Die Entdeckerin der Welt

Buch von Alexander Schwarz

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Entdeckerin der Welt

Der Mut einer unbeirrbaren Forscherin 1691: Nach der Scheidung von ihrem Mann zieht die talentierte Künstlerin Maria Sibylla Merian nach Amsterdam. Schon früh lernte sie die Fertigkeit des Kupferstechens, und in der neuen Stadt will sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen – und sich ihren Traum erfüllen: eine Reise nach Südamerika, um im tropischen Regenwald die faszinierende Vielfalt der Raupen und Schmetterlinge zu erforschen. Fieberhaft knüpft sie Kontakte und sucht Financiers. Eine Überseereise ist für eine alleinstehende Frau ein großes Wagnis, doch Maria ist es gewohnt, sich unter Männern zu behaupten und Grenzen zu überschreiten. Und so bricht sie auf ins ferne Suriname – und in das Abenteuer ihres Lebens. Die Geschichte einer wagemutigen Frau, die nach Unabhängigkeit strebte und alle Fesseln abstreifte
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Serieninfos zu Die Entdeckerin der Welt

Die Entdeckerin der Welt ist der 9. Band der Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe Reihe. Diese umfasst 15 Teile und startete im Jahr 2016. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Bewertungen

Die Entdeckerin der Welt wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,8 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Entdeckerin der Welt

    In diesem historischen Roman widmet sich Alexander Schwarz dem Leben einer ungewöhnlichen Frau: Maria Sibylla Merian. Maria Sibylla Merian wird 1648 als Tochter des bekannten Verlegers und Kupferstechers Matthäus Merian in Frankfurt geboren. Als sie 1717 stirbt, hat sie sich einen eigenen Namen gemacht als herausragende Malerin und Kupferstecherin, vor allem aber als Naturforscherin.
    Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Zeit in Amsterdam und den Vorbereitungen zu ihrer Reise nach Suriname. Merians Leidenschaft für Raupen und deren Verwandlung in Schmetterlinge führte sie 1699 bis in den tropischen Urwald von Südamerika. Kein leichtes Unterfangen, doch mit eisernem Willen, mit dem sie so manchen vor den Kopf stößt, gelingt es ihr, gemeinsam mit Tochter Dorothea die Reise nach Südamerika anzutreten. Sie wird sich dort (vermutlich) mit Malaria anstecken und kommt schwer krank nach Amsterdam zurück. Unermüdlich arbeitet sie an ihren Büchern weiter und gibt Malunterricht. Ihr Buch über die Insekten Surinams machte sie endgültig berühmt.
    Meine Meinung:
    Autor Alexander Schwarz hat hier einen penibel recherchierten Roman geschaffen, der zwar nur einen Teil von Maria Sibylla Merians Biografie abdeckt, aber den dafür eindrücklich schildert. Wir können mit der Naturforscherin den Surinam hinausrudern, durch den Urwald streifen und Gast auf den Zuckerrohrplantagen sein. Hier erleben wir die Ausbeutung und das Elend der Sklaven mit. Interessant ist das kleine Detail, dass zwischen „roten“ (indigenen) und „schwarzen“ (also afrikanischen) Sklaven unterschieden wurde.
    Gekonnt verknüpft der Autor Fakten mit Fiktion. So ist die Figur der indianischen Sklavin grundsätzlich historisch belegt, ohne allerdings einen Namen zu nennen. Hier hat sich der Autor behutsam dichterische Freiheit genommen.
    Wer noch mehr über diese interessante Frau lesen möchte, dem sei Barbara Beuys Biografie „Maria Sibylla Merian - Künstlerin, Forscherin, Geschäftsfrau“ empfohlen.
    Fazit:
    Eine Hommage an eine unbequeme Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzen konnte. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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Ausgaben von Die Entdeckerin der Welt

Taschenbuch

Seitenzahl: 418

E-Book

Seitenzahl: 409

Besitzer des Buches 11

Update: