Die Hinrichtung des Martin P

Buch von Klaus Oppitz

Cover zum Buch Die Hinrichtung des Martin P

Titel: Die Hinrichtung des Martin P

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Kremayr & Scheriau

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 192

ISBN: 9783218011808

Termin: September 2019

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Hinrichtung des Martin P

'Gebt mir sein Messer und ich schlachte ihn genauso ab, wie er das kleine Mädchen.'(Martin Pietsch)Martin Pietsch ist 43 Jahre alt, hoffnungslos arbeitslos und gerade dabei, seine Beziehung gegen die Wand zu fahren. Als in einer großen Wohnanlage ein 17-jähriger Tschetschene ein kleines Mädchen tötet, brennen Pietsch mit einer gehörigen Dosis Frustration (und einer ebenso gehörigen Dosis Alkohol im Blut) die Sicherungen durch. Er reagiert sich in einem Hassposting gegen den Kindsmörder ab. Pietsch brüstet sich damit, ihn eigenhändig umbringen zu wollen – und erhält dafür euphorischen Zuspruch aus dem Netz. Womit er jedoch nicht rechnet: Er wird tatsächlich beim Wort genommen. Er soll den Täter hinrichten. Und bekommt dafür auch noch eine Menge Geld geboten. Und einen festen Job. Es wäre die Lösung all seiner Probleme. Aber natürlich wird Pietsch niemanden töten. Das kann er doch nicht! Oder? Kann er?Klaus Oppitz gelingt eine düstere Erzählung über allgegenwärtige Hasspostings und darüber, was passieren könnte, wenn ihre Verfasser tun dürften, was sie schreiben. Dabei blickt er tief in die Psyche sowohl der Täter als auch der Opfer – und fördert dabei Unbequemes zu Tage.
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Bewertungen

Die Hinrichtung des Martin P wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • Ein gelungener Roman, der erschreckend zu lesen ist.

    Jasminh86

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Hinrichtung des Martin P

    • 3. Juli 2021 um 23:42
    "Die Hinrichtung des Martin P.", geschrieben von Klaus Oppitz und dem Verlag Kremayr-Scheriau als Herausgeber ist ein sehr interessanter Thriller, der zum Nachdenken anregt und ein Thema beschreibt, was jeden Tag in der Welt aktuell ist: Die Welt der sozialen Medien. Hasspostings gehören zur Tagesordnung, das Internet bietet da eine grosse Auswahl an. Hier ist man stärker als in Wirklichkeit, hier verstecken sich Menschen, die oft nicht nachdenken und dessen Konsequenzen nicht bewusst sind, wie hier im Buch.
    Martin Pietsch ist schon lange arbeitslos, seine Beziehung zu Rosi nimmt er auch nicht wirklich ernst. Aus Langeweile und Frust trinkt er oft Alkohol. Als ein 17-jähriger Tschetschene ein kleines Mädchen tötet, wird im Internet und besonders auf Facebook viel diskutiert und darüber geschrieben. Vor allem Hasspostings stehen ganz oben auf der Liste und auch Martin P. zieht mit und veröffentlicht einen Beitrag, indem er den Mörder am liebsten mit einem Messer umbringen will. Dass er zu dem Zeitpunkt einen riesen Fehler begangen hat, ahnt er noch nicht. Aber die Konsequenzen folgen und ich war richtig vertieft in der Geschichte. Die Schwester des Mörders Malika wird sehr gut in dem Thriller vorgestellt. Sie kann ihren Bruder nicht verstehen und verzeihen, sie lebt in der Angst, als Schwester des Mörders entdeckt zu werden und kapselt sich langsam von ihrer Familie ab. Sie versucht ein sich ein neues Leben aufzubauen, aber im letzten Moment versucht jemand, dies noch rechtzeitig zu verhindern. Dies geschieht zum Ende hin, wo die Spannung meiner Meinung nach am grössten war. Der Roman ist in drei Kapitel aufgebaut: Tat, Urteil und Strafe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da auch der Schreibstil des Autors spannend und leicht verständlich ist.
    "Gebt mir sein Messer und ich schlachte ihn genauso ab, wie er das kleine Mädchen." (Martin Pietsch)
    Martin Pietsch ist 43 Jahre alt, hoffnungslos arbeitslos und gerade dabei, seine Beziehung gegen die Wand zu fahren. Als in einer großen Wohnanlage ein 17-jähriger Tschetschene ein kleines Mädchen tötet, brennen Pietsch mit einer gehörigen Dosis Frustration (und einer ebenso gehörigen Dosis Alkohol im Blut) die Sicherungen durch. Er reagiert sich in einem Hassposting gegen den Kindsmörder ab. Pietsch brüstet sich damit, ihn eigenhändig umbringen zu wollen – und erhält dafür euphorischen Zuspruch aus dem Netz. Womit er jedoch nicht rechnet: Er wird tatsächlich beim Wort genommen. Er soll den Täter hinrichten. Und bekommt dafür auch noch eine Menge Geld geboten. Und einen festen Job. Es wäre die Lösung all seiner Probleme. Aber natürlich wird Pietsch niemanden töten. Das kann er doch nicht!
    Oder?
    Kann er?
    Klaus Oppitz gelingt eine düstere Erzählung über allgegenwärtige Hasspostings und darüber, was passieren könnte, wenn ihre Verfasser tun dürften, was sie schreiben. Dabei blickt er tief in die Psyche sowohl der Täter als auch der Opfer – und fördert dabei Unbequemes zu Tage. Absolut zu empfehlen!🌟🌟🌟🌟🌟
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Ausgaben von Die Hinrichtung des Martin P

Hardcover

Cover zum Buch Die Hinrichtung des Martin P

Seitenzahl: 192

Update: 4. Juli 2021 um 17:56