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Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

Buch von Kerstin Gier, Eva Schöffmann-Davidov

  • Kurzmeinung

    Isa-Moonlight
    Es dauert einfach zu lang, bis die Story so richtig losgeht.
  • Kurzmeinung

    Lesemieze
    Unterhaltsam spannend und humorvoll :)

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

+ + + Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Es wird je nach Verfügbarkeit geliefert. + + + Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven: Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …
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Serieninfos zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann ist der 1. Band der Vergissmeinnicht Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Über Kerstin Gier

Die deutsche Autorin Kerstin Gier hat sich als Verfasserin von Frauenliteratur und Fantasy-Jugendbüchern einen Namen gemacht. Die Schriftstellerin wurde 1966 in Bergisch Gladbach geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaften. Mehr zu Kerstin Gier

Bewertungen

Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann wurde insgesamt 45 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • Es dauert einfach zu lang, bis die Story so richtig losgeht.

    Isa-Moonlight

  • Unterhaltsam spannend und humorvoll :)

    Lesemieze

  • Unterhaltsame Jugendfantasy in gewohnter Kerstin-Gier-Manier

    EmilyE

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    […]
    Das hast du so schön geschrieben und eigentlich würde es reichen, wenn ich einfach nur unter deinem Post ein "Dito" schreib
    Aber jetzt hab ich das Buch gestern zu Ende gelesen, die Erinnerungen und Gefühle sind noch ganz frisch und es gehört zu den Büchern, über die ich auch gerne schreiben möchte, einfach, weil es so viel zu meinem Wohlbefinden beigetragen hat und mir in der Zeit des Lesens ein kleines magisches Portal geöffnet hat, um mich komplett in seine Welt zu ziehen. Das war eine dieser Zeiten, in denen ich doch recht glücklich darüber war, eine Schneckchenleserin zu sein
    Auch mir hat der Schreibstil und der abwechselnde Perspektivenwechsel zwischen Quinn und Matilda richtig gut gefallen, überhaupt liebe ich Bücher, in denen die Gedankenwelt beider Protagonisten geschildert wird. Ich muss gestehen, am Anfang war ich sehr irritiert darüber, dass Matilda so für Quinn schwärmte, später im Buch, mochte ich aber ihre Erklärung und konnte sie gut verstehen. Überhaupt fand ich beide Charaktere mit all ihren Ecken und Kanten sehr sympathisch und in ihren Reaktionen sehr authentisch.
    Ich fands auch schön, dass alles eine gewisse Langsamkeit hatte, einerseits die Liebesbeziehung, die sich nur langsam entwickelte; die magische Welt, die nur langsam (und viel mehr Fragen aufwerfend, als wirklich beantwortend) vorgestellt wurde und auch die Fortschritte, die Quinn mit seinem "Saumanteil" machte, waren zuerst nur geringfügig und gegen Ende für den zweiten Band sehr vielversprechend
    Mir hat das Buch so unendlich gut getan. Durch den leichten Schreibstil und die abwechselnden Perspektiven konnte ich es regelrecht verschlingen. Der Humor war richtig auflockernd (sehr zum Leidwesen meines Mannes, der nur immer wieder irritiert zu mir rübersah, als ich wieder laut lachen musste ) und die Nebencharaktere (wie Julie, Quinns Mom, Bax, Fee & Hyazinth) waren einfach so herrlich liebenswert, dass sie auch einen großen Beitrag zur Wohlfühlstimmung geleistet haben. In diesem Sinne fand ich auch das Nachwort von Bax richtig herzlich und es machte mir irgendwie Lust die Bartimäus-Reihe weiter zu lesen
    Natürlich hats auch ein paar Momente gegeben, bei denen ich mir dachte, dass gewisse Ereignisse, sicher eintreffen werden, oder mich gefragt hab, wie Matilda es schaffen konnte, eine bestimmte Situation zu meistern, oder wo Quinns andere Freunde abgeblieben sind, aber bei all dieser wundervoll erschaffenen Welt, in die mich das Buch gesogen hat, fiel es mir nicht schwer Hyazinths Rat zu befolgen und nicht zu sehr darüber nachzudenken Stattdessen konnte ich einfach genießen, mitfiebern und mitschmachten und dafür bin ich sehr dankbar
    Wem ich also das Buch empfehlen würde? Lesern, die auch Braincandy zu schätzen wissen; die auch Langsamkeit genießen können; die einfach abtauchen wollen in eine phantastische, liebevoll gestaltete und leicht prickelnde Welt und vor allem auch jenen, die es nicht stört, dass am Ende viel mehr Fragezeichen vorhanden sind, als Fragen beantwortet wurden.
