Akin

Buch von Emma Donoghue

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Akin

    Klappentext/Verlagstext
    A retired New York professor’s life is thrown into chaos when he takes his great-nephew to the French Riviera, in hopes of uncovering his own mother's wartime secrets. Noah is only days away from his first trip back to Nice since he was a child when a social worker calls looking for a temporary home for Michael, his eleven-year-old great-nephew. Though he has never met the boy, he gets talked into taking him along to France.
    This odd couple, suffering from jet lag and culture shock, argue about everything from steak haché to screen time, and the trip is looking like a disaster. But as Michael's ease with tech and sharp eye help Noah unearth troubling details about their family’s past, both of them come to grasp the risks that people in all eras have run for their loved ones, and find they are more akin than they knew.
    Written with all the tenderness and psychological intensity that made Room a huge bestseller, Akin is a funny, heart-wrenching tale of an old man and a boy who unpick their painful story and start to write a new one together.
    Die Autorin
    Emma Donoghue war bereits als Kind von Büchern umgeben. Seit ihrem 23. Lebensjahr schreibt sie Romane, literaturgeschichtliche Werke, Märchen, Kurzgeschichten, Hörspiele, Bühnenstücke und Drehbücher. Mit dem auch verfilmten Roman „Raum“ wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin. Emma Donoghue lebt mit ihrer Partnerin und ihren beiden Kindern in Kanada.
    Inhalt
    Akin = ähnlich, verwandt, blutsverwandt
    Der emeritierte New Yorker Chemie-Professor Noah Selvaggio hat kurz vor seinem 80. Geburtstag endlich eine Reise nach Nizza gebucht, um weiße Flecken in seiner Familiengeschichte zu füllen. Als eine Sozialpädagogin sehr kurzfristig eine Notpflegestelle für Noahs Großneffen sucht, bleiben dem alten Herrn nur zwei Möglichkeiten: er storniert seinen Flug oder er tritt die Reise mit dem 11-jährigen Michael gemeinsam an. Wer schon einmal kurzfristig einen Reisepass für ein Kind beantragen musste, dessen Erziehungsberechtigte nicht zu erreichen sind, wird sich Noahs Marsch durch die Bürokratie vorstellen können, bis er endlich mit Michael gemeinsam im Flugzeug sitzt.
    Zwei Welten krachen hier aufeinander: der verwitwete, unvorstellbar wohlhabende Akademiker und der Sohn drogensüchtiger Eltern, dem außer der verlässlichen Zuwendung seiner Großmutter im Leben bisher wenig Positives begegnet ist. Allein die Übersetzung von Michaels Straßen- und Gamerslang für Noah und Noahs aus der Welt gefallenen Ansichten für Michael entfaltet eine unglaubliche Situationskomik. Die beiderseitige Verblüffung, dass ein Handy bei Jugendlichen angewachsen zu sein scheint wie ein 6. Finger (für Noah), alte Menschen dagegen vieles nicht googeln müssen, weil sie es erlebt haben (für Michael) skizziert Emma Donoghue so treffend wie komisch.
    Das Schicksal von Noahs Mutter Margot scheint zunächst wie ein Buch mit sieben Siegeln. Margot hatte während des Zweiten Weltkriegs zunächst ihren Mann nach New York geschickt (vordergründig zur Rettung einer historisch wertvollen Sammlung), kurz darauf den kleinen Noah – aber warum war sie anschließend untergetaucht? Noah hat sich bisher nie gefragt, was seine Mutter, die bei seiner Geburt Mitte 40 war, vorher erlebt haben könnte. Hat er evtl. ältere Geschwister? Noah will quasi in letzter Minute das Schicksal seiner Mutter aufklären, während Michael Ähnliches suchtartig am Handy mit „20 Fragen“ durchzieht. In Nizza kann Noah jedoch froh sein über Michaels Begleitung, der geradezu schlafwandlerisch Noahs bürgerliche Fassade zum Einsturz bringt.
    Fazit
    Auch wenn das Setting der Bonuszeit eines kinderlosen alten Mannes mit einem überraschend entdeckten Großneffen streckenweise zu optimistisch wirkt, eine feinfühlig erzählte Geschichte vor realem historischem Hintergrund.
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Besitzer des Buches 1

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