Bauer und Bobo: Wie aus Wut Freundschaft wurde

Buch von Florian Klenk

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Bauer und Bobo: Wie aus Wut Freundschaft wurde

„Wahrheit aufdecken und damit die Realität verbessern: bei großen Staatsaffären und auch bei den Nöten eines kleinen Bauern. Dass Klenk das Kleine nicht zu klein ist, macht ihn groß.“ Robert Menasse Begonnen hat es mit einer Beschimpfung. Christian Bachler, der den höchstgelegenen Bauernhof der Steiermark bewirtschaftet, schimpfte in einem Video aus dem Schweinestall über den „Oberbobo“ Florian Klenk (Bobo = Ökospießer). Der Chefredakteur des Falter hatte zuvor ein Urteil gutgeheißen, das einen Bauern zu Schadenersatz verpflichtete, nachdem seine Kuh eine Frau getötet hatte. Bachler forderte Klenk auf, ein Praktikum auf seinem Hof zu machen, und der Bauer und der Bobo kamen ins Gespräch: über Klimawandel, Fleischindustrie, Agrarpolitik und Banken. Als Bachlers Hof Ende 2020 vor dem Ruin stand, fanden die beiden Freunde aus zwei Welten binnen 24 Stunden 12.829 Spender, die bereit waren, zu helfen. Warum es sich lohnt, mit Leuten zu reden, deren Meinung man nicht teilt.
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Bewertungen

Bauer und Bobo: Wie aus Wut Freundschaft wurde wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Bauer und Bobo: Wie aus Wut Freundschaft wurde

    Inhalt (von Thalia übernommen):
    Begonnen hat es mit einer Beschimpfung. Christian Bachler, der den höchstgelegenen Bauernhof der Steiermark bewirtschaftet, schimpfte in einem Video aus dem Schweinestall über den "Oberbobo" Florian Klenk (Bobo = Ökospießer). Der Chefredakteur des Falter hatte zuvor ein Urteil gutgeheißen, das einen Bauern zu Schadenersatz verpflichtete, nachdem seine Kuh eine Frau getötet hatte. Bachler forderte Klenk auf, ein Praktikum auf seinem Hof zu machen, und der Bauer und der Bobo kamen ins Gespräch: über Klimawandel, Fleischindustrie, Agrarpolitik und Banken. Als Bachlers Hof Ende 2020 vor dem Ruin stand, fanden die beiden Freunde aus zwei Welten binnen 24 Stunden 12.829 Spender, die bereit waren, zu helfen. Warum es sich lohnt, mit Leuten zu reden, deren Meinung man nicht teilt.
    Autor:
    Florian Klenk, Jahrgang 1973, ist Chefredakteur des Falter. Klenk ist promovierter Jurist.
    Meine Meinung:
    Als Österreicherin kenne ich das "Kuhurteil", mit dem diese Geschichte beginnt. Ich schätze Florian Klenk als Journalist sehr, mag seine interessanten Facebook-Postings, die auch oft bewusst sticheln und angriffslustig sind. Mit großem Interesse habe ich damals verfolgt, als Klenk tatsächlich das Praktikum am Bauernhof von Christian Bachler antrat.
    All dieses Hintergrundwissen muss beim Lesen nicht schon vorhanden sein, sehr gut wird um- und beschrieben, wie es zu dem Kontakt zwischen Klenk und Bachler kam und was sich daraus entwickelte.
    Was dieses Buch aus meiner Sicht auszeichnet ist die große Ehrlichkeit. Einerseits von Klenk - ein Teil des Buches ist ein Interview mit seinem Vater, der als Bauernkind aufwuchs und vom früheren Bauerndasein erzählt. Andererseits spreche ich auch Bachler großen Mut zu, der rückt ja erst reichlich spät mit der Wahrheit über die finanziellen Probleme seines Hofes heraus.
    Das Buch zeigt viel über die Wirtschaftlichkeit eines Bauernhofes. Ein Bauernhof hat nichts mehr mit der Bilderbuchidylle zu tun, sondern ist nur mehr Industrie. Und es zeigt sehr ehrlich, wie es vielen Bauern geht - in ständiger Abhängigkeit von Zahlungen, Förderungen, "größer und spezifischer" werden. Irgendwann geht es dann nicht mehr. Es hat schon einen Grund, warum so viele Landwirte Haus, Hof und Tier aufgeben - manchmal auch das eigene Leben.
    Das Buch ist recht schnell gelesen. Klenk schreibt recht flüssig, erspart uns lange, komplizierte Statistiken. Und obwohl ich wusste, wie es ausgeht mit Bachler und der Raiffeisen, war es doch recht kurzweilig.
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Ausgaben von Bauer und Bobo: Wie aus Wut Freundschaft wurde

Hardcover

Seitenzahl: 160

Besitzer des Buches 1

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