Crash
Buch von Susanne Saygin
Titel: Crash
Susanne Saygin (Autor)
Band 2 der Isa und Can-Reihe
Verlag: Heyne
Format: Broschiert
Seitenzahl: 416
ISBN: 9783453439900
Termin: August 2021
Aktion
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Kurzmeinung
mapefue Thriller im Milieu machthungriger Unternehmer und korrupter Wirtschaftsanwälte
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Crash
In einer verunsicherten Gesellschaft wird der Gute zum Bösen und der Böse zum Helden *** Platz 1 der Krimibestenliste! Deutscher Krimipreis 2021! *** Torsten Wolf steht unter Druck. Nach dem überraschenden Tod des Bauunternehmers Christof Nolden soll der Berliner Anwalt nun dessen Geschäfte lenken. Aber Wolf stößt im deutschlandweit agierenden Nolden-Konzern bald auf Ungereimtheiten - und auf massiven Widerstand im Unternehmen. Als Wolfs Assistentin spurlos verschwindet, deutet alles auf einen Zusammenhang mit den Geschäften des Immobilienkonzerns hin. Gemeinsam mit Isa Kurzeck, die bereits seit Jahren zu den kriminellen Machenschaften von Nolden-Bau recherchiert, versucht Wolf Licht ins Dunkel zu bringen. Aber je tiefer die beiden in die Konzernstrukturen eintauchen, desto deutlicher wird, dass es längst nicht mehr um die Geschicke eines Unternehmens geht, sondern um den Zusammenhalt unserer ganzen Gesellschaft. »Glänzend geschrieben. Kühn konstruiert. Und hoffentlich nur Fantasie.« Wolfgang Schorlau
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Serieninfos zu Crash
Crash ist der 2. Band der Isa und Can Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2018. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.
Bewertungen
Crash wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.
Meinungen
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Thriller im Milieu machthungriger Unternehmer und korrupter Wirtschaftsanwälte
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Crash
- mapefue
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11. April 2022 um 10:17
„CRASH“ ist nach dem beeindruckenden Debüt mit „Feinde“ der zweite Thriller der Autorin Susanne Saygin. Nicht aalglatt routiniert durchkomponiert, sondern ein Roman der anderen Art. Wie viele ihrer schreibenden Kollegen und Kolleginnen beschränkt sie sich nicht auf eine mehr oder weniger dynamische Suche nach dem Täter, sondern folgt dem Mainstream und widmet sich einem gesellschaftlich brisanten Thema, wie noch in „Feinde“ Korruption, Menschenhandel und Sklavenarbeiter auf dem Bau, nun mit Bossen, Karrieretypen und Tussis im Businesskostüm im Anwaltsmilieu und deren Kunden, hier speziell im Immobilien- und Baugewerbe.Weiterlesen
Dr. Torsten Wolf, aufstrebender Wirtschaftsanwalt, mit familiären und ehelichen Problemen belastet, wird mit dem wichtigsten Mandaten der Kanzlei betraut, dem Nolden Konzern. Sein Auftrag: Die Nachfolgerin des verstorbenen Baulöwen Christof Nolden Saskia Nolden auf Kurs bringen und unter Kontrolle halten. In der bevorstehenden Gesellschafterversammlung soll er die Richtigkeit des Jahresabschlusses von Nolden-Bau bestätigen.
Isa, 50, hartnäckige Privatermittlerin, Intimfeindin von Nolden, nach verlorenem Prozess gegen Nolden im Zeugenschutzprogramm, kehrt nach Jahren nach Berlin zurück, vordergründig ihre verschollene Freundin Mira zu suchen, in Wahrheit will sie Rache am Nordens Clan. Als vorgeschobene Zahlenanalytikerin wird sie Wolfs Assistentin. ‚Die Frau in Grau‘. Sie liefert im die entsprechende Munition, um Nolden Bau hochgehen zu lassen. Es wurden 50 Millionen Euro veruntreut. Was wird Wolf tun?
Wolf, ein ambivalenter Charakter, in der Kanzlei das „Arschloch“ wegen dem unprofessionellen Umgang mit seinen Sekretärinnen, karrieregeil wegen der in Aussicht gestellten Beförderung zum Equity Partner und Gutenachtgeschichten erzählend am Bett seines Sohnes Ben. Er balanciert am finanziellen Abgrund. Wagt er den Absprung nach Australien?
Saskia Nolden versteckt hinter ihrer unbedarften Püppchenmaske und Kunstliebhaberin eine knallharte gefährliche Eso-Retreat-Managerin. Diverse Geldflüsse und was damit finanziert wird, das ist das eigentliche aufklärerische Anliegen von Susanne Saygin. Kein einziger Protagonist wird sympathisch gezeichnet, ein Stilelement von Saygin, ‘wir alle sollen das war sie uns schildert abstoßend finden.‘ Rasant, spannungsreich und hochdramatisch der Plot. Im geschliffenen Schreibstil wechseln einander detailverliebte Nebensächlichkeiten, kaltschnäuzige Dialoge, skurrile und verstörende Aktionen ab.
Zu Noldens Baukonzern passen die unzähligen Baustellen, in denen Saygin „buddelt“. Zu viele Bruchstellen und lose Enden, die nicht geknüpft werden. Dramatik am Ende: „No way out.“
Susanne Saygin, Gewinnerin des Deutschen Krimipreises 2021 hat eine Botschaft an ihre weiblichen und männlichen Leser: „Leute, ihr habt keine Ahnung, ich sage euch was da abgeht.“
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Update: 16. Juni 2026 um 23:44


