Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Buch von Ali Hazelwood

  • Kurzmeinung

    Enigmae
    Ab der Hälfte nur noch überflogen. Total vorhersehbare Schmachterei ohne Atmosphäre oder Stimmung
  • Kurzmeinung

    PotatoPeelPie
    Das war nett! Leicht, vorhersehbar, humorvoll, und das Setting mal anders und interessant.
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Zusammenfassung

Serieninfos zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe ist der 1. Band der Love Hypothesis Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe wurde insgesamt 22 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • Ab der Hälfte nur noch überflogen. Total vorhersehbare Schmachterei ohne Atmosphäre oder Stimmung

    Enigmae

  • Das war nett! Leicht, vorhersehbar, humorvoll, und das Setting mal anders und interessant.

    PotatoPeelPie

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    Ali Hazelwood - The Love Hypothesis
    Da die vorherigen Rezensenten den Inhalt schon ausführlich zusammen gefasst haben, spare ich mir das an dieser Stelle.
    Meinung:
    Ich hatte im Vorfeld nur Gutes von diesem Buch gehört und habe mich schon sehr darauf gefreut. Endlich wieder mal ein Roman, der aus der Masse heraus sticht, habe ich mir gedacht.
    Naja, leider stimmte das für mich nicht so ganz.
    Das Positive zuerst. Ich fand das wissenschaftliche Setting wirklich ganz toll. Man merkt, dass sich die Autorin in diesem Bereich auskennt und zu Hause fühlt. Ich arbeite selbst in einem Forschungslabor (wenn auch nicht in einem so bekannten wie im Buch ) und die Art und Weise wie das Arbeiten beschrieben wird, ist mit minimalen Abstrichen sehr authentisch. Das hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen, da ich bei anderen Büchern mit ähnlichem Setting fast immer feststelle, dass der/die AutorIn nicht gut recherchiert hat was die Arbeit in einem Labor betrifft und oftmals nur Klischees bedient werden á la CSI.
    Ich habe das Buch im englischen Original gelesen und der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. Ich bin durch die Seiten geflogen und ich denke, dass auch die wissenschaftlichen Teile so erklärt wurden, dass sich dabei niemand langweilt oder sie nicht versteht.
    Damit kommen wir nun zu den Dingen, die mir nicht ganz so gut gefallen haben.
    Der Plot an sich ist meiner Meinung nach nämlich leider ziemlich gewöhnlich. Wieder einmal besteht im Grunde das einzige Problem darin, dass die Protagonisten einfach nicht miteinander reden und nur auf Grund von Vermutungen und nicht gerade logischen Schlussfolgerungen handeln.
    Diese Art von "künstlichen Problemen" können mich schon lange nicht mehr so richtig begeistern.
    Außerdem ist der männliche Protagonist Adam für meinen Geschmack als Figur nicht fertig ausgearbeitet worden. Für mich wirkte er über weite Strecken des Buches mehr wie eine leblose Hülle.
    Ein weiterer Punkt, der mir nicht so richtig gefallen hat, war das Ende. Es war meiner Meinung nach viel zu abrupt. Da hätte ich mir zumindest ein längeres Gespräch zwischen den Protagonisten gewünscht, in dem alles Relevante in mehr als 5 Sätzen abgehandelt wird.
    Fazit:
    Trotz all der von mir kritisierten Punkte, hat mir das Buch alles in allem ganz gut gefallen und hat mich unterhalten. Es ist ein solider Liebesroman, der bei mir vor allem mit seinem gut recherchierten Setting und dem guten Schreibstil gepunktet hat.
    Alleinig die Handlung konnte sich für mich leider nicht so richtig von der Masse an ähnlichen Büchern abheben.
    Von mir gibt es solide
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  • Rezension zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    Inhalt:
    Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …
    Rezension:
    Um ihre beste Freundin Anh davon zu überzeugen, dass sie wirklich über Jeremy hinweg ist, damit Anh ihn guten Gewissens daten kann, küsst Olive den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft.
    Dieser entpuppt sich ausgerechnet als Dr. Adam Carlsen, wegen dessen mehr als die Hälfte der Bilogiestudenten von Stanford ihre Disputation verschieben müssen.
    Um Anh vollends zu überzeugen, einigen Olive und Adam sich darauf, einige Wochen eine Beziehung vorzutäuschen und Olive muss schnell feststellen, dass der kritische und fiese Adam auch eine liebevolle und hilfsbereite Seite besitzt und sie sich immer stärker zu ihm hingezogen fühlt.
    "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" ist ein Einzelband von Ali Hazelwood, der aus der personalen Erzählperspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Olive Smith erzählt wird.
