Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone

Buch von Mona Horncastle

  • Kurzmeinung

    Bellis-Perennis
    Eine Hommage an eine Ikone des Widerstandes
  • Kurzmeinung

    Sarange
    An sich lesenswerte Biografie, bei der v.a. das schlechte Korrektorat und das reißerische Cover zu Abzug geführt haben.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone

Die erste Biografie, die Josephine Baker, den ersten afroamerikanischen Superstar, als das zeigt was sie vor allem war: Eine idealistische Kämpferin gegen Rassismus und Diskriminierung. Als Freda McDonald 1906 in einem Armenviertel in Saint Louis zur Welt kommt, deutet nichts darauf hin, dass sie als Josephine Baker als erster afroamerikanischer Superstar die Welt erobern wird. Die Chancen stehen denkbar schlecht, für die uneheliche Tochter einer Wäscherin, die Gesetze der Rassentrennung ins Gegenteil zu verkehren, doch Josephine Baker hält sich an keine Regeln, sie macht ihre eigenen. Für sie gibt es immer noch eine weitere Rolle, in der sie sich neu verwirklichen kann und Erfolge feiert. Ob auf der Bühne, als Truppenunterhalterin und Kriegsheldin – oder im Leben, Josephine kennt nur den Superlativ. Der Weg der Josephine Baker von der Tänzerin im Bananenröckchen zur politischen Figur war lang – doch ihre zahlreichen Anti-Rassismus-Projekte waren mutig, richtig und konsequent an einer wesentlichen Einsicht orientiert: „Letzten Endes gibt es nur eine Rasse: die menschliche Rasse“ (Josephine Baker).
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Serieninfos zu Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone

Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone ist der 3. Band der Reihenweise kluge Frauen Reihe. Diese umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2019. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Bewertungen

Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Eine Hommage an eine Ikone des Widerstandes

    Bellis-Perennis

  • An sich lesenswerte Biografie, bei der v.a. das schlechte Korrektorat und das reißerische Cover zu Abzug geführt haben.

    Sarange

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone

    Dann hänge ich jetzt meinen Leseeindruck vom letzten Februar an!
    Ich habe eben die Josephine-Baker-Biografie beendet und bin zwiegespalten. Sie hat mir sehr gut gefallen - eine ambivalente und vielschichtige Künstlerin wird mit Respekt, aber in ihren Schwachpunkten auch mit der nötigen Klarheit durch ihr spannendes Leben begleitet. Die Autorin hat m.E. gut recherchiert und liefert eine sympathische, aber auch sehr reflektierte Darstellung von Bakers Lebenswegen ab.
    Aber dieses Cover! Wie konnte der Verlag bei einem Buch, das so stark von einer politischen Sichtweise auf Bakers Leben geprägt ist und immer wieder ihren (wenn auch teils naiven) Einsatz gegen Rassismus, Armut und Ungerechtigkeit hervorhebt, auf die Idee verfallen, ausgerechnet dieses Foto im Bananenröckchen auszuwählen? Also, die Gründe sind mir schon klar, aber sie widersprechen eben der sonstigen Haltung des Buches.
    Ebenfalls auf die Kappe des Verlags geht das Korrektorat - hier wurde schludrig gearbeitet und so etwas ärgert mich beim Lesen sehr.
    Fazit: Ich würde euch schon empfehlen, das Buch zu lesen, aber nicht unbedingt, es dafür auch zu kaufen. Ich selbst hatte es zum Glück nur ausgeliehen.
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  • Rezension zu Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone

    Eine Hommage an einen Weltstar, Freiheitskämpferin und Ikone
    Mona Horncastle ist für ihre penibel recherchierten Frauen-Biografien bekannt. Nach Hedy Lamarr und Margarethe Schütte-Lihotzky beschäftigt sich die Autorin nun mit Josephine Baker, die mehr zu bieten hat, als den Tanz im Bananenröckchen, für den sie bekannt geworden ist. Die Autorin geht auf Spurensuche und findet eine vielschichtige Persönlichkeit.
    Die Biografie gliedert sich in sechs große (Lebens)Abschnitte, die von einem „Intro“ sowie “Echo“ und Nachwort umrahmt wird. Zahlreiche Fotos, Zitate und Ausschnitte aus ihren Briefen ergänzen Josephines Lebensgeschichte:
    Aufwachsen in St. Louis, MissouriParisErste WelttourneeJubel und ProtestIm WiderstandAlte Kämpfe, neue Träume
    Nur wenige Menschen wissen, dass sich Josephine Baker im Widerstand gegen Nazi-Deutschland engagiert hat. Anders als Marlene Dietrich, die hauptsächlich als Truppenbetreuerin unterwegs war, hat sie Informationen und Nachrichten durch das besetzte Frankreich geschmuggelt. Dafür ist sie dann von Charles de Gaulle mit dem Croix de Guerre ausgezeichnet worden.
    Eine traurige Tatsche ist, dass sie in ihrer ursprünglichen Heimat Amerika lang nicht so erfolgreich war, wie in Frankreich. Für die Afroamerikaner war sie zu wenig schwarz, für das weiße Amerika zu wenig weiß.
    Wenn sie, die von 1906-1975 gelebt hat, sagt „Farbige sind nicht genötigt, zu provozieren: Die Zwischenfälle ereignen sich von ganz allein.“, so hat sich bis heute, wenn man die Ereignisse in den USA täglich im Fernsehen sieht, nicht allzu viel geändert.
    Fazit:
    Das Buch ist in einer gediegenen Aufmachung im Verlag Molden erschienen (auch wenn ein anderes Foto als Cover besser gewesen wäre) und passt wunderbar in die Reihe der anderen beiden Frauenbiografien der Autorin. Dieses Buch verdient 5 Sterne.
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Ausgaben von Josephine Baker: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone: Weltstar: Freiheitskämpferin: Ikone

Hardcover

Seitenzahl: 256

Besitzer des Buches 2

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