Jigsaw Man: Der tote Priester

Buch von Nadine Matheson

  • Kurzmeinung

    Jasminh86
    Ein spannender, gut durchdachter und erschreckend bildlicher Thriller!
  • Kurzmeinung

    Annabell95
    Recht vorhersehbar und kaum Spannung. Spannung kam nur an wenigen Stellen auf und war auch schnell wieder vorbei. Schade

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Jigsaw Man: Der tote Priester

Als DI Anjelica Henley zu einem neuen Tatort gerufen wird, schwant ihr nichts Gutes: In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein Pastor brutal ermordet. Während Henleys Team den Tatort genauer untersucht, entdecken sie in einem Nebenraum einen angeketteten, halbtoten jungen Mann. Henleys Bauchgefühl sagt ihr, dass der junge Mann nicht vom Mörder eingesperrt worden ist. Aber wer war es dann? Und warum wurde der Pastor ermordet? Henley sucht fieberhaft nach Antworten, aber stattdessen stößt sie nur auf immer mehr Leichen, die auf die gleiche Art zu Tode gequält wurden wie der junge Mann aus der Kirche. Haben Henley und die Serial Crimes Unit es etwa mit einem religiösen Serienmörder zu tun?
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Serieninfos zu Jigsaw Man: Der tote Priester

Jigsaw Man: Der tote Priester ist der 2. Band der Jigsaw Man Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2020. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Jigsaw Man: Der tote Priester wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Ein spannender, gut durchdachter und erschreckend bildlicher Thriller!

    Jasminh86

  • Recht vorhersehbar und kaum Spannung. Spannung kam nur an wenigen Stellen auf und war auch schnell wieder vorbei. Schade

    Annabell95

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Jigsaw Man: Der tote Priester

    Inhalt:
    Als DI Anjelica Henley zu einem neuen Tatort gerufen wird, schwant ihr nichts Gutes: In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein Pastor brutal ermordet. Während Henleys Team den Tatort genauer untersucht, entdecken sie in einem Nebenraum einen angeketteten, halbtoten jungen Mann. Henleys Bauchgefühl sagt ihr, dass der junge Mann nicht vom Mörder eingesperrt worden ist. Aber wer war es dann? Und warum wurde der Pastor ermordet? Henley sucht fieberhaft nach Antworten, aber stattdessen stößt sie nur auf immer mehr Leichen, die auf die gleiche Art zu Tode gequält wurden wie der junge Mann aus der Kirche. Haben Henley und die Serial Crimes Unit es etwa mit einem religiösen Serienmörder zu tun?
    Rezi:
    Bildgewaltig und durchgehend fesselnd
    Exorzismus, ein Thema, das für sich alleine schon spannend und interessant klingt wird hier von Nadine Matheson in einen packenden Thriller verwoben. „Jigsaw Man – Der tote Priester“ lässt den Leser das Grauen, das Henley und ihr Team in diesem Fall aufdecken, bildlich miterleben. Durch den Schreibstil der Autorin werden die Taten vor das innere Auge projiziert und die Zusammenhänge mit jedem gefundenen Puzzleteil verständlicher.
    Der Thriller ist sehr gut aufgebaut. Immer wieder werden zwar Einschübe auf früher Erlebtes erwähnt, aber diese fügen sich dennoch harmonisch ins Gesamtwerk. Da es für mich der erste Band mit Henley war, gehe ich davon aus, dass diese Andeutungen aus dem vorigen Fall stammen. Sie stören nicht, eher erklären sie so manche Verhaltensweise der Ermittler.
    Auch passt es für mich, dass persönliches mit in die Geschichte einfließt. In meinen Augen sind diese Informationen gerade so dosiert, dass man die Figur verstehen kann, aber der Fall nicht darunter verschwindet.
    Das Coverbild könnte ich jetzt nicht zuordnen, für einen Thriller aber durchaus passend. Der Titel dominiert und weist somit auch vorab die Richtung.
    Ich kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn oder gerade weil ich einige gruselig-spannende Stunden damit hatte.
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  • Rezension zu Jigsaw Man: Der tote Priester

    Ein spannender, gut durchdachter und erschreckend bildlicher Thriller!
    Als DI Anjelica Henley zu einem neuen Tatort gerufen wird, schwant ihr nichts Gutes: In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein Pastor brutal ermordet. Während Henleys Team den Tatort genauer untersucht, entdecken sie in einem Nebenraum einen angeketteten, halbtoten jungen Mann. Henleys Bauchgefühl sagt ihr, dass der junge Mann nicht vom Mörder eingesperrt worden ist. Aber wer war es dann? Und warum wurde der Pastor ermordet? Henley sucht fieberhaft nach Antworten, aber stattdessen stößt sie nur auf immer mehr Leichen, die auf die gleiche Art zu Tode gequält wurden wie der junge Mann aus der Kirche. Haben Henley und die Serial Crimes Unit es etwa mit einem religiösen Serienmörder zu tun?
    ,,Jigsaw Man – Der tote Priester“ ist der zweite Thriller von Nadine Matheson, der am 25. Februar 2022 im Lübbe-Verlag erschienen ist. Ihr Erstlingswerk ,,Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“, welchen ich im August 2020 gelesen habe, hat mir zwar auch gut gefallen, jedoch finde ich diesen Thriller um einiges besser. Die Autorin hat den Plot meiner Meinung nach geschickter und durchdachter aufgebaut, besonders die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt und charakterisiert. Jeder einzelne, besonders aber Anjelica Henley hat mir diesmal noch besser gefallen. Sie ist Detective Inspector bei der Londoner Serial Crimes Unit (SCU), die sich nach einem besonders schweren Fall langsam erholt hat. Obwohl es ihr deutlich besser geht, zerrt der traumatische Einsatz aus der Vergangenheit weiterhin an ihren Nerven. Um diesen Teil besser zu verstehen, empfehle ich deshalb vorher den Vorgänger zu lesen, als ihr Leben erneut vom „Jigsaw Man“ Peter Olivier bedroht wurde.
    Ihr besonders scharfsinniger Verstand zeigt auf der Arbeit eine knallharte Ermittlerin, das Wohlergehen ihrer Kollegen ist ihr zu jeder Zeit sehr wichtig. In ihrer Rolle als Mutter blüht sie privat deutlich auf, dessen Rolle sie dank brutaler Morde erneut nicht ausreichend übernehmen konnte. Ich konnte ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen während den Kräfte zerrenden Ermittlungen zu jeder Zeit sehr gut nachvollziehen. Auch aus ihrem Privatleben hat sie mich an ihren Gedanken und ihrem Gefühlschaos teilhaben lassen, sodass sie insgesamt eine sehr authentische und lebendige Protagonistin ist. Die Beziehung zwischen ihr und ihrem Ehemann nimmt einen kleinen Teil der Geschichte in Anspruch, was ich nicht als störend empfunden habe. Mit ihrem Partner Detective Ramouter erging es mir, obwohl er weniger Raum eingenommenen hat, genauso. Beide Charaktere sind interessant, sympathisch und besitzen ordentlich Tiefe.
    Die permanent angespannte und geheimnisvolle Atmosphäre und vor allem aber die sehr detaillierten Beschreibungen der Tatorte und natürlich der Opfer haben während des Lesens für unheimlich klare Bilder gesorgt. Für Zartbesaitete mit schwachem Magen könnte dieses erzeugte Kopfkino schon für den einen oder anderen Brechreiz sorgen, mir haben diese Beschreibungen jedenfalls sehr gut gefallen. Die schlimmen und grausamen Torturen der Opfer werden in separaten Kapiteln erzählt und auch diese haben für eine Menge Gänsehaut gesorgt. Einige Fragen, ob hier religiöse Fanatiker am Werk sind, die den Teufel persönlich aus den Opfern heraustreiben wollen und vor allem, wie weit der brutal ermordete Pastor in der Sache mit involviert war, haben mich lange Zeit beschäftigt. Die Vergangenheit des Pastors wurde mit der Zeit gründlich durchleuchtet, wo erschreckendes ans Tageslicht erscheint. Gefolterte Menschen mit psychischen Erkrankungen und der ermordete Heilige ergeben auf den ersten Blick zwei Stränge, zum Ende hin wurde ich nach zahlreichen Rätselversuchen meinerseits mit einem überraschenden und unvorhersehbaren Ende überrascht, welches der Autorin hervorragend gelungen ist. Einige Male wurde ich geschickt auf falsche Fährten geführt, mit dem wahren Täter und dessen Motive habe ich überhaupt nicht mit gerechnet.
    Es wird hauptsächlich aus den Perspektiven von Henley und Detective Ramouter erzählt, zwischendurch konnte ich wie erwähnt das Leiden der Opfer miterleben. Der Thriller ist deshalb angenehm und abwechslungsreich gestaltet, die Handlung wechselt zwischen den zu lösenden Fällen und Einblicken in das Privatleben der Ermittler. Ein flüssiger, gut lesbarer, bildlicher, authentischer und spannender Schreibstil hat deshalb auch für einen schnellen Lesefluss gesorgt. Der Titel ,,Der tote Priester" ist nicht so ganz richtig, da es sich hier die ganze Zeit über um einen toten Pastor handelt. Diesen Fehler kann ich Nadine Matheson aber problemlos verzeihen, da sie mich mit einem brillanten Thriller, der einen genialen Plot enthält, unheimlich spannend unterhalten hat.
    Von Anfang an war ich mittendrin, der logischen Handlung konnte ich die ganze Zeit über gut folgen. Der Pastor, der in seinen heiligen Wänden brutal ermordet wird und das dort zufällig gefundene, anfangs zu Tode geglaubte Opfer, sind nur der Anfang einer brutalen Mordserie. Es gab einige Verdächtige, die mir präsentiert wurden und auch die dazu passenden Motive erschienen auf den ersten Blick logisch. Doch in diesem Thriller ist nichts, wie es auf den ersten Blick scheint, was mir besonders gut gefallen hat. Was alle Opfer am Ende tatsächlich miteinander verbindet und was ein entführtes Baby mit all den grausamen Fällen zu tun hat, lässt in einen tiefen und ganz kranken Abgrund blicken. Eine Menge kaltblütige und unnötige Morde, dessen Auflösung mich unerwartet geschockt hat. Auch das Thema Rassismus, welches geschickt eingearbeitet wurde, hat mir gut gefallen. Von mir gibt es diesmal ganz klare, verdiente fünf Sterne!
    🌟🌟🌟🌟🌟
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  • Rezension zu Jigsaw Man: Der tote Priester

    War solide
    Bei ihrem neuen Fall wird DI Anjelica Henley zu einer Kirche gerufen. Der Pastor wurde brutal ermordet. Während der Tatortuntersuchung wird im Nebenraum auch noch ein halbtoter junger Mann gefunden. Wer hat ihn dort eingesperrt? Henley ist sich sicher, dass es nicht der Mörder gewesen sein kann. Henley sucht fieberhaft nach Antworten und stößt dabei auf immer mehr Leichen, die genau wie der junge Mann aus der Kirche grausam zu Tode gequält worden sind.
    "Jigsaw Man - der tote Priester" ist der zweite Teil der Reihe mit DI Anjelica Henley und ihr Ermittlerteam. Anders als der Titel aussagt ist das Buch ohne den bereits bekannten Jigsaw Man aus dem ersten Teil. Er kommt nur in Henleys Erinnerungen und Ängsten vor. Fand ich ein wenig schade, denn ich habe ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden erwartet.
    Zu Beginn hatte die Handlung einige Längen. Hin und wieder wurde es mal spannend. Aber so schnell wie die Spannung da war, so schnell war sie auch wieder weg. Die Handlung selbst fand ich auch recht vorhersehbar. Ich wusste ziemlich schnell, wie alles zusammenhängt.
    Die Autorin hat auch einige Sprünge gemacht. Manches fand ich dadurch etwas aus dem Kontext gerissen, da sie kurz vorher noch wo ganz anders war. Ansonsten war der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen.
    Was ich sehr gut fand, waren ihre detaillierten Beschreibungen. So konnte ich mir es gut bildlich vorstellen. Aber Achtung an alle Zartbesaiteten. Die Beschreibungen der Opfer sind nichts für ein schwachen Magen. Es ist schon etwas eklig. Ich liebe aber solche Beschreibungen.
    Anjelica Henley als Charakter finde ich gut. Sie hat schon einiges durchgemacht und hat ihre Ecken und Kanten. Um sie herum ist ein ziemlich großes Ermittlerteam. Die Autorin möchte es gerne allen Charakteren recht machen und ihnen allen Leben einhauchen. Das finde ich etwas zu viel. Wenn sie sich auf nur zwei oder drei beschränken würde, wäre es besser. Dann kommt man vielleicht nicht mehr so viel durcheinander.
    Mein Fazit:
    Den zweiten Teil fand ich schlechter als den Ersten. Es war solide und hatte definitiv noch Luft nach oben. Daher kann ich hier keine klare Leseempfehlung aussprechen.
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Ausgaben von Jigsaw Man: Der tote Priester

Taschenbuch

Seitenzahl: 576

E-Book

Seitenzahl: 577

Besitzer des Buches 10

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