Meine Kindheit

Buch von Friedrich Hebbel

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Meine Kindheit wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Meine Kindheit

    Der ursprüngliche Titel (wenn ich der alten Ausgabe von Hoffmannsthal vertrauen darf) ist schon für uns etwas irreführend, da Hebbel hier weniger von seiner Jugend (im heutigen Sinne) als vielmehr seiner Kindheit erzählt, ungefähr von den ersten Erinnerungen bis hinein ins 6. Lebensjahr. Sein Leben in Wesselburen, einem damals dänischem Territorium, verbrachte er in recht großer Armut, aber auch eingebettet in die Sicherheiten einer überschaubaren Nachbarschaft. Manche klassischen Themen von Kindheitserinnerungen tauchen auch hier auf: das Elternhaus, die (kindliche, unbegreifliche) Angst, die Welt der Phantasien, die erste große Kinderliebe, Hänseleien und Erfolge in der Schule, Religiösität... Der historische Rahmen mag für manche dann sehr weit weg liegen vom heutigen Erfahrungshorizont, doch mit ein wenig Übertragungsgabe finden wir auch hier Beobachtungen, die uns nahe gehen können. Und was er von seiner Kindheit in einer schönen Sprache ausdrückt, gilt ähnlich noch heute für uns: „Die primitiven Abdrücke der Dinge sind unzerstörbar.“
    Christian Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; † 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker. Mehr zum Autor und seinem Werk unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Hebbel
    Broschiert: 42 Seiten
    Verlag: J. Weidler Vlg., B. (1985)
    ISBN-10: 3925191518
    ISBN-13: 978-3925191510
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