Die Pilotin
Buch von Amelia Carr, Ute Leibmann
Titel: Die Pilotin
Amelia Carr (Autor) , Ute Leibmann (Übersetzer)
Verlag: Bastei-Lübbe
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 624
ISBN: 9783404183890
Termin: Januar 2021
Aktion
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Kurzmeinung
Bartie Interessante Geschichte über eine Frau, die das Fliegen liebte. Und Geschichte über Liebe und ihre verschiedenen Facet
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Die Pilotin
Frühjahr 1942 Als Bruchpilotin landet die junge Amerikanerin Nancy im Zweiten Weltkrieg auf einer Wiese in der englischen Provinz - und mitten im Herzen ihres Vorgesetzten Mac. Da beide bereits gebunden sind, kämpfen sie gegen ihre Gefühle an ... Sommer 2006 Nancy vertraut ihrer Enkelin Sarah ihre herzzerreißende Lebensgeschichte an. Was Sarah dabei erfährt, erschüttert die Fundamente der Familie. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, die Sarah so tief beeindruckt, dass sie ihr eigenes Leben überdenkt ...
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Bewertungen
Die Pilotin wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.
Meinungen
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Interessante Geschichte über eine Frau, die das Fliegen liebte. Und Geschichte über Liebe und ihre verschiedenen Facet
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die Pilotin
- Bartie
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4. März 2021 um 16:09
Im Sommer 2006 besucht Sarah ihre Großmutter Nancy in Florida. Die 84-jährige Dame vertraut ihrer Enkelin die wahre Geschichte ihres bewegten Lebens an. Gleichzeitig bittet Nancy Sarah in ihrer Heimat England nach den Spuren ihrer großen Liebe zu suchen. Denn 1942 wurde Nancy als Pilotin bei Air Transport Auxiliary in England angeworben und dort traf sie den Piloten und Ausbilder James MacKenzie, die große Liebe ihres Lebens. Die stürmische Zeit des Zweiten Weltkrieges und die persönlichen Umstände haben jedoch ihre Pläne und Träume zunichte gemacht.Weiterlesen
Das Geständnis ihrer Großmutter bewegt Sarah sehr. Es ist nicht nur eine tragische Geschichte einer großen Liebe und betrifft nicht nur Nancy selbst. Diese Enthüllung bringt einige Geheimnisse ans Tageslicht, die das Leben der ganzen Familie durcheinanderbringen.
Eine große unerfüllte Liebe, verpasste Chancen, tragische Schicksalsschläge, alles in der schweren Zeit des Zweiten Weltkrieges: diese Themen fesseln und berühren. So habe ich auch die Teile des Romans, die darüber erzählen, empfunden. Diese Buchabschnitte wurden in einem einfachen fließenden Schreibstil verfasst, die Seiten flogen nur so dahin.
Anstrengend aber waren für mich die langen Beschreibungen des Fliegens, Funktionieren der Flugzeuge, das ganze Fachwissen, mit dem ich wenig anfangen konnte. Hier ändert sich auch der Schreibstil; er wurde sachlich und trocken. Auch die ersten Kapitel mit kompakten Informationen über die ganze Familie und ihre Vorgeschichte, bis zu den vorherigen Generationen hin, über diversen Freunde und Wegbegleiter, haben mir den Einstieg in die Geschichte erheblich erschwert. Hier wäre meines Erachtens weniger viel mehr.
Das Buch setzt sich aus sieben Teilen zusammen, die abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit spielen. Auch verschiedenen Protagonisten kommen zu Wort und erzählen ein Teil der Geschichte, jeder aus seiner Sicht.
„Die Pilotin“ hat mich als ein Porträt einer starken mutigen Frau überzeugt. Amelia Carr würdigt in ihrem Roman eine Frau, die das Fliegen über alles liebte und beweisen wollte, dass auch Frauen als Pilotinnen hervorragende Arbeit leisten können. Und sie zeichnet ein Bild einer emanzipierten Frau, die lieben und treu werden konnte in einer Zeit, die den Menschen und Familien alles abverlangt hat. -
Rezension zu Die Pilotin
- Deidree C.
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8. Februar 2021 um 21:43
Inhalt:Weiterlesen
Frühjahr 1942 Als Bruchpilotin landet die junge Amerikanerin Nancy im Zweiten Weltkrieg auf einer Wiese in der englischen Provinz - und mitten im Herzen ihres Vorgesetzten Mac. Da beide bereits gebunden sind, kämpfen sie gegen ihre Gefühle an ... Sommer 2006 Nancy vertraut ihrer Enkelin Sarah ihre herzzerreißende Lebensgeschichte an. Was Sarah dabei erfährt, erschüttert die Fundamente der Familie. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, die Sarah so tief beeindruckt, dass sie ihr eigenes Leben überdenkt ...
Rezi:
Berührende Lebensbeichte, beinahe zu spät für das Glück der Familie
Jeder Krieg hinterlässt Spuren. In der Landschaft, in der Gesellschaft, in jedem einzelnen Menschen. Es werden Entscheidungen getroffen, die so vielleicht im normalen Leben nicht in Frage gekommen wären.
Möglich, dass das auch hier bei Nancy, Joe und Mac so gewesen war.
Nancy, „Die Pilotin“ macht fast alles mit sich selbst aus. Sie verschließt sich, ihre Probleme aber auch ihre Gefühle, bis es beinahe zu spät ist. Ein zu großes Geheimnis belastet die Familie. Schafft sie es, ihre Lieben wieder zu vereinen, oder ist zu viel Zeit vergangen?
Manchmal kann ich Nancys Taten und Ansichten nicht nachvollziehen, aber ich bin auch nicht in dieser Generation groß geworden.
Ganz nebenbei erfährt der Leser einiges übers Fliegen, die verschiedenen Flugzeugtypen und dem Ende des zweiten Weltkriegs. Keine Überladung mit geschichtlichen Details aber informativ und passend zur damaligen Zeit.
Das Buch enthält zwei Zeitlinien. Sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart widmet Amelia Carr verschiedenen Personen die einzelnen Kapitel. Während in der Gegenwart diese Figur ihre Sicht auf die Ereignisse erzählt, wird in der Vergangenheit in dritter Person das Geschehen beleuchtet.
Nancy gerät immer wieder in innere Konflikte wegen Joe und Mac. Ausführlich beschreibt die Autorin ihren Zwist und ihre Gedanken. In der Rückschau habe ich das Gefühl, dass sie ein klein wenig zweierlei Maß anlegt, bzw. anders handelt als sie selbst ihre Werte vorgibt zu leben.
Dennoch wurde diese Familiengeschichte mit so viel Gefühl geschrieben, dass ich mir so manches Mal vor Rührung eine Träne wegwischen musste.
In dieser Familie scheint mehr unausgesprochen als ausgesprochen worden zu sein. Das ist auch der Punkt der dem Buch einen Stern Abzug von mir eingebracht hat, da mir die Ereignisse beinahe zu geballt auftauchten. Allerdings ist hier sehr gut zu sehen, was Geheimnisse alles auslösen können. -
Rezension zu Die Pilotin
- dreamworx
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6. Februar 2021 um 17:14
Eine BruchlandungWeiterlesen
1942. Nancy lebt in einem Wohnwagen auf dem Grundstück ihres Fast-Verlobten Joe, der ein kleines Flugunternehmen in Varna sein Eigen nennt, wodurch sie ihn auch kennengelernt hat. Als Amerika in den Zweiten Weltkrieg eintritt, wird auch Joe als Flieger einberufen, um Einsätze zu fliegen. Ein Telegramm der Fluglegende Jacqueline Cochrane bringt Nancy als Pilotin ebenfalls nach Europa, wo sie nach kurzer Einarbeitungszeit als Flugzeugüberführerin eingesetzt wird. Während sie noch in ihrer Ausbildung ist, lernt sie den Fluglehrer Mac MacKenzie kennen. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf, obwohl Mac verheiratet ist. Als Mac bei einem Einsatz als vermisst gilt, kümmert sich Joe liebevoll um Nancy und die beiden heiraten bald, als Nancy feststellt, dass sie schwanger ist. 2006. Sarah verbringt nicht nur den Sommer bei ihrer Großmutter Nancy in Florida, sondern liebt es auch, stundenlang mit einem Flugzeug ihre Runden zu drehen. Eines Tages bittet Nancy sie, bei ihrer Rückkehr nach England dort einen Mac McKenzie ausfindig zu machen, dem sie einen Fliegerorden aushändigen soll, den Nancy jahrzehntelang aufbewahrt hat. Während Sarah in England nach Mac sucht, kommt sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur…
Amelia Carr hat mit „Die Pilotin“ einen unterhaltsamen historisch-angehauchten Roman vorgelegt, der nach und nach über zwei Handlungsstränge ein gut gehütetes Familiengeheimnis entblättert. Der locker-flüssige und farbenfrohe Schreibstil lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen, um mal eine Zeitreise in die Vergangenheit anzutreten, mal in der Gegenwart zu wandeln und durch unterschiedliche Perspektiven die Sichtweisen einiger Protagonisten über die Ereignisse mitzuverfolgen. Die Autorin gibt dem Leser einen interessanten Einblick über die Ausbildung und die Aufgaben der weiblichen Pilotinnen, die während des Zweiten Weltkrieges dort eingesetzt wurden. Bildhaft sind die Flugeinsätze beschrieben sowie der Gemeinschaftssinn unter den Fliegern und Militärangehörigen. Vor diesem Hintergrund lässt Carr eine Dreiecksgeschichte stattfinden, die am Ende viele Geheimnisse birgt, die nach und nach aufzudecken sind. Hier verzettelt sich die Autorin allerdings, nicht nur ihre extrem ausschweifende Detailverliebtheit lässt viele Absätze langatmig erscheinen, sondern auch die ständigen Perspektivwechsel unterschiedlicher Protagonisten lässt den Leser schnell den Fokus auf die eigentliche Handlung verlieren. Zudem übertreibt es Carr mit ihren eingewebten Überraschungsmomenten, wodurch die Handlung ins Unglaubwürdige abrutscht. Von dem Buch, das zu Beginn den Eindruck eines Pageturners machte, bleibt am Ende leider nur eine recht verworrene und künstlich in die Länge gezogene unglaubwürdige Geschichte, die auch durch die offengelegten Geheimnisse nicht mehr zu retten ist. Hier wurde versucht, viel zu viele Themen unterzubringen, was eindeutig nicht gelungen ist.
Die Autorin lässt eine Vielzahl von Protagonisten auf der Bühne erscheinen, die für Abwechslung sorgen sollen. Mit allerlei Charaktereigenschaften ausgestattet sollen sie den Leser an sich binden, was einigen gelingt, anderen wiederum überhaupt nicht. Nancy ist eine interessante Persönlichkeit, die zum einen mutig und stark, zum anderen feige und berechnend wirkt. Dass sie immer nur die für sich selbst passende Lösung sucht, macht sie nicht gerade sympathisch. Joe ist wie ein lieber großer Teddybär, zu gut für diese Welt. Ellen ist eine dickköpfige Frau und hart wie Kruppstahl. Ritchie schlängelt sich als fauler Lebemann durchs Bild. Mac ist ein Ehrenmann, der aufrichtig liebt. Sarah ist eine ehrliche Haut, die die Scherben zusammenfügt. Und dann sind da noch Monica, Chris und weitere, die eine Rolle spielen.
„Die Pilotin“ startet hoffnungsvoll und vielversprechend, um dann leider eine Bruchlandung hinzulegen aufgrund einer immer verworreneren und vollgepackten Geschichte, die am Ende unglaubwürdig ist. Weniger wäre hier mehr gewesen – schade!
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Besitzer des Buches 8
Update: 7. Juni 2026 um 08:58



