111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss: Reiseführer

Buch von Robert Preis

  • Kurzmeinung

    Bellis-Perennis
    Ein Reiseführer der etwas anderen Art: ob der vielen Erinnerungen an Ermordete, beklemmend.

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu 111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss: Reiseführer

Schlachtfelder, Spukgestalten, Mordsgeschichten und entsetzliche Gräueltaten. Mit diesem Blick in die schaurige Vergangenheit der Steiermark eröffnet sich dem Leser ein Panoptikum menschlicher Abgründe. Schreibt Robert Preis seit Jahren düstere Krimis aus dem Steirerland, hat er jetzt dem Bösen endgültig seinen Stempel aufgedrückt. Seine 111 düsteren Geschichten liefern eine faszinierende Reise auf die dunkle Seite eines der schönsten Landstriche der Welt.
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Über Robert Preis

Robert Preis wurde 1972 in Graz geboren. Er studierte Publizistik- & Ethnologie an der Universität Wien und ist seit dem Jahr 2000 Redakteur der Kleinen Zeitung. Heute lebt und arbeitet er in der Nähe seiner Heimatstadt. Mehr zu Robert Preis

Bewertungen

111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss: Reiseführer wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • Ein Reiseführer der etwas anderen Art: ob der vielen Erinnerungen an Ermordete, beklemmend.

    Bellis-Perennis

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu 111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss: Reiseführer

    Ein Reiseführer der etwas anderen Art: ob der vielen Erinnerungen an Ermordete, beklemmend.
    Die Reihe „111 Orte“ wird seit Kurzem durch „schaurige“ oder „mystische“ ergänzt. Robert Preis, Krimi-Autor aus Graz, der auch das eine oder andere Buch mit Fantasy- bzw. Sagenelementen geschrieben hat, nimmt seine Leser auf eine Reise zu schaurigen Punkten in der Steiermark mit. Neben Sagengestalten wie „Die Trud“ (Nr. 1) zeigt uns der Autor Richtstätten wie z. B. Nr. 4 und Nr. 102.
    Einen großen Teil der schaurigen Orte bilden die Lager der NS-Zeit. Spät, aber doch wird den ermordeten Juden, Zwangsarbeitern oder Regimekritikern durch Errichtung von Gedenkstätten gedacht, um die Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. (u.a. Nr. 11, 13, 24, 27, 32, 40, 50, 65, 89).
    Auch Verbrechen der jüngsten Vergangenheit finden ihren Niederschlag (u.a. Nr. 23, Nr. 95).
    Ein besonders grausames Schicksal wurde Marie zuteil, die des Diebstahls verdächtigt und schwerer Folter unterzogen wurde. Wie sich später herausgestellt hat, war das Dienstmädchen unschuldig. Als Krüppel hat Marie ihr Leben gefristet (Nr. 38). Kurz darauf soll Maria Theresia die schwere Folter abgeschafft haben.
    Die Fotos sind dem Thema angepasst und wirken melancholisch. Bei manchen ist der Zusammenhang zum Ort des Grauen nicht auf den ersten Blick zu erkennen.
    Wie in allen Büchern der „111“-Reihe findet sich am Ende des Buches eine Landkarte mit den besprochenen Orten.
    Fazit:
    Wieder ein gelungener Reiseführer aus dem Hause Emons, dem ich gerne 5 Sterne gebe.
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Besitzer des Buches 2

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