Nordstern: Der Ruf der freien Pferde

Buch von Karin Müller

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Nordstern: Der Ruf der freien Pferde

Die14jährige Erla wandert im Sommer 1949 mit ihrer Mutter nach Island aus. Sie hat es schon in Deutschland nie leicht gehabt, weil sie Dinge sieht, die andere nicht wahrnehmen. Doch in dem fremden, neuen Land wird alles nur noch schwerer. Erla ist fassungslos über den dünnen Grat aus Respekt und abergläubischer Angst der Isländer vor dem Unsichtbaren Volk. Die Bauernfamilie, auf deren Hof sie arbeiten soll, treibt ein undurchsichtiges Spiel und schikaniert sie. Durch ein Missverständnis wird ihre Mutter weit entfernt untergebracht und selbst die Natur scheint sich gegen sie verschworen zu haben. Einzig die Pferde sind Erla Trost und Zuflucht. Mit ihnen erlebt sie ihre schönsten Momente, allen voran mit der Schimmelstute Drifa. Und da ist Flóki, der zu den Verborgenen gehört, und sie mit einer alten Kräuterfrau bekannt machen möchte. Erla gerät zusehends zwischen die Fronten - und dann überschlagen sich die Ereignisse. »Neues Lesefutter für alle Pferdefans ab zwölf Jahre.« Neue Presse Hannover , 01.02.2021
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Serieninfos zu Nordstern: Der Ruf der freien Pferde

Nordstern: Der Ruf der freien Pferde ist der 1. Band der Nordlicht Reihe. Diese umfasst 5 Teile und startete im Jahr 2018. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Nordstern: Der Ruf der freien Pferde wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Meinungen

  • Anrührende Geschichte für nachdenkliche Kinder

    Meany

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Nordstern: Der Ruf der freien Pferde

    Die Zeit fließt anders im Huldureich
    Wer schon jemals diesen liebenswerten, zutraulichen Islandpferden in der freien Natur begegnen durfte, wird das als bleibenden Eindruck mit nach Hause nehmen. Dazu bietet das Land der Feen und Trolle genügend Stoff für ein ergreifendes Buch.
    Über die grundlegende historische Situation habe ich mich vorzeiten in einem Dokumentarfilm informiert: deutsche Frauen wagten auf der Suche nach einer neuen Lebensperspektive in Island einen Neuanfang. Anschaulich lässt uns die Autorin durch die Augen einer Fünfzehnjährigen teilhaben an ihren Erlebnissen. Durchaus von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verschont geblieben, bietet Island als dünn besiedelte, agrarisch strukturierte und vor naturbedingten Herausforderungen stehende Nation wenig Komfort. Dabei hat mich aber dann doch die vielleicht nicht ganz angemessene Erwartungshaltung der Hauptperson ein bisschen irritiert. Dennoch – als Ausländerin der Sprache nicht mächtig nur mäßig freundlich aufgenommen zu werden und dann auch noch von der Mutter getrennt, das steckt man nicht so leicht weg, selbst wenn man als „Sehende“ Beziehungen aufnehmen kann zu Gestalten aus einer anderen Dimension.
    Als Erla aus dem Leidensdruck heraus lernt, selbstbewusst ihre Rechte einzufordern, erweitert sich ihr Bewegungsspielraum. Sie ist in der Lage, in einer schwierigen Situation spontan medizinische Hilfe zu leisten, und intensiviert so ihren Kontakt zu einer Huldufamilie.
    Nachdenkliche, geduldige Kinder können mit dieser anrührenden Geschichte sowohl zeitlich als auch geographisch ihren Horizont erweitern. Dass mich als Leser der allzu offene Schluss sozusagen zum Erwerb des zweiten Bandes zwingt, sehe ich als schwer akzeptablen verlegerischen Coup an.
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Ausgaben von Nordstern: Der Ruf der freien Pferde

Taschenbuch

Seitenzahl: 224

Update: