Der große Sommer

Buch von Ewald Arenz

  • Kurzmeinung

    Emili
    Eine Geschichte der ersten Male, eine Geschichte des Erwachsenwerdens, liebevoll und herzlich erzählt.
  • Kurzmeinung

    Nilu
    Nicht so gut wie „Alte Sorten“, aber trotzdem empfehlenswert!

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der große Sommer

Der Zauber des ersten Erlebens Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann - und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird. Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern. Ausgezeichnet als 'Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2021'
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Bewertungen

Der große Sommer wurde insgesamt 36 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • Eine Geschichte der ersten Male, eine Geschichte des Erwachsenwerdens, liebevoll und herzlich erzählt.

    Emili

  • Nicht so gut wie „Alte Sorten“, aber trotzdem empfehlenswert!

    Nilu

  • Sehr nostalgische Coming of Age Geschichte. Macht genau das, was sie soll: Unterhält mit guter Story, netten Charakteren

    Mojoh

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der große Sommer

    Die Sommerferien stehen vor der Tür, aber Frieder kann sich nicht darauf freuen. Er ist in Mathematik und Latein durchgefallen und muss die Nachprüfung ablegen. Damit er sich darauf vorbereiten kann, wird er nicht mit seiner Familie verreisen, sondern zu seiner Großmutter und dem eher ungeliebten Stiefopa gehen und dort lernen. Aber manchmal wird etwas, auf das man sich nicht freuen kann, zu etwas ganz Besonderem.
    Lange Zeit wirkt Der große Sommer wie die ganz normale Geschichte eines Jungen, der erwachsen wird. Es geht um Freundschaft, die erste große Liebe, große Dummheiten und Familie. Aber von Anfang an schwingt auch ein Unterton mit der andeutet, dass der Sommer nicht nur unbeschwert verlaufen wird. Ewald Arens erzählt auch von den Zweifeln, die Frieder in diesem Sommer plagen. Von falschen Entscheidungen, die er trifft und die die Menschen um ihn herum verletzen. Und davon, dass man manchmal die Dinge, die man direkt vor Augen hat, nicht sehen kann.
    Eine wunderbare Geschichte, die mit leisen, aber eindringlichen Worten erzählt wird. Für mich hätte sie noch viele Seiten weitergehen können.
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  • Rezension zu Der große Sommer

    Hm, ich weis nicht wo ich falsch abgebogen bin aber irgendwie war das nichts
    Aber es muss ja meist welche geben die nicht mit dem Strom schwimmen. Das macht die vielfälltigkeit der Erde aus
    Ich habe eigentlich das ganze Buch über gewartet in so einen Sog wie bei "Alte Sorten" gerissen zu werden. Es ist nicht passiert. Im Gegenteil. Ich fand es an vielen Stellen viel zu oberflächlich. Nicht genug ins Thema rein. Zu viele Fragen die für mich ungeklärt blieben am Ende.
    Leider kann ich die Stellen nicht mehr genau benennen aber es waren zwei Situationen dabei die haben nicht ganz gepasst. Zuerst hat er ein Glas und im nächsten Satz eine Tasse in der Hand. Das meine ich.
    - Was genau hat er eigentlich auf dem Freidhof gemacht? Nur das gekaufte Grab mit dem vergrabenen Heft gesucht?
    - Der Vater kümmert sich 17 Jahre nicht um Beate. Dann läd er sie 6 Wochen ein und die Mutter setzt sofort alle Hebel in Bewegung um es ihr möglich zu machen?
    Das sind nur zwei Beispiele von Situationen die ich ein wenig "naja" empfunden habe.
    Das Cover wiederum bekommt von mir 6 Sterne Das gefällt mir hier viel besser als bei "Alte Sorten".
    Von mir gibt es:
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  • Rezension zu Der große Sommer

    Normalerweise schreibe ich hier eine persönliche Zusammenfassung zu „Der große Sommer“. Mit diesem Buch mache ich eine Ausnahme. Der Klappentext ist so treffend formuliert und ich habe dem nichts dazuzufügen, weshalb ich hier diesen Teil auslasse.
    Meine persönlichen Leseeindrücke Ich bin schon ab den ersten Zeilen von diesem Buch fasziniert. Eine beglückende, wohlige Wärme umgibt mich, während ich Friedrich in diesen 6 Wochen Sommerferien begleite. Was ist das doch für ein toller junger Mann und wie schön ist es mitzuerleben, wie er erwachsen wird. Es ist die Romantik, die das Buch ausmacht und mich verzaubert.
    Wie könnte ich Friedrich beschreiben? Er leidet wie Werther, fühlt gegenüber seinem Großvater ein Pflichtbewusstsein wie Siggi in Lenz‘ Deutschstunde und liest Solschenizyn! Nicht schlecht für einen Jungen in der neunten Klasse! Und dann verliebt er sich. Die Passagen, in denen Arenz diese Gemütslage beschreibt, sind anmutig.
    Arenz kennt die jungen Menschen, weiß wie sich fühlen und was sie denken. Die Romanfiguren sind authentisch, so unterschiedlich sie auch sind. In der ein oder anderen Szene denke ich an meine Jugendzeit und besondere Erinnerungen und Gefühle kehren zurück. Besondere Sorgfalt legt Arenz auch in die Figur des Großvaters, der für Friedrich eine wichtige Bezugsperson wird.
    Fazit Wie auch in seinem Roman „Alte Sorten“ ist auch in „Der große Sommer“ ein Teenager Protagonist. Dieses Mal ist es ein Junge, der erwachsen wird. Dabei wird er von seinem Großvater, Herrn Professor Schäfer, begleitet, erlebt Abenteuer und die große Liebe, und steht seinem Freud Johannes zur Seite, gerade wenn es ihm nicht gut geht und er ihn am meisten braucht.
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  • Rezension zu Der große Sommer

    So schön wie die erste Liebe
    Diesmal kann sich Frieder auf die Sommerferien nicht freuen. Statt mit der ganzen Familie in Urlaub zu fahren, muss er sechs Wochen bei seinen Großeltern verbringen und für die Nachprüfungen in Mathe und Latein lernen. Obwohl der Großvater sehr streng ist, kann Frieder unerwartet seine Freizeit nachmittags genießen. Und die verbringt er meistens im Schwimmbad, wo er seine erste große Liebe trifft. Es ist Beate, das Mädchen mit grünen Augen, die keine Angst vom Sprungturm ins Wasser zu springen hat. Zusammen mit Beate, seiner Schwester Alma und seinem besten Freund Johann verbringt Frieder den bisher schönsten Sommer seines Lebens, einen Sommer, der sein Leben für immer prägt.
    Der Erzähler dieser wunderschönen Sommergeschichte ist ein Erwachsener, der auf dem Friedhof nach einem bestimmten Grab sucht. Es ist Frieder, der in seinen Erinnerungen an die unbeschwerte und gleichzeitig lehrreiche Jugendzeit schwelgt. Er denkt an den einmaligen Sommer, an dem so viel geschah, an den Sommer als er erwachsen wurde. Er konnte damals die Zeit voller Freiheit, Glück und Freude genießen. Und er musste oft, ähnlich wie bei einem Sprung von Sprungturm im Freibad, die Entscheidungen treffen und die Verantwortung übernehmen.
    Mit viel Feingefühl und unkompliziert erzählt Ewald Arenz die Geschichte über das Verliebtsein, vermittelt meisterhaft die Atmosphäre der fröhlichen und unbeschwerten Tage, spricht über die Freundschaft und die Verantwortung, die daraus resultiert. Auch die Familienzugehörigkeit spielt eine große Rolle in diesem gefühlvollen Roman; die Verpflichtungen und Sorgen, die man miteinander teilen muss, die gemeinsame Geschichte, die verbindet und zusammenschweißt.
    Mit dem Roman und mit seiner malerischen und lebhaften Schreibweise, hier und da mit einer Prise Humor gewürzt, hat mich der Autor verzaubert und in die Zeit der eigenen Jugend versetzt. Mit großer Begeisterung habe ich diesen Roman gelesen.
    „Der große Sommer“ ist ein Roman voller lebendiger Bilder eines ungewöhnlichen Sommers, so schön und berührend wie die erste Liebe selbst.
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  • Rezension zu Der große Sommer

    Der Ich-Erzähler Frieder hat das Schuljahr nicht geschafft. Latein und Mathe waren seine Schwachpunkte und nun fährt die Familie ohne ihn in die Ferien. Er muß zu den Großeltern, um für die Nachprüfung zu pauken. Seine Schwester Alma bleibt ebenfalls zu Hause, weil sie in einem Altenheim jobbt.
    Vor dem Großvater hat er großen Respekt. Er ist Professor und als Arzt an einer Klinik beschäftigt. Bis vor kurzem mußte er ihn noch siezen und er ist für Frieder eindeutig eine Respektsperson, der er niemals widersprechen darf. Seine Lernzeit wird genau festgelegt auf täglich von 8-12 Uhr. Er bekommt von ihm laufend Fragen außerhalb des Lernpensums zu klassischer Musik und zu Geschichte. Obwohl ihn niemand kontrolliert, lernt er plötzlich freiwillig und er bekommt durch den Großvater einen Botenjob in der Klinik angeboten, den er annehmen muß. Große nachhaltige Bewunderung entsteht bei Frieder als er zusammen mit ihm und Beate zu einem Notfalleinsatz in den Zoo darf. Die Oma im Gegenzug ist herzensgut, malt sehr gerne und nach einem kurzen Streit, weiht sie in in ihre Liebesgeschichte ein.
    Johann ist Frieders bester Freund und in Beate findet er seine erste große Liebe. Zusammen mit Alma sind sie ein Quartett, das während dieser Sommerferien viel zusammen unternimmt, meist viel Unfug und auch Mutproben – vor allem im Freibad und im Steinbruch. Großvater bezeichnet seine Verliebtheit als temporäre Hormonvergiftung und in einem Notfall erhält Frieder durch den Großvater eine ungeahnt großzügige Hilfe. Als dann Johanns Vater plötzlich stirbt, stellt die Trauerbewältigung auch für die Clique eine große Herausforderung dar. Die Geschichte endet sehr positiv – wie, das sei hier nicht verraten.
    Nach „Alte Sorten“ hat der Autor auch hier einen tollen Roman verfaßt. Die Figuren wurden facettenreich und durchwegs menschlich, authentisch und berührend beschrieben. Dem Großvater hat man alle seine Charakterzüge abgenommen, vor allem auch, daß ein weiches Herz in ihm steckt. Oma war schon immer eine liebevolle Frau gewesen, aber durch die große Ehrlichkeit und auch dadurch, daß sie Frieder hinter ihre Geschichte blicken ließ, wurde diese noch inniger. Frieder selbst wurde in diesen Wochen erwachsen und er geht gereift aus diesen Ferien hervor.
    Der Schreibstil ließ sich angenehm lesen, es entstanden Bilder im Kopf und ich fühlte mich vom Autor mitgenommen. Diesen Roman empfehle ich sehr gerne weiter!
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  • Rezension zu Der große Sommer

    Es ist kurz vor den Sommerferien, als der 16-jährige Friedrich feststellen muss, dass er die Schule wohl nicht schaffen wird. Nur eine Nachprüfung in Latein und Mathematik am Ende der Ferien kann ihn noch retten. Und so beschließen seine Eltern, dass er nicht mit in den Familienurlaub fahren, sondern die Tage lernend bei seinen Großeltern verbringen soll. Während seine Großmutter Nana eine sanfte Persönlichkeit ist, macht die Gegenwart des strengen Großvaters ihn unsicher. Dennoch wird es ausgerechnet dieser eine Sommer sein, der das Leben des Jungen für immer verändert.
    Schon der erste Roman des Autors, „Alte Sorten“, hat mir unglaublich gut gefallen und „Der große Sommer“ kann daran anknüpfen. Die Handlung wird aus Friedrichs Sicht rückblickend erzählt. In der Gegenwart befindet sich der bereits Erwachsene auf einem Friedhof und denkt an die Vergangenheit zurück. Vor den Augen des Lesers entfalten sich so auf ganz persönliche Weise die Ereignisse dieses einen Sommers. Sprachlich leicht und dennoch intensiv erzählt Ewald Arenz von der Bedeutung von Freundschaft und Liebe und davon, dass man Menschen nicht immer auf den ersten Blick durchschauen kann.
    Im Zentrum der Geschichte stehen Friedrich und seine Schwester Alma sowie Friedrichs bester Freund Johann und Beate, in die er sich im Schwimmbad verliebt hat. Zu viert erleben sie unbeschwerte Nachmittage voller kleiner und großer Abenteuer, doch nach und nach schleichen sich auch immer mehr ernste Momente ein. Friedrichs Familiengeschichte ist ebenso Thema, wie Almas Praktikum in einem Pflegeheim oder Johanns und Beates unterschiedliche Probleme mit ihren Vätern. Und ganz leise steuert alles auf den großen Knall hin, mit dem sich das Schicksal der Charaktere entscheiden soll.
    „Der große Sommer“ ist kein Roman, der von einem Ereignis zum nächsten eilt. Vielmehr sind es viele kleine Momente, die die Figuren zueinander in Beziehung setzen und sie miteinander verknüpfen. So zum Beispiel, wenn Friedrich seinen Großvater bei seiner Arbeit als Bakteriologe begleitet und ihn auf einmal aus einem völlig anderen Blickwinkel wahrnimmt. Solche Szenen sind es, die den Roman so lesenswert machen und die Hoffnung schüren, dass im Kopf des Autors noch Stoff für viele weitere Geschichten vorhanden ist.
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Ausgaben von Der große Sommer

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 320

E-Book

Seitenzahl: 321

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

Besitzer des Buches 54

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