Mörderfinder: Die Macht des Täters

Buch von Arno Strobel

  • Kurzmeinung

    Regenmann
    plump und langweilig, Auflösung absurd
  • Kurzmeinung

    Jasminh86
    Ein spannender und fesselnder Thriller mit mysteriösen Gedankengängen!
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mörderfinder: Die Macht des Täters

Max Bischoff, begnadeter Fallanalytiker, ermittelt in seinem 2. Fall – Der neue Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel Der Anruf kam unerwartet. Eine Ex-Kollegin bittet Fallanalytiker Max Bischoff um Hilfe. Ihr Neffe wurde des Mordes beschuldigt und hat sich daraufhin das Leben genommen. Mit 22. Ein Schuldeingeständnis? Oder die Tat eines Verzweifelten? Max sichtet die Fakten, die Beweislast ist erdrückend, aber nichts passt zusammen. Kein Motiv, vollkommene Willkür. Und dann die vage Verbindung zu einem anderen Fall. Irgendetwas ist da, das kann Max beinahe körperlich spüren. Aber der Kopf des Mörders bleibt ihm verschlossen. Hat er sich verrannt? Oder versagt die Fallanalyse und damit Max zum ersten Mal in seiner gesamten Laufbahn? »Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!« Sebastian Fitzek
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Serieninfos zu Mörderfinder: Die Macht des Täters

Mörderfinder: Die Macht des Täters ist der 5. Band der Kommissar Max Bischoff Reihe. Sie umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2017. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Über Arno Strobel

Arno Strobel wurde 1962 im saarländischen Saarlouis geboren. Die Schriftstellerei mauserte sich erst spät zu einer Schlüsselrolle in seinem Leben. Er studierte Versorgungstechnik und Informationstechnologie und arbeitet schließlich im IT-Bereich bei einer Bank. Mehr zu Arno Strobel

Bewertungen

Mörderfinder: Die Macht des Täters wurde insgesamt 11 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • plump und langweilig, Auflösung absurd

    Regenmann

  • Ein spannender und fesselnder Thriller mit mysteriösen Gedankengängen!

    Jasminh86

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mörderfinder: Die Macht des Täters

    Während Max Bischoff sich eigentlich aufs Lehren konzentrieren wollte, kontaktiert ihn eine ehemalige Kollegin. Sie bittet den Fallanalytiker sich eine polizeiliche Ermittlung anzuschauen. Ihrem 22-jährigen Neffen wird vorgeworfen einen Mord begangen zu haben. Kurz danach hat er sich das Leben genommen. Die Hinweise sprechen gegen ihren Neffen, aber sie kann einfach nicht glauben, dass er der Täter sein soll. Bischoff beginnt zu ermitteln, aber viel Entlastendes findet er nicht. Lediglich eine vage Verbindung zu einem weiteren Mord, der nach dem Selbstmord des Beschuldigten geschehen ist. Nichts scheint zusammenzupassen und Bischoff gelingt es lange nicht, sich in den Kopf des Mörders hineinzuversetzen, um diesen zu enttarnen. Dabei wird der Fall immer abstruser und Bischoff benötigt zwingend einen Durchbruch.
    Der erste Roman der „Mörderfinder“-Reihe hat mich letztes Jahr extrem gut unterhalten. Auch diese Fortsetzung beginnt vielversprechend, denn es passt tatsächlich vieles nicht zusammen und als Leser fragt man sich -genau wie Bischoff- was dahinterstecken könnte. Durch Strobels flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch die Seiten und die Spannung baut sich schnell auf.
    Im letzten Drittel gab es Passagen, bei denen die Spannung etwas nachließ. Trotzdem fragt man sich auch hier, was hinter dem Fall steckt. Die Auflösung war nicht zu 100% meins und bei ein, zwei Dingen bin ich mir auch nicht sicher, ob alles stringent war, aber ansonsten hat mich der Roman sehr gut unterhalten und ich würde mich freuen, wenn es bald wieder Neues von Max Bischof geben würde.
    Fazit: Der zweite Fall um Max Bischoff als Privatermittler unterhält wieder sehr spannend, auch wenn der Roman für meinen Geschmack gegen Ende ein paar Schwächen hatte. Trotzdem lässt Strobel einen durchgängig mitfiebern und daher hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung.
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  • Rezension zu Mörderfinder: Die Macht des Täters

