Omama

Buch von Lisa Eckhart

  • Kurzmeinung

    Dandy
    Sprachwitz wirkt eher bemüht, als unterhaltsam. Handlung fehlt der rote Faden. Nach der Hälfte abgebrochen
  • Kurzmeinung

    Zesa2501
    Nachdem ich den unterhaltsamen Einstieg mit Lisas Stimme im Kopf gelesenen habe, bin ich aufs Hörbuch umgestiegen.
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Omama

Bitterbös-witzig, schonungslos und rabenschwarz »Von Zeit zu Zeit sehe ich die Alte gern.« »Die Alte«, das ist Lisa Eckharts Oma Helga, die während der Nachkriegszeit in der tiefsten österreichischen Provinz aufwächst, die den Dorfwirt heiraten soll, die sich als Köchin und schließlich als Schmugglerin durchschlägt, die keine Tabus kennt und ihre Macken hat. Sowohl die konservative Dorfgemeinschaft als auch die Großmutter werden gnadenlos unter die Lupe genommen und wortgewaltig analysiert. Dennoch: Die Enkelin liebt und schätzt ihre Omama, sogar dann, als die beiden beim Buhlen um die Gunst eines attraktiven Kreuzfahrtkapitäns plötzlich zu Rivalinnen werden.
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Bewertungen

Omama wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 2,7 Sternen.

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Meinungen

  • Sprachwitz wirkt eher bemüht, als unterhaltsam. Handlung fehlt der rote Faden. Nach der Hälfte abgebrochen

    Dandy

  • Nachdem ich den unterhaltsamen Einstieg mit Lisas Stimme im Kopf gelesenen habe, bin ich aufs Hörbuch umgestiegen.

    Zesa2501

  • 2 Punkte für den Sprachwitz, der allerdings das Buch nicht trägt und mit der Zeit nur noch nervt.

    drawe

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Omama

    Manche Romane braucht man nicht lesen, dies zählt dazu
    Nicht jeder, der sich dazu berufen fühlt ein Buch zu schreiben sollte dies auch in die Tat umsetzen, diesen ihren eigenen Satz hätte die Autorin Lisa Eckhart lieber berücksichtigen soll. Indem Versuch eine Geschichte bzw. den Ansatz der Geschichte ihrer Großmutter zu erzählen scheitert sie kläglich. Denn dieser rote Faden wird von Seite zu Seite dünner bis er kaum noch zu erahnen ist. Lieber ergeht sie sich in seitenlangen philosophischen, psychologischen und soziologischen Betrachtungen, um sie dann amateurhaft zu deuten.
    Keine Ahnung was sich die Autorin gedacht hat. Schreib ich mal ein Buch und schreibe alles auf was mir so durch den Kopf spuckt? Warum nicht Emanzipation und Feminismus und die Rolle der Frau mal anständig durch den Schokopudding ziehen? Selten und das meine ganz ernst ist mein Frust für ein Roman von Seite zu Seite exponential gestiegen. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich das Fenster öffnen und diesen Schicken des schlechten Geschmacks auf die Straße befördern hatte wollen.
    Obwohl die Autorin ja bereits im Prolog klar macht das sie keine nette Geschichte über ihre Oma schreiben will, ist selbst die Wortwahl und Themenwahl in diesem bereits grenzwertig. Und sie schafft es doch tatsächlich die Grenze des guten Geschmacks zu unterwandern. Vielmehr reiht sich nun ein Schlag unter die Gürtellinie an den nächsten. Dann kann sie sich offensichtlich nicht entscheiden ob sie ihren Kapiteln Überschriften oder Zahlen gibt. Alles im allen ein ganz schönes Durcheinander und wird für den Leser immer mehr zu einer Zumutung.
    Ganz ehrlich am Schluss war einfach nur noch genervt nicht nur wegen dem Sarkasmus nein es ging mir grundlegenderes gegen den Strich. Mag ja der ein oder andere Scherz anfangs noch lustig gewesen sein und man konnte schmunzeln, nehmen eben dieser Sarkasmus einen Zug an, der einfach nur noch schmerzt. Dermaßen frauenverachtend, das ist einfach nur noch niveaulos. Wenn die Autorin provozieren wollte, bitte das hat sie geschafft, für mich ist dieses Buch alleine durch ihre Wortwahl zum Flop des Jahres geworden. Wobei bei ich grad bei Wortwahl bin. Also ganz ehrlich wenn sie in ein und dem gleichen Satz untersten Gossenjargon nutz und dann in die Höhen der deutschen Sprache aufmacht und Fremdwörter nutzt bzw. mehr als gehobene Sprache nutzt, um sich zu produzieren und zu zeigen hey seht mal ich kann auch ganz anderes. Macht die Diskrepanz noch deutlicher. Auf der einen Seite Schlampe und dann ein Fremdwort, das man dann erstmal nachschlagen muss. Das sie ein Wortakrobat ist dürfte ja wohl jedem klargeworden sein.
    Selbst die Figuren schaffen es nicht einen ans Herz zu wachsen. Sie sind alles andere als sympathisch. Genaugenommen werden sie zu Figuren, die man auf gar keinen Fall näher kennenlernen will.
    Das schönste an diesem Roman ist wirklich dieses farbenfrohe Cover.
    Fazit: Nicht nur die Autorin sondern auch ihr Roman ist doch sehr speziell und das ist schon sehr wohlwollend formuliert. Ihr Sarkasmus sprengt den üblichen Rahmen eigentlich bräuchte man jede Scherztabletten, um diesen Roman einigermaßen ertragen zu können. Selten habe ich gegen ein Buch eine solche Aversion entwickelt, wie bei diesem hier. Für diesen Flop des Jahres gibt es von mir ausdrücklich keine Leseempfehlung. Manch einer sollte dann doch lieber Abstand nehmen vom Schreiben von Büchern jeglicher Art.
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Ausgaben von Omama

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 385

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

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