Inspektor Takeda und das schleichende Gift

Buch von Henrik Siebold

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Inspektor Takeda und das schleichende Gift

Ein beinahe vergessener Mädchenmord Inspektor Kenjiro Takeda, mittlerweile in Deutschland heimisch geworden, und Claudia Harms vor ihrem heikelsten Fall. Ein stadtbekannter Rechtsanwalt ist in seiner Villa getötet worden. Schnell steht sein letzter Mandant unter Verdacht: ein berühmter Schauspieler, dem eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Doch dann weisen die Spuren plötzlich in die ferne Vergangenheit: zu einem Mord an einem Mädchen, in das der Anwalt als Jugendlicher verliebt war. Und noch jemand war damals in den Fall verwickelt – der regierende Bürgermeister von Hamburg. Inspektor Takeda – Jazzliebhaber und genialer Spurenleser – und ein Fall, der alles in sich birgt: Lüge, Täuschung, Mord.
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Serieninfos zu Inspektor Takeda und das schleichende Gift

Inspektor Takeda und das schleichende Gift ist der 6. Band der Inspektor Takeda Reihe. Sie umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2016. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Henrik Siebold

Das Pseudonym Henrik Siebold wählte der 1967 geborene Journalisten und Autor Daniel Bielenstein für sich. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Japan, ein Schuljahr in Arizona und den Rest seiner Jugend in Bonn. Mehr zu Henrik Siebold

Bewertungen

Inspektor Takeda und das schleichende Gift wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Inspektor Takeda und das schleichende Gift

    Inspektor Kenjiro Takeda fühlt sich fast schon heimisch in Hamburg, was nicht zuletzt an seiner Kollegin Claudia Harms liegt. Wieder bekommen die beiden es mit einem heiklen Fall zu tun, denn der bekannte Rechtsanwalt Klaus-Peter Haffner wurde in seiner Villa getötet. Zuletzt hatte er den populären Schauspieler Jost Weber vertreten, dem Vergewaltigung vorgeworfen wurde und der nun unter Verdacht steht. Aber dann ergeben die Ermittlungen, dass Haffner als Jugendlicher Zeuge im Mordfall an einem jungen Mädchen war und auch der Bürgermeister von Hamburg war in dem alten Fall verwickelt.
    Ich verfolge diese Reihe bereits von Anfang an und habe schon sehnsüchtig auf diesen sechsten Band gewartet. Es lässt sich wieder angenehm flüssig lesen.
    Claudia Harms war anfangs gar nicht begeistert, dass sie sich mit Takeda, der durch ein Austauschprogramm nach Hamburg gekommen ist, herumschlagen sollte. Aber mit der Zeit haben sich die beiden gut kennengelernt und schätzen einander. Es ist interessant, wie unterschiedlich sie bedingt durch ihre Herkunft und Kultur geprägt sind und daher bei ihren Ermittlungen ganz verschieden vorgehen. Dabei ergänzen sie sich gut. Claudia ist ein Mensch, die ihren Emotionen freien Lauf lässt und Ken spielt Saxofon und genießt Whisky, um runterzukommen.
    Dieser Fall ist nicht ganz einfach und es ist Fingerspitzengefühl notwendig, um niemanden der Hamburger Prominenz auf die Füße zu treten. Doch hat die alte Mordgeschichte etwas mit dem jetzigen Mord zu tun? Warum ist der damalige Ermittler, der längst in Pension ist, immer noch an dem Fall interessiert? Es bleibt nicht bei dem einen Toten und auch Claudia begibt sich mal wieder in Gefahr.
    Auch dieser Fall ist wendungsreich und spannend bis zum schlüssigen und dramatischen Ende.
    Mich hat dieser sehr spannende Krimi wieder gut unterhalten.
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  • Rezension zu Inspektor Takeda und das schleichende Gift

    Japanische Lebensart in Hamburg - eine gelungen Krimireihe
    In ihrem 6. gemeinsamen Fall müssen Inspektor Takeda und KHK Claudia Harms den Mord an Peter Haffner, einem Promianwalt, der erschossen in seiner Villa liegt aufklären. Noch ist nicht klar, ob das Motiv im beruflichen oder im privaten Umfeld des Toten zu suchen ist.
    Als dann eine Spur zu einem 40 Jahre alten Cold Case führt, müssen Takeda und Harms streckenweise getrennt ermitteln. Hat die Polizei, allen voran KHK Hinnerk Mattusek, damals geschlampt und des schnellen Erfolges wegen den Falschen verhaftet?
    Meine Meinung:
    Auch dieser 6. Fall hat mir spannende Lesestunden beschert. Diesmal harmoniert das Ermittlerpaar nicht ganz so gut, denn die von Claudia beendete Liebesbeziehung mit Ken Takeda schwingt noch nach. Claudia muss sich nicht nur mit ihrem Seelenleben beschäftigen, sondern auch mit dem drohenden Wohnungsverlust, da ihr Vermieter Eigenbedarf angemeldet hat. Und, wie man weiß, sind erschwingliche Wohnungen in Hamburg schwer zu bekommen. Das alles führt dazu, dass Claudia einen Moment unachtsam ist und wieder in - sprichwörtlich - Teufels Küche gerät.
    Subtil und unaufgeregt flicht Autor Henrik Seibold Szenen aus der japanischen Lebensart ein. Im letzten Band hat Claudia eine kostbare Teeschale an die Wand geworfen. Diese ist nun durch die japanische Kunst des Kintsugi wieder zusammengefügt worden. Aus zerbrochenem Alten wird etwas Neues - ob wir da einen Hinweis erhalten, dass die beiden ihre Beziehung wieder aufnehmen? Vor allem auch deswegen, weil Ken eine große Wohnung mietet und die beiden über eine WG nachdenken.
    Fazit:
    Wieder ein fesselnder Krimi aus dieser Reihe, dem ich gerne 5 Sterne gebe.
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  • Rezension zu Inspektor Takeda und das schleichende Gift

