Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs

Buch von Evelyn Prentis, Cécile Lecaux

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs

Ich bin nicht die geborene Krankenschwester. Nicht jede ist zur Krankenschwester berufen, egal, wie sehr sie sich auch in diese Arbeit stürzt. Passionierte Krankenschwestern dagegen sind leicht zu erkennen. Sie tragen eine Leidenschaft und Kraft in sich, die sie nie zu verlassen scheint - so verzweifelt die Umstände auch sein mögen. 1934 beginnt die junge Evelyn Prentis im Krankenhaus von Nottingham ihre Ausbildung zur Krankenschwester. Weniger weil es ihr Traum ist, sondern vielmehr auf Drängen ihrer Mutter, die ihre Tochter versorgt wissen möchte. Schon bald lernt Evelyn den rauen und harten Krankenhausalltag kennen. Sie muss kochen, putzen, waschen und dabei stets die strenge Hierarchie der Schwestern beachten. Doch zwischen all der Arbeit, der Schikane und den vielen traurigen Schicksalen, erlebt Evelyn auch immer wieder Momente der Hoffnung und des Glücks ... Die ergreifenden Memoiren der englischen Krankenschwester Evelyn Prentis als deutsche Erstausgabe. Für alle Fans von Donna Douglas und der TV-Serie 'Call the Midwife'. Alle Titel der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.
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Serieninfos zu Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs

Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs ist der 1. Band der Ruf des Lebens / Krankenschwestern von Notting Hill Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 1979. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1980.

Bewertungen

Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs

    In den 1930er Jahren beginnt Evelyn Prentis eine Ausbildung zur Krankenschwester, wobei sie weniger ihrer eigenen Berufung als dem Wunsch der Mutter folgt.
    Die drei Jahre als Schwesternschülerin werden vom anstrengenden arbeitsreichen Alltag und dem strengen Regiment der ranghöheren Schwestern bestimmt. Die Verpflegung ist schlecht, die Freizeit karg und doch verstehen es die jungen Frauen sich Freiräume und - oft auch unerlaubte - Vergnügungen zu verschaffen. Manches Rendezvous lenkt sie von all dem Leid ab, mit dem sie tagtäglich konfrontiert werden, während die gleichermaßen ersehnten wie gefürchteten Abschlussprüfungen immer näherrücken.
    Über die Autorin
    Evelyn Prentis wurde 1915 geboren und ist in Lincolnshire aufgewachsen. Mit 18 Jahren begann sie im Krankenhaus von Nottingham eine Ausbildung zur Krankenschwester. Während des Zweiten Weltkrieges zog sie nach London, heiratete und gründete eine Familie. Sie starb 2001 im Alter von 85 Jahren.
    Über ihr Leben als Krankenschwester hat sie mehrere Bücher geschrieben.
    Der Anfang des vorliegenden Buches hat mir gut gefallen, da die Autorin die äußerst bescheidenen Verhältnissen, in denen sie aufwuchs, sehr anschaulich beschreibt. Evelyns Mutter ist eine pragmatisch veranlagte Frau, die sich nicht lange mit Überlegungen zur Berufswahl der Tochter aufhält. Da die Ausbildung für Lehrerinnen zu teuer ist, bleibt als naheliegende Alternative nur die zur Krankenschwester. Dass sich Evelyn selbst für ungeeignet hält, ist für die Mutter kein Grund die einmal gefassten Pläne zu ändern.
    Ihre erste Zeit als Schwesternschülerin am untersten Ende der Hierarchie hat die Autorin noch sehr interessant und gut nachvollziehbar geschildert. Im weiteren Verlauf der Lektüre hatte ich aber zunehmend das Gefühl, dass sie sowohl Vorgesetzte als auch Mitschülerinnen und selbst Patienten stark überzeichnet, wodurch sie beinahe wie Karikaturen und nicht wie reale Personen wirken.
    Da ich selbst 40 Jahre lang in einem medizinischen Beruf tätig war, hätte mich der Vergleich mit medizinischen Einrichtungen aus den 1930er Jahren, die Betreuung der Patienten und die Schwesternausbildung in diesem Zeitraum besonders interessiert.
    Die emotionslose Sprache hat meine negativen Empfindungen sicher nicht ausgelöst, da sie meiner Meinung nach sogar sehr gut zur Thematik passt.
    Beinahe hatte ich die Autorin im Verdacht, dass sie die vorwiegend unangenehmen Erfahrungen während ihrer Ausbildung, aber auch die ständige Konfrontation mit Leid und Tod, mit einer Art von Galgenhumor in der nachträglichen Erinnerung zu kompensieren versuchte. Mir hat diese Vorgehensweise nicht gefallen, da sie mir einseitig erscheint und einem ernsthaften Vergleich mit früheren und heutigen Verhältnissen nicht standzuhalten vermag.
    Die Umsetzung dieses an und für sich interessanten Themas fand ich leider gar nicht gelungen, weshalb ich nur vergebe.
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Ausgaben von Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs

E-Book

Seitenzahl: 178

Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs in anderen Sprachen

  • Deutsch: Ruf des Lebens: Zeit des Aufbruchs (Details)
  • Englisch: A Nurse in Time (Details)

Besitzer des Buches 2

  • Mitglied seit 7. April 2006
  • Mitglied seit 3. Januar 2015
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