Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

Buch von Kerstin Gier

  • Kurzmeinung

    Mapa
    typische, humorvolle Jugendfantasy nach altbekanntem Muster
  • Kurzmeinung

    Bartie
    ziemlich spannend geschrieben, leider mit einigen Längen, phantasievoll, humorvoll

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

+ + + Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Es wird je nach Verfügbarkeit geliefert. + + + Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven: Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …
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Über Kerstin Gier

Die deutsche Autorin Kerstin Gier hat sich als Verfasserin von Frauenliteratur und Fantasy-Jugendbüchern einen Namen gemacht. Die Schriftstellerin wurde 1966 in Bergisch Gladbach geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaften. Mehr zu Kerstin Gier

Bewertungen

Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann wurde insgesamt 21 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • typische, humorvolle Jugendfantasy nach altbekanntem Muster

    Mapa

  • ziemlich spannend geschrieben, leider mit einigen Längen, phantasievoll, humorvoll

    Bartie

  • „Vergissmeinnicht“ wurde überraschend zu einem meiner Jahreshighlight von 2021.

    ViktoriaScarlett

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Das hast du so schön geschrieben und eigentlich würde es reichen, wenn ich einfach nur unter deinem Post ein "Dito" schreib
    Aber jetzt hab ich das Buch gestern zu Ende gelesen, die Erinnerungen und Gefühle sind noch ganz frisch und es gehört zu den Büchern, über die ich auch gerne schreiben möchte, einfach, weil es so viel zu meinem Wohlbefinden beigetragen hat und mir in der Zeit des Lesens ein kleines magisches Portal geöffnet hat, um mich komplett in seine Welt zu ziehen. Das war eine dieser Zeiten, in denen ich doch recht glücklich darüber war, eine Schneckchenleserin zu sein
    Auch mir hat der Schreibstil und der abwechselnde Perspektivenwechsel zwischen Quinn und Matilda richtig gut gefallen, überhaupt liebe ich Bücher, in denen die Gedankenwelt beider Protagonisten geschildert wird. Ich muss gestehen, am Anfang war ich sehr irritiert darüber, dass Matilda so für Quinn schwärmte, später im Buch, mochte ich aber ihre Erklärung und konnte sie gut verstehen. Überhaupt fand ich beide Charaktere mit all ihren Ecken und Kanten sehr sympathisch und in ihren Reaktionen sehr authentisch.
    Ich fands auch schön, dass alles eine gewisse Langsamkeit hatte, einerseits die Liebesbeziehung, die sich nur langsam entwickelte; die magische Welt, die nur langsam (und viel mehr Fragen aufwerfend, als wirklich beantwortend) vorgestellt wurde und auch die Fortschritte, die Quinn mit seinem "Saumanteil" machte, waren zuerst nur geringfügig und gegen Ende für den zweiten Band sehr vielversprechend
    Mir hat das Buch so unendlich gut getan. Durch den leichten Schreibstil und die abwechselnden Perspektiven konnte ich es regelrecht verschlingen. Der Humor war richtig auflockernd (sehr zum Leidwesen meines Mannes, der nur immer wieder irritiert zu mir rübersah, als ich wieder laut lachen musste ) und die Nebencharaktere (wie Julie, Quinns Mom, Bax, Fee & Hyazinth) waren einfach so herrlich liebenswert, dass sie auch einen großen Beitrag zur Wohlfühlstimmung geleistet haben. In diesem Sinne fand ich auch das Nachwort von Bax richtig herzlich und es machte mir irgendwie Lust die Bartimäus-Reihe weiter zu lesen
    Natürlich hats auch ein paar Momente gegeben, bei denen ich mir dachte, dass gewisse Ereignisse, sicher eintreffen werden, oder mich gefragt hab, wie Matilda es schaffen konnte, eine bestimmte Situation zu meistern, oder wo Quinns andere Freunde abgeblieben sind, aber bei all dieser wundervoll erschaffenen Welt, in die mich das Buch gesogen hat, fiel es mir nicht schwer Hyazinths Rat zu befolgen und nicht zu sehr darüber nachzudenken Stattdessen konnte ich einfach genießen, mitfiebern und mitschmachten und dafür bin ich sehr dankbar
    Wem ich also das Buch empfehlen würde? Lesern, die auch Braincandy zu schätzen wissen; die auch Langsamkeit genießen können; die einfach abtauchen wollen in eine phantastische, liebevoll gestaltete und leicht prickelnde Welt und vor allem auch jenen, die es nicht stört, dass am Ende viel mehr Fragezeichen vorhanden sind, als Fragen beantwortet wurden.
    Von mir gibts also , ein geschlossenes Äuglein für die kleinen Hä?!-Momente und ein von Herzen kommendes , dafür, dass sich zwischen diesen Buchdeckeln ein kleines magisches Portal zu meiner ganz persönlichen Wohlfühloase befand.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Phantasievolle Geschichte
    Quinn ist ein cooler Typ, in dem sich viele Mädchen gerne verlieben. Auch Matilda hegt im Verborgenen tiefe Gefühle für Quinn, der sie aber missachtet und oft über sie und ihre komische Familie lacht.
    Aber dann in einer dunklen Nacht geschehen unglaubliche Dinge und Quinn, verfolgt von unheimlichen Gestalten, verliert fast sein Leben und landet schließlich in einem Rollstuhl. Ausgerechnet Matilda wurde zu seiner engsten Vertrauten und der einzigen Betreuerin, die er akzeptiert. Zusammen mit Matilda erlebt Quinn viele gefährliche Abenteuer, die oft an dem benachbarten Friedhof anfangen und sich dann in anderen Welten abspielen. Und plötzlich sieht Quinn sowohl Matilda, wie auch viele anderen Menschen mit ganz anderen Augen…
    Das Buch „Vergissmeinnicht“ mit dem Untertitel „Was man beim Licht nicht sehen kann“ von Kristina Gier ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie. Die Geschichte wurde abwechselnd aus Sicht von Quinn und Matilda erzählt. Es ist eine fantasievolle Geschichte, in der es zuerst um das Geheimnis von Quinns Herkunft geht. Nach dem schweren Unfall bleibt Quinn nicht nur behindert und ist an fremde Hilfe angewiesen. Es verändern sich seine Sinne und auf einmal verfügt er über unnatürliche Kräfte, die er selbst nicht einordnen kann. Von fremden Wesen erfährt Quinn auch über seine geheimnisvolle Herkunft, was ihn verunsichert und gleichzeitig in dem Kampf gegen seine körperliche Behinderung anspornt. Die wertwolle Stütze ist ihm dabei die von ihm bisher nicht beachtete Matilda.
    Sehr spannend erzählt Kerstin Gier diese Geschichte, lässt uns in eine Welt voller Mystik und Fantasie eintauchen, sorgt sowohl für die Gänsehautgefühle sowie für ein entspanntes Lächeln. Zuerst habe ich die beiden Protagonisten auf ihren unheimlichen Abenteuern gerne begleitet und ihr Einfallsreichtum im Kampf gegen die unnatürlichen fremden Kräfte bewundert. Leider gelingt es den beiden Protagonisten nicht die Antworten auf ihre unzähligen Fragen herauszufinden. Es bleiben zum Schluss noch so viele Fragen offen, dass ich mich mit der ganzen Geschichte ein bisschen überfordert fühlte. Auch die Spannung hat dann merklich nachgelassen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch allen, die gerne Fantasy-Bücher lesen.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Obwohl Kerstin Gier ja schon andere Jugendbücher im Fantasy-Bereich geschrieben hat, kannte ich sie bisher nur als Autorin von sehr unterhaltsamen Frauenromanen. Aber auch das Fantasy-Genre mit jugendlichen Protagonisten kann sie! Nicht nur, dass sich ihr Schreibstil wirklich gut liest, sie hat für mich auch das genau richtige Maß an Liebe eingebaut und alles durchgehend mit einem leicht humorvollen Ton gespickt, ohne dass es wie ein 'witziger Roman' oder lächerlich wirkte.
    Ich hatte extrem viel Spaß beim Kennenlernen von Quinn, Matilda und all den anderen Personen. Gut fand ich vor allem, dass mit Matilda auch mal ein ganz normaler Mensch ohne spezielle Fähigkeiten dabei ist und dennoch eine wichtige Rolle im großen Ganzen spielt, obwohl sie bei den wirklich spannenden Momenten ja nie dabei sein kann.
    Es passiert auch so einiges auf den 480 Seiten, aber zur eigentlichen Mission von Quinn im Saum sind wir in diesem 1. Teil noch gar nicht gekommen. Daher wollte ich eigentlich auch nur 4,5 Sterne geben, allerdings habe ich mich mit der Geschichte so wie sie jetzt ist nie gelangweilt sondern durchgehend gut unterhalten, und deshalb verdient sie auch die volle Punktzahl.
    Was allerdings der Buchtitel mit der Geschichte zu tun hat, habe ich selbst ganz am Ende nicht verstanden.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Ich habe mich auf das neue Abenteuer von Kerstin Gier gefreut und ich wurde gut unterhalten. Dies lag für mich jedoch weniger an der anderen Welt, sondern vielmehr an der realen Welt. Erstere war für mich zwar ganz interessant, aber mit den ganzen Erklärungen fand ich letztere unterhaltsamer.
    Im Vordergrund stehen Matilda Martin und Quinn von Arensburg, deren familiären Hintergründe gegensätzlich sind. Quinns Eltern sind mir dabei schnell ans Herz gewachsen. Bei Matildas Familie sah das anders aus. Aber gerade diese Gegensätze machten es interessant.
    Aber auch die Nebencharaktere, so unterschiedlich sie auch waren, konnten mich überzeugen, eigentlich fand ich sie fast schon unterhaltsamer als die Handlung selbst.
    Über die andere Welt möchte ich nicht so viel verraten. Es ist komplex und ich glaube nicht, dass hier schon alles erklärt wurde. Ich bin natürlich neugierig, wie es weitergeht und hoffe, dass es hier dann spannender wird.
    Die Liebesgeschichte zwischen Matilda und Quinn soll nicht unerwähnt bleiben. Ich verfolgte sie gerne, auch wenn ich für bestimmte Entwicklungen keine Kristallkugel gebaucht habe.
    Erzählt wird hier abwechselnd von Matilda und Quinn, so dass man leicht nachvollziehen konnte, warum sie eine Entscheidung trafen oder welche Gedanken sie hatten. Was es mir jedoch beim Lesen schwerer machte, waren die nicht durchnummerierten Kapitel. Am Ende befindet sich ein Personenverzeichnis, das die Charaktere im Übrigen auf den Punkt genau beschreibt, zu dem ich immer wieder geblättert habe. Da ich das eBook las, war es daher von Nöten, mir die Seitenzahl zu merken.
    Von mir gibt es hier erstmal .
    PS Das Cover gefällt mir richtig gut, zumal es sehr gut zur Geschichte passt. Da ist es fast schon schade, dass ich nur das eBook auf dem Reader habe.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Auf einer Party trifft der 18-jährige Quinn ein mysteriöses Mädchen; als er sie vor zwei Männern retten will, wird er dabei von gruseligen Wesen verfolgt und von einem Auto erfasst. Nach einer Zeit im Koma darf er das Krankenhaus verlassen, muss aber einen Rollstuhl benutzen. Von da an behandeln alle ihn seltsam, vor allem sein bester Freund Lukas ist in seiner Gegenwart immerzu verlegen. Nur Matilda ist bereit, sich um Quinn zu kümmern und wird von dessen Mutter sofort als Gesellschaft engagiert, dabei stammt sie aus der streng katholischen, verhassten Nachbarsfamilie. Gemeinsam kommen die beiden den geheimnisvollen Vorkommnissen auf die Spur.
