Die Menschenleserin

Buch von Jeffery Deaver

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Die Menschenleserin

Die Menschenleserin ist der 1. Band der Kathryn Dance Reihe. Sie umfasst 5 Teile und startete im Jahr 2007. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Über Jeffery Deaver

Der ehemalige Folksänger Jeffery Deaver entdeckte seine Liebe zum Schreiben im Alter von elf Jahren. Nach dem Abbruch seiner fünfjährigen Karriere im Musikgeschäft, widmete er sich der Schriftstellerei. Mehr zu Jeffery Deaver

Bewertungen

Die Menschenleserin wurde insgesamt 42 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Neue Serie, aber immer noch der gute, alte Deaver

    Gaymax

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Menschenleserin

    Meine Meinung: Hier steht ja schon einiges geschrieben und unsere alte Rhyme / Sachs Leserunde hat sich nun bei Kathryn Dance versammelt um diese Serie auch gemeinsam zu lesen. Die eher mäßigen Bewertungen habe ich gelesen und kann sie durchaus verstehen und nachvollziehen, denn Jeffery Deaver fängt nach 10 Jahren seiner erfolgreichen Serie eine neue Serie an. Die Figur Kathryn Dance ist das Gegenpol zu Lincoln Rhyme und ich finde die Hauptprotagonistin ist definitiv gelungen. Mich spricht zudem das weite Feld der Kommunikation, Gestik, Mimik an und natürlich auch Verhalten und Lügen und Stressreaktionen des menschlichen Körpers. Ganz anders schreibt Jeffery Deaver auch nicht seine Bücher, aber ein Makel ist zweifelsohne, dass man nach 13 Bänden Rhyme / Sachs nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die Nebenfiguren vermisst. Ein Thom, Lon Selitto, Mel Cooper oder Ron Pulaski haben sich im Laufe der Serie ins Herz geschlichen und diese liebevollen Nebencharaktere fehlen zum Beginn der neuen Serie. Natürlich gibt es sie auch hier, aber man hat eben noch keine Verbindung zu ihnen. Positiv gefällt mir, dass es nicht nur spannende Passagen gibt, sondern auch familiäre Passagen. Ist einfach witzig zu lesen, dass die Erfahrung im Beruf oft bei den eigenen Kindern nicht hilft. Insgesamt muss ich auch wiedersprechen, denn das Buch beinhaltet durchaus Spannung von Anfang an und man rätselt auch hier in vielen Situationen mit, wie dieses oder jenes gelungen ist oder gelingen konnte. Und ganz am Ende kann man immer noch sagen. Ein typischer Jeffery Deaver.
    Fazit:
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  • Rezension zu Die Menschenleserin

    Kathryn Dance, Verhörspezialistin beim California Bureau of Investigation, wird mit der Aufgabe betraut, den Mörder und Kultführer Daniel Pell zu verhören. Vor acht Jahren tötete dieser fast alle Mitglieder der Familie Croyton. Nur die jüngste Tochter des reichen Softwareherstellers, Theresa Croyton, hat überlebt. Das Motiv ist bis heute nicht geklärt. Deshalb bekommt die Expertin für Kinesik die Chance Pell ein Geständnis zu entlocken. Doch dem hochintelligenten Mörder gelingt es, Kathryn in Verlegenheit zu bringen, vor allem als er einen wunden Punkt bei ihr trifft, weshalb sie das Verhör schon nach kurzer Zeit abbricht. Als man Daniel Pell in seine Zelle zurückbringt, gelingt ihm auf spektakuläre Weise die Flucht bei der mehrere Beamte verletzt und sogar getötet werden. Fest steht, dass er Hilfe von außen bekommen hat und die Flucht bis ins kleinste Detail geplant wurde. Pell ist den Beamten immer einen Schritt voraus und zieht eine blutige Spur durchs Land. Für Kathryn Dance gilt nur noch eins: Weitere unschuldige Opfer verhindern. Doch dazu muss die Körpersprache-Expertin tief in Daniel Pells Psyche eintauchen um herauszufinden wie er denkt und fühlt …
    Als begeisterte Leserin der Lincoln-Rhyme-Reihe war ich sehr gespannt auf Jeffery Deavers neue Protagonistin. Leider landete der Autor mit dem Auftakt seiner Serie um die Körpersprache-Expertin Kathryn Dance keinen hundertprozentigen Treffer bei mir.
    In „Der gehetzte Uhrmacher“, dem siebten Band um Lincoln Rhyme, hatte Kathryn Dance bereits einen Gastauftritt, der auch in „Die Menschenleserin“ erwähnt wird. Man kommt definitiv nicht umhin die Bücher miteinander zu vergleichen. In manchen Aspekten sind sich Rhyme und Dance ähnlich, beide sind absolute Experten auf ihren Gebieten und verfolgen Straftäter mit der gleichen Entschlossenheit. Dabei können auch schon mal unkonventionellen Methoden zum Einsatz kommen. Ein Unterschied zwischen den beiden Protagonisten besteht darin, dass der Leser von Anfang an einen tiefen Einblick in Kathryns Privat- und Familienleben erhält, sowie in ihre Gedanken und Gefühle, die Lincoln selbst ja in den meisten Fällen gut zu verbergen weiß. Interessant finde ich Kathryns Arbeit in Bezug auf die Kinesik, die Körpersprache. Man merkt, dass sich der Autor intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und sein Fachwissen im Buch verarbeitet hat. So erhält man als Leser einen guten Einblick in die Körpersprache des Menschen, was auch im Alltag vielleicht ganz nützlich sein kann.
    Die zweifache Mutter mit ihrer ruhigen Art ist mir durchaus sympathisch, trotzdem fand ich sie etwas langweilig. Vielleicht lag es daran, dass man einfach so viel über sie schon erfahren hat. Ein sehr viel spannenderer Charakter ist Daniel Pell. Er nutzt Notsituationen anderer Menschen aus um sie in seinen Bann zu ziehen und von sich abhängig zu machen. Es ist erschreckend wie schnell jemand die Macht über jemand anderen ergreifen kann. Dies führt uns Deaver nicht nur am Beispiel Daniel Pell vor Augen, sondern auch anhand realer Personen wie Charles Manson, einem ehemaligen Sektenführer. Es ist überaus faszinierend welche Macht die richtigen Worte haben können und was damit hervorgerufen werden kann. Es lassen sich dazu genügend Beispiele in unserer Geschichte finden. Doch selbst hochintelligente und vorausschauende Personen wie Pell können überlistet werden.
    Besonders interessiert haben mich auch die Aussagen der drei Frauen, die damals mit Pell in der Familie zusammenlebten und drei komplett unterschiedliche Charaktere darstellen. Dementsprechend hat sich auch ihr Leben nach dieser Zeit entwickelt.
    Was mir fast während des gesamten Thrillers allerdings gefehlt hat, war die nervenzerreißende Spannung von der ersten Seite an. Anfangs gab es noch einige Höhepunkte, die im weiteren Verlauf aber immer weniger wurden. Erst nach der Hälfte nahm die Geschichte langsam an Fahrt auf und wirklich so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte wurden erst die letzten fünf, sechs Kapitel.
    „Die Menschenleserin“ trägt unverkennbar Deavers Handschrift: Die Themenwahl und die ausführliche Recherche lassen den Leser in menschliche Abgründe tauchen. Obwohl mich „Die Menschenleserin“ nicht hundertprozentig überzeugen konnte, hauptsächlich wegen der fehlenden Spannung, bekommt Kathryn Dance trotzdem eine zweite Chance!
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  • Rezension zu Die Menschenleserin

    Originaltitel: The Sleeping Doll
    543 Seiten
    1.Fall - Kathryn Dance
    Meine Meinung:
    Dies ist der erste Fall mit Kathryn Dance, die bereits einen Auftritt in der Rhyme/Sachs-Reihe "Der gehetzte Uhrmacher" hatte. Sie ist Expertin für Körpersprache und Verhörspezialistin beim CBI (California Bureau of Investigation).
    Eine spannende Geschichte um den Psychopathen Daniel Pell, der vor acht Jahren eine ganze Familie, bis auf die Tochter Theresa, umgebracht hat. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und Kathrin Dance bekommt nun, als Spezialistin für Körpersprache, die Möglichkeit ihn zu verhören. Pell nutzt die Gelegenheit und flüchtet anschließend aus dem Gefängnis.
    Nun beginnt sein mörderischer Feldzug mit weiteren Opfern. Er verfolgt da einen ganz bestimmten Plan. Kathryn Dance übernimmt die Ermittlungen und hat es äußerst schwer seine Spur zu verfolgen und vor allem ihn auch zu erwischen, da er sehr klug und raffiniert vorgeht.
    Eine sehr spannende und auch interessante Geschichte mit gut gezeichneten Personen, die mir auch sofort gefallen haben. Im Mittelstück vielleicht eine kleine Durststrecke, die aber überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Es gibt viele Wendungen in alle möglichen Richtungen und das Ende hält noch einige Überraschungen bereit.
    Mir hat der Beginn dieser neuen Serie richtig gut gefallen. Ich finde sie genau so spannend wie die Rhyme/Sachs-Reihe und bin froh, dass Jeffery Deaver seinen Stil auch hier beibehalten hat. Übrigens hat er im Roman sogar ein kurzes Telefonat mit Rhyme/Sachs eingeflochten. Freue mich schon sehr auf den zweiten Fall.
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  • Rezension zu Die Menschenleserin

    Klappentext:Der hoch intelligente und größenwahnsinnige Mörder Daniel Pell ist vor acht Jahren in das Heim der Industriellenfamilie Croyton eingedrungen, wo er in der Folge ein wahres Blutbad anrichtete – bei dem er abschließend seinen Komplizen James Newberg umbrachte. Pell hat bei dem Massaker allerdings nicht bemerkt, dass sich die jüngste Tochter der Croytons, die 9jährige Theresa, vor den Mördern hatte verstecken können. Die Presse nennt Pell seither „Mansons Sohn“, denn ähnlich wie der berühmte Charles Manson hatte auch Pell eine „Familie“ aus ihm treu ergebenen Anhängern um sich versammelt – bestehend aus James Newberg und drei jungen Frauen, mit denen der Mörder bis zu seiner Verhaftung ein schäbiges Haus in der Nähe von Monterey bewohnte. Pell wurde nach der Tat zu lebenslanger Haft verurteilt; die drei Frauen haben dagegen n den folgenden Jahren mit ihrer Vergangenheit gebrochen und versucht, sich ein bürgerliches Leben aufzubauen.Doch dann gelingt Daniel Pell die spektakuläre Flucht: Während eines Verhörs mit der Körpersprachen-Expertin Kathryn Dance, die Pell zu einem weiteren ungeklärten befragt, explodieren auf dem Parkplatz vor dem Gefängnis plötzlich mehrere Autos – das Gebäude wird evakuiert. In dem allgemein herrschenden Chaos kann Pell mit Hilfe einer Komplizin unbemerkt entwischen.Kathryn Dance, die bereits im Fall des „gehetzten Uhrmachers“ (Blanvalet 2007) gemeinsam mit dem New Yorker Kriminalisten Lincoln Rhyme ermittelt hat, leitet die polizeiliche Suchaktion. Dance weiß, dass sie bei diesem Fall auf jede Hilfe angewiesen ist, und freut sich, als das FBI ihr den Agenten Winston Kellogg als Berater zur Seite stellt. Bald darauf meldet sich zudem der renommierte Journalist Morton Nagle, der gerade ein Buch über den Croyton-Fall schreibt und bereit ist, der Polizei die Ergebnisse seiner Recherchen zur Verfügung zu stellen.Bei einer Überprüfung der drei Frauen aus Pells ehemaliger „Familie“ erweist sich bald, dass keine von ihnen seine Komplizin bei der Flucht gewesen sein kann. Kathryn gelingt es jedoch, die Frauen zu einem Treffen in einem stark gesicherten Bungalow zu bewegen, bei dem sie möglichst viel über Pells komplexe Persönlichkeit erfahren möchte. Zudem macht die Ermittlerin Theresa Croyton ausfindig, von der sie einige wichtige Hinweise erhält – und die lassen die bisherigen Ermittlungsergebnisse in einem ganz neuen Licht erscheinen …Eigene Beurteilung:Zum Inhalt braucht hiernach wohl nichts mehr gesagt zu werden.Die Geschichte beginnt ein wenig müde und die Figuren – besonders Kathryn – gewinnen trotz ausgiebiger Beschreibungen ihrer Lebensumstände zunächst nicht wirklich Konturen, weil der Stil ziemlich „journalistisch“ gehalten bleibt. Ab etwa der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann aber enorm Tempo auf und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dann deutlich plastischer.Die vertiefende Betrachtung der Kinesologie und allgemeinen Verhörtechnik ist gleichfalls sehr interessant, sowohl in Hinblick auf die polizeiliche Arbeit, wie auch auf das „normale“ Leben. Netterweise hängt Deaver hierzu am Ende noch ein kleines Literaturverzeichnis an.Das Buch soll übrigens bei Warner Bros mit Uma Thurman in der Hauptrolle verfilmt werden.
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Ausgaben von Die Menschenleserin

Taschenbuch

Seitenzahl: 544

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 544

Hörbuch

Laufzeit: 00:09:20h

E-Book

Seitenzahl: 544

Die Menschenleserin in anderen Sprachen

  • Deutsch: Die Menschenleserin (Details)
  • Englisch: The Sleeping Doll (Details)
  • Italienisch: La bambola che dorme (Details)

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Update:

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