Weißes Licht

Buch von Marina Heib

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Weißes Licht

Ein beklemmender Thriller: Sonderermittler Christian Beyers erster Fall Sie nennen ihn den 'Bestatter', weil er bei jeder Leiche einen Bibelvers hinterlässt. Der tote Junge auf der Waldlichtung ist bereits sein viertes Opfer. Das vierte tote Kind. Kommissar Christian Beyer und seine Sonderermittler müssen den Täter finden, bevor er noch einmal zuschlagen kann. Doch noch immer gibt es keine Spur, nichts, was die Opfer verbindet ... Bei 'Der Bestatter' handelt es sich um eine Neuauflage des bereits im Piper Verlag unter dem Titel 'Weißes Licht' erschienenen Werkes.
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Serieninfos zu Weißes Licht

Weißes Licht ist der 1. Band der Christian Beyer Reihe. Diese umfasst 5 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2011.

Bewertungen

Weißes Licht wurde insgesamt 13 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Weißes Licht

    Christian Beyer und sein Spezialistenteam werden ins Saarland gerufen, wo die Leiche eines Jungen gefunden wurde, sorgfältig im Wald aufgebahrt. Bei dem Kind wurde ein Papier mit einem Bibelvers darauf gefunden. Alles deutet darauf hin, dass der kleine Klaus Opfer des Serienmörders wurde, der seit einiger Zeit in ganz Deutschland sein Unwesen treibt.
    Um die grausamen Taten endlich abzustellen, wird das Eliteteam - Befehl von "oben" - durch den beim FBI zum Profiler ausgebildeten Halb-Amerikaner Pete verstärkt. Christian und seine Kollegen sind darüber nicht sonderlich begeistert, was Pete auch ziemlich zu spüren bekommt. Seine Affäre mit der Psychologin Anna Maybach bringt überdies auch mehr Schwierigkeiten als Freude mit sich ...
    Ich gehöre wahrlich nicht zur zimperlichen Fraktion und kann mit Blut und Gedärmen ganz gut umgehen (auch wenn ich sinnlose Metzelorgien alleine um der Gewalt willen nicht mag). Es gibt aber für mich gewisse Grenzen, wenn es um pädophile Straftaten geht. Mir scheint, als habe die Autorin hier unbedingt durch Detailgenauigkeit die besondere Brutalität und Perversität des Täters herausstellen wollen. Das war mir zuviel des Widerlichen, ganz ehrlich.
    Das war jedoch nicht das einzige Manko des Buches. Mir war vom ganzen Team keiner wirklich sympathisch, ich fand die Figuren ziemlich holzschnittartig gezeichnet. Für mich blieben sie konstruierte Papiertiger. Auch der Fall selber erschien mir ziemlich konstruiert, so dass ich nach 2/3 endgültig das Interesse verloren und quergelesen habe (wobei sich dann zeigte, dass auch die Auflösung recht gewollt daherkam).
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  • Rezension zu Weißes Licht

    282 Seiten
    1.Fall, Christian Beyer
    Meine Meinung:
    Es wird bereits die vierte Leiche eines Jungen gefunden, alle sind immer fürsorglich aufgebahrt, mit weißen Laken zugedeckt und der Mörder hinterlässt jedes Mal einen Psalm. Das Team der Hamburger Sonderermittlung, welches die Fälle bearbeitet, steht vor einem Rätsel. Der Mörder wird von den Medien bereits als „Bestatter“ betitelt und ist einfach nicht zu fassen.
    Bereits im Prolog erfährt man von einer Familie, die in einem Musterhaus wohnt, und deren Sohn vom Vater, aber auch von anderen Personen, missbraucht wird. Während der ganzen Geschichte tauchen zwischendurch immer wieder kurze Szenen von dieser Familie auf, ohne dass man weiß, um wen es sich handelt.
    Die Sonderermittlungsgruppe, die von Christian Beyer geleitet wird, hat alle Hände voll zu tun, um irgendeinen Anhaltspunkt zu finden, da der „Bestatter“ keinerlei Spuren hinterlässt. Es könnte sein, dass es sich um einen Pädophilenring handelt, da alle Opfer missbraucht wurden. Sie hoffen auf die Psychologien Anna Maybach, bei der vermutlich der „Bestatter“ in der Praxis aufgetaucht ist und ihr auch Psalmen schickt.
    Das Team um Christian Bayer hat mir gut gefallen, die einzelnen Personen werden sehr detailliert beschrieben, mit all ihren Vor- und Nachteilen und ich konnte mir dadurch ein gutes Bild von jedem machen. Sie sind alle total unterschiedlich, aber in ihren speziellen Tätigkeiten hervorragend. Christian Beyer ist mir vielleicht einen Tick zu cholerisch, aber trotzdem mag ich ihn.
    Die Geschichte an sich ist sehr erschütternd und ich musste einige Male tief durchatmen, wenn ich von den missbrauchten Jungen gelesen habe, vor allem von dem einen aus dem Musterhaus, der ja auch einen Teil aus seiner Sicht erzählt. Der Aufbau ist gut und geht systematisch voran, wobei sich die Spannung in Grenzen hält. Vordergründig steht die allgemeine Ermittlungsarbeit, über die sehr genau berichtet wird.
    Es ist kein Buch, das einen vom Hocker haut, lässt sich aber trotzdem sehr flüssig lesen. Am Ende wird es etwas verwirrend, danach konnte ich aber alles gut nachvollziehen und da es sich um ein Debüt handelt, werde ich auch den nächsten Fall lesen.
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  • Rezension zu Weißes Licht

    Klappentext:
    Der Körper liegt sorgsam aufgebahrt auf einem Bett aus Reisig und Stroh. Bedeckt mit einem weißen Laken. Es gibt kaum noch Spuren auf dem durchweichten Boden der Waldlichtung, seit Tagen regnet es. Kommissar Christian Beyer, Leiter der Hamburger Sonderermittlungsgruppe, tritt unter den Plastikbaldachin, um den toten Jungen genauer anzusehen: das vierte Opfer, das vierte tote Kind. Wut steigt in ihm hoch, ein Ausdruck seiner Ohnmacht, denn bis jetzt haben sie nicht viel mehr als die rätselhaften Psalmen des Mörders, der niemals am gleichen Ort zweimal zuschlägt. Die Medien nennen ihn nur den »Bestatter«. Und Christian Beyer und seine Leute müssen ihn finden, bevor es ein fünftes Opfer gibt. Kann ihnen die Psychologin Anna Maybach vielleicht den entscheidenden Hinweis auf den Täter liefern?
    »Weißes Licht«, Marina Heibs erster psychologischer Kriminalroman, geht unter die Haut und wird niemanden kalt lassen.
    Meine Meinung:
    Schon die ersten Seiten geben eine Einblick in das Grausen, machen klar um was es in diesem Krimi geht: Pädophilie Schrecklich, wenn man davon ausgeht, dass es diese Kinderschänder, die internationalen Ringe die Kinder verschachern, wirklich gibt.
    Die Charaktere des Sonderermittlerteams sind gut beschrieben, der Kommissar Beyer durchaus "menschlich" mit allen seinen Problemen, aber trotzdem sympatisch. Interessant auch die Psychologin, die durch den Täter hineingezogen wird. Gut gefallen mir die kurzen Ausflüge in das Umfeld der Protagonisten, ohne aber zu ausschweifen zu sein, der Fall ist eindeutig im Mittelpunkt. Die Ausflösung selbst ist etwas verworren, aber durchaus plausibel.
    Über das Ende lässt sich diskutieren, aber (da ich hier nicht zu viel verraten möchte) behalte ich es für mich
    Mir hat dieses Erstlingswerk der Autorin sehr gut gefallen, werde nach Nachfolgern Ausschau halten.
    Lg. Gabi
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Ausgaben von Weißes Licht

Taschenbuch

Seitenzahl: 288

E-Book

Seitenzahl: 294

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:49h

Besitzer des Buches 38

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