Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

Buch von Victoria E. Schwab

  • Kurzmeinung

    Enigmae
    Absolutes Lesehighlight. So tiefgründig, Poesie in simpler-ergreifender Form. Bittersüß, tieftraurig und lebensbejahend.
  • Kurzmeinung

    Mapa
    toll erzählte Geschichte, besonders das Ende hat mich voll gepackt
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

»Das unsichtbare Leben der Addie LaRue« ist ein großer historischer Fantasy-Roman, eine bittersüße Liebesgeschichte – und eine Hommage an die Kunst und die Inspiration. Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte – und bleibt dabei doch stets allein. Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt. Für Leser*innen von Erin Morgenstern, Neil Gaiman, Audrey Niffenegger, Leigh Bardugo und Diana Gabaldon
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Über Victoria E. Schwab

Victoria E. Schwab kam 1987 in den USA zur Welt, hat allerdings schon an vielen verschiedenen Orten gelebt. Neben den Südstaaten zog es sie im auch nach Schottland und Frankreich. Mehr zu Victoria E. Schwab

Bewertungen

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue wurde insgesamt 24 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Absolutes Lesehighlight. So tiefgründig, Poesie in simpler-ergreifender Form. Bittersüß, tieftraurig und lebensbejahend.

    Enigmae

  • toll erzählte Geschichte, besonders das Ende hat mich voll gepackt

    Mapa

  • Sanft erzählt und dafür mit umso mehr Wucht, großartig!

