Sommernacht

Buch von Lucy Foley, Ivana Marinovic

  • Kurzmeinung

    mapefue
    Atmosphärischer Pageturner mit vielen Wendungen und Geheimnissen
  • Kurzmeinung

    novelista
    Mal was anderes, auch von der Erzählstruktur her interessant.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Sommernacht

Vierzehn Gäste. Alle haben ein Geheimnis. Und nicht alle werden die Insel lebend verlassen ... Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert ... »Auf jeder Seite ein Twist – und ein atemberaubendes Ende!« Reese Witherspoon
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Bewertungen

Sommernacht wurde insgesamt 30 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Atmosphärischer Pageturner mit vielen Wendungen und Geheimnissen

    mapefue

  • Mal was anderes, auch von der Erzählstruktur her interessant.

    novelista

  • 440 Seiten voller unsympathischer, saufender und infantiler Personen. Stark konstruierte, wenig glaubhafte Erzählstränge

    Marie

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Sommernacht

    Eine Hochzeitsfeier wird für die Gäste zu einem Katalysator persönlicher Abgründe, dem Aufbrechen aller dunklen Geheimnisse und einer tödlichen Abrechnung. Ein atmosphärischer Thriller, der mich an Agatha Christies geniales Konzept ihrer unerreichten Thriller „Tod auf dem Nil“ und „Mord im Orientexpress“ erinnert. Auf Cormorant Island vor der Westküste Irlands versammeln sich Gäste, um einer Hochzeitszeremonie beizuwohnen. Sinnbildlich für diesen Thriller steht eben der Kormoran, „in den örtlichen Mythen und Legenden als Unheilbringer, in vergangenen Zeiten stand der Vogel symbolisch für Gier, Unglück und das Böse“, S. 26.
    Eigenperspektivisch schildern sechs Personen den Vorabend der Hochzeit und die eigentliche Zeremonie: Aoife, die Hochzeitsplanerin, Hannah, die Begleitung und Ehefrau von Charlie, vermutlich ein Ex der Braut, Jules, die Braut, Johnno, der Trauzeuge, der vermeintliche Freund des Bräutigams, Olivia, die Brautjungfrau, Halbschwester von Jules und Ex-Geliebte des Bräutigams und viel später Will, der Bräutigam.
    Noch bevor die Hochzeitstorte mit einem großen von Aoife extra scharf geschliffenen Messer angeschnitten wird braut sich ein Sturm mit Stromausfällen auf. Dieser steht wieder sinnbildlich für das Aufbrechen von feindseligen Animositäten zwischen den betrunkenen Gästen. Zwischen Williams alten Internatsfreunden und Jules engen Freunden und Verwandten gibt es viele Geheimnisse und Intrigen. Als alte Geheimnisse aufgedeckt werden, bleibt die Frage, wer es getan hat und warum?
    Foley zeichnet die entsprechenden Charaktere mit derart viel Hintergrund aus, dass es schwierig war, mich festlegen, wer denn der Mörder und das Opfer sein könnte.
    Lesevergnügen mit einem spannenