Billy Summers

Buch von Stephen King

  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    King kann es halt einfach. Großartige Geschichte, wieder hervorragend gelesen von David Nathan.
  • Kurzmeinung

    DerTinoB
    Toller Schreibstil. Die Geschichte und das Schreiben um Falludscha hat mich genervt. Die Story war okay.

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Billy Summers

Der Killer und das Mädchen – der neue große Roman von Stephen King um Wahrheit und Fiktion Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.
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Über Stephen King

Der amerikanische Autor Stephen King kam 1947 in Portland zur Welt. Er durchlebte eine schwere, mit traumatischen Erlebnissen belastete Kindheit. Inspiriert von Science-Fiction- und Fantasy-Filmen verfasste er im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mehr zu Stephen King

Bewertungen

Billy Summers wurde insgesamt 33 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • King kann es halt einfach. Großartige Geschichte, wieder hervorragend gelesen von David Nathan.

    Hirilvorgul

  • Toller Schreibstil. Die Geschichte und das Schreiben um Falludscha hat mich genervt. Die Story war okay.

    DerTinoB

  • Wieder kein Horror, aber trotzdem ein hervorragender Kíng mit tollem Ende.

    Kapo

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Billy Summers

    Ich bin kein großer Stephen-King-Leser und habe jetzt bislang gerade mal drei Bücher von ihm gelesen (Cujo, The Outsider, Billy Summers). Viele seiner Werke kenne ich eigentlich nur durch die Filmindustrie. Daher hatte ich an dieses Buch hier keine besonderen Erwartungen und hab es einfach mal auf mich wirken lassen können. Dieses Buch habe ich mir hauptsächlich geschnappt, weil mich der Klappentext überzeugt hat.
    Ich fand das Buch richtig, richtig gut und es hat satte 5 Sterne von mir bekommen. Ich denke das hat ein Buch verdient, wenn man sich jeden Tag darauf freut abends wieder zwischen den Seiten versinken zu können. Allem voran sind meine 5 Sterne unserem Protagonisten Billy Summers geschuldet. Es war einfach spannend ihm, seinen Erlebnissen und seinen Gedanken zu folgen. Ein Auftragskiller, der nur die bösen Jungs hinrichten möchte? Den Kontrast fand ich spannend.
    Sein letzter Auftrag wird Billy als voraussichtlich monatelanges Unterfangen angekündigt, da die Zielperson hinter Gitten sitzt und noch nicht klar ist, wann Billy seine Chance nutzen können wird. Er soll sich in der Zwischenzeit seine neue Identität als Autor aufbauen und sich in seinem Umfeld als möglichst harmlos präsentieren, um nach außen den Schein zu wahren und eine möglichst gute Ausgangsposition für den Tag der Tage zu haben. Das Leben als Autor passt Billy sehr gut in den Kram, schließlich denkt er schon eine sehr lange Zeit darüber nach, seine Erlebnisse zu Papier zu bringen. Diese Chance nutzt er nun in vollen Zügen und beginnt während seiner Zeit als scheinbarer Autor seine Geschichte tatsächlich zu schreiben. So bekommen wir quasi ein Buch in einem Buch und weil Billy ordentlich Gepäck mitbringt, hat er auch sehr viel Interessantes zu erzählen.
    Der Titel zum Buch passt hervorragend, denn das Buch ist hauptsächlich eine Erzählung von und über Billy Summers. Deshalb heißt das Buch auch nicht "The last Job" oder "The Assassination", denn Billys letzter Job deckt bei weitem nicht den Inhalt des Buches ab. Der Tag, an dem er seinen Auftrag ausführen soll, ist bereits nach der Hälfte des Buches erreicht und alles, was danach passiert, gibt dem Geschehen noch einmal eine völlig neue Dynamik. Alice erscheint plötzlich auf der Bildfläche und Billys Weg geht plötzlich in eine ganz neue Richtung. Ich hab es zumindest unheimlich genossen seine Entwicklung zu beobachten und nebenbei auch seine Vergangenheit Stück für Stück zu erleben. Gepaart mit den mysteriösen Umständen seines Auftrags und den offenbaren Intrigen, die es aufzuklären gilt, war es einfach ein rundum gelungenes Lesevergnügen. Ich habe für mich entschieden Billy Summers sehr zu mögen.
    Fazit: Das Buch ist weitaus mehr, als der Klappentext hergibt und kann mit starken Charakteren glänzen. Es gibt ein Buch in einem Buch, einen spannenden Plot und viel Abenteuer. Für mich ein echtes Highlight. Falls sich noch jemand an den Film "Perfect World" mit Kevin Costner in der Hauptrolle erinnert (ich hab den Film geliebt!): ich musste beim Lesen immer mal wieder daran denken.
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  • Rezension zu Billy Summers

    Zunächst habe ich echt gestöhnt: "Schooooon wieder ein Krimi und kein Horrorroman". Auch wenn ich mit etwas weniger Vorfreude an den neuen King gegangen bin wurde ich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich wurde sogar positiv überrascht. Der Meister erzählt hier eine ganz wunderbare Geschichte über einen Profikiller, der einen letzten, lukrativen Auftrag annimmt, wobei dann natürlich nicht alles so glatt läuft wie geplant. Und dann kommt auch noch ein ganz besonderer Mensch dazwischen. Vor allem die freundschaftliche Beziehung zu letzterem fand ich ganz wunderbar. Ich denke, dass hier jeder Alt-Fan seinen Spaß haben wird, denn es sind viele Markenzeichen vorhanden und trotzdem war die Geschichte doch ganz was anderes als ein absolut typischer King. Am Ehesten hat er mich noch an "Love" erinnert oder auch an "Atlantis". Also an Bücher, in denen King die Beziehungen von Menschen zueinander in den Vordergrund gestellt hat. Ich habe lange eher zu einer Bewertung von vier Sternen tendiert, aber die letzten ca. 50 Seiten haben "Billy Summers" nochmals aufgewertet. Das Ende war traurig, melancholisch und trotzdem sehr warmherzig. Am meisten gestört hat mich die romantisierte Mär vom "guten" Auftragskiller, der natürlich nur die bösen Leute aus dem Weg schafft. Das war mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
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  • Rezension zu Billy Summers

    KING gibt es (meist) mit oder (manchmal) ohne Horror bzw. Mystik. Billy kommt ohne aus – für mich eine Wohltat!
    Es ist ein vielschichtiges Buch: ein Krimi, ein Entwicklungsroman, ein zeitgeschichtlicher Kriegsroman, eine (fast philosophische) Auseinandersetzung um „gut“ und „böse“, eine Geschichte über Freundschaft und (sexfreie) Liebe und – nicht zuletzt – eine Reflexion über das Schreiben selbst.
    Die Widersprüchlichkeit des Konzepts des „Bösen“ wird von Beginn an in der Hauptfigur (Billy) geradezu zelebriert: Ein Auftragskiller, der nur „schlechte“ Menschen umbringt. Es ist sein Beruf, auf den er technisch und emotional durch eigene Kriegserfahrungen im Irak vorbereitet wurde.
    Der Plot dieses Buches ist der berühmte „letzte Auftrag“ („das große Ding“), der ja bekannterweise – zumindest literarisch bzw. filmisch – immer ganz anders verläuft…
    Die Komplexität (und damit auch die literarische Qualität) dieses Buches entsteht u.a. darin, dass
    – der Protagonist seine Cover-Story (ein Schriftsteller zu sein) in die Tat umsetzt,
    – sich durch das Aufschreiben der eigenen Lebensgeschichte ein „Buch im Buch“ entfaltet,
    – die zweite Hauptfigur (eine zufällig in die Handlung gerutschte junge Frau) innerhalb der Geschichte eine Art Selbstentfaltung erlebt.
    Innerhalb der Story findet permanent ein „Tanz um das Böse“ statt. Natürlich schafft es KING mühelos, dass wir uns alle mit dem Killer identifizieren. Interessanter Weise bleibt die Figur selbst stärker in der Ambivalenz verhaftet als die Leserschaft.
    Aber KING gibt das Konzept des „Bösen“ deshalb nicht ganz auf – es lauert in den Kontrahenten und in den „Zielpersonen“.
    Der Autor spielt mit dem Prinzip der Selbstjustiz und stellt (indirekt) die Frage, ob das Böse nicht auch aktiv „ausgemerzt“ werden darf. Man spürt sowohl Sympathien für diesen Gedanken, als auch Zweifel bzgl. der moralischen Schuld, die man als (bezahlter) „Rächer“ auf sich lädt.
    Als Leser/in bekommt man Raum für eigene Abwägungen – toll gemacht.
    Mal wieder gibt der große Erzähler einen Einblick in die Quelle seiner – scheinbar nie endenden – Leidenschaft, Welten und Geschichten entstehen zu lassen und ihnen eine selbstbestimmte Richtung zu geben. Das abschließende Spiel mit mehreren Erzähloptionen bringt die Sache auf den Punkt.
    KING schafft es, aus dem Roman über einen Berufskiller ein menschenfreundliches, stellenweise sehr empathisches Buch zu machen. Das alleine ist schon eine literarische Leistung. KING unterhält auf einem brillanten Level, weil es es so gut versteht, einer Geschichte einen inneren Drive zu verpassen.
    Natürlich geht es nicht ganz ohne Gewalt – aber die Details fallen glücklicherweise weniger opulent aus als in anderen Büchern.
    Am Ende bleibt vielleicht die unbeantwortete Frage, ob solche (biografischen) Gründe, die Billys böse Seite hervorgebracht haben, nicht auch für die anderen Bösewichte ins Feld geführt werden könnten. Oder anders formuliert: Gibt es wirklich „das Böse an sich“ oder eben doch nur viele prägende Einzelfaktoren, die die Persönlichkeit und das Handeln von Menschen determinieren.
    KING gibt diese Antwort nicht vor – aber er hat einen intelligenten, einen großen Roman geschrieben, der zum Nachdenken darüber anregt.
    Wenn das keine „echte“ Literatur ist…
    Niemand, der gerne mal ein Buch hört, sollte darauf verzichten, sich diesen Roman von David Nathan vorlesen zu lassen. Es ist ein einziger Genuss!
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  • Rezension zu Billy Summers

