und in den Mannschaftssportarten eine gefragte Person. Er hat einige schwere Jahre durchlebt, nachdem sein Vater nach dem Unfalltod seiner Mutter dem Alkoholismus verfallen war und den Job verlor. Gerade noch rechtzeitig bekam er die Kurve, bevor die beiden obdachlos wurden.
    Eines Tages hört Charlie von einem verufenen Grundstück lautes Gebell und dann Hilferufe. Der ziemlich alte Eigebrötler, dem das Haus gehört, ist beim Versuch die Regenrinne zu reinigen von der Leiter gestürzt und hat sich ein Bein gebrochen.
    In der Folge beginnt Charles sich um das Haus und die ältliche Hündin des Mannes zu kümmern - und dann auch um ihn selbst, als dieser aus dem Krankenhaus zurück kommt. Dabei erfährt er einige erstaunliche Geheimnisse aus dem Leben dieses Mannes. Doch das größte Geheimnis findet sich im Gartenschuppen des Grundstücks, der immer gut verschlossen ist.
    Stephen King hat so die Eigenart, eine Geschichte mit einem langen Anlauf einzuleiten, bevor es richtig zur Sache geht, wobei dieser Vorlauf - wie auch hier - oft sehr interessant geschrieben ist und viele Informationen gibt, die später von Bedeutung sind.
    Tatsächlich kommt es dann in der anderen Welt - inspiriert durch klassische Märchen, 'Die unendliche Geschichte' und 'Oz' - trotz vieler Abenteuer zu einigen erzählerischen Längen, was ein wenig entäuschend gewesen ist. Trotzdem mal wieder eine sagehafte Erzählung aus der Tastatur des Meistererzählers.
    Weiterlesen

Ausgaben von Fairy Tale

Hardcover

Cover zum Buch Fairy Tale

Seitenzahl: 880

E-Book

Cover zum Buch Fairy Tale

Seitenzahl: 881

Taschenbuch

Cover zum Buch Fairy Tale

Seitenzahl: 896

Hörbuch

Cover zum Buch Fairy Tale

 

Fairy Tale in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 106

Update: 16. Mai 2026 um 13:52