Wiener Hochzeitsmord
Buch von Michael Ritter
Titel: Wiener Hochzeitsmord
Michael Ritter (Autor)
Band 1 der Kriminaloberinspektor Otto W. Fried-Reihe
Verlag: Gmeiner-Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272
ISBN: 9783839200940
Termin: August 2021
Aktion
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Kurzmeinung
Libby Netter harmloser Krimi der im Jahr 1912 in Wien spielt, sehr vorhersehbar
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Wiener Hochzeitsmord
Wien 1912. Kurz nach einer Hochzeit in der Wiener Stanislaus-Kostka-Kapelle wird der Priester tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus: Er wurde ermordet. Da eine wertvolle Petrus-Statue verschwunden ist, drängt sich der Verdacht eines Raubmords auf. Kriminaloberinspektor Fried hat als Vater der Braut ein sehr persönliches Interesse daran, den Fall schnell aufzuklären. Seine Ermittlungen entwickeln sich zu einer Reise in die Vergangenheit des Priesters - in jene Zeit, als er noch kein Geistlicher war.
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Serieninfos zu Wiener Hochzeitsmord
Wiener Hochzeitsmord ist der 1. Band der Kriminaloberinspektor Otto W. Fried Reihe. Diese umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.
Bewertungen
Wiener Hochzeitsmord wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.
Meinungen
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Netter harmloser Krimi der im Jahr 1912 in Wien spielt, sehr vorhersehbar
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Wiener Hochzeitsmord
- Bellis-Perennis
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17. Mai 2024 um 06:05
Geheimnisse der Vergangenheit Wien im Jahr 1912. Die Tochter des Kriminaloberinspektors Otto W. Fried hat in der Stanislaus-Kostka-Kapelle geheiratet. Während man sich zur Hochzeitstafel im nahe liegenden Gasthaus einfindet, fällt der Priester, der das Brautpaar getraut hat, einem Mord zum Opfer. Es sieht alles nach Raubmord aus, denn eine kostbare Statue fehlt.Weiterlesen
Brautvater Otto W. Fried nimmt dieses Verbrechen in seiner nächsten Umgebung sehr persönlich. Gemeinsam mit seinem Assistenten geht er jeder noch so kleinen Spur nach. Wie kommt es, dass der Priester augenscheinlich ein unbeschriebenes Blatt. Fried stochert in der Vergangenheit des Geistlichen herum, bis er auf die dunkle Seite des Mordopfers stößt, die ihn jeglicher Sympathie beraubt.
Meine Meinung:
Dieser Krimi aus dem Wien vor dem Ersten Weltkrieg zeigt die Skrupellosigkeit mancher Menschen auf. Da wird spekuliert und gezockt, ganze Familien in den Ruin getrieben, nur um die eigene Eitelkeit zu befriedigen.
Sehr spannend sind die kriminalistischen Ermittlungen ohne DNA, Datenbanken und die sonstigen elektronischen Helferlein, derer sich heutige Kriminalisten bedienen können, beschrieben. Da wird in staubigen Akten gewühlt. Zahlreiche Depeschen abgeschickt und die eigene Intuition sowie die Gabe, Zusammenhänge zu erkennen gebraucht.
Die allgegenwärtige Ausländerfeindlichkeit trifft Juden und Roma beinahe gleichermaßen. Da schon gleich ein Unschuldiger festgesetzt, um einen schnellen Ermittlungserfolg vorweisen zu können. Gut, dass Otto W. Fried sowohl seine Menschenkenntnis als auch seine Erfahrung in die Waagschale wirft. Seine Wahrnehmung vom Anflug einer Geldgier, die er im Gesicht des Priesters aufblitzen hat sehen, als er die Modalitäten für die Hochzeit ausgehandelt hat, weisen ihm den richtigen Weg.
Michael Reiter gelingt es sehr gut, die damalige Zeit auferstehen zu lassen. Die Charaktere sind fein gezeichnet und das Wien kurz vor dem Großen Krieg ist gut beschrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Otto W. Fried.
Fazit:
Wer sich gerne in das Wien der sterbenden Donaumonarchie begeben möchte, ist hier gut aufgehoben. Gerne gebe ich diesem Reihenauftakt 4 Sterne.
Ausgaben von Wiener Hochzeitsmord
Besitzer des Buches 5
Update: 11. September 2025 um 14:32




