Gärten, Gift und tote Männer

Buch von Klaudia Blasl

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Gärten, Gift und tote Männer

Zwei Hobbygärtnerinnen auf der Jagd nach Maulwurfsgrillen, Meuchelmördern und dem Mann fürs Leben. Im idyllischen Oberdistelbrunn geht ein Giftmischer um. Seine mörderische Bilanz: eine nüchterne Alkoholleiche, ein Pfarrer in Teufels Küche und zwei Tote auf der Gartenschau. Während die Polizei auf der Stelle tritt, verfolgen zwei Pensionistinnen mit grünem Daumen und schwelender Ehekrise eine gefährliche Spur – und legen sich statt mit Maulwurfsgrillen erstmals mit einem echten Mörder an
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Serieninfos zu Gärten, Gift und tote Männer

Gärten, Gift und tote Männer ist der 3. Band der Giftige Pflanzenkrimis Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2019. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Gärten, Gift und tote Männer wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Gärten, Gift und tote Männer

    Das Dorfleben ist nicht immer idyllisch Im fiktiven Örtchen Oberdistelbrunn passiert selten Aufregendes. Das ändert sich schlagartig, als beim Literaturkränzchen ein Dorfbewohner unangemeldet auftaucht und dort röchelnd zusammenbricht und stirbt. Die pensionierte Lehrerin Pauline und Möchte-gern-Miss-Marple denkt sofort an eine Vergiftung. Wenig später verschwindet der Dorfpfarrer spurlos.
    Der Dorfpolizist Kapplhuber ist wenig motiviert, dem Verschwinden des Pfarrers oder Paulines Hinweise auf den vergifteten Bauern nachzugehen. So forschen Pauline und ihre Freundinnen auf eigene Faust.
    Doch damit ist der Aufregungen noch nicht genug. Paulines Schwester quartiert ihren Sohn Vincent samt Leihhund bei ein. Vincent bringt Leben in die gute Stube von Pauline, die mit ihrem Mann Fred, ein ziemlich langweiliges Leben führt.
    „Ist ja steil, bei Euch geht echt was ab und ich habe Oberdistelbrunn für ein durch und durch verschlafenes Nest, also für einen Ort, wo das schlimmste Verbrechen darin besteht, die Restmülltonne am falschen Tag vor die Haustüre zu stellen.“ (S. 90)
    Wenig später vergeht Vincent das Lachen, denn er wird des Mordes an einem Besucher der Gartenausstellung verdächtigt. Pauline und ihre Freundinnen intensivieren ihre Ermittlungen und machen sich bei der nun hinzugezogenen Kriminalpolizei nicht gerade beliebt ...
    Meine Meinung:
    Klaudia Blasl, die ja schon mehrere Krimis mit schrägen Hobby-Ermittlerinnen geschrieben hat, ist hier wieder ein leicht lesbarer Krimi gelungen. Ihre Kenntnisse von Giftpflanzen, die sie in zwei Büchern zu Papier gebracht hat, finden hier ihre Anwendung.
    Es dauert eine geraume Zeit, bis der eigentliche Krimi so richtig losgeht. Zuerst werden die Protagonisten mit all ihren Ecken und Kanten vorgestellt. Allen voran natürlich die pensionierte Lehrerin Pauline, die fast alle im Dorf (zumindest die Jüngeren) unterrichtet hat und für viele eine Respektsperson ist. Pauline kennt sich gut mit Kräutern aus und hat für jedes Wehwehchen ein passendes
    Heilmittel in ihrer überdimensionalen Handtasche. Pauline wirkt ein wenig depressiv, was vor allem an Fred, einem ausgesprochenen Couchpotato liegt, der außer, Essen in sich hineinstopfen und Kreuzworträtsel lösen, den ganzen lieben Tag nicht tut.
    Die Auflösung ist gelungen und bedient im weitesten Sinn das Klischee „der Mörder ist immer der Gärtner“.
    Fazit:
    Ein Krimi, der sich gut lesen lässt, obwohl er etwas langsam startet. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
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Ausgaben von Gärten, Gift und tote Männer

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

E-Book

Seitenzahl: 390

Besitzer des Buches 4

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