Talberg 1935

Buch von Max Korn

  • Kurzmeinung

    Annabell95
    Düstere Stimmung in einem abgelegenen Ort zur NS-Zeit, allerdings kaum Spannung.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Talberg 1935

Ein Mann, der totgeglaubt war, ist zurückgekehrt. Und einer, der gestern noch lebte, liegt mit zerschmettertem Schädel auf dem Berg. Der Lehrer Steiner hat einen Turm bauen lassen. Angeblich für Vermessungszwecke. Doch im Wirtshaus erzählen sie sich, er beabsichtige, seine Frau dort hinunterzuwerfen. Aber dann liegt er selber unten, mit zerschmettertem Schädel und leeren Augen. Wer hat seinen perfiden Plan für sich missbraucht? Und wer erbt jetzt den Hof, den der Lehrer nie haben wollte? Seine Frau? Oder der ungeliebte Bruder, dessen Name voreilig ins Kriegerdenkmal gemeißelt worden war? Doch er kehrte zurück, und statt seines Lebens hat er nur einen Arm im Krieg gelassen – und jegliche Menschlichkeit.
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Serieninfos zu Talberg 1935

Talberg 1935 ist der 1. Band der Talberg Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Talberg 1935 wurde insgesamt 11 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Düstere Stimmung in einem abgelegenen Ort zur NS-Zeit, allerdings kaum Spannung.

    Annabell95

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Talberg 1935

    Auf dieses Buch bin ich hier im BT aufmerksam geworden, der Autor war mir vorher kein Begriff.
    Da mich der Klappentext ansprach, habe ich "Talberg 1935" aus der Onleihe bezogen.
    Insgesamt hat mir dieser Roman gut gefallen. In der ersten Hälfte gab es gewisse Längen, da immer wieder Rückblicke in die fortlaufende Handlung eingeflochten werden. Demzufolge sind diese Abschnitte nicht übermäßig spannend, aber dennoch fesselnd, weil sie dem Leser häppchenweise Informationen über vorherige Ereignisse liefern, die es erlauben, schon gewisse Theorien zu erstellen - ich hatte hier in Bezug auf das Motiv früh den richtigen Riecher, auch wenn die Identität des Mörders nicht zu früh absehbar war.
    Die erste Hälfte würde ich eher unter "Romane/Erzählungen" verbuchen, im zweiten Teil steigt die Spannung stark an und hier kann man von einem Krimi sprechen.
    Die Persönlichkeiten der Romanfiguren sind größtenteils gut herausgearbeitet: die selbstbewusste Elisabeth, ihr kriegstraumatisierter Schwager Johannes, der autoritäre Waldbauer, sozusagen das Alphamännchen im Dorf, und die Menge der tumben Bauern in der Dorfkneipe, die nicht von der Wand bis zur Tapete denken können.
    Der Gendarm Karl Leiner kam mir zu wenig sachlich und zu impulsiv vor, um realistisch zu sein, er machte einige Fehler, die man zumindest bei heutigen Ermittlern nicht akzeptieren würde.
    Der Handlungsstrang von Johannes bei den "Zigeunern" - der Autor verwendet diesen in der geschilderten Epoche üblichen Terminus - war mir mit übersinnlichen Anklängen nicht realistisch genug.
    Insgesamt hat mir "Talberg 1935" gut gefallen und ich vergebe .
    Den zweiten Band der Trilogie, "Talberg 1977" habe ich mir schon geholt und werde auch gleich damit anfangen. Ich bin gespannt, inwieweit es hier Zusammenhänge mit dem ersten Band gibt.
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  • Rezension zu Talberg 1935

    Düsterer Ort
    Der Dorfschullehrer Steiner hat auf dem Berg einen Turm bauen lassen, angeblich um seine Frau dort hinunter zu werfen. Doch in eines Nachts liegt er selbst unter dem Turm mit zerschmettertem Schädel. Wer hatte mit ihm eine Rechnung offen und warum? Die Frage ist auch, wer nun den Hof erbt, den er nie haben wollte. Was wird aus seiner Frau und seinem ungeliebten Bruder, der im Krieg seinen Arm verloren hat und dort auch jegliche Menschlichkeit gelassen hat?
    "Talberg 1935" ist der erste Band der Trilogie in dem kleinen abgelegenen Ort Talberg.
    Zu Beginn habe ich etwas gebraucht, um mich mit dem Schreibstil anzufreunden. Er war recht gewöhnungsbedürftig mit leicht bayrischem Dialekt. Spannung wollte auch noch nicht so recht aufkommen. Der Autor verlor sich ganz gerne immer wieder in ausschweifenden Erzählungen über die Rückblenden in die Vergangenheit der einzelnen Hauptprotagonisten. Sie sollten vermutlich dazu dienen, die Protagonisten besser kennenzulernen, aber dadurch ist die Spannung etwas auf der Strecke geblieben. Erst ab der zweiten Buchhälfte wurde es spannender.
    Die Perspektivwechsel waren sehr gut gelungen, dadurch war die Story ein wenig abwechslungsreicher. Zudem hat der Autor es geschafft eine düstere Atmosphäre zu schaffen, dadurch dass die Handlung viel im dunklen Wald gespielt hat und es viel geregnet hat.
    Die Story konnte mich nicht so ganz fesseln, auch wenn ich mitgerätselt habe wer der Täter sein könnte. Aber mir war es dazu zu wenig Ermittlungsarbeit und das Ende kam sehr abrupt.
    Mein Fazit:
    Auch wenn es mich nicht so ganz fesseln konnte, war es eine recht solide Story.
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Ausgaben von Talberg 1935

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

E-Book

Seitenzahl: 401

Besitzer des Buches 26

Update: