El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde

Buch von Brigitte Lamberts

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde

Sven Ruge ist auf Mallorca endgültig angekommen. Es läuft gut bei ihm: Er macht sich als Gastrokritiker einen Namen und unterstützt seinen Freund Manuel bei der Führung von dessen Restaurants. Zufällig lernt er in den Markthallen von Santa Catalina die Schweizerin Sara Füssli kennen und verliebt sich in sie. Sven ist im Glück, denn sie erwidert seine Zuneigung. Gemeinsam erkunden sie die schönsten Orte der Insel und genießen die mallorquinische Küche. Sara möchte mehr über die letzten Wochen ihrer jüdischen Urgroßeltern erfahren. Denn die haben sich 1940 auf der Insel das Leben genommen, um ihrer Deportation zu entgehen. Svens journalistische Neugierde ist geweckt. Doch in seine Verliebtheit mischt sich nach und nach Irritation. Irgendetwas stimmt mit Sara nicht. Sie ignoriert seine Unterstützung. Schließlich stößt Sven auf ein geheimnisvolles Gemälde und ihm wird klar, dass nichts so ist, wie es scheint. Doch die Zeit läuft.
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Serieninfos zu El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde

El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde ist der 3. Band der Sven Ruge / El Gustario Reihe. Sie umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2017. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde

    Insgesamt gelungene Mischung
    Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden – nein, aufmerksam gemacht worden. Es handelt sich um den dritten Band einer Reihe, in welcher der deutsche Gastrokritiker Sven Ruge, mittlerweile ansässig auf Mallorca, mal wieder unbeabsichtigt in einen Kriminalfall rutscht. (Die ersten Bände kannte ich jedoch nicht.) Da das Verreisen im Moment eher schwierig ist, und ich Mallorca noch nicht so gut kenne, habe ich gerne zu diesem Buch gegriffen, und wurde nicht enttäuscht.
    Auf leicht-lebendige Weise vermischen sich hier Landeskunde, Kulinarik, und der Kriminalfall. Die Kapitel sind sehr angenehm kurz, die Schilderungen lebendig. Zudem versteht es die Autorin, am Ende von Kapiteln „Cliffhanger“ sowie mittendrin spannungsgeladene Sätze unterzubringen. Durch die liebevoll gestalteten Charaktere entsteht zudem ein richtiger Lesesog, der sich am Ende in einem Bond-reifen Showdown entlädt.
    Man merkt schon, dass sie ursprünglich Kunsthistorikerin ist. Denn das Motiv in diesem Fall dreht sich um ein berühmtes Gemälde von Max Beckmann. Ein deutsches jüdisches Ehepaar hatte das Bild damals auf Mallorca als „Pfand“ eingesetzt, um ausreisen zu können. Doch sie wurden hintergangen, und nahmen sich aus Hoffnungslosigkeit das Leben. Man erfährt einiges über die Situation auf der Insel im zweiten Weltkrieg, über die Rolle der Deutschen, über die Machenschaften der Besatzer, über „Beutekunst“ und Besitzverhältnisse. Hier hätte ich sogar gerne noch einiges mehr gelesen!
    Wie kommt nun Sven Ruge ins Spiel? Na, durch Zufall eben. Er lernt bei einem Bummel über den Markt Sara Füssli kennen, eine Schweizerin, die auf der Insel – angeblich – über das Schicksal ihrer Großeltern recherchiert. Dabei handelt es sich natürlich um oben erwähntes Ehepaar. Sven verfällt recht schnell dem Charme der jungen Frau, und zeigt ihr – und dem Leser! - die Insel. Erst allmählich fallen ihm Ungereimtheiten in ihrem Verhalten auf. Geht es ihr wirklich um ihre Großeltern? Oder hat sie doch eher handfeste materielle Motive…?
    Genau hier würde ich meine – relativen – Kritikpunkte ansetzen. Die Liebesgeschichte ist mir persönlich zu wenig überzeugend. Ein Mann von Welt wie Sven Ruge, und geht gleich am ersten Tag mit einer wildfremden und ominösen Schweizerin ins Hotel…? Er zeigt in diesem Fall wenig Menschenkenntnis. Auch die letztliche Psychologie hinter den Taten hat für mich Lücken. Am Ende gibt es vier Tote, und dafür habe ich als Leser zu wenig Anhaltspunkte aus dem Vorleben des Täters bekommen.
    Dennoch habe ich das Buch als sehr gut lesbar empfunden! Die Landschaftsschilderungen, sowie die Beschreibungen der inseltypischen Gerichte, sind einfach wundervoll. (Im Anhang gibt es sogar Rezepte!) Die Kapitel sind kurz und abwechslungsreich, und die Schreibweise überzeugt durch den flotten Wechsel von Rückblenden in die 40er Jahre und Szenen in der Gegenwart. Auch die Lösung des Falls ist gut geplottet; die Spannungskurve steigt angenehm. Auch finde ich überzeugend, dass Sven Ruge eben nur ganz am Rande der Polizei hilft.
    Man muss die Vorgängerbände nicht unbedingt kennen. Falls man allerdings Mallorca kennt, wird man von zahlreichen Szenen zu Seufzern verleitet werden. Die Autorin liebt die Insel, das ist klar offensichtlich! Es ist ein wirklich guter Krimi geworden. Nur eben für mich mit kleineren Schönheitsfehlern.
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Besitzer des Buches 2

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