Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung

Buch von Ella Carey

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung

Die Zeit der Frauen Berlin, 1946: Kate Mancini berichtet über die verheerenden Folgen des Krieges, die sie unmittelbar zu spüren bekommt, als sie ein Waisenmädchen aus den Trümmern rettet. Auch nach ihrer Rückkehr nach New York begeistert sie sich für politische Themen. Während ihr Freund Rick jedoch schnell als politischer Kolumnist aufsteigt, gesteht man Kate nur die Themen Haushalt und Familie zu. Beim Fernsehen scheint sie schließlich ihren Platz zu finden. Aber dann wird Rick als kommunistischer Sympathisant beschuldigt. Kate muss den Mann, den sie liebt, beschützen – koste es, was es wolle ... Eine junge Journalistin kämpft um ihre Karriere – und für ihre Liebe
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Serieninfos zu Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung

Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung ist der 2. Band der Die Frauen von New York Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung

    ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Roman über weibliche Schicksale der Nachkriegszeit
    Ich hatte mich bereits im Vorfeld sehr auf den zweiten Band der Serie und damit auf das Kennenlernen einer zweiten Frau von New York gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. In „Worte der Hoffnung“ geht es über 3 Teile und 34 Kapitel, deren Handlung sich zwischen März 1946 und Sommer 1951 abspielt sogar um drei Frauen und ihre Schicksale. Auch New York verlassen wir zeitweise und die Liebe kommt nicht zu kurz. Das macht diesen Roman äußerst abwechslungsreich und kurzweilig.
    Die Hauptprotagonistin Kate beweist ihr Können als Journalistin in einer bis dahin von Männern dominierten Branche zunächst als Kriegsberichterstatterin. Ihre Schwester Bianca hingegen lebt genau das Leben, das die Gesellschaft der damaligen Zeit von ihr erwartet als Ehe- und Hausfrau, später auch Mutter. Frances muss nach vielen Jahren, in denen sie sich den Konventionen angepasst, ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen hinten angestellt und ihre Kinder großgezogen hat feststellen, dass sich ihr Ehemann emotional von ihr entfernt hat.
    Wie sich die Schicksale der Protagonistinnen entwickeln und miteinander verbinden, lest selber - und freut euch auch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem ersten Teil. Ich kann den Roman aber auch ohne Vorkenntnisse uneingeschränkt empfehlen und vergebe ein „sehr gut“. Auch der nächste Teil, der im September 2022 erscheinen wird, steht bereits auf meiner Leseliste.
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  • Rezension zu Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (J. W. v. Goethe)
    1946 Berlin. Die Journalistin Kate Mancini ist mit einer Gruppe männlicher Kollegen in Deutschland, wo sie nicht nur über die Folgen des Krieges berichten soll, sondern auch den Nürnberger Prozessen beiwohnt. Während eines Aufenthaltes in Berlin findet sie mit ihren Kollegen Rick Shearer und Harvey Milton im sowjetischen Sektor ein kleines Mädchen mutterseelenallein und frierend auf den Stufen eines zerbombten Hauses. Kate nimmt die Kleine, die kein Wort spricht, mit in ihr Hotelzimmer, um sie später bei deutschen Bekannten von Rick in Celle unterzubringen, die fortan für sie sorgen werden. Zurück in Amerika findet Kate trotz beachteter und gelobter Artikel als Frau keine Festanstellung als politische Journalistin, während Harvey und Rick schnell die Karriereleiter aufsteigen. Nach vielen Gelegenheitsartikeln über Bikinis und Schminktipps winkt Kate eine Festanstellung beim Fernsehen, wo sie endlich über politische Themen berichten darf. Als sich Rick, der Kates große Liebe ist, einer Verleumdung als Kommunist gegenübersieht und sich einem Gericht stellen muss, wirft Kate all ihre Bedenken über Bord und springt ihm mit einem entlastenden Überraschungsgast zur Anhörung bei…
    Ella Carey hat mit „Worte der Hoffnung“ den zweiten Band ihrer „Frauen von New York“-Reihe vorgelegt, der dem ersten Band an Unterhaltungswert und Spiegel der damaligen Zeit in nichts nachsteht. Der flüssige, bildliche und gefühlvolle Erzählstil lädt den Leser zu einer Reise in die Nachkriegszeit ein, wo der der Leser gemeinsam Kate und ihren männlichen Kollegen erst die sowjetische Besatzung in Berlin sowie die Nürnberger Prozesse miterlebt, um dann ihre berufliche Laufbahn in New York mitzuverfolgen. Über einen Zeitraum von 5 Jahren und wechselnde Perspektiven erhält der Leser einen Einblick in das Leben der Frauen zur damaligen Zeit. Während Kate sich ihre berufliche Karriere hart erkämpft und dabei auch Zugeständnisses machen muss, ist ihre Schwester Bianca Ehefrau eines Mannes der gehobenen Gesellschaft und entspricht dem damaligen Klischee, dass Frauen sich nur um die Bedürfnisse ihres Mannes kümmern und als Außenseiterin von der sogenannten Elite nur schwer akzeptiert werden. Der dritte Handlungsstrang spiegelt das Leben von Ricks Mutter Francis wieder, die sich als gebildete und belesene Frau untergeordnet hat und nun unter der Kälte ihres Ehemannes leidet. Die Autorin zeigt den harten Kampf der Frauen auf, die sich in ihrem Beruf doppelt behaupten müssen, um dann doch nur mit schlechtem Gehalt und Geringschätzung abgespeist zu werden. Schlimm ist vor allem, dass Frauen Dummheit, Einfältigkeit und kein Urteilsvermögen in Bezug auf Politik unterstellt wird. Welches Recht nehmen sich Männer, dies ausschließlich für sich zu verbuchen? Die Verleumdung Ricks als politische Schmutzkampagne ist ebenso bezeichnend für die Zeit, denkt man an McCarthy oder Watergate.
    Die Charaktere sind mit glaubwürdigen menschlichen Ecken und Kanten lebendig in Szene gesetzt, so dass der Leser sich ihnen gern anschließt, mitfiebert, hofft und bangt. Kate ist eine selbstbewusste, ehrgeizige Frau, die sich trotz des harten Journalistengeschäfts Empathie und Mitgefühl bewahrt hat. Harvey ist ein lieber, freundlicher und verlässlicher Kerl, der oftmals gern über seinen Schatten springen würde, doch nicht kann. Rick ist Journalist mit Leib und Seele, besitzt einen eigenen Kopf, macht sich nichts aus Konventionen und hat ein großes Herz. Bianca wirkt etwas einfältig und vor allem nachtragend, während Frances eine gestandene Frau ist, die ihr Leben auf einmal in Frage stellt. Das Wiederlesen mit den Morellis am Rande macht die Geschichte wunderbar rund.
    „Worte der Hoffnung“ überzeugt mit einer gelungenen Darstellung der Rolle der Frau zur damaligen Zeit, mit historischem Hintergrund sowie mit Familiengeschichte und Romantik. Verdiente Leseempfehlung für eine kurzweilige Unterhaltungslektüre!
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Ausgaben von Die Frauen von New York: Worte der Hoffnung

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

E-Book

Seitenzahl: 304

Besitzer des Buches 3

Update:

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