    Olive ist Biologie-Doktorandin an der Biologischen Fakultät von Stanford und liebt Naturwissenschaften über alles.
    Neben ihrer besten Freundin Anh steht sie ihrem Mitbewohner Malcolm sehr nahe, aber ansonsten lebt Olive eher zurückgezogen, wobei sie auch viel Zeit im Labor verbringt und kaum Zeit für andere Aktivitäten hat. Sie musste schon viele Verluste verkraften, die dafür gesorgt haben, dass Olive kaum jemanden richtig an sich heranlässt, aber für diejenigen, die ihr wichtig sind, würde sie alles tun. Ich mochte Olive richtig gerne, auch wenn es dank der personalen Erzählperspektive etwas gedauert hat, bis ich mit ihr warm geworden bin.
    Olive möchte ihre beste Freundin Anh davon überzeugen, dass sie über Jeremy, mit dem sie nur auf ein paar lockeren Dates war, hinweg ist, denn obwohl Anh total in Jeremy verknallt ist, möchte sie ihn trotz Olives Versicherungen, dass sie nichts für Jeremy empfindet, nicht daten.
    Also müssen Taten her und Olive küsst ausgerechnet Dr. Adam Carlsen, einen Lehrstuhlinhaber, der durch seine harte und zum Teil fiese Kritik berühmt und berüchtigt ist!
    Doch ein Kuss reicht nicht, um Anh zu überzeugen und so findet sich Olive in einer Fake-Beziehung wieder, von der sie beide allerdings profitieren können und Olive ist überrascht, wie gut sie sich mit Adam versteht. So gut, dass sie schon bald mehr für ihn empfindet.
    Adam kann sehr fies zu seinen Studenten sein, aber zu Olive war er immer nett, liebevoll und sehr hilfsbereit. Auch ihn mochte ich richtig gerne!
    Die beiden sind natürlich sehr intelligent und nicht auf den Mund gefallen, sodass die Dialoge sehr klug und richtig unterhaltsam waren!
    Auch das akademische Setting hat mir total gut gefallen, auch weil ich noch nicht viele Bücher gelesen habe, in denen die Wissenschaft eine so große Rolle gespielt hat.
    Ich fand es auch klasse, dass Ali Hazelwood darauf eingegangen ist, wie wenig Frauen im Vergleich zu den Männern Naturwissenschaften studieren oder ihren Doktor in Naturwissenschaften machen und welchen Herausforderungen sie sich zum Teil stellen müssen!
    Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen, nur den Mittelteil fand ich etwas schwächer, auch weil ich manches etwas vorhersehbar fand, trotzdem hat es mir insgesamt richtig gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall noch mehr von Ali Hazelwood lesen!
    Fazit:
    "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" von Ali Hazelwood hat mir richtig gut gefallen!
    Ich mochte Olive und Adam sehr gerne und die Dialoge konnten mich sehr gut unterhalten! Auch das akademische Setting mochte ich sehr gerne und die Geschichte ließ sich sehr gut lesen!
    Ich vergebe vier Kleeblätter!
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  • Rezension zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    Rezension: „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ von Ali Hazelwood
    Autor/in: Ali Hazelwood
    Titel: Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
    Genre: Liebesroman
    Erschienen: Februar 2022
    ISBN: 978-3-352-00971-6
    Transparenz
    Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
    Klappentext
    Die Unvernunft der Liebe
    Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …
    Buchtitel und Coverdesign
    Das Cover zu diesem Buch ist gleichzeitig schlicht und bunt gehalten. Es ist in fünf Teile bzw. Farben – gelb, pink, lila, grün, weiß – aufgeteilt, während der Titel mittig in schwarz-weißer Schrift in fünf Zeilen platziert wurde. Darunter ist, ebenfalls in schwarz-weiß, eine Frau mit stark nach hinten geneigtem Kopf, Rock und Bluse als Kleidung und offenen langen dunklen Haaren abgedruckt, die ein bisschen so wirkt, als würde sie nach oben schweben wollen. Grundsätzlich muss ich leider sagen, dass das Cover meinen persönlichen Geschmack überhaupt nicht trifft. Es ist anders als alles, was im Moment so auf dem Markt ist und gehypt wird, aber gerade deshalb ist es mir auch ins Auge gesprungen. Zur Geschichte finde ich es witzigerweise sogar passend, aber eine Schönheit ist es wahrlich nicht – da gefällt mir das Original um einiges besser!
    Der Titel klingt für mich gewissermaßen nach einem wissenschaftlichen Experiment. Aber kann man mit Liebe experimentieren? Er verbindet die Wissenschaft mit der Romantik, was mich neugierig gemacht hat und mir insgesamt auch durchaus gefallen hat. Ich war sehr gespannt, was mich in dieser Geschichte wirklich erwarten würde, als ich mit dem Lesen begonnen habe.
    Charaktere
    Olive ist 26 Jahre alt und Biologie-Doktorandin in Stanford. Sie liebt die Wissenschaft und ihre besten Freunde Anh und Malcom, wobei letzterer zugleich auch ihr WG-Mitbewohner ist. Ihr großes Ziel ist es eine Heilung für Bauchspeicheldrüsenkrebs zu finden, seit ihre Mutter vor Jahren daran gestorben ist. Olive ist schüchtern und zurückhaltend. Sie hinterfragt viele Dinge und neigt zum Stottern, wenn sie gerade nervös ist. Vom Charakter her scheint sie ein wenig chaotisch zu sein, ist aber immer für ihre Freunde da und will nur das Beste für sie.
    Dr. Adam Carlsen ist ein herausragender Wissenschaftler und gleichzeitig Stanfords Labortyrann Nummer Eins. Er ist Anfang 30 und wirkt auf die meisten arrogant, unnahbar und gemein. An den meisten Tagen ist er zudem ein ziemlicher Miesepeter und nahezu unausstehlich. Auch wenn Adam es nicht immer leicht in seiner akademischen Laufbahn hatte, ist sein bester Freund Holden, mit dem er zusammen aufgewachsen ist, fast der Einzige, der seine nette Seite kennt und zu sehen bekommt. Bis er nach und nach auftaut, als eine ganz bestimmte Frau etwas mehr in sein Leben tritt …
    Schreibstil und Handlung
    „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ ist für mich das erste Buch von Autorin Ali Hazelwood und zugleich auch das erste Buch aus dem ‚Rütten & Loening‘-Verlag. Die Geschichte um Olive und Adam ist in der dritten Person, aus Sicht einen allwissenden Erzählers, geschrieben und leider muss ich sagen, dass ich dieses Mal nicht sonderlich gut damit zurechtgekommen bin. Normalerweise habe ich mit dieser Erzählperspektive überhaupt keine Schwierigkeiten, aber in diesem Fall war dieser Stil irgendwie stellenweise stark gewöhnungsbedürftig und ich wurde des Öfteren rausgebracht. Wie viele andere Rezensionen ebenfalls ausgesagt haben, gab es vereinzelte Stellen, die besonders stark aufgefallen sind, weshalb ich leider davon ausgehen muss, dass es sich auch bei meinen Leseschwierigkeiten um ein kleines Übersetzungsdilemma handelt … Aus diesem Grund sind an einigen Stellen auch die intensiveren Gefühle der Protagonisten für meine Begriffe nicht so gut herübergekommen. Hinzu kamen dann noch eine Menge Fachbegriffe, die das Leseerlebnis für mich als absoluter Laie ebenfalls ein wenig getrübt haben. Trotzdem schaffte Ali Hazelwood es, mir mit ihren spielerisch angehauchten Dialogen zwischen unseren Protagonisten immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und der lockere und insgesamt überaus humorvolle Schreibstil haben mich nicht nur einmal lauthals zum Lachen gebracht. Was den Humor-Aspekt angeht eindeutig ein gelungenes Buch!
    Besonders herausragend war für mich das akademische Setting an der Universität Stanford. Es war sehr erfrischend, gut geschrieben und wirkte auf mich durchweg realistisch. Könnte auch daran liegen, dass Ali Hazelwood selbst Neurowissenschaftlerin ist und als Professorin arbeitet, aber das zeugt letztendlich nur davon, dass sie in mehr als nur eine Sache gut ist. Auch anhand der Kapitel ist der wissenschaftliche Teil deutlich geworden, denn bevor die Handlung voranschritt, ist eine Hypothese über die Liebe formuliert worden, die sozusagen die Einleitung bildete. Olive und Adam erleben eine Fake-Dating-Lovestory. Für mich ist das eins meiner absoluten Lieblingstropes und auch diese Geschichte hat mir dahingehend sehr gut gefallen. Es gab interessante Handlungsentwicklungen, zunehmende gegenseitige Anziehung samt intensiveren Gefühlen und auch kleinere Nebenhandlungen, die mein Interesse geweckt haben – alles in allem hat das Buch eine gute Unterhaltung geboten. Einzig Olives beste Freundin Anh war mir etwas zu extrem in ihrem Verhalten – regelrecht aufdringlich und übergriffig. Dass durch die gewählte Erzählperspektive ein paar Gefühle oder auch sexy Momente etwas auf der Strecke geblieben sind, war zu erwarten, hat das Vergnügen ein wenig getrübt, aber die Geschichte nicht zu drastisch heruntergerissen. Auch das gegen Ende noch eine etwas ernstere Thematik ihren Anteil bekommen hat, fand ich gut. Dieser Bereich wurde zwar nicht sonderlich ausschweifend behandelt, war aber durchaus akzeptabel eingefädelt, obwohl ich insgesamt mir doch ein wenig mehr Informationen und generell ein weniger abgehacktes Ende gewünscht hätte.
    Fazit
    Eine Geschichte über die Wissenschaft – und Liebe. Ein außergewöhnliches Setting mit ernsten Themen, großartigem Humor und Charakteren, die man nur lieb gewinnen kann. Trotz einiger Probleme bezüglich der Erzählperspektive bin gerne bereit weitere Bücher von Ali Hazelwood zu lesen.
    Bewertung: 4 YYYY von 5 Sternen
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  • Rezension zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    ein tolles Buch
    Worum geht es?
    Olive, Biologie-Doktorandin, behauptet ihrer Freundin gegenüber ein Date zu haben, damit diese sich beruhigt mit Olives Exfreund trifft. Um ihr eigens Date zu beweisen, küsst Olive spontan den nächstbesten Mann neben ihr. Damit handelt es sich ausgerechnet um Adam, den unfreundlichsten und arrogantesten Wissenschaftler in ganz Stanford.
    Worum geht es wirklich?
    Zukunft, Dinge für die man einsteht und Loyalität
    Lesenswert?
    Ja, eine wirklich schöne Geschichte. Vorweg: Die Handlung kommt nicht komplett ohne Klischees aus und bei dem Buch handelt es sich um eine RomCom. Aber was für eine! Damit Olives Freundin Anh ohne schlechtes Gewissen mit Olives Exfreund ausgeht, behauptet Olive spontan, selbst zu daten und muss dafür überraschend jemanden küssen. Sie schnappt sich den erstbesten und erst dabei fällt ihr auf, wen sie sich ausgesucht hat: Adam Carlsen ist bekannt, berüchtigt und nicht sonderlich beliebt, da er als äußerst streng und emotionslos gilt. Weil der eine Kuss natürlich nicht ausreicht, muss Olive eine Beziehung mit Adam vortäuschen. Dafür gibt es ganz klare Regeln und Vereinbarungen. Aber natürlich kommt alles etwas anders, als die beiden notgedrungen Zeit miteinander verbringen müssen.
    Mich hat das Setting und das ganze Thema Promotion (in Naturwissenschaften) an amerikanischen Universitäten sehr gefallen. Es wirkt alles so lebendig, realitätsnah und nachvollziehbar. Fand ich echt interessant.
    Zudem sind Olive und Adam (und die beiden in Kombination) echt süß und angenehm und nicht überzogen. Man merkt Olive ihre Unsicherheit und Unerfahrenheit deutlich an, Adam wirkt da eher wie der passende Ruhepol.
    Auch die Freund*innenschaften der beiden mit den anderen Personen am Campus fand ich gut gemacht und größtenteils echt wohltuend. Da hat einfach alles gestimmt.
    Obwohl diese Story romantisch und humorvoll ist greift sie dennoch ernste Themen auf und behandelt diese meiner Meinung nach recht gut und ohne unnötiges Drama.
    Der Schreibstil ist erfrischend, schön lesbar und auch das Hörbuch ist richtig gut gemacht.
    Kleine Kritik für die dauernde Erwähnung von Adams großem Körper - das war einfach ein bisschen zu viel. Und auch das Cover finde ich nicht wirklich schön.
    Wer aber eine gute unterhaltsame Story mit Witz und Romantik lesen möchte (Protagonist*innen Mitte 20 bis Mitte 30), der ist hier genau richtig. Der Hype um dieses Buch ist meiner Meinung nach berechtigt!
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  • Rezension zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    Alles beginnt gleich mit diesem unbedachten, überstürzten Kuss zwischen Biologie-Doktorandin Olive und Professor Adam Carlsen. Um ihre beste Freundin Anh zu überzeugen, dass sie wirklich auf dem angeblichen Date ist und nicht zu nächtlicher Zeit wieder heimlich im Labor werkelt, küsst sie den erst besten Mann und das ist ausgerechnet der als Tyrann der Labore bekannte Adam. Anh interessiert sich für Olives Ex-Date Jeremy, will aber keine weiteren Schritte machen, da sie fürchtet, dass sie damit Olive verletzen könnte. Also gibt Olive vor, längst wieder neu zu daten, damit sie Freundin Ahn nicht im Weg steht.
    Klingt kompliziert? Genau, denn nun beginne die Verwicklungen erst richtig. Und die aufeinander aufbauenden Lügen, die die Situation oft weiter unmöglich machen.
    Dieser Liebesroman ist vom Setting einmalig, etwas ganz Außergewöhnliches. Er spielt im Labor- und Forschungsumfeld, unter den Doktoranden und eben ihren Professoren. Situation und Umfeld sind ausgefallen gewählt. Es gibt manche Stellen zum Schmunzeln. Olive und auch Adam sind mir beide sympathisch, wobei Adam etwas undurchschaubarer bleibt. Mit Anh, Malcolm und Holden gibt es interessante Nebenfiguren. Und ein „Bösewicht“ taucht auch noch auf. Die Atmosphäre und die Umstände der Doktoranden werden von der Autorin gut vermittelt.
    Man ist ganz gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Da sie sich zum weiteren Ausbau ihrer angeblichen Beziehung auf ein wöchentliches Fake Date einigen, geht die Beziehung schrittchenweise voran, bis zu einer heftigen, unerwarteten Entwicklung, die zum Katalysator wird und ein ernstes Thema einfließen lässt.
    Im Original heißt der Roman The Love Hypothesis und dazu passend beginnt jedes Kapitel mit einer Hypothese bezüglich der Liebe.
    Ich würde gerne weitere Bücher der Autorin lesen.
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  • Rezension zu Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

    So romantisch, so lustig und so herzerwärmend!Olive bewirbt sich als Doktorandin in Stanford und trifft einen Mann, an den sie die nächsten Jahre immer wieder denken muss, obwohl sie ihn nicht mal richtig gesehen hat dank ihrer abgelaufenen Kontaktlinsen.
    Bereits bei diesem ersten Kapitel musste ich so lachen über Olive, die so verpeilt ist und auch so wenig selbstbewusst. Sie ist sehr sympathisch in ihrer Unsicherheit und in ihren Zweifeln und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen, auch wenn ich ihr sehr oft zurufen wollte "Mädchen, tu das nicht". Aber aus Angst und Unsicherheit reagiert sie eben nicht immer rational.
    Eigentlich passt dieses Buch überhaupt nicht in mein Beuteschema, aber Olive hat mich gleich in ihren Bann gezogen und auch der attraktive, unnahbare Adam, der hinter seiner erfolgreichen Fassade des Wissenschaftlers in Liebesdingen wohl eher unerfahren und unsicher ist.
    Der Roman ist flüssig geschrieben und liest sich sehr schnell. Der Schreibstil ist locker und humorvoll. Und obwohl manche Situationen fast schon grotesk wirken und manchmal hart an der Grenze des Glaubwürdigen vorbeischrammen, hat es mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich lese eine solche Liebesgeschichte nicht unbedingt mit dem Anspruch, dass das wirklich genau so passieren könnte, sondern um unterhalten zu werden und für schöne, leichte Lesestunden.
    Das Cover ist eher ungewöhnlich für einen Liebesroman und auch der Titel und genau das hat mich darauf aufmerksam werden lassen.
    Fazit: ein etwas ungewöhnlicher Liebesroman vor dem Hintergrund der Naturwissenschaften mit liebenswerten Figuren und super Unterhaltung!
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Ausgaben von Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Taschenbuch

Seitenzahl: 443

E-Book

Seitenzahl: 449

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe in anderen Sprachen

  • Deutsch: Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe (Details)
  • Englisch: The Love Hypothesis (Details)

Besitzer des Buches 39

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