Brüder des Windes

Buch von Tad Williams

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Brüder des Windes

Tausend Jahre vor den Ereignissen, die im Drachenbeinthron geschildert werden: Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen über die nördlichen Regionen von Osten Ard. Da tauchen Gerüchte auf, dass einer der ältesten und tödlichsten Drachen von ganz oben im Norden in das Reich eingedrungen ist. Am nächsten Morgen ist einer der beiden Söhne der mächtigsten Familie der Sithi verschwunden … Unter den Sithi Osten Ards gibt es keine anderen zwei, die so geliebt und bewundert werden wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Hakatri, ein stets verläßlicher Junge, und sein stolzer und leidenschaftlicher kleiner Bruder Ineluki, der spätere Sturmkönig. Sein Temperament reißt den jüngeren hin, einen gleichermaßen kühnen wie schrecklichen Schwur zu leisten: Er will das tödliche und furchtbare Ungeheuer Hidohebhi zur Strecke bringen und vernichten. Aber damit bringt er nicht nur seinen Bruder und sich selbst in die größte Gefahr, sondern er beschwört auch eine Katastrophe für alle Sithi herauf, womöglich sogar auch für das ganze menschliche Geschlecht.
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Serieninfos zu Brüder des Windes

Brüder des Windes ist eine Vorgeschichte zur Osten Ard Saga Reihe. Sie umfasst 13 Teile und startete im Jahr 1988. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Über Tad Williams

Tad Williams Bücher über die fiktive Welt "Osten Ard" machten ihn zu einem international anerkannten Autor. Schon als Kind begeisterten ihn fantastische Geschichten, insbesondere das Fantasy-Epos "Der Herr der Ringe". Mehr zu Tad Williams

Bewertungen

Brüder des Windes wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Brüder des Windes

    Die Zida‘ya-Brüder Hakatri und Ineluki folgen der Bitte des menschlichen Prinzen Cormach, die Seinen von einem (Lind)Wurm zu befreien, von dem sich herausstellt, dass er Hidohebhi, der Schwarzwurm, einer der sehr gefährlichen alten Würmer ist. Ineluki tut den Schwur, nicht nach Hause zurückzukehren, bis Hidohebhi vernichtet ist, was nicht nur ihn auf eine schwere Probe stellen wird.
    Erzählt wird die Geschichte in Ich-Form von Pamon Kes einem Tinukeda‘ya, die von den Zida‘ya Wechselwesen genannt werden, der der Waffenträger Hakatris ist, und seinen Herrn nicht nur in das gefährliche Abenteuer begleitet, sondern auch mit ihm die Konsequenzen durchsteht, die daraus entstehen. Mir gefällt diese Erzählweise gut, vor allem, weil sie nicht aus Sicht eines der priviligierten Zida‘ya ist, sondern aus der eines bei den meisten weniger Geachteten, der zudem im Laufe der Geschichte auch noch eine neue Sicht auf sich selbst erhält.
    Der Roman ist anders als viele andere, denn er hört mit dem Ende der Jagd nach Hidohebhi noch lange nicht auf, fast könnte man meinen, die Geschichte geht danach erst richtig los. Schon vorher gibt es Begegnungen mit anderen Gemeinschaften, was interessant ist, aber erst danach geht das Reisen so richtig los, und man lernt als Leser:in einiges über die einzelnen Kulturen, deren Lebensweisen und Hintergründe, wozu durchaus auch Kritisches gehört.
    Die Geschichte spielt, laut Klappentext, tausend Jahre vor dem „Drachenbeinthron“, wer schon öfter in Osten Ard unterwegs war, kennt vielleicht manches schon, bekommt aber eventuell eine neue Perspektive und lernt neue Geschichten und Mythen kennen. Ich selbst habe bisher nur wenige Bücher aus diesem Universum gelesen, finde vieles interessant, was ich hier lese, und freue mich darauf, dem einen oder anderen Namen später noch einmal zu begegnen. Auch für einen Neuling könnte es eine interessante Lektüre sein. Was allerdings fehlt ist eine Art Glossar, dafür ist eine Karte, die den Weg der Charaktere nachvollziehen lässt, vorhanden.
    Die Spannung ist in diesem Roman unterschiedlich verteilt, vor allem der erste Teil ist sehr spannend, später lässt die Spannung nach, blitzt aber immer wieder einmal auf. Dennoch finde ich auch den zweiten Teil nicht langweilig, auch er lebt davon, dass man wissen möchte, wie es wohl ausgehen wird. Was aber vielleicht mehr wiegt: Tad Williams kann so schreiben, dass der Leser sich nicht nur dabei, sondern auch mitfühlt, und er kann Charaktere kreieren, die man sich merkt, und die man gerne weiterbegleiten würde.
    Tad Williams ist immer lesenswert, und auch dieser Band hat mir wieder einmal Lust darauf gemacht, endlich die mir noch fehlenden Bände aus Osten Ard zu lesen. Er ist aber kein packender Pageturner sondern lässt es in weiten Teilen ruhiger angehen – lesenswert ist er dennoch und gehört in die Bibliothek eines jeden Fans der Osten Ard-Reihe. Empfehlen kann ich ihn aber auch Genrefans, die es nicht durchgehend sehr spannend haben müssen, die „fremde“ Namen und Begriffe nicht abschrecken und die gerne phantasievolle und gut erzählte Fantasy lesen.
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  • Rezension zu Brüder des Windes

    Über den Autor (Amazon)
    Tad Williams ist ein kalifornischer Superstar. Seine genre-erschaffenden und Genregrenzen sprengenden Bücher wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft. Seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, fantastischen Geschichten jeglicher Art, Urban-Fantasyromane, Comics, Drehbücher etc., hatten einen starken Einfluss auf eine ganze Generation von Autorinnen und Autoren. Tad arbeitet immer an mehreren geheimen Projekten. Er und seine Familie leben in den Bergen von Santa Cruz, in einem seltsamen und schönen Haus. Über den Autor (Amazon)
    Produktinformation (Amazon)
    ASIN ‏ : ‎ B09MJGNHCF
    Herausgeber ‏ : ‎ Klett-Cotta; 1. Edition (13. April 2022)
    Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    Dateigröße ‏ : ‎ 5725 KB
    Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 369 Seiten
    Gefährliches Drachenblut
    Tausend Jahre vor den Ereignissen die in dem Buch Der Drachenbeinthron erzählt werden: Die Sithi, die fast unsterblich sind, herrschen im Norden von Osten Ard. Doch da ist einer der ältesten und tödlichsten Drachen in das Reich eingedrungen und einer der Söhne der mächtigsten Sithi-Familie ist verschwunden….
    Niemand von den Sithi ist so beliebt wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Da ist Hakatri, ein verlässlicher Junge und Ineluki der leidenschaftliche und der spätere Sturmkönig. Dieser lässt sie dazu hinreißen und schwört den Hidohebhi, den Drachen zur Strecke zu bringen. Doch damit bringt er nicht nur seinem Bruder und sich selbst in Gefahr, er ist auch verantwortlich für eine Katastrophe für alle Sithi und womöglich sogar für das menschliche Geschlecht.
    Meine Meinung
    Ich muss vorausschicken, dass ich ein großer Tad-Williams-Fan bin, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle seine Bücher zu lesen. Dazu lese ich zu vielschichtig. Aber als ich dann gelesen habe, worum es in diesem Buch ging, war ich gleich dabei. Denn hier geht es um die Brüder Hakatri und Ineluki von der Sithi-Herrscherfamilie. Hakatri war mir neu, aber von Ineluki wusste ich bereits, dass er später der Sturmkönig werden würde. Der Ineluki gegen den die Könige von Osten-Ard kämpfen, was jeder der die Geschichte der großen Schwerter kennt, weiß. Doch diese Geschichte spielt viele Jahrhunderte vor dieser Zeit und ich war neugierig, wie Ineluki vorher war und von seinem Bruder Hakatri hatte ich ja noch nie gehört. Die Geschichte wird von Hakatris treuem Waffenträger Pamon Kes erzählt, einem Mann, der praktisch sein Leben seinem Herrn Hakatri verschrieben hatte. Das Buch konnte ich, dank des unkomplizierten Schreibstils des Autors, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen, so dass nichts meinen Lesefluss störte. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In den hitzigen Ineluki, der sich zu schnell zu einem Schwur hinreißen ließ und in Hakatri, der seinen (jüngeren) Bruder nicht im Stich lassen wollte und mir ihm zog. Was die beiden damit heraufbeschworen, bzw. was passierte, als sie dem Ungeheuer gegenüberstanden, das muss der geneigte Leser selbst lesen, Auch was davon praktisch die Folge war. Vielleicht wäre Ineluki ohne diese Ereignisse nie zum Sturmkönig geworden. Aber das ist Spekulation. Auf jeden Fall war dieses Buch wirklich sehr spannend vom Anfang bis zum Ende. Eine Spannung, die nie schwächer wurde. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, Ich habe mit Pamon und Hakatri gelitten, und gehofft. Ob die Hoffnung berechtigt war, auch das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ich habe dieses Buch genossen und es mit Begeisterung gelesen. Es hat mir also sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Daher die volle Bewertungszahl. Und eine Leseempfehlung sowieso.
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  • Rezension zu Brüder des Windes

    Klappentext
    Tausend Jahre vor den Ereignissen, die im Drachenbeinthron geschildert werden: Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen über die nördlichen Regionen von Osten Ard. Da tauchen Gerüchte auf, dass einer der ältesten und tödlichsten Drachen von ganz oben im Norden in das Reich eingedrungen ist. Am nächsten Morgen ist einer der beiden Söhne der mächtigsten Familie der Sithi verschwunden …
    Unter den Sithi Osten Ards gibt es keine anderen zwei, die so geliebt und bewundert werden wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Hakatri, ein stets verläßlicher Junge, und sein stolzer und leidenschaftlicher kleiner Bruder Ineluki, der spätere Sturmkönig. Sein Temperament reißt den jüngeren hin, einen gleichermaßen kühnen wie schrecklichen Schwur zu leisten: Er will das tödliche und furchtbare Ungeheuer Hidohebhi zur Strecke bringen und vernichten. Aber damit bringt er nicht nur seinen Bruder und sich selbst in die größte Gefahr, sondern er beschwört auch eine Katastrophe für alle Sithi herauf, womöglich sogar auch für das ganze menschliche Geschlecht.
    Meine Meinung
    Nachdem ich bisher alle Bücher um Osten Ard verschlungen habe, war klar, dass ich diese Vorgeschichte um die beiden Brüder der Sithi auch lesen muss!
    Pamon Kes erzählt rückblickend in seiner Eigenschaft als Waffenträger. Obwohl er zu dem unterdrückten Volk der Tinukeda´ya gehört, hat ihn einer der Söhne des Herrschers in diesen Stand erhoben, der ihn mit Stolz und Ehrgefühl erfüllt. Pamon dient Hakatri, dem ruhigen und besonnenen Bruder.
    Hitzköpfig und launisch dagegen ist Ineluki, der zweite Sohn des Herrschers, bekannt durch seinen unterhaltsamen Witz, aber eben auch durch die schnelle Änderung seines Gemüts, dass in Beleidigungen und unbedachte Wut umschlagen kann. Er ist ehrlich, aber auch verletzend, was in seiner Position schwierige Konsequenzen nach sich ziehen kann.
    Diese beiden ungleichen Brüder sind Mittelpunkt der Geschichte, in der sie von Sterblichen gebeten werden, einen plötzlich aufgetauchten Drachen unschädlich zu machen.
    Natürlich kenne ich den Namen Ineluki, der später in den Büchern um Osten Ard eine größere Rolle spielt. Umso mehr war es etwas schade, dass seine Rolle nach und nach in den Hintergrund gedrängt wurde, ich hätte hier gerne noch etwas mehr erfahren. Warum Ineluki später zum Sturmkönig wird, nimmt hier seinen Anfang, aber der Autor kratzt hier nur an der Oberfläche. Vielleicht hab ich aber schon wieder zu viele Details aus der Drachenbeinthron-Reihe vergessen und kann deshalb weniger Verbindungen sehen.
    Hakatri und sein Diener Pamon dagegen haben eine Menge Schwierigkeiten zu meistern, Entscheidungen zu treffen und Konsequenzen zu ertragen, die sie auf einer ungewissen Reise quer durch das Land führen.
    Während die Drachenjagd auf einen spannenden Kampf zusteuert, wirkt der Rest relativ ruhig und gediegen. Das Tempo ist gemächlich, wobei der Autor durchaus mit den vielen Details und den Gedanken Pamons zu fesseln weiß. Vor allem die erste Hälfte des Buches hat mich sehr gut unterhalten!
    Man erfährt einiges über die Machtspiele zwischen den Völkern, was vor allem den Diener, der kaum Kontakt zu seinen eigenen Ursprüngen hat, besonders beeinflusst. Lebte er doch bisher in Ehrfurcht zwischen all den einflussreichen Zida´ya, entfernte er sich mehr und mehr seiner eigenen Abstammung, mit all ihren Sagen, Riten und Verbundenheit.
    Gerade anfangs haben die vielen ja doch ungewöhnlichen Namen etwas überfordert. Auch wenn mir einige schon aus den anderen Büchern geläufig waren, gab es Absätze, denen man nicht so gut folgen konnte.
    Dafür war es besonders schön, von Orten zu hören, die man schon kennt, wie die sagenumwobene Stadt Asu´a, den Rabenhorst, Nabban - oder auch auf das Volk der Nakkiga trifft oder die uralte Utuk´ku, die Herrscherin der Hikeda´ya. Der Weltenaufbau ist einfach phänomenal - die verschiedenen Schauplätze, die Völker, ihre Geschichten und Überlieferungen, alles greift hier nahtlos ineinander. Das Bild, das während dem Lesen entsteht, wirkt echt und authentisch!
    Wer die anderne Bücher schon kennt, werden diese Namen sicher bekannt vorkommen - ich weiß nicht, ob man sie jetzt unbedingt vorher gelesen haben muss. Ich denke, man kann auch durchaus zuerst mit dieser Vorgeschichte starten...
    Teilweise fand ich es etwas zu langatmig, grade in der zweiten Hälfte und manche Entscheidungen wirkten in der Logik etwas schwammig. Trotzdem hab ich den Band gerne gelesen, der viel sanfte Tragik und bewegende Emotionen ich sich getragen hat. Ich hab mich gefreut, wieder etwas mehr über die Hintergründe der späteren Kriege und Auseinandersetzungen erfahren zu haben.
    Mein Fazit: 4 Sterne
    Weltenwanderer
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Ausgaben von Brüder des Windes

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 368

E-Book

Seitenzahl: 369

Besitzer des Buches 7

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