Skinner
Buch von David Bernstein
Titel: Skinner
David Bernstein (Autor)
Verlag: DarkFuse
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 226
ISBN: 9781940544786
Termin: Juni 2015
Aktion
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Kurzmeinung
Dave2311 Ein netter Horror, der gut beginnt, aber hinten raus nicht mitreißt.
Bewertungen
Meinungen
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Ein netter Horror, der gut beginnt, aber hinten raus nicht mitreißt.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Skinner
- Dave2311
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28. Oktober 2024 um 13:53
Autor - Titel:Weiterlesen
David Bernstein - Skinner
Inhalt:
For six close friends, a weekend away turns deadly when their vehicle skids off the road and crashes in a remote part of the Adirondack Mountains.
In the direct path of a blizzard, they are hurt, cold and scared, wondering if they’ll make it through the night. But the group’s luck seemingly changes when they take refuge in a small cabin.
Their plan is simple: wait for the storm to pass. But there is something else out there that has its own plans for them.
Invade. Reveal secrets. Invoke madness. Make enemies out of friends. Create chaos. And shed blood.
(Q Amazon)
Meinung:
David Bernstein - Skinner
Rob will mit seinen beiden besten Freunden eine entspannte Zeit in einer Berghütte verbringen. Jeff und Mark, Robs Freunde, sind sich nicht sonderlich grün, aber da sie beide sehr gut und lange mit Rob befreundet sind, reißen sie sich, so gut es ihnen möglich ist, zusammen. Natürlich reisen die drei Männer nicht allein. Sie alle haben ihre derzeitige Freundin dabei. Aria ist Robs Fastverlobte, Sara ist Marks Freundin und Spencer gehört zu Jeff. Somit haben wir eine illustre Gruppe, die sich hoch in die Berge aufmacht. Das Wetter ist alles andere als gemütlich, und obwohl alles gegen ein Weiterfahren spricht, versucht Rob den Geländewagen sicher an sein Ziel zu bringen.
Spätestens wenn plötzlich ein alter Mann auf der verschneiten Fahrbahn steht und Rob das Fahrzeug sprichwörtlich den Abhang herunterfährt, schlägt die Stimmung um. Das Kfz ist Schrott, Sara schwer verletzt und draußen tobt ein unnatürlicher Sturm. Zum Glück aber finden die 6 Unterschlupf in einer alten, verlassenen Hütte. Doch wissen sie nicht, dass etwas Altes in diesem Teil der Berge lauert. Neben den Spannungen innerhalb der Gruppe, die sich mit dem immer länger werdenden Aufenthalt auftun, nähert sich auch draußen durch den Schnee etwas der Hütte, und diesem Etwas können die jungen Erwachsenen nicht viel entgegensetzen. Nach und nach wird die Gruppe dezimiert. Auch wenn das Wesen ein unstillbares Verlangen hat, so ist es doch primär nur auf die stärkste Seele in der Hütte aus. Es kennt sein Revier und bisher ist ihm noch nie jemand aus der Hütte entkommen.
Die Geschichte fängt an, wie man es für einen junge-Leute-Horror erwartet. Bereits die Fahrt und der Stopp in der letzten Tankstelle verheißt nicht unbedingt etwas Gutes, und spätestens als das Wetter umschlägt, ist klar, dass die Reise nicht von Fortuna gesegnet ist. Dennoch hat mir die Geschichte zu Beginn wirklich Spaß gemacht. Es liest sich gut und das Knistern zwischen den Seiten ist spürbar (und hier meine ich kein Papier, mein Exemplar war ein E-Book).
Lange Zeit im Buch bleibt die Bedrohung etwas im Schatten. Sie bekommt zwar schnell eine Gestalt, aber dennoch bleiben die Hintergründe zu ihr sehr geheimnisvoll. Erst nach und nach wird Licht in die Sache gebracht. Diese Umsetzung, oder auch Erscheinung, fand ich sehr vielversprechend. Hier hat man gemerkt, dass sich der Autor nicht auf ein abgedroschenes Klischee beruft, sondern mal etwas anderes versucht. Natürlich ist die Idee nicht völlig neu, aber dennoch mal erfrischend. Nicht einfach nur ein irrer Axtmörder, der durch die Berge streift. Ich fand die Idee wirklich gut.
Leider aber hat mich die Umsetzung und eben auch die Geschichte selbst nicht ganz mitreißen können. Meine Erwartungen waren mit dem Start hoch, aber diese wurden nicht erfüllt. An vielen Stellen hat sich die Geschichte zu lieblos, nicht fertig gedacht angefühlt. Es gab immer wieder Stellen, die sich für mich überhaupt nicht gut anfühlten. Und das Böse war irgendwie auch nicht so richtig überzeugend. Schnell wurde klar, dass dieses Wesen klar im Vorteil ist, und auch wenn man ihm anmerkt, dass es das weiß, so war es dennoch nicht überzeugend in seiner Rolle. Was aber die Geschichte viel mehr herunterzieht, ist die Gruppe der Verunglückten. Ganz ehrlich: 2/3 der Gruppe nervten einfach nur und das andere Drittel hatte wohl Moral zum Frühstück.
Wirklich durchgestartet ist die Geschichte bei mir nicht. Es gibt wirklich gute Ansätze, aber in der Umsetzung holpert es ganz schön.
Fazit:
Skinner kann mit der Idee und vielen Elementen gut punkten. Die Geschichte unterhält ein gutes Stück weit und es wird auch stellenweise wirklich brutal und reichlich tödlich. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht völlig überzeugen. Die Gruppe nervt ziemlich, das Böse ist etwas zu dünn in seinem Tun und viele Stellen kamen mir nicht ganz durchdacht und unfertig vor.
Ein netter Horror, der gut beginnt, aber hinten raus nicht mitreißt.
3 Sterne
Ausgaben von Skinner
Besitzer des Buches 1
Update: 28. Oktober 2024 um 13:53




