Die Morde in Somers Town
Buch von C. S. Harris, Angelika Lauriel
Titel: Die Morde in Somers Town
C. S. Harris (Autor) , Angelika Lauriel (Übersetzer)
Band 15 der Sebastian St. Cyr-Reihe
Verlag: dp Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 576
ISBN: 9783690905534
Termin: Neuerscheinung April 2026
Aktion
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Kurzmeinung
Tine13 Spannungsgeladener Regency-Krimi-Genuss in Folge
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Die Morde in Somers Town
Sebastian St. Cyr untersucht den Tod eines für Mord verurteilten Adligen: Was ist damals wirklich passiert und wer wollte ihn tot sehen? Band 15 der erfolgreichen historischen Krimi-Reihe von USA Today Besteller-Autorin Es ist Juni 1814 und London spricht über nichts anderes als den brutalen Mord an einem in Ungnade gefallenen britischen Adligen, der seit Jahren als tot galt. Achtzehn Jahre zuvor wurde Nicholas Hayes des Mordes an einer schönen jungen französischen Emigrantin beschuldigt und zu lebenslangem Strafgefangenschaft in Botany Bay verurteilt. Nur wenige in London waren überrascht, als sie hörten, dass der Taugenichts in New South Wales in Schande gestorben war. Aber diese Berichte waren offensichtlich falsch. Vor kurzem kehrte Hayes mit einem mysteriösen kleinen Jungen im Schlepptau nach London zurück – einem Kind, das kurz nach der Entdeckung von Nicholas' Leiche verschwindet. Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin wird von einem alten Freund des Toten in die Ermittlungen hineingezogen. Sebastian beginnt das zerrüttete Leben des unglückseligen Nicholas zusammenzusetzen. Warum riskierte er sein Leben und seine Freiheit, indem er nach England zurückkehrte? Und warum brachte er den nun vermissten Jungen mit? Sebastian muss herausfinden, was vor achtzehn Jahren wirklich passiert ist. Mehrere bedeutende Männer könnten befürchtet haben, dass Nicholas Hayes zurückgekehrt war, um sich an ihnen zu rächen. Hat einer von ihnen beschlossen, ihm zuvorzukommen? Erste Leser:innenstimmen „C. S. Harris ist eine sehr talentierte Autorin, die historische Ereignisse und Beschreibungen nahtlos in eine fesselnde und spannenden Thriller einflicht." „Der historische Krimi ist hervorragend geschrieben, die Handlung ist interessant, die Figuren sind faszinierend und die Beschreibungen von London nach den Napoleonischen Kriegen sind sehr anschaulich und atmosphärisch." „Die Geheimnisse und Morde in dieser Geschichte waren besonders rätselhaft. Es gibt einige Wendungen in der Handlung, die Leser im Ungewissen lassen. Und man weiß wirklich bis zum Schluss nicht, wer der Täter ist." „Wer die Regency-Zeit, die Intrigen und Politik dieser Epoche sowie gute Krimis liebt, für den ist die Reihe mit Sebastian St. Cyr als Protagonisten genau das Richtige."
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Serieninfos zu Die Morde in Somers Town
Die Morde in Somers Town ist der 15. Band der Sebastian St. Cyr Reihe. Diese umfasst 21 Teile und startete im Jahr 2005. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.
Bewertungen
Die Morde in Somers Town wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.
Meinungen
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Spannungsgeladener Regency-Krimi-Genuss in Folge
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die Morde in Somers Town
- Tine13
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2. Juni 2026 um 12:18
Bedrohung durch einen TotenWeiterlesen
London im Sommer 1814 - Ein kleiner chinesischer Junge meldet Sebastians Kammerdiener Jules Calhoun einen Mord, geschehen in dem beim Volk beliebten “Pennington’s Tea Gardens” in Somers Town. Das Opfer ist der von allen schon lange als tot geglaubte Nicolas Hayes, Sohn des verstorbenen Earls of Seaforth, der vor 20 Jahren wegen Mordes verurteilt und nach Botany Bay deportiert wurde. Sebastian macht sich sogleich auf den Weg, um die Justiz zu verständigen und natürlich sich des Falles anzunehmen. In seiner Angst ist der Junge Xi leider wieder verschwunden, was Hero besorgt zurücklässt.
Der Mord gibt einige Rätsel auf, denn Hayes hat gleich mehrere mächtige Feinde und der Grund für seine Rückkehr erschließt sich Sebastian eigentlich so gar nicht? Wollte Hayes Rache, da der Mord damals doch ziemlich viele Fragen aufwarf und viele seiner Freunde ihn gar für unschuldig hielten? Aber auch das Kind will gefunden werden!
Im 15. St. Cyr Fall des historischen Kriminalromans, mit dem Titel „Die Morde in Somers Town“ geschrieben von Autorin C. S. Harris, erregt Viscount Sebastian St. Cyr äußerst viel Aufsehen und Missgunst in der noblen Gesellschaft, da er beginnt, ausgiebig in der Vergangenheit manches Gentlemen zu recherchieren. Der Viscount und auch seine Gemahlin Hero leben beide gefährlich, während sie versuchen, einen Mord zu klären und ein kleines Kind zu finden. Neben dem eigentlichen Geschehen spielen immer die damals schrecklichen sozialen Umstände, sowie viele weitere packende Themen, z. B. Politik, die Rolle der Frau, das ungerechte Rechtssystem, die Geschäftspraktiken der Ostindienkompanie und vieles mehr eine große Rolle, die geschickt in die Handlung verwebt werden.
Diese spannungsvolle Mischung zeichnet die gesamte Serie aus und begeistert mich immer wieder sehr! Beim Lesen am besten chronologisch vorgehen für den vollkommenen Genuss.
Mein Fazit:
Wieder eine äußerst faszinierende Episode aus der Regency-Epoche, die mich gefesselt und unglaublich gut unterhalten hat. Tolle Serie, sehr zu empfehlen! -
Rezension zu Die Morde in Somers Town
- wampy
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3. Mai 2026 um 07:02
Warum kehrte Nicolas Hayes nach London zurück?Weiterlesen
Buchmeinung zu C. S. Harris – »Die Morde in Somers Town«
»Die Morde in Somers Town« ist ein Historischer Kriminalroman von C. S. Harris, der 2026 im dp Verlag in der Übersetzung von Angelika Lauriel erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet »Who Speaks for the Damned« und ist 2021 erschienen. Dies ist der fünfzehnte Band in der Serie um Sebastian St. Cyr.
Zum Autor:
C. S. Harris, auch bekannt als Candice Proctor und C. S. Graham, ist die USA-TODAY-Bestsellerautorin von mehr als zwei Dutzend Romanen, darunter die historische Krimi-Bestsellerserie rund um Sebastian St. Cyr. Als ehemalige Akademikerin mit einem Doktortitel in europäischer Geschichte hat Candice einen Großteil ihres Lebens im Ausland verbracht und in Spanien, Griechenland, England, Frankreich, Jordanien und Australien gelebt. Heute wohnt sie zusammen mit ihrem Ehemann, dem pensionierten Armeeoffizier Steven Harris, in New Orleans, Louisiana.
Zum Inhalt:
London, Juni 1814. Vor 18 Jahren wurde der Adlige Nicholas Hayes wegen Mordes nach Botany Bay verbannt. Dort soll er gestorben sein, doch nun wird er erschlagen in einem Park aufgefunden. Auf Bitten eines alten Freundes des Toten nimmt Sebastian St. Cyr die Ermittlungen auf.
Meine Meinung:
Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin, bekommt es diesmal mit einem Cold Case zu tun, der neue Verbrechen in der Gegenwart nach sich zieht. Nicolas Hayes, das aktuelle Opfer, ist eine geheimnisvolle und vielschichtige Gestalt. Er hatte ein Kind bei sich, das nach dem Tod von Hayes verschwunden ist. Diesmal stehen Machenschaften der Ostindienkompanie im historischen Fokus. Sebastian und seine Frau Hero treten wie gewohnt Reichen und Mächtigen auf die Zehen und Lord Jarvis, Devlins Schwiegervater und mächtigster Mann im Reich, nimmt Einfluss auf die offiziellen Ermittlungen. Wie gewohnt wird auch die trostlose Situation vieler einfacher Leute thematisiert, die insbesondere gegenüber Adligen rechtlos waren. Auch diesmal ist es eine spannende und mit überraschenden Wendungen gespickte Geschichte geworden. Sebastian und Hero brauchen einige Anläufe, bis sie auf die richtige Spur kommen. Der Schlüssel zur Auflösung liegt in der Vergangenheit und in der Person Nicolas Hayes. Am Ende steht ein vollständig und nachvollziehbar gelöster Fall.
Die Geschichte ist fesselnd, atmosphärisch und flüssig erzählt und das gezeichnete Bild der Zustände im London jener Zeit lässt mich erneut erschaudern. Die Figuren sind meist mit reichlich Grautönen gezeichnet. Die Anmerkungen der Autorin zum historischen Kontext sind interessant. Auch dieser Band schafft es, das hohe Niveau des Vorgängerbandes zu halten.
Fazit:
Dieser historische Kriminalroman hat mich sehr gut unterhalten und hat mich in fast jeder Hinsicht überzeugt. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus. -
Rezension zu Die Morde in Somers Town
- Bellis-Perennis
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18. April 2026 um 06:39
Wer zweimal stirbt ist wirklich totFrühjahr 1814 - Während sich die Oberschicht bei den Feierlichkeiten rund um die Abdankung Napoleons vergnügt, beschäftigt sich Sebastian St. Cyr, Viscount of Devlin, mit einem Mord an dessen Aufklärung so gut wie niemand interessiert ist. Der Tote, den man im Park von Somers Town findet, ist Nicholas Hayes, ein vor 18 Jahren wegen Mordes an einer französischen Emigrantin nach Botany Bay verbannter Adeliger, von dem man glaubt, er sei in der Verbannung gestorben. Warum kehrt der Totgeglaubte wieder nach London zurück? Und wer ist der kleine chinesische Junge an seiner Seite?Weiterlesen
Recht bald erkennt St. Cyr, dass sich Hayes in der Vergangenheit einige mächtige Feinde gemacht haben muss, die als mögliche Auftraggeber für Meuchelmörder in Frage kommen. Einer davon ist der Erbe nach Nicholas Vater, denn der hat Nicholas schon vor seiner Verbannung enterbt. Muss er fürchten, dass Nicholas ihm das Erbe streitig macht?
Doch Nicholas Hayes wird nicht der einzige Tote sein, mit dem sich Sebastian St. Cyr herumschlagen muss.
Meine Meinung:
Auch in diesem 15. Krimi rund um Sebastian St. Cyr und seiner Gemahlin Hero bekommen wir einen Einblick in die Doppelmoral des britischen Adels, in der Intrigen gesponnen, ohne Bedauern Menschen für eigene Interessen und Habgier geopfert werden. Von den Töchtern, die wie Ware an den Meistbietenden verschachert werden, spricht man schon gar nicht. Die gesellschaftlichen Konventionen unf der äußere Schein müssen um jeden Preis aufrecht erhalten werden.
Die Zeitgeschichte, hier die (erste) Abdankung Napoleons am 11. April 1814, findet wie schon in den 14 Vorgängern ihren Platz. Immer wieder werden Ereignisse, die nicht nur Europa betreffen, sondern auch Asien, eingestreut. So erfahren wir einiges über die Opiumkriege und deren Ursache sowie Auswirkungen.
Natürlich behindert Lord Jarvis, Sebastians Schwiegervater und Verwandter des Königshauses, die Ermittlungen, ist er doch selbst ein vielbeschäftigter Strippenzieher, der die Menschen wie auf einem Schachbrett hin- und herschiebt, wie es seinen Interessen gerade dienlich ist.
Schritt für Schritt lüftet Sebastian St. Cyr unter tatkräftiger Mithilfe seiner Ehefrau Hero die Geheimnisse von Nicholas Hayes, die ein ganz anderes Bild von jenem Verbrechen zeigen, das Nicholas nach Botany Bay gebracht hat. Nicht, dass die Aufklärung dem Mann jetzt noch viel nützt, aber der Gerechtigkeit, wie sie Sebastian St. Cyr unnachgiebig verfolgt, kann Genüge getan werden.
Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm zu lesen. Die Charaktere und realen Ereignisse sind authentisch beschrieben. Ich kann mir das London der Regency-Zeit recht gut vorstellen. Wer gerne mehr über diese Zeit wissen will, sollte diese Reihe von Beginn an lesen. Dabei werden auch jene Geheimnisse von St. Cyrs Familie enthüllt, die hier nur als Andeutungen aufblitzen.
Fazit:
Mir hat auch dieser 15. Band sehr gut gefallen, weshalb ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung, die für die ganze Reihe gilt, abgebe.
Ausgaben von Die Morde in Somers Town
Die Morde in Somers Town in anderen Sprachen
Besitzer des Buches 5
Update: 6. August 2026 um 12:53