    🌟Ein spannender und fesselnder Thriller mit mysteriösen Gedankengängen!🌟
    Der Anruf kam unerwartet. Eine Ex-Kollegin bittet Fallanalytiker Max Bischoff um Hilfe. Ihr Neffe wurde des Mordes beschuldigt und hat sich daraufhin das Leben genommen. Mit 22. Ein Schuldeingeständnis? Oder die Tat eines Verzweifelten? Max sichtet die Fakten, die Beweislast ist erdrückend, aber nichts passt zusammen. Kein Motiv, vollkommene Willkür. Und dann die vage Verbindung zu einem anderen Fall. Irgendetwas ist da, das kann Max beinahe körperlich spüren. Aber der Kopf des Mörders bleibt ihm verschlossen. Hat er sich verrannt? Oder versagt die Fallanalyse und damit Max zum ersten Mal in seiner gesamten Laufbahn?
    ,,Mörderfinder-Die Macht des Täters" von Thriller-Autor Arno Strobel ist der neue und zweite Band seiner Max Bischoff-Reihe, der am 9. März 2022 im Fischer-Verlag erschienen ist. Dieser aufregende Thriller hat mir wieder sehr gut gefallen, da eine rasante und spannende Handlung für ordentlich Verwirrung gesorgt hat. Von Anfang an war eine beklemmende Atmosphäre zu spüren, die sich im Laufe der Zeit immer mehr verdichtet hat. Max Bischoff, der mittlerweile als Fallanalytiker und Dozent an der Polizeihochschule in Köln ausbildet und sein Ex-Kollege und Freund Horst Böhmer jagen einen skrupellosen Mörder, dessen Motiv lange ein großes Rätsel bleibt. Bis zum Ende hin deutete nichts darauf hin, was im Endeffekt tatsächlich geschehen ist. Das Warum hat mich sehr überrascht, denn der Autor hat regelmäßig versucht, mich auf falsche Fährten zu führen. Ich habe mich deutlich in Protagonisten getäuscht, sodass dies eine Handlung mit vielen gelungenen und unvorhersehbaren Wendungen ist.
    Ein Mann, der des Mordes an einer Frau verdächtigt wird, nimmt sich kurze Zeit später das Leben. Da es sich bei diesem Mann um den Neffen einer Polizeibeamtin handelt, macht die Sache umso komplizierter. Alle Beweise sprechen ganz klar dafür, dass der Neffen den brutalen Mord ausgeübt hat. Doch seine Tante glaubt nicht daran und bittet aufgrund Böhmers’ Empfehlung Max Bischoff um Hilfe. Denn er ist sich sicher, dass ihr nur der Fallanalytiker in diesem Fall, trotz aller Beweise, die für ihren Neffen als Täter sprechen, weiter helfen kann. Doch es geschehen weitere Morde auf extrem brutale Weise und es entsteht die Frage, ob sich ein Unschuldiger umgebracht hat oder ob ein Serienmörder, bzw. Nachahmungstäter am Werk ist. Dies hat deshalb für eine Menge Rätselstoff gesorgt. Als es Bischoff im Präsidium schwer gemacht wird mehr zu der Mordserie zu erfahren und seine Ermittlungen somit behindert wurden, verzweifelt er immer mehr an seiner Arbeit und seinem Verstand. Sein Zustand verschlechtert sich mit der Zeit immer mehr, weshalb ich von seinem plötzlichen und mysteriösen Verhalten sehr überrascht wurde. Besonders, da er nicht der einzige ist, der sich durch rätselhafte Umstände verändert. Bischoff und Böhmer, die versuchen eine Verbindung zu den Morden und Opfern herzustellen, verzweifeln. Der Fallanalytiker stellt sich die Frage, ob es Morde ohne Motiv geben kann. Auf der Suche nach Antworten gerät er in eine fatale Situation.
    Die meisten kurzen Kapitel werden aus Bischoffs’ Perspektive geschrieben, zwischendurch kommt auch Böhmer eine längere Zeit am Stück zu Wort. So erfuhr ich, wie er zu seinem Freund steht und wie wichtig er ihm ist. Beide Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und besitzen ordentlich Tiefe. Ich konnte mich in dessen Gedankengänge und Handlungsschritte sehr gut hineinversetzen und nachvollziehen. Nicht nur die komplette Handlung, auch die Tatorte wurden bildlich sehr gut beschrieben. Der Titel ,,Mörderfinder" passt hervorragend zum äußerst fesselnden Thriller, den der Autor wieder einmal abgeliefert hat. Ihm ist ein hoher Spannungsbogen gelungen, der geschickt Spannung und Nervenkitzel erzeugt. Deshalb wurde ich an das Buch gefesselt und habe es deshalb leider an zwei Abende durchgelesen. Bis auf die ausgeübten Morde kommt der Großteil der Handlung ohne extreme Brutalität aus, dafür hatte sie etwas Mysteriöses und Mystisches an sich, was ich lange Zeit nicht richtig deuten konnte.
    Gelegentlich bekam ich verwirrende und rätselhafte Gedankengänge des Mörders zu lesen, aus dessen Perspektive zu lesen sind. Dies hat neben gekonnt gesetzte Cliffhanger für einen schnellen Lesefluss gesorgt. Auch das Tempo ist in dieser Geschichte hoch, es dauerte nicht lange, bis ich mitten im Geschehen war. In regelmäßigen Abständen haben mich unerwartete Wendungen erwartet, was ein Grund der hohen Spannungskurve ist. Bischoffs’ Zerrissenheit kam authentisch und deutlich rüber. Auch wenn die ein oder andere Handlung etwas weit hergeholt wurde und diese von der Realität weit entfernt war, hat mich der Thriller sehr gut unterhalten. Am Ende saßen alle Puzzleteile an ihrem Platz und Zusammenhänge wurden aufgeklärt. Von mir deshalb eine klare Leseempfehlung!
    🌟🌟🌟🌟🌟
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  • Rezension zu Mörderfinder: Die Macht des Täters

    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Der Anruf kam unerwartet. Eine Ex-Kollegin bittet Fallanalytiker Max Bischoff um Hilfe. Ihr Neffe wurde des Mordes beschuldigt und hat sich daraufhin das Leben genommen. Mit 22. Ein Schuldeingeständnis? Oder die Tat eines Verzweifelten?
    Max sichtet die Fakten, die Beweislast ist erdrückend, aber nichts passt zusammen. Kein Motiv, vollkommene Willkür. Und dann die vage Verbindung zu einem anderen Fall. Irgendetwas ist da, das kann Max beinahe körperlich spüren. Aber der Kopf des Mörders bleibt ihm verschlossen. Hat er sich verrannt? Oder versagt die Fallanalyse und damit Max zum ersten Mal in seiner gesamten Laufbahn?
    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.
    Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.
    Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.
    Allgemeines
    Zweiter Band der Max Bischoff-Reihe
    Erschienen am 9. März 2022 im Fischer Verlag als TB mit 368 Seiten
    Gliederung: Prolog – Roman in 58 Kapiteln
    Erzählung in der dritten Person, wechselnd aus den Perspektiven von Max Bischoff und Horst Böhmer, eingeschobene Abschnitte als Ich-Erzählung des Täters
    Handlungsort und -zeit: Düsseldorf, in der Gegenwart
    Inhalt
    Katharina Baumann, eine Kollegin aus der Zeit, als Max Bischoff noch bei der Polizei arbeitete, wendet sich in seiner Eigenschaft als Fallanalytiker an ihn. Ihr Neffe Leon hat Selbstmord begangen, nachdem er beschuldigt wurde, eine junge Frau in deren Wohnung bestialisch abgeschlachtet zu haben. Alle Indizien – nicht zuletzt sein anschließender Selbstmord – sprechen gegen ihn. Katharina traut ihm jedoch eine solche Tat nicht zu, zumal Leon das Mordopfer nicht kannte und somit keinerlei Mordmotiv hatte. Max soll neue Ermittlungsansätze finden, um nachträglich Leons Unschuld zu beweisen.
    Der Fall soll schon zu den Akten gelegt werden, als kurz nacheinander zwei weitere Menschen umgebracht werden. Alle drei Taten werden auf unterschiedliche Weise begangen, die Mordopfer kannten einander nicht und waren unauffällige Menschen, die keine Feinde hatten und ein ruhiges Leben führten – und doch scheint es sich um eine Mordserie zu handeln, denn an den Tatorten werden Nachrichten sehr ähnlichen Wortlauts gefunden, über die Polizei und Presse in der Öffentlichkeit nichts verlauten ließen. Horst Böhmer vom Morddezernat und sein „inoffizieller“ Helfer Max Bischoff stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe, da der als Täter im ersten Fall identifizierte Mann schon tot war, als die weiteren Morde verübt wurden.
    Beurteilung
    Im zweiten Fall, bei dem Max Bischoff, der als Dozent an der Polizeihochschule Köln tätig ist, seine ehemaligen Kollegen in Düsseldorf unterstützt, hat er hohe Hürden zu überwinden. Zunächst muss er gegen die Ablehnung der Chefin seines Kollegen Horst Böhmer vorgehen, die keinen Außenstehenden in die Ermittlungen einbeziehen will und erst einlenkt, als der öffentliche Druck wegen drei ungelöster Mordfälle innerhalb weniger Tage zu groß wird. Die Ermittlungsteilergebnisse strotzen vor Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten und Max muss auf die Beratung durch Psychiater und Graphologen zurückgreifen. Der Autor schildert anschaulich, wie sich Max in den Täter hineinzuversetzen versucht und wie hartnäckig er bleibt, als er mit seinen üblichen Methoden an seine Grenzen kommt.
    Die Charaktere der beiden Protagonisten Max Bischoff und Horst Böhmer sind gründlich ausgearbeitet, ihre Beziehung ist von gegenseitiger Ergänzung und Loyalität geprägt. Der Handlungsverlauf, der hauptsächlich auf Ermittlungen durch Recherchen und Verhöre ausgelegt ist, bietet – bis auf wenige Szenen – keine Hochspannung, ist aber dennoch sehr fesselnd, da hier die Macht der Manipulation gut veranschaulicht wird. Obwohl der Leser im Laufe der Zeit Theorien entwickelt, die in die richtige Richtung gehen, ist die Auflösung doch in gewisser Weise überraschend und recht ungewöhnlich.
    Hier vermisst man ein Autorennachwort zu der Frage, inwieweit das dargestellte Szenario realistisch ist.
    Fazit
    Morde mit ungewöhnlicher Motivlage und ebenso ungewöhnlichem Vorgehen – fesselnde Unterhaltung!
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Ausgaben von Mörderfinder: Die Macht des Täters

Taschenbuch

Seitenzahl: 368

Besitzer des Buches 18

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