Angst in der Fächerstadt

Buch von Helen Kampen

  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Dieses Buch war für mich nicht nur ein einfacher Krimi, sondern hat mich auch stark zum Nachdenken angeregt.

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Bewertungen

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Meinungen

  • Dieses Buch war für mich nicht nur ein einfacher Krimi, sondern hat mich auch stark zum Nachdenken angeregt.

    Chattys Buecherblog

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Angst in der Fächerstadt

    Protein ist der neue Zucker
    Im PROLOG spürt man schon, wie die Autorin mit der Angst spielt. Nur durch ein paar kleine Sätze schafft sie es, bei dem Leser das kleine Schräubchen zu drehen, bei dem sich ein ungutes Gefühl entwickelt. Und man erfährt, dass es einen Mord gegeben hat. Aber wer wurde ermordet? Und warum? Die feinen Nackenhärchen stellen sich hoch und der geübte Krimileser wird sofort weiterlesen wollen, denn hier lag eine gewisse Spannung in der Luft.
    Was nun im PLOT erfolgt, ließ mich oftmals wirklich erstaunen und vor Entsetzen und Ekel fast schon erstarren. Okay, dass in der Lebensmittelforschung nicht alles immer lecker ist und auch manipuliert wird, dürfte ja mittlerweile jedem klar sein. Aber mit welchen Tricks der Verbraucher getäuscht wird, ist kaum in Worte zu fassen. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, wen man überhaupt noch vertrauen kann. Irgendwie ist doch alles Lug und Betrug. Nun noch ein paar Worte zu den PROTAGONISTEN. Nachdem in den beiden Vorgängern: "Leuchtturm, Lachs und Leiche" und "Möwe, Meer und Mord" eher Amadea die Hauptrolle als ermittelten Journalistin spielt, gesellt sich nun ihr Mann Georg hinzu und beide ermitteln nun in Karlsruhe und das jeder auf seine spezielle Art und Weise. Wobei ich hier oftmals den Eindruck hatte, dass beide ein völlig unterschiedliches Leben führen und auch nicht so wirklich in der Partnerschaft harmonieren. Sie finden zwar immer wieder den Weg zu einander, wirkte dennoch irgendwie nicht so wirklich partnerschaftlich, eher etwas unterkühlt.
    📚 Fazit 📚
    In den 44 Kapiteln verschafft die Autorin den Lesern Einblicke in die Manipulationsmöglichkeiten der Lebensmittelindustrie. Ob dies alles nun Realität oder Fiktion ist, spielt eigentlich keine wirkliche Rolle. Es ist vielmehr erschreckend, wie mit der Gesundheit der Menschen gespielt werden kann. Dieses Buch war für mich nicht nur ein einfacher Krimi, sondern hat mich auch stark zum Nachdenken angeregt. Hier möchte ich auch nochmal meinen Dank für den Hinweis auf folgende Homepage aussprechen. www.lebensmittelwarnung.de Ich werde wohl künftig öfter mal einen Blick auf diese Informationen werfen.
    Obwohl mich das Thema wirklich sehr interessiert hat, kamen meiner Meinung nach die Krimielemente etwas zu kurz. Gerade zum Schluß hatte mir die Raffinesse gefehlt. Hm... vielleicht hatte ich mich aber auch zu sehr vom Randgeschehen ablenken lassen.
    Meine Erwartungen an diesen Krimi wurden weitestgehenst erfüllt.
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Besitzer des Buches 1

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