    Aleshanee

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    Das ist jetzt das dritte Buch von Victoria Schwab, welches ich nacheinander von ihr lese. Jedes ihrer Bücher ist bislang ein Unikat, aber allesamt sind bewegend, mitreißend und einfach schön zu lesen. Das vierte Schwab-Buch in Folge liegt auch schon auf meinem Nachttisch.
    Adeline, geboren im Jahr 1691 und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Frankreich, ist ein Freigeist. Als Kind gibt es für sie nichts schöneres, als mit ihrem Vater und seinen Schnitzereien in die nächste Stadt zu fahren und dort die Welt zu entdecken. Auch als Heranwachsende ist der Gedanke von einem simplen Leben im Dorf als Haus- und Ehefrau für sie unerträglich. Sie ist zufrieden allein und träumt davon zu reisen. Im Alter von 23 wird sie jedoch schließlich von ihren Eltern davon abgehalten, auch den letzten möglichen Anwärter für eine Ehe in die Flucht zu schlagen. Und so rennt Adeline am Tag ihrer Hochzeit vollkommen verzweifelt in den Wald und unternimmt einen letzten Versuch diesem Leben zu entkommen: Sie betet zu den Göttern und gerät dabei leider an den falschen.
    Den Deal, den sie dabei mit „der Dunkelheit“ eingeht, beschert ihr nicht das Leben, wie sie es sich gewünscht hätte. Direkt im ersten Kapitel kann man erkennen, wie seltsam Adeline bzw. Addie ihr Leben nun bestreiten muss. Wir befinden uns 300 Jahre später im Jahr 2014 und seit mehreren Wochen übernachtet Addie regelmäßig bei einem Mann, der sich jeden Morgen aufs Neue nicht an sie erinnern kann. Jeden Morgen macht Addie die gleiche Prozedur durch: das neben ihr Aufwachen; das peinlich berührt sein, weil er nicht weiß, wer sie ist; die Überzeugung davon am Vorabend zu viel getrunken zu haben; das auf’s neue Kennenlernen; einen tollen gemeinsamen Tag und eine noch schönere gemeinsame Nacht miteinander verbringen. Und am nächsten Morgen das Gleiche noch einmal. Am Anfang des Buches ist noch nicht ganz klar, wieso sie es sich immer wieder neu antut. Aber im Laufe der Geschichte wird klar, was sie versucht.
    Die Geschichte um Addie ist eine, die ich in dieser Fülle so nicht erwartet hätte. Sie ist wirklich wunderschön und ich finde es schade, dass ich das erst so wirklich ab der zweiten Hälfte des Buches begriffen habe. Für mich war der Anfang etwas schleppend. Die Grundidee zum Buch hat mich die ersten 50 Seiten absolut fasziniert. Aber nach einer Weile, hat es sich für mich doch etwas gezogen und mir ging alles nicht schnell genug. Im Nachgang muss ich allerdings sagen, dass kein einziges Kapitel hätte fehlen dürfen.
    Dem Klappentext zu urteilen, habe ich eine schöne Liebesgeschichte erwartet, die auch viele historische Aspekte umfasst. Aber das ist - wenn überhaupt - nur ein Bruchteil des Ganzen. Das eigentlich schöne an dem Buch ist Addie selbst, ihre Stärke und dass sie sich von nichts von ihrem Weg abbringen lässt. Das Buch ist zudem eine lange Liebeserklärung an die Kunst in all ihren Formen: Musik, Bücher, Theater, Skulpturen und Gemälde. So sehr, wie Addie sich davon in den Bann ziehen lässt, so stark war plötzlich der Drang in mir selbst (Wann war ich eigentlich das letzte Mal in einem Museum? Oder in einer Ausstellung?).
    Zu meiner Überraschung drehte sich in der zweiten Hälfte des Buches das Geschehen noch einmal in eine ganz andere Richtung. Alles bekommt eine neue Dimension, es wird ungemein spannend und unvorhersehbar. Und noch immer fand ich, dass die Romanze nicht mal ansatzweise die Faszination daran ausgemacht hat. Für mich war es eher der Katalysator, der die eigentlichen Themen des Buches sichtbarer werden lies. Henry habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, da sein Thema eines ist, welches sicher viele von uns in der ein oder anderen Phase ihres Lebens in ähnlicher Weise kennen. Seine Geschichte hatte zu meiner Freude, auch neben der Tragik um Addie genügend Platz, um noch einmal auf ganz andere Art zu berühren.
    Fazit:
    Ein unerwartet facettenreiches Buch, eine ganz wunderbare Protagonistin und wieder mal ein Unikat von der Autorin. Die Begeisterung mit dem Buch wuchs bei mir kontinuierlich und ich ärgere mich, erst im Nachgang so richtig die Relevanz der eher ruhigen ersten Hälfte begriffen zu haben. Durch den anfänglich schwierigeren Einstieg würde ich einen halben Stern abziehen, möchte allerdings ganz klar sagen: es ist ein ganz tolles Buch und Addie ist zu meinen absoluten Lieblingscharakteren geworden.
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  • Rezension zu Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    Inhalt:
    Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte – und bleibt dabei doch stets allein.
    Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.
    Rezension:
    Seit Addie LaRue im Jahr 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, kann sie keine Spuren mehr auf der Welt hinterlassen.
    Keiner erinnert sich an ihren Namen, ihr Gesicht oder ihre Geschichte, bis sie dreihundert Jahre später auf Henry trifft, der sich erinnert.
    "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" ist ein Einzelband von V. E. Schwab, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Adeline LaRue und später auch von Henry Strauss erzählt wird.
    Addie wurde im Jahr 1691 in Villon-sur-Sarthe, einem kleinen Dorf in Frankreich geboren. Sie war als Kind eine Träumerin und mit dreiundzwanzig noch immer unverheiratet, eine Seltenheit zur damaligen Zeit. Doch dann wurde sie Roger versprochen.
    Um der Hochzeit zu entgehen und um ihre Freiheit zu bewahren, hat Addie ihre Seele verkauft. Seitdem altert sie nicht mehr, doch es erinnert sich auch niemand mehr an Addie.
    Mit der Zeit hat sie gelernt, wie sie in Künstlern Ideen weckt, sodass sie sich in Kunstwerken verewigen kann, doch nichts, was Addie erschafft, hat Bestand.
    Keiner erkennt Addie jemals wieder, niemand kennt ihre Geschichte, bis auf Luc, der Teufel, mit dem Addie ihre Abmachung getroffen hat, und Henry, den sie 2014 in New York trifft.
    Wir lernen Addie im Alter von sieben Jahren kennen und begleiten sie über die Jahrhunderte. Ein Kapitel wird in der Gegenwart im Jahr 2014 erzählt, bevor man wieder einen Ausschnitt aus Addies Vergangenheit lesen darf, was mir sehr gut gefallen hat! Die einzige Konstante über die Jahre war Luc und man merkt schnell, dass die Geschichte der beiden sehr spannend ist! Nach und nach erfährt man, wie die beiden sich über Jahre immer wieder begegnet sind und welch explosive Mischung an Gefühlen zwischen den beiden war! Addie hat in ihrem langen Leben viel gesehen, gutes wie schlechtes, aber auch nach dreihundert Jahren gibt es noch immer Dinge, die Addie überraschen können.
    Addie ist eine starke und dickköpfige Protagonistin, die immer weiter macht, egal wie schlecht es aussieht, was mir sehr gefallen hat! Über die Jahre ist sie auch mal wahnsinnig geworden, kein Wunder, denn sie lebt ein einsames Leben und es schmerzt sie sehr, dass sich niemand an sie erinnert und sie sich spätestens am nächsten Morgen wieder neu vorstellen muss. Doch Addie ist ihr langes Leben nie leid, denn es gibt immer was Neues zu entdecken! Besonders die Kunst spricht Addie an und sie ist sehr schlau, die Regeln ihrer Abmachung zu verbiegen, sodass sie doch Spuren hinterlassen kann.
    Henry Strauss ist der erste Mensch in dreihundert Jahren, der sich an Addie erinnert. Für Addie beginnt eine völlig neue Lebenserfahrung, denn nie zuvor war es ihr möglich, neben jemanden aufzuwachen, der sie nicht vergessen hat, geschweige denn eine Beziehung zu führen oder nur ihren Namen und ihre Geschichte zu teilen. Doch Henry hat seine eigenen Dämonen, die ihr Glück bedrohen.
    Auch Henry mochte ich echt gerne, wobei mich dieLiebesgeschichte nicht ganz so sehr berühren und begeistern konnte.
    V. E. Schwab erzählt eine sehr ruhige Geschichte und manchmal war es etwas langatmig, aber Addies Geschichte konnte mich echt fesseln! Ich habe es sehr bewundert, dass sie sich niemals aufgegeben hat und Wege gefunden hat, ihr Leben trotz der Einschränkungen zu leben und zu genießen! Addie hat in ihren dreihundert Jahren viel gesehen, hat Revolutionen und Weltkriege mitgemacht und es war total spannend, sie auf ihren Weg zu begleiten!
    Fazit:
    "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" von V. E. Schwab hat mir richtig gut gefallen!
    Addies Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen, auch wenn es manchmal etwas langatmig war. Aber ich mochte auch diese ruhigen Töne sehr gerne und fand es sehr spannend, dass man Addie über Jahrhunderte begleiten konnte!
    Ich vergebe gute vier Kleeblätter!
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  • Rezension zu Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    Eine sehr bewegende Geschichte, unglaublich schön erzählt, mit einer leisen Melancholie und Poesie und einem ausdrucksstarken Stil, der mich total gefangen genommen hat <3
    Der Klappentext
    Frankreich im Jahr 1714
    Die junge Addie LaRue möchte nur eins: Den Beschränkungen der Provinz entkommen und ein selbstbestimmtes Leben führen. In einem Moment der Verzweiflung schließt sie einen Pakt mit dem Teufel, der ihr Freiheit und ewige Jugend verspricht. Doch der Preis ist hoch: Niemand, den sie trifft, wird sich an sie erinnern. Und so beginnt ihre Reise durch die Jahrhunderte, die Addie an die faszinierendsten Orte der europäischen Geschichte, aber auch an die Grenzen der Einsamkeit und Verzweiflung führt. Bis sie im Jahr 2014 in New York einen jungen Mann trifft, der sie nicht mehr vergessen kann.
    Meine Meinung
    Was wäre wenn ... dich jemand erhört und dir einen Ausweg bietet, eine Wunsch erfüllt der dich zerfrisst - und was wärest du bereit, dafür zu geben?
    Addie LaRue erhält diese Chance im Jahr 1714, als sie vor ihrem Leben flüchten möchte, das für sie schon vorgezeichnet ist, auf einem festen Weg, der ihr kaum Raum lässt für all ihre Träume, ihre Unabhängigkeit und ihre Neugier, die Welt zu entdecken. Doch wie immer gilt: sei vorsichtig mit dem, was du dir wünscht ...
    Schon auf den ersten Seiten spürt man den Zauber, der zwischen den Zeilen mitschwingt - eine leise Melancholie, ein bitteres Schicksal, eine Lebensgeschichte mit einem Hauch Poesie, was mich sofort gefangen genommen hat.
    Wie lebt man, wenn sich niemand an einen erinnert?
    Aus den Augen, aus dem Sinn, das durchlebt die Protagonistin 300 Jahre lang. Und ich habe nicht an die vielen Details dabei gedacht, die damit einhergehen und die Autorin hat es aufs beste verstanden, dem Leser genau das nahezubringen. Es ist eine einsame, bedrückende Zeit und doch, und doch.
    Es gibt auch schöne Momente, Augenblicke voller Genuß und Freude, die die Trauer verdrängen und war es das am Ende nicht wert?
    Wir erleben im Wechsel die erste Zeit, als Addie lernen muss, mit ihrem Schicksal zurecht zu kommen, und der Gegenwart im Jahr 2014, in der sie einem Mann begegnet, der sie nicht vergisst. Dabei pickt die Autorin einzelne Momente heraus, die sehr deutlich machen mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat und wie sie sich trotz allen Widrigkeiten nicht entmutigen lässt.
    Addie ist ein aufgewecktes Mädchen, voller Tatendrang und Neugier, verträumt und voller Hoffnung. Ich mochte sie sehr, denn sie setzt sich durch und gibt nicht auf, trotz weniger Höhen und vieler Tiefen, die sie durchleben muss.
    Ohne Verpflichtungen zu sein scheint reizvoll, aber ohne Verbindungen zu Menschen, ohne Chance auf Freunde, die sich freuen dich wiederzusehen, ohne Spuren, die man hinterlässt, wirkt es leer und sinnlos. Doch Addie lässt sich nicht unterkriegen und findet ihren Weg, von der Welt gesehen zu werden und Erinnerungen zu schaffen; ein kleiner Trick, ein Schlupfloch aus ihrem Pakt, der den Künstlern und Künsten gewidmet ist.
    Als sie schließlich Henry trifft, der sie tatsächlich wiedererkennt, scheint Addie dem Teufel endlich ein Schnippchen geschlagen zu haben, aber nichts im Leben ist einfach und alles kostet seinen Preis.
    Ich habe beide sehr ins Herz geschlossen, denn sie tragen beide eine berührende Tragik in sich, die mich sehr bewegt hat.
    Aber auch Luc hat mich fasziniert - wer das ist müsst ihr selber erfahren und wer das Buch kennt weiß, wen ich meine - denn seine undurchsichtige Rolle entwickelt eine überraschende Dynamik, mit der ich so nicht gerechnet habe.
    Ich habe Addies Weg mit Bewunderung verfolgt, mit ihr gelitten, mit ihr getrauert und mich mit ihr gefreut und jeden Moment genossen. Eine großartig erzählte Geschichte über den Mut, die Liebe und die Träume, die einem die Richtung weisen, aber nie ganz erfüllt werden.
    Das muss auch nicht sein, denn jeder Tag ist eine neue Chance und mit jedem Tag kann man sich selbst einen Schritt näher kommen.
    Eine großartige Idee die für mich perfekt umgesetzt wurde, einem Schreibstil der mich verzaubert hat und mich jeden Moment miterleben ließ, dazu die Protagonisten, die auf ihre Art etwas ganz besonderes sind und viele Fragen über das Leben, die zum nachdenken anregen.
    Mein Fazit: 5 Sterne
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    Es ist der 29. Juli 1714. Im französischen Villon-sur-Sarthe ist die 23-jährige Addie LaRue auf der Flucht. Seit Jahren hat sie sich erfolgreich dagegen gewehrt, verheiratet zu werden, doch nun soll sie die Frau eines jungen Witwers im Dorf werden und sich um seine Kinder kümmern; ihre Eltern lassen ihr keine Wahl. Und so betet Addie zu den Göttern um Hilfe, ganz wie sie es von der Dorfheilerin Estele gelernt hat. Doch dann begeht sie einen Fehler und gerät dabei an den Teufel, der mit ihr einen Pakt schließt. Addie wünscht sich, nie jemandem zu gehören und gibt dafür ihre Seele, doch dieser Wunsch hat einen hohen Preis.
    Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen und zumeist aus Addies Perspektive erzählt. Auf der einen Seite folgen wir der Protagonistin durch ihr Leben in der Vergangenheit, auf der anderen Seite steht die Begegnung mit Henry Strauss im Jahr 2014. Die Erzählweise ist eher ruhig und der Fokus klar auf Addies Innenleben. Ihr Pakt hat sich inzwischen als Fluch erwiesen, denn sie wird vergessen, sobald sie eine Tür durchschreitet. Jahrhunderte der Enttäuschung und Einsamkeit liegen hinter ihr. Amüsant sind hingegen die Anspielungen auf historische Persönlichkeiten, die wie Addie einen Pakt geschlossen haben. Die Sprache ist klangvoll, fast schon poetisch – große Abenteuer sucht man hier jedoch vergeblich.
    In Henry trifft Addie zum ersten Mal jemanden, der sich an sie erinnern kann. Zwar ist es ihr bisher immerhin gelungen, Künstler zu einem Gemälde oder Song zu inspirieren, aber nun existiert jemand, der sich sogar ihren Namen merken kann. Doch Addies Glück ist nicht von langer Dauer, denn das Schicksal in der Gestalt ihres ganz persönlichen Teufels hat noch eine weitere Grausamkeit für sie auf Lager.
    Ehrlich gesagt hatte ich von diesem Buch einfach nur nette Fantasy erwartet, aber es ist so viel mehr: vom mehrschichtigen Aufbau (7 Abschnitte für 7 Sommersprossen in Addies Gesicht, die ein Sternbild formen und 7 Kunstwerke inspirieren) über Addies großartigen Charakter, eine Reise durch die unterschiedlichsten Epochen und natürlich die Liebe – dieser Roman hat all das zu bieten!
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Ausgaben von Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

Taschenbuch

Seitenzahl: 592

E-Book

Seitenzahl: 592

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 560

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue in anderen Sprachen

  • Deutsch: Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (Details)
  • Englisch: The Invisible Life of Addie LaRue (Details)

Besitzer des Buches 67

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