Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Wild Card

Kleine Flunkerei, große Wirkung: Weston Kogi kommt nach langen Jahren in England zur Beerdigung seiner Tante nach Alcacia, Westafrika, zurück und macht den Fehler, sich ein bisschen aufzuspielen und die Leute glauben zu lassen, er sei in London ein Police Detective. Ist er aber nicht, nur Wachmann in einem Einkaufszentrum. Er wird von zwei rivalisierenden Rebellengruppen mehr oder weniger gezwungen, den Mord an einem Konsenspolitiker aufzuklären, bzw. den Mord jeweils der anderen Rebellengruppe anzuhängen. Zu allem Überfluss mischt sich auch noch der brutale Geheimdienst der korrupten Regierung ein. Und Kogi muss nun sehen, wie er alle gegeneinander ausspielt und einigermaßen heil aus der Nummer herauskommt ...
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Bewertungen

Wild Card wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • faszinierender Thriller der in einem westafríkanischen Land spielt

    kleine_hexe

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wild Card

    Durch die Unterstützung seiner Tante Blossom war es Weston Kogi vor fünfzehn Jahren möglich, nach London zu gehen. Nun ist die Tante tot und Kogi anlässlich der Beerdigung wieder in Alcacia, Westafrika. Er gibt vor, Polizist bei der MET zu sein, dabei ist er bloß Wachmann in einem Einkaufszentrum. Es dauert nicht lange bis ihm seine Flunkerei vor die Füße fällt, denn nun soll er einen Mord an einem Politiker aufklären. Zwei Gruppen sind daran interessiert, diesen Mord der jeweils anderen in die Schuhe zu schieben, und auch der Geheimdienst der korrupten Regierung hat ein eigenes Interesse. So muss Weston Kogi sehen, wie er sich die einzelnen Gruppen vom Hals hält und gegeneinander ausspielt. Ein gefährliches Unterfangen.
    Dieser Thriller lässt sich gut lesen, ist aber brutal und gewalttätig. Dabei geht es nicht nur um die kriminellen Machenschaften, sondern größtenteils um die politischen Ränkespiele. Es ist nichts so, wie es auf Anhieb erscheint.
    Auch wenn Kogi wirklich kein Sympathieträger ist, so hatte ich doch Mitgefühl für ihn. Natürlich hat er sich mit seiner Großmäuligkeit und Lügerei selbst in die Situation hineinmanövriert, aber er hat es auch schwer, denn alle versuchen in zu manipulieren. Er gerät von einer gefährlichen Situation in die nächste.
    Die Atmosphäre in Westafrika ist gut dargestellt. Es gibt immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass die Spannung erhalten bleibt, und das Ende ist auch gelungen.
    Mich hat dieser spannende Thriller gut unterhalten.
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  • Rezension zu Wild Card

    Fremd in der Heimat
    Ein Mann kehrt nach 15 Jahren Abwesenheit zurück in sein Heimatland, zur Beerdigung seiner Tante. Manche Dinge haben sich verändert, vieles nicht: die 20 Dollar die er jedem Flughafenbeamten zustecken muss, oder die Kinder aus seiner Kindheit die jetzt als Erwachsene immer noch die unausstehlichen Armleuchter geblieben sind.
    Weil er über seine Lebensumstände in London etwas flunkert und sich als Polizist ausgibt, wird er sofort von rivalisierenden Rebellengruppen angeheuert, den Mord an einen Konsenspolitiker aufzuklären. Wobei die Aufklärung an sich den beiden Gruppen egal ist, Hauptsache, der Mord wird der jeweils anderen Partei in die Schuhe geschoben. Nun muss Weston Kogi lavieren, die eine Gruppe gegen die andere ausspielen, dabei aber auch immer seinen Vater und die amtierende Regierung im Auge behalten. Seine einstige Jugendliebe scheint ihn immer noch zu lieben, die reiche, junge und schöne Witwe des getöteten Politikers hat auch nichts gegen diverse Schäferstündchen mit ihm zu haben, wenn da nicht diese langsam lästig werdenden Entführungen wären. Immer wenn jemand von Weston Kogi wissen will, lässt er ihn entführen und dann wieder freisetzen.
    Sehr spannend und abwechslungsreiche Handlung, die irgendwo in einem westafrikanischen Land spielt, aber die Morde, die rivalisierenden Banden, die Brutalität und Gewalt mit der vorgegangen wird können sich überall abspielen, wo Menschen nach eigenen Gesetzen leben und der Rechtsstaat nur ein Fremdwort ist. Westons entscheidet sich, nachdem der Mord aufgeklärt ist, nicht nach London zurückzufliegen und sich in seiner Heimat als Privatdetektiv niederzulassen. Das verleiht dem Thriller ein positives Ende nach all dem Blutvergießen.
    Geschrieben in einen desillusionierenden Stil mit trockenen pointierten Einlagen lässt sich das Buch leicht lesen.
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Ausgaben von Wild Card

Taschenbuch

Seitenzahl: 329

E-Book

Seitenzahl: 300

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 3. Januar 2015
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