    Kurzbeschreibung
    Ein beinahe vergessener Mädchenmord
    Inspektor Kenjiro Takeda, mittlerweile in Deutschland heimisch geworden, und Claudia Harms vor ihrem heikelsten Fall. Ein stadtbekannter Rechtsanwalt ist in seiner Villa getötet worden. Schnell steht sein letzter Mandant unter Verdacht: ein berühmter Schauspieler, dem eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Doch dann weisen die Spuren plötzlich in die ferne Vergangenheit: zu einem Mord an einem Mädchen, in das der Anwalt als Jugendlicher verliebt war. Und noch jemand war damals in den Fall verwickelt – der regierende Bürgermeister von Hamburg.
    Inspektor Takeda – Jazzliebhaber und genialer Spurenleser – und ein Fall, der alles in sich birgt: Lüge, Täuschung, Mord.
    Autor
    Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Er lebt in Hamburg.
    Meine Meinung
    In ihrem 6. Fall müssen Inspektor Ken Takeda und seine Kollegin Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms sich mit dem Mord an dem Promi-Rechtsanwalt Klaus-Peter Haffner beschäftigen. Er wurde in seiner Kanzlei erschossen. Haffner war 56 Jahre, in zweiter Ehe mit der Architektin Linn Olsen verheiratet und hatte mit ihr eine 7jährige Tochter. Aus erster Ehe hatte er ebenfalls eine Tochter Tanja, die gelegentlich in seiner Kanzlei aushilft. Durch seine Tätigkeit hatte er einige Feinde und auch im privaten Bereich waren nicht alle gut auf ihn zu sprechen.
    Sein letzter Fall war die Verteidigung von Jost Weber. Der Schauspieler war wegen Vergewaltigung an einer Kollegin, Yvonne Rheydt, angezeigt worden. Sie hatte zuletzt ihre Anzeige zurückgezogen, nun wurde sie ebenfalls erschossen aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es nach Suizid aus.
    Takeda und Harms ermitteln getrennt und können so effizient allen Hinweisen nachgehen. Einer davon führt auch in die Vergangenheit. 1983 wurde eine Mitschülerin von Haffner getötet und aufgrund seiner Zeugenaussage wurde der Täter, Peter Folkerts, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. 1998 nach einem Wiederaufnahmeverfahren kam er frei. Allerdings läßt dieser Cold Case den pensionierten Kriminalhauptkommissar Hinnerk Mattusek keine Ruhe und er observiert Folkerts beinahe täglich.
    Darüber hinaus gibt es etliche Spuren, die die beiden Ermittler verfolgen und die alle viel versprechend klingen. Langsam wird es spürbar - sie nähern sich der Wahrheit und dann begibt sich Claudia Harms persönlich in größte Gefahr und man muß um ihr Leben bangen.
    Ich bin seit dem ersten Band ein Fan dieser Reihe. Der Autor hat mit diesem Duo eine besondere Situation geschaffen. Takeda als Austauschbeamter aus Tokio verblüfft immer wieder mit seinen Gedanken und Vergleichen. Mittlerweile ist er sehr gut integriert, spielt nach wie vor sehr gerne auf seinem Saxophon und fühlt sich zu Claudia auch privat sehr hingezogen, was zwischendurch den Ermittlungen einen persönlichen Touch gibt und die Story auflockert. Dieses Duo arbeitet harmonisch zusammen und sie setzen sich auch - mit einem Augenzwinkern - gegenüber ihrem Vorgesetzten durch. Der vorliegende Fall war wirklich nicht einfach zu lösen, denn der Cold Case mußte berücksichtigt werden, ebenso die früheren Mitschüler, die prominenten Mandanten und das persönliche Umfeld. Das alles hat der Autor wieder spannend geschrieben und auch die Atmosphäre so geschildert, daß man als Leser eine genaue Vorstellung vor der jeweiligen Situation hatte. Man merkt, daß ein Krimi auch ohne großes Blutvergießen fesseln kann. Die Charakterisierung des Duos, sowie u.a. die Beschreibung der Teezeremonie hat er sehr gut herausgearbeitet und es war eine Freude mit ihnen den Fall zu lösen. Das Ende läßt auf weitere Bände hoffen.
    Von mir bekommt auch dieser Fall eine unbedingte Leseempfehlung!
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Ausgaben von Inspektor Takeda und das schleichende Gift

E-Book

Seitenzahl: 439

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

Besitzer des Buches 7

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