    Von mir gibts also , ein geschlossenes Äuglein für die kleinen Hä?!-Momente und ein von Herzen kommendes , dafür, dass sich zwischen diesen Buchdeckeln ein kleines magisches Portal zu meiner ganz persönlichen Wohlfühloase befand.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Als ich dieses Buch hier gerade als "Leserliebling 2021" nominiert habe, ist mir aufgefallen, dass ich noch gar keine Rezension zu diesem Buch geschrieben habe. Und das will ich hiermit schnell - wenigstens grob - mal nachholen, denn das Buch war eines meiner persönlichen Schätzchen aus 2021.
    Für mich war das Buch - ähnlich wie bereits die Edelsteintrilogie - ein echtes Wohlfühlerlebnis, in etwa vergleichbar damit, mit Mitte Dreißig noch ungeniert einen Disney-Film zu schauen: Kopf aus, Decke umwickeln und Popcorn bereitstellen. Die Welt ist noch in Ordnung und man darf wieder erleben wie es ist, sich als Teenager zu verknallen. Die jüngere Zielgruppe ist hier klar erkennbar und weil ein wesentlicher Teil der Geschichte auf dem Verliebtsein aufbaut, sicherlich auch eher an die weiblichen Leser gerichtet. Ich tauche aber auch mit 36 noch sehr, sehr gerne in die humorvolle Welt von Kerstin Gier, aber leider auch schneller wieder auf, als mir lieb ist.
    Die Geschichte rund um Quinns Geheimnis fand ich unheimlich spannend, das hat mir auch bei "Rubinrot" schon so gut gefallen. Kerstin Gier wirft mit reichlich Brotkrümel um sich, womit man einer klaren Spur folgen kann. Hier hab ich überhaupt keine große Lust umfassend mitzuraten, sondern lasse die vielen kleinen Entdeckungen von Quinn und Matilda ganz entspannt auf mich wirken. Schön fand ich auch einzelne Kapitel aus Quinns Sicht lesen zu können und nicht immer nur im Kopf von Matilda zu verweilen. Das gibt dem ganzen eine viel größere Dynamik.
    Die vielen skurrilen Nebencharaktere sind gewohnt überspitzt dargestellt, treffen aber genau meinen Geschmack. Denn allesamt (oder zumindest die meisten) sind sie liebenswert und tragen reichlich zum Lesespaß bei.
    Fazit: Gerade in so krisenbehafteten Zeiten wie diesen ist dieses Buch eine Entspannungskur und Wohlfühloase und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der sich gern in diesem Genre tummelt. Volle Punktzahl von mir.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Phantasievolle Geschichte
    Quinn ist ein cooler Typ, in dem sich viele Mädchen gerne verlieben. Auch Matilda hegt im Verborgenen tiefe Gefühle für Quinn, der sie aber missachtet und oft über sie und ihre komische Familie lacht.
    Aber dann in einer dunklen Nacht geschehen unglaubliche Dinge und Quinn, verfolgt von unheimlichen Gestalten, verliert fast sein Leben und landet schließlich in einem Rollstuhl. Ausgerechnet Matilda wurde zu seiner engsten Vertrauten und der einzigen Betreuerin, die er akzeptiert. Zusammen mit Matilda erlebt Quinn viele gefährliche Abenteuer, die oft an dem benachbarten Friedhof anfangen und sich dann in anderen Welten abspielen. Und plötzlich sieht Quinn sowohl Matilda, wie auch viele anderen Menschen mit ganz anderen Augen…
    Das Buch „Vergissmeinnicht“ mit dem Untertitel „Was man beim Licht nicht sehen kann“ von Kristina Gier ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie. Die Geschichte wurde abwechselnd aus Sicht von Quinn und Matilda erzählt. Es ist eine fantasievolle Geschichte, in der es zuerst um das Geheimnis von Quinns Herkunft geht. Nach dem schweren Unfall bleibt Quinn nicht nur behindert und ist an fremde Hilfe angewiesen. Es verändern sich seine Sinne und auf einmal verfügt er über unnatürliche Kräfte, die er selbst nicht einordnen kann. Von fremden Wesen erfährt Quinn auch über seine geheimnisvolle Herkunft, was ihn verunsichert und gleichzeitig in dem Kampf gegen seine körperliche Behinderung anspornt. Die wertwolle Stütze ist ihm dabei die von ihm bisher nicht beachtete Matilda.
    Sehr spannend erzählt Kerstin Gier diese Geschichte, lässt uns in eine Welt voller Mystik und Fantasie eintauchen, sorgt sowohl für die Gänsehautgefühle sowie für ein entspanntes Lächeln. Zuerst habe ich die beiden Protagonisten auf ihren unheimlichen Abenteuern gerne begleitet und ihr Einfallsreichtum im Kampf gegen die unnatürlichen fremden Kräfte bewundert. Leider gelingt es den beiden Protagonisten nicht die Antworten auf ihre unzähligen Fragen herauszufinden. Es bleiben zum Schluss noch so viele Fragen offen, dass ich mich mit der ganzen Geschichte ein bisschen überfordert fühlte. Auch die Spannung hat dann merklich nachgelassen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch allen, die gerne Fantasy-Bücher lesen.
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Obwohl Kerstin Gier ja schon andere Jugendbücher im Fantasy-Bereich geschrieben hat, kannte ich sie bisher nur als Autorin von sehr unterhaltsamen Frauenromanen. Aber auch das Fantasy-Genre mit jugendlichen Protagonisten kann sie! Nicht nur, dass sich ihr Schreibstil wirklich gut liest, sie hat für mich auch das genau richtige Maß an Liebe eingebaut und alles durchgehend mit einem leicht humorvollen Ton gespickt, ohne dass es wie ein 'witziger Roman' oder lächerlich wirkte.
    Ich hatte extrem viel Spaß beim Kennenlernen von Quinn, Matilda und all den anderen Personen. Gut fand ich vor allem, dass mit Matilda auch mal ein ganz normaler Mensch ohne spezielle Fähigkeiten dabei ist und dennoch eine wichtige Rolle im großen Ganzen spielt, obwohl sie bei den wirklich spannenden Momenten ja nie dabei sein kann.
    Es passiert auch so einiges auf den 480 Seiten, aber zur eigentlichen Mission von Quinn im Saum sind wir in diesem 1. Teil noch gar nicht gekommen. Daher wollte ich eigentlich auch nur 4,5 Sterne geben, allerdings habe ich mich mit der Geschichte so wie sie jetzt ist nie gelangweilt sondern durchgehend gut unterhalten, und deshalb verdient sie auch die volle Punktzahl.
    Was allerdings der Buchtitel mit der Geschichte zu tun hat, habe ich selbst ganz am Ende nicht verstanden.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Quinns Leben läuft ziemlich gut. Er ist cool, beliebt, hat tolle Freunde … gut, seine Freundin nervt etwas, aber das Problem lässt sich ja schnell beheben. Doch statt Schluss zu machen, befindet sich Quinn plötzlich in einer Verfolgungsjagd, die er nur schwer verletzt überlebt. Anschließend sieht er Dinge, die es gar nicht geben kann. Menschen, die behaupten sie wären Feen, sprechende Statuen auf einem Friedhof, Gesichter in Hecken und gruselige Wesen, die es scheinbar immer noch auf ihn abgesehen haben. Kurzzeitig fürchtet er schon den Verstand verloren zu haben, doch es gibt einen Menschen, der ihm glaubt – Matilda – ausgerechnet das Mädchen von nebenan, die Tochter der verhassten Nachbarsfamilie. Doch es tut gut eine Verbündete zu haben und irgendwie ist sie ja doch ganz süß…
    2021 ist der erste Band der Vergissmeinnicht-Trilogie erschienen. Das Buch habe ich damals gelesen, aber ich muss zugeben, dass es gefühlt schon viel länger her ist. Als die Ankündigung zum zweiten Band kam, war mir klar, dass ich die Erinnerungen noch einmal auffrischen möchte. Da kam mir das Hörbuch ganz recht. So habe ich den Roman in 2021 gelesen und in 2023 noch einmal gehört.
    Kerstin Gier schildert die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Quinn und Matilda. Das gefällt mir sehr, denn so habe ich zu beiden gleich eine gute Bindung aufbauen können und da nur Quinn die besonderen Fähigkeiten hat und Matilda mit ganz anderen Problemen kämpfen muss, macht diese Aufteilung auch Sinn und ergibt ein harmonisches Gesamtbild. Wie gesagt, fand ich beide sympathisch und authentisch und auch die zarte Liebesbeziehung zwischen ihnen war glaubwürdig.
    Wie damals hatte ich Angst in der Fantasywelt verloren zu gehen, aber Kerstin Gier hat den Fantasy-Anteil behutsam eingeführt und vieles entsprach Urban-Fantasy, so dass ich mich gut zurechtgefunden habe, auch wenn einiges noch im Unklaren gelassen wurde und ich auf die weitere Ausgestaltung dieser Welt gespannt bin.
    Was ich tatsächlich total vergessen hatte, war der Humor in diesem Buch. Erstaunlicherweise hat der total oft meinen Geschmack getroffen und mich damit nicht nur richtig gut unterhalten, sondern auch sehr überrascht, denn humorvolle Bücher findet ich meistens gar nicht witzig.
    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Es hat total Spaß gemacht die Geschichte noch einmal als Hörbuch zu hören, um die Erinnerung wieder aufzufrischen. Nun kann ich mit Band 2 starten
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  • Rezension zu Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

    „Vergissmeinnicht“ wurde überraschend zu einem meiner Jahreshighlight von 2021. Warum? Das und weiteres zu meiner Meinung erkläre ich dir unten im Text.
    […]
    Meine Meinung zur Geschichte:
    Kerstin Giers neues Buch wurde groß angekündigt, einige meiner Freunde haben es sich gekauft. Ich selbst war unsicher, ob es etwas für mich ist, denn die Edelstein-Trilogie habe ich bis heute nicht beendet. Dennoch wollte ich es unbedingt mit der Geschichte versuchen, weil mich der Klappentext stark angesprochen hatte und ein Kollege meinte, die Geschichte wäre etwas für mich. Zu meiner Freude bekam ich mit dem Hörbuch die perfekte Möglichkeit in die neue Welt der Autorin einzutauchen.
    Ich bin froh, dass ich es getan habe, denn das Buch enthält eine erfrischende Jugendfantasy-Geschichte, die auch etwas für Erwachsene ist. Am Anfang des Buches lernte ich direkt Quinn kennen. Er ist ein typischer 16-jähriger, der seine Flausen im Kopf hat und gerne auch mal angibt. Kurz traf ich dabei auf Matilda, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einschätzen konnte. Schon bald danach nahm die Geschichte ihre erste aufregende Wendung. Sie brachte einiges an Spannung in das Geschehen ein und ließ mich schon zu diesem frühen Zeitpunkt mitfiebern. Durch jene Ereignisse änderte sich für Quinn sein gesamtes Leben. Quinns neue Wahrnehmungen begannen langsam. Ich konnte verstehen, dass er bei seiner Genesung seine Freunde nicht um sich haben wollte. Parallel war das Verhalten seiner Mitschüler fast so wie im echten Leben.
    Die Geschichte wurde abwechselnd aus der Sicht von Quinn und Matilda erzählt. Ich bekam dadurch einen klaren Rundumblick zum Geschehen und konnte die beiden Jugendlichen im Alltag erleben. Matilda stammt aus einer eigenwilligen Familie. Die meisten ihrer Familienmitglieder nervten mich genauso wie sie Matilda nervten. Zum Glück ist sie selbst nicht so geworden, auch wenn sie damit als schwarzes Schaf galt. Die Jugendliche hat einen sehr positiven Charakter und war mir so sympathisch, dass ich sie sofort ins Herz schloss. Besonders gut gefiel mir, dass die Autorin ihren Protagonisten klassische und realistische Verhaltensweisen ihres Alters verpasste und ihnen gleichzeitig ein gewisses Maß an Reife gab.
    Der Fantasyteil der Geschichte begeisterte mich mit jedem Stück, das ich erfuhr. Die Autorin vereinte ihre Ideen mit tollen Elementen zu einer stimmigen Welt, die viel „Magisches“ bot und im selben Moment faszinierte. Manches Mal musste ich schmunzeln, weil es zu lustigen Begegnungen kam. Ich sog jedes Stück Information genauso wie Quinn und Mathilda auf. Die Beiden arbeiten überraschend gut zusammen, obwohl sie aus so grundverschiedenen Familien stammten. Jedes kleine Abenteuer erhöhte die Spannung. Mit allem waren die unterschiedlichsten Emotionen verwoben, die stehts für Tiefe sorgten. Für mich fühlte es sich an, als wäre ich Teil des Geschehens, weil ich mich in die Szenen hineinversetzen konnte. Die Beschreibungen der Anderen waren sehr eindrücklich. Am liebsten wäre ich an einem bestimmten Ort geblieben und hätte alles erforscht, trotz der Regeln und Machtverhältnisse. So manche Anspielung ließ mich schmunzeln, weil ich mich dabei an andere Dinge erinnerte. Übrigens mag ich Juli, denn sie ist der Gegenpol zu Matildas Familienmitgliedern.
    Die Hörstunden vergingen herrlich schnell, fast zu schnell, da ich lange in der Geschichte verweilen wollte. In den letzten Kapiteln war die Spannung immens hoch. Ein Streit ließ mich den Atem anhalten. Zuvor schien alles so perfekt, würde es nun zerbrechen? Ich wollt es nicht! Eine neuerliche Wendung sorgte für einen weiteren Spannungsschub. Die letzten 1,5 Stunden hörte ich noch gebannter. Es geschah so viel, dass mich nicht mehr losließ. Für mich ist es wirklich schwer meine Begeisterung ohne zu spoilern in Worte zu fassen. Am besten du liest oder hörst das Buch selbst. Nach dem Beenden des Buches ging ich mit einem strahlenden Lächeln durch die Welt. Ich kann nicht genau sagen warum, doch ich war einfach übermäßig fröhlichdurch den Ausgang. Hoffentlich erscheint Band 2 bald. Aufgrund all dieser Punkte ist die Geschichte mit Abstand eins meiner liebsten Jahreshighlights von 2021 für mich.
    Meine Meinung zu dem Sprecher und der Sprecherin:
    Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner wurden als die perfekten Sprecher für die Geschichte ausgewählt. Die Beiden waren für mich für die Hörzeit eins mit ihren Rollen. Sie verkörperten die Figuren als wären sie diese tatsächlich. Durch sie verging die Hörzeit wie im Flug und fühlte sich kürzer als knapp 12 Stunden an. Timmo Niesner ist und bleibt einer meiner liebsten Sprecher überhaupt.
    Mein Fazit:
    Kerstin Giers neues Buch ist in meinen Augen zu Recht ein Bestseller. Die Geschichte ist jugendlich, erfrischend und trifft den Nerv der Zeit. Sie wurde mit einer wunderbaren Lebendigkeit und Authentizität beschrieben und mit phantastischen Elementen erfüllt. Mich begeisterten sowohl die Ideen der Autoren, ihre Verwendung der Elemente, als auch die Protagonisten selbst. Durch die Erzählweise aus den Sichten von Quinn und Matilda bekamen ihre Persönlichkeiten Tiefe und ich ein gutes Gesamtbild des Geschehens. Ich konnte mitfiebern und mich mit ihnen identifizieren, obwohl ich bereits 28 Jahre alt bin. Deshalb bin ich der Überzeugung, dass die Geschichte nicht nur für Jugendliche, sondern auch etwas für Erwachsene ist. Ich kann sie jedenfalls wärmstens an alle empfehlen und küre das Buch gleichzeitig zu einem meiner Jahreshighlights von 2021. Jasna Fritzi Bauer und Timmo Niesner verschmolzen mit den Protagonisten und trugen maßgeblich zu meinem Hörerlebnis bei.
    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
    Das Hörbuch wurde mir von Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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Ausgaben von Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

Hardcover

Seitenzahl: 480

E-Book

Seitenzahl: 475

Besitzer des Buches 107

Update: