Wie, das war mal anders?

Buch von Clive Gifford, Wilson Anne, Dorothee Haentjes-Holländer

Bewertungen

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wie, das war mal anders?

    Wie, das war mal anders? Eine Zeitreise in die Welt vor Smartphone & Co
    Autor: Clive Gifford
    Illusstrator: Wilson Anne
    Übersetzer: Dorothee Haentjes-Holländer
    Verlag: arsEdition
    Seitenzahl: 64
    Klappentext:
    Für dich selbstverständlich, für Oma und Opa ein Wunder
    Aufstehen, Licht anmachen, Smartphone vom Strom nehmen. Die Zeitung liegt schon auf dem Küchentisch oder wird auf dem Tablet gelesen, das Radio läuft. Bald geht es mit dem Auto, der Straßenbahn oder dem Zug zur Schule. Alles selbstverständlich, oder nicht?
    Dieses Buch ist eine Zeitreise in die Vergangenheit – in eine Zeit vor Smartphone und Internet, selbst Autos und Elektrizität sind noch nicht erfunden. Wie war das damals, wenn man sich verabreden wollte? Wie wurde früher ein Mörder geschnappt? Und ab wann gab es eigentlich Zeitungen?
    Toll illustriert: Die besonderen Illustrationen lassen vergangene Welten erwachen
    Übersichtlich: Telekommunikation, Elektrizität, Fortbewegung - jedes Thema und dessen Entwicklung ist auf einer Doppelseite dargestellt
    Zeitstrahl: Die Übersicht am Ende des Buches sorgt für den Überblick, was wann passierte
    Pädagogisch wertvoll: Das Buch lässt Kinder ihre eigene Lebenswelt reflektieren und schätzen lernen
    Ein schönes Geschenk: Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach zwischendurch
    Ein ideales Buch für neugierige Kinder, die wissen wollen, welche genialen Erfindungen und bahnbrechenden Entdeckungen unsere Welt, wie wir sie heute kennen, möglich gemacht haben - und wie die Welt ihrer Eltern und Großeltern früher aussah.
    Rezension:
    Bei „Wie, das war mal anders?“ ist der Name regelrecht Programm.
    Heute nehmen wir vieles als Selbstverständlich wahr, was man sich in der Vergangenheit höchstens erträumen konnte. Doch wie war es damals, zu der Zeit, als es keine gute medizinische Versorgung, keine richtigen Toiletten oder nicht einmal Räder gab?
    Was waren damals die Alternativen, wie sah das damalige Leben aus und was ist überhaupt die Entstehungsgeschichte all dieser nützlichen Erfindungen, welche es heute nicht mehr wegzudenken gilt?
    Genau diese Fragen werden anschaulich und knapp auf 64 Seiten erklärt.
    Das Buch beginnt dabei mit Erfindungen unserer heutigen Zeit und arbeitet sich, um so weiter man liest, immer mehr in die Vergangenheit vor. So wird einem auf der ersten Seite wohl noch einiges bekannt vorkommen und auf den nächsten Seiten wird man sich denken „Oh, dass müssen meine Großeltern/Urgroßeltern noch miterlebt haben“. Nur wenige Seiten später befindet man sich so weit in der Vergangenheit, dass man tatsächlich Schwierigkeiten damit hat, sich vorzustellen, wie ein Leben zu jener Zeit gewesen sein muss.
    Für jede Erfindung nimmt sich das Buch eine Doppelseite vor. Die ganzen Informationen werden dabei von Illustrationen von Wilson Anne unterstrichen. Diese passen so gut zu den geschriebenen Worten, dass man, selbst ohne den Text zu lesen, auf einen Blick erkennen könnte, um welche Zeit und Erfindung es gerade geht.
    Trotz der geringen Seitenanzahl hat man es gut geschafft, genügend Informationen über die jeweiligen Erfindungen zu geben, um einen guten Überblick zu bekommen. Zudem wurde bei den unterschiedlichen Erfindungen nicht nur ihre Entstehung angeschnitten, sondern auch, wie sich diese Erfindung mit der Zeit weiterentwickelt hat. Bei manchen Erfindungen wird sogar grob beschrieben, wie diese funktionieren und das auf eine Weise, die auch dann sehr einfach verständlich ist, wenn man sich überhaupt nicht mit Technik auskennt.
    Nachdem man das Buch gelesen hat, findet man am Ende noch ein Glossar, so wie einen Zeitstrahl.
    Das Glossar selbst ist sehr praktisch, wenn man manche Worte noch nicht kennt. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Glossar noch etwas größer gewesen wäre. So taucht zum Beispiel das Wort „Baumwolle“ darin auf, jedoch, das ebenfalls im Buch enthaltene Wort, „Kapokfasern“ ist darin nicht zu finden.
    Der Zeitstrahl stellt eine wunderbare Ergänzung zu dem Buch dar. Mit diesem bekommt man noch einmal das wichtigste aus dem Buch auf einer Seite zusammengefasst präsentiert. Da der Zeitstrahl sehr übersichtlich gestaltet wurde, bekommt man somit einen wundervollen Überblick.
    Wichtig zu erwähnen finde ich auch, dass das Buch nicht ausschließlich für Kinder interessant sein kann. Auch als Erwachsener kann man daran immer noch Gefallen finden, wissenswerte Informationen daraus ziehen und vor allem, Dinge, die man bereits besitzt, besser zu schätzen lernen. Zum Beispiel weiß ich nach dem Lesen des Buches alltägliche Gegenstände, wie meine Küchengeräte, oder meinen Staubsauger, wieder viel mehr zu schätzen.
    Das Buch regt uns dazu an, über Dinge nachzudenken, über welche wir uns sonst nur selten Gedanken machen und genau das ist faszinierend.
    Fazit:
    Das Buch vermittelt wissenswerte Informationen, über einige der nützlichsten Erfindungen der Menschheit, auf eine einfache und unterhaltsame Art. Durch die passenden Illustrationen macht es nur noch mehr Spaß, sich das Buch durchzulesen. Dabei kann das Buch wunderbar von Jung und Alt (oder am besten, gemeinsam) gelesen werden. Natürlich beschränken sich die Informationen auf die wichtigsten, jedoch ist das Buch vollkommen ausreichend dafür, einen guten Überblick zu bekommen.
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Ausgaben von Wie, das war mal anders?

Hardcover

Seitenzahl: 64

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 17. April 2014
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