Vom Glöckchen Bim

Buch von Hilda Bergmann

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Vom Glöckchen Bim

Hilda Bergmann: Vom Glöckchen Bim und andere Geschichten Erstdruck: Leipzig/Reichenberg/Wien, Verlag von Gebrüder Stiepel, 1931. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2019. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Bewertungen

Vom Glöckchen Bim wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Schöne Märchen mit netten Illustrationen

    Gonozal

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Vom Glöckchen Bim

    Inhalt: 13 Märchen erzählen unter anderem von personifizierten Dingen wie dem Himmelsglöckchen Bim, das nicht Bam sagen konnte, und dem Stern, der vom Himmel gefallen ist. Manchmal sind Menschen die Hauptfiguren wie die kleine Liese, die die Märchentrulle besucht, oder Prinz Fressiselwa, der sich erst nach dem geeigneten Erlebnis verändern möchte. Meistens jedoch erzählen die Märchen von Tieren wie dem Hamster oder der Grille oder von Märchengestalten wie der Elfe Traumseele, die man vielleicht aus anderen Märchen der Autorin Hilda Bergmann bereits kennt. Allen Geschichten gemeinsam ist die Einbettung in eine Märchenlandschaft, in der Tiere, Bäume, der Wind und das Wasser reden und Elfen in Blumenkelchen leben. Illustriert hat das Buch Ferdinand Staeger.
    Quelle: Das Buch ist online im Projekt Gutenberg erhältlich.
    Meine Bewertung: Ich mochte die Fülle der Fantasie, mit der Hilda Bergmann auch dieses Buch geschrieben hat. Natürlich wird man feststellen, dass sich über ihre Märchenbücher hinweg manches wiederholt wie der sprechende Springbrunnen oder die Elfe Traumseele. Das Darumherum ist aber stets eine ganz neue Geschichte, auch wenn Hilda Bergmann beispielsweise einmal Anleihe nimmt beim Märchen von der Grille und der Ameise und die Geschichte der Grille zu Ende erzählt. Nicht so ganz gemocht habe ich jedoch das ernste, traurige Element, das die meisten Geschichten im vorliegenden Buch haben. Es fängt gleich an in der ersten Geschichte, wo das Glöckchen Bim aus dem Himmel gekickt wird, weil es eine Blockade hat und nicht Bam sagen kann. Das wird ihm als Verstocktheit ausgelegt und man kann Mitleid haben mit dem Glöckchen, das den ganzen Weg vom Himmel fällt, um dann im Schnee stecken zu bleiben. Nicht jede der Geschichten hat ein Happy End und die, die eines haben, beschreiben oft einen Leidensweg: Das Waisenmädchen Helge, das den Regenbogen sucht, um zur Mutter in den Himmel zu gelangen; Fressiselwa, der zu nichts gut ist und es irgendwann selbst versteht; oder der Paradiesvogel, der auf seiner Reise, den Menschen Schönheit und Freude zu bringen, arg gerupft wird. Mir haben die Märchen trotzdem gefallen. Aber man sollte gefasst sein auf die traurige Note, die mich doch etwas überrascht hat, nachdem ich zuvor "Von Wichtelmännchen und anderen kleinen Leuten" gelesen hatte. Andererseits erkennt man an dieser Stimmung, dass man mit den Figuren mitgeht und die Autorin es geschafft hat, den Leser zu interessieren. Sprachlich haben mir die Texte ebenso gut gefallen. Die Autorin verwendet viele Details, die den Geschichten Lebhaftigkeit und Eindringlichkeit geben. Man merkt den Texten nicht wirklich an, dass das Buch 1931 herauskam. Es hat eine etwas antiquierte, jedoch gut verständliche Sprache, die ich mit Märchen assoziiere und deshalb sehr gut für dieses Märchenbuch akzeptieren kann. Die Illustrationen von Ferdinand Staeger bilden die jeweilige Geschichte gut ab und man erkennt sie als Bestandteile derselben. Ihr Stil hat mir auch gefallen. Ich fand die Bilder schwungvoll, angenehm detailliert und gut balanciert zwischen niedlich und realistisch. Insgesamt bewerte ich das Buch mit 4 Sternen.
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Ausgaben von Vom Glöckchen Bim

Taschenbuch

Seitenzahl: 88

Hardcover

Seitenzahl: 88

Besitzer des Buches 2

  • Mitglied seit 9. Juli 2022
  • Mitglied seit 8. November 2011
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