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    Der Killer und das Mädchen – der neue große Roman von Stephen King um Wahrheit und Fiktion
    Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.
    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amazon.de
    Billy Summers ist das, was man in den USA auch als Trailertrash bezeichnet und nach einigen sehr schweren Zwischenfällen findet er sich in staatlicher Obhut wieder, denn seine Mutter kümmert sich mehr um ihren Alkohol und eher unpassende Männer.
    Vom Heim aus verschlägt es ihn auf dem schnellstmöglichen Weg zu den Marines und dann nach Fallujah, wo er als Scharfschütze tätig ist - und bei sogenannten Clearings. Als eines dieser Clearings für seine Truppe richtig böse ausgeht, sieht er keinen wirklichen Grund mehr weiter im Irak zu bleiben.
    Zurück in den Staaten rutscht er in die Tätigkeit eines Profikillers hinein, der aber darauf besteht, nur richtig böse Leute zu töten - und sich direkt danach schnell zu verdünnisieren. Und so kommt er auch an seinen letzten Auftrag, nach dem er sich zur Ruhe setzen will. Wobei er ironisch über die filmischen und literarischen Vorbilder zu solchen 'letzten Jobs' nachsinnt, denn er ist literarisch interessiert und würde selbst gerne ein Buch schreiben. Da ist es mehr als ironisch, dass er an seinem Einsatzort für einige Zeit als Schriftsteller auftreten soll. Und wie viele angehende Schriftsteller schreibt er zunächst über sich selbst.
    Neben dem langen Vorlauf wollen seine Auftraggeber auch seine Ausgangsstrategie bestimmen - eine Sache, die Billy mehr als misstrauisch macht. Doch seine eigene Flucht wird verkompliziert, als aus einem Kleintransporter eine frisch vergewaltigte junge Frau praktisch vor seine Füße geworfen wird. Eine junge Frau, für die er sich nun sehr verantwortlich fühlt.
    In diesem Thriller ist die Frage nach Recht, Unrecht und Gerechtigkeit genauso wichtig, wie die Frage, wie man darüber schreiben soll, was der ganzen Sache eine sehr King-typische Note gibt. Die beiden Primär-Charaktere Billy und Alice sind hier als stark traumatisierte Figuren interessante Dialogpartner - entweder miteinander oder über den Umweg von Billys Buch. Und zwischendurch kommen wir auch noch in die Nähe eines der bekanntesten Handlungsorte eines King-Romans.
    Für Altfans keine Frage - für diejenigen, die psychologische Thriller mögen ein guter Stand-alone-Roman.
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Ausgaben von Billy Summers

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 720

E-Book

Seitenzahl: 654

Billy Summers in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 54

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