    „Vergissmeinnicht“ ist das neuste Jugendbuch von Kerstin Gier und der erste Band einer Trilogie. Die Handlung wird abwechselnd aus Quinns und Matildas Perspektive erzählt, was das Geschehen von beiden Seiten beleuchtet. Dass die Autorin eingängig und humorvoll zu schreiben weiß, hat sie in der Vergangenheit ausgiebig bewiesen und auch dieses Buch ist keine Ausnahme. Was die beiden Protagonisten betrifft, war mir vor allem Matilda sympathisch. Sie wächst in einer sehr religiösen Familie auf, die sie in ihrer Freiheit und Persönlichkeit stark einschränkt. In Quinn ist sie schon seit Jahren verliebt.
    Und nun zu einem der Schwachpunkte des Romans: Quinn ist (zumindest zu Beginn des Romans) unglaublich arrogant und im Prinzip ein Mobber. Für Matilda hatte er bisher nichts als Spott übrig, obwohl er sie nicht einmal von ihrer Cousine unterscheiden kann. Der Unfall führt zu einer neuen Sicht auf die Dinge, aber ich weiß nicht, ob ich ihm diese Läuterung abnehmen soll, denn eine Beziehung zu Matilda baut er ursprünglich nur auf, weil sie als einzige in sein Geheimnis eingeweiht ist.
    Die Fantasykomponente des Romans ist nicht unbedingt neu. Ein Junge erfährt, dass sein Vater nicht der ist, für den er ihn gehalten hat und dass etwas an ihm besonders ist. Natürlich gibt es da auch eine Prophezeiung und eine bunte Zusammenstellung der üblichen Phantasiewesen. Dennoch gelingt es der Autorin, dass ich die Trilogie weiterlesen möchte – das beherrscht sie einfach!
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    „Vergissmeinnicht“ wurde überraschend zu einem meiner Jahreshighlight von 2021. Warum? Das und weiteres zu meiner Meinung erkläre ich dir unten im Text.
    Meine Meinung zur Geschichte:
    Kerstin Giers neues Buch wurde groß angekündigt, einige meiner Freunde haben es sich gekauft. Ich selbst war unsicher, ob es etwas für mich ist, denn die Edelstein-Trilogie habe ich bis heute nicht beendet. Dennoch wollte ich es unbedingt mit der Geschichte versuchen, weil mich der Klappentext stark angesprochen hatte und ein Kollege meinte, die Geschichte wäre etwas für mich. Zu meiner Freude bekam ich mit dem Hörbuch die perfekte Möglichkeit in die neue Welt der Autorin einzutauchen.
    Ich bin froh, dass ich es getan habe, denn das Buch enthält eine erfrischende Jugendfantasy-Geschichte, die auch etwas für Erwachsene ist. Am Anfang des Buches lernte ich direkt Quinn kennen. Er ist ein typischer 16-jähriger, der seine Flausen im Kopf hat und gerne auch mal angibt. Kurz traf ich dabei auf Matilda, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einschätzen konnte. Schon bald danach nahm die Geschichte ihre erste aufregende Wendung. Sie brachte einiges an Spannung in das Geschehen ein und ließ mich schon zu diesem frühen Zeitpunkt mitfiebern. Durch jene Ereignisse änderte sich für Quinn sein gesamtes Leben. Quinns neue Wahrnehmungen begannen langsam. Ich konnte verstehen, dass er bei seiner Genesung seine Freunde nicht um sich haben wollte. Parallel war das Verhalten seiner Mitschüler fast so wie im echten Leben.
    Die Geschichte wurde abwechselnd aus der Sicht von Quinn und Matilda erzählt. Ich bekam dadurch einen klaren Rundumblick zum Geschehen und konnte die beiden Jugendlichen im Alltag erleben. Matilda stammt aus einer eigenwilligen Familie. Die meisten ihrer Familienmitglieder nervten mich genauso wie sie Matilda nervten. Zum Glück ist sie selbst nicht so geworden, auch wenn sie damit als schwarzes Schaf galt. Die Jugendliche hat einen sehr positiven Charakter und war mir so sympathisch, dass ich sie sofort ins Herz schloss. Besonders gut gefiel mir, dass die Autorin ihren Protagonisten klassische und realistische Verhaltensweisen ihres Alters verpasste und ihnen gleichzeitig ein gewisses Maß an Reife gab.
    Der Fantasyteil der Geschichte begeisterte mich mit jedem Stück, das ich erfuhr. Die Autorin vereinte ihre Ideen mit tollen Elementen zu einer stimmigen Welt, die viel „Magisches“ bot und im selben Moment faszinierte. Manches Mal musste ich schmunzeln, weil es zu lustigen Begegnungen kam. Ich sog jedes Stück Information genauso wie Quinn und Mathilda auf. Die Beiden arbeiten überraschend gut zusammen, obwohl sie aus so grundverschiedenen Familien stammten. Jedes kleine Abenteuer erhöhte die Spannung. Mit allem waren die unterschiedlichsten Emotionen verwoben, die stehts für Tiefe sorgten. Für mich fühlte es sich an, als wäre ich Teil des Geschehens, weil ich mich in die Szenen hineinversetzen konnte. Die Beschreibungen der Anderen waren sehr eindrücklich. Am liebsten wäre ich an einem bestimmten Ort geblieben und hätte alles erforscht, trotz der Regeln und Machtverhältnisse. So manche Anspielung ließ mich schmunzeln, weil ich mich dabei an andere Dinge erinnerte. Übrigens mag ich Juli, denn sie ist der Gegenpol zu Matildas Familienmitgliedern.
    Die Hörstunden vergingen herrlich schnell, fast zu schnell, da ich lange in der Geschichte verweilen wollte. In den letzten Kapiteln war die Spannung immens hoch. Ein Streit ließ mich den Atem anhalten. Zuvor schien alles so perfekt, würde es nun zerbrechen? Ich wollt es nicht! Eine neuerliche Wendung sorgte für einen weiteren Spannungsschub. Die letzten 1,5 Stunden hörte ich noch gebannter. Es geschah so viel, dass mich nicht mehr losließ. Für mich ist es wirklich schwer meine Begeisterung ohne zu spoilern in Worte zu fassen. Am besten du liest oder hörst das Buch selbst. Nach dem Beenden des Buches ging ich mit einem strahlenden Lächeln durch die Welt. Ich kann nicht genau sagen warum, doch ich war einfach übermäßig fröhlichdurch den Ausgang. Hoffentlich erscheint Band 2 bald. Aufgrund all dieser Punkte ist die Geschichte mit Abstand eins meiner liebsten Jahreshighlights von 2021 für mich.
    Meine Meinung zu dem Sprecher und der Sprecherin:
    Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner wurden als die perfekten Sprecher für die Geschichte ausgewählt. Die Beiden waren für mich für die Hörzeit eins mit ihren Rollen. Sie verkörperten die Figuren als wären sie diese tatsächlich. Durch sie verging die Hörzeit wie im Flug und fühlte sich kürzer als knapp 12 Stunden an. Timmo Niesner ist und bleibt einer meiner liebsten Sprecher überhaupt.
    Mein Fazit:
    Kerstin Giers neues Buch ist in meinen Augen zu Recht ein Bestseller. Die Geschichte ist jugendlich, erfrischend und trifft den Nerv der Zeit. Sie wurde mit einer wunderbaren Lebendigkeit und Authentizität beschrieben und mit phantastischen Elementen erfüllt. Mich begeisterten sowohl die Ideen der Autoren, ihre Verwendung der Elemente, als auch die Protagonisten selbst. Durch die Erzählweise aus den Sichten von Quinn und Matilda bekamen ihre Persönlichkeiten Tiefe und ich ein gutes Gesamtbild des Geschehens. Ich konnte mitfiebern und mich mit ihnen identifizieren, obwohl ich bereits 28 Jahre alt bin. Deshalb bin ich der Überzeugung, dass die Geschichte nicht nur für Jugendliche, sondern auch etwas für Erwachsene ist. Ich kann sie jedenfalls wärmstens an alle empfehlen und küre das Buch gleichzeitig zu einem meiner Jahreshighlights von 2021. Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner verschmolzen mit den Protagonisten und trugen maßgeblich zu meinem Hörerlebnis bei.
    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
    Das Hörbuch wurde mir von Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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Ausgaben von Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 480

E-Book

Seitenzahl: 475

Besitzer des Buches 65

Update:

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