Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit

Buch von Claudia Dahinden

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit

Ein großer Traum. Eine schicksalhafte Begegnung. Ein Ort, an dem die Zeit niemals stillsteht. Schweiz, 1873: Neu anfangen – das ist es, was sich die junge, aus gutem Hause stammende Sarah sehnlichst wünscht. Entschlossen nimmt sie kurzerhand eine Stelle als Hauslehrerin an, doch kaum ist sie im aufstrebenden Uhrendorf Grenchen angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Als ein Dienstmädchen zu Tode kommt, weckt der mysteriöse Unfall Sarahs Neugier. Dabei kommt sie Paul, dem ältesten Sohn ihres Dienstherrn, näher und lernt durch ihn die Kunst der Uhrmacherei kennen. Fasziniert von dem filigranen Handwerk, verspürt sie den brennenden Wunsch, Uhrmacherin zu werden. Doch mit ihrem Traum stellt sie sich gegen die Konventionen ihrer Zeit ...
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Serieninfos zu Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit

Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit ist der 1. Band der Uhrmacherin Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit

    auf der Suche nach der Zukunft
    Sarah ist eine junge Frau, die eigentlich behütet aufgewachsen ist. Ein schwerer Schicksalsschlag hat sie jedoch dazu bewogen, die Heimat zu verlassen. Sie hat sich als Hauslehrerin beworben und eine Stelle in dem Uhrendorf Grenchen angenommen. Doch Sarah ist kaum dort angekommen, als das Dienstmädchen des Hauses tot aufgefunden wird. War es ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Sarahs Neugier ist geweckt und sie beginnt Fragen zu stellen. Gleichzeitig kommt sie aber auch Paul, dem Sohn ihres Dienstherren, näher. Er erklärt ihr die Kunst der Uhrmacherei und weckt eine weitere Leidenschaft in Sarah.
    Claudia Dahinden ist eine Autorin aus der Schweiz, die mir bisher nicht geläufig war. Ihr Buch „Die Uhrmacherin-Im Sturm der Zeit“ ist ihr erster historischer Roman und der Auftakt zu einer neuen Reihe. Angesiedelt ist die Geschichte in der Schweiz, und zwar in dem Städtchen Grenchen im Jahre 1873. Die Schweiz ist ja berühmt für ihre Uhren und in diesem Dorf wurden sie im 19. Jahrhundert produziert. Laut Klappentext soll es in dieser Geschichte überwiegend um dieses Handwerk gehen, aber auch darum, dass eine junge Frau den Tod fand.
    Es beginnt alles mit der Reise von Sarah nach Grenchen. Die Protagonistin wird vorgestellt, genauso wie ihr Umfeld. Sarah ist Lehrerin und wünscht sich einen Neustart für ihr Leben. Grenchen soll ihr dabei helfen. Doch dann kommt irgendwie alles anders als erwartet. Nicht nur für Sarah.
    Das Handwerk der Uhrenherstellung ist hier tatsächlich nicht unbedingt der Mittelpunkt der Handlung. Die Geschichte spielt zwar in diesem Uhrendorf und Uhren sind ein ständiges Thema, aber wie sie hergestellt werden oder wie der tägliche Ablauf der Menschen war, ist hier nicht das Thema. Sarah fühlt sich vielmehr dazu verpflichtet, dazu beizutragen, den Tod des Dienstmädchens aufzuklären. Als Leserin fragt man sich schon, was sie dazu bewogen hat. Ihre Gedankengänge dazu klären sich im Laufe der Handlung. Sarah hat selbst auch ein Vorleben, welches sich so nach und nach entschlüsselt, aber nur insoweit, dass noch genügend Spielraum für den nächsten Teil bleibt.
    Ich mag historische Romane, die sich wie ein Krimi lesen lassen. In diesem Fall wurde ich nicht enttäuscht. Die Aufklärung und die Umstände, die zum Tode der jungen Frau führten, werden so nach und nach erläutert. Gut gefallen hat mir die Einsicht in die Arbeit der ortsansässigen Polizei, hier als Landjäger bezeichnet. Der Charakter des Gideon Ringenberg, der für die Ermittlungen zuständig ist, hat mir richtig gut gefallen. Er hat ein deutliches Bild davon gezeigt, wie man in dieser Epoche mit so einem Fall umgegangen sein könnte. Die Mischung aus seinem Privatleben und Dienst war genau richtig.
    Zudem ist der Erzählstil von Claudia Dahinden leicht und locker zu lesen, auch wenn sie typische Wortbezeichnung der Schweiz hat mit einfließen lassen. Diese werden in einem Glossar am Ende erläutert. Ein Personenregister gibt zudem Aufschluss darüber, welche Charaktere historisch belegt sind und welche der Fantasie der Autorin entsprungen sind.
    Fazit:
    Mir hat der Auftakt dieser Reihe gut gefallen. Ich habe „Im Sturm der Zeit“ als gelungene Mischung zwischen Krimi und historischem Roman empfunden. Die Protagonisten wurden anschaulich beschrieben, einige Geheimnisse aufgedeckt und andere nur angedeutet, sodass man schon neugierig auf den zweiten Band ist.
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  • Rezension zu Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit

    Im Sturm der Zeit von Claudia Dahinden ist als Reihenauftakt im Jahr 2021 im Penguin Verlag erschienen.
    Band 2 "Schicksalsstunden" wurde bereits für Dezember 2022 angekündigt.
    Allgemeines:
    Deutsche Erstveröffentlichung: 13.12.2021 als Taschenbuch mit 480 Seiten
    ISBN: 978-3328105633 - Preis: 10,00 €
    und als ebook für 9,99 €
    Klappentext:
    Schweiz, 1873: Neu anfangen – das ist es, was sich die junge, aus gutem Hause stammende Sarah sehnlichst wünscht. Entschlossen nimmt sie kurzerhand eine Stelle als Hauslehrerin an, doch kaum ist sie im aufstrebenden Uhrendorf Grenchen angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Als ein Dienstmädchen zu Tode kommt, weckt der mysteriöse Unfall Sarahs Neugier. Dabei kommt sie Paul, dem ältesten Sohn ihres Dienstherrn, näher und lernt durch ihn die Kunst der Uhrmacherei kennen. Fasziniert von dem filigranen Handwerk, verspürt sie den brennenden Wunsch, Uhrmacherin zu werden. Doch mit ihrem Traum stellt sie sich gegen die Konventionen ihrer Zeit ...
    Mein Leseeindruck:
    Der Roman startet ohne Prolog, direkt mit Kapitel eins. Na ja, in gewisser Weise ist das erste Kapitel der Prolog, den dort erfährt man, weshalb Sarah nach Grenchen kam. Sie möchte die Vergangenheit hinter sich lassen und einen Neuanfang starten. Geschickt verwandelt nun die Autorin den augenscheinlich romantischen Roman, in einen historischen Krimi. Während man nur am Rande die Uhrmacherei kennenlernt, konzentriert sich auf den ersten 100 Seiten fast ausschließlich alles um Emmis Tod.
    Die Geschichte um die Uhrmacherei kommt leider etwas zu kurz, wobei der Titel "Im Sturm der Zeit" und auch das Cover sehr clever gewählt wurde. Aber dazu möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen.
    Fazit:
    Ein großer Traum. Eine schicksalhafte Begegnung. Ein Ort, an dem die Zeit niemals stillsteht.
    Auf etwa 480 Seiten entführt die schweizer Autorin Claudia Dahinden ihre Leser*innen in die Schweiz um 1873. Geschickt verknüpft sie Historie und Krimi, so dass beide Genre gleichermaßen bedient werden. Allerdings gibt es hinsichtlich der Wertigkeit der Genre Abweichungen. Hauptsächlich dominiert der Krimianteil, der durch die Verknüpfung mit geschichtlichen Details sehr gut in Szene gesetzt wurde.
    Durch die detaillierten Kenntnisse der Autorin zu ihrer Heimat Grenchen, in der Nordwestschweiz, wurde viel Lokalkolorit eingebaut, so dass beim Lesen einzelne Bilder vor dem geistigen Auge entstehen konnten.
    Mir hat dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen, wenngleich ich mir noch etwas mehr Historie gewünscht hätte.
    Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐
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  • Rezension zu Die Uhrmacherin: Im Sturm der Zeit

    Inhalt Zitat amazon.de:
    "Ein großer Traum. Eine schicksalhafte Begegnung. Ein Ort, an dem die Zeit niemals stillsteht.
    Schweiz, 1873: Neu anfangen – das ist es, was sich die junge, aus gutem Hause stammende Sarah sehnlichst wünscht. Entschlossen nimmt sie kurzerhand eine Stelle als Hauslehrerin an, doch kaum ist sie im aufstrebenden Uhrendorf Grenchen angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Als ein Dienstmädchen zu Tode kommt, weckt der mysteriöse Unfall Sarahs Neugier. Dabei kommt sie Paul, dem ältesten Sohn ihres Dienstherrn, näher und lernt durch ihn die Kunst der Uhrmacherei kennen. Fasziniert von dem filigranen Handwerk, verspürt sie den brennenden Wunsch, Uhrmacherin zu werden. Doch mit ihrem Traum stellt sie sich gegen die Konventionen ihrer Zeit ..."
    Das Cover hat eine gute Atmosphäre und es zeigt auf, dass da stürmische Zeiten bevorstehen. Die Frau geht diesen Weg mit Kraft und Ausdauer. Passt perfekt zum Inhalt und zum Schreibstil.
    Hier spürt man gleich das Herzblut, das Claudia Dahinden reingesteckt hat.
    Ebenso kommt der Feuereifer beim Lokalkolorit rüber. Da ist die Nähe der Autorin zum Handlungsort greifbar. Hier werden sowohl die örtlichen Begebenheiten und auch die Mentalität der Leute gekonnt und ausgiebig in Szene gesetzt.
    Wurde vom Inhalt sehr überrascht, denn mit soviel Krimi hätte ich vorab nicht gerechnet.
    Die Informationen zu den religiösen Verstrickungen der damaligen Zeit wurden ausgiebig erläutert. Auch hier ist wieder erkennbar, wie wichtig das der Autorin war, dies gut in die Vorkommnisse zu verweben.
    Gekonnt wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt und das Kopfkino und der Spürsinn der Leserschaft angekurbelt. Die Unvorhersehbarkeit ist auf jeden Fall gegeben.
    Mein Fazit: unerwartet viel Krimi, der gut ins Lokalkolorit verwoben ist
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Besitzer des Buches 3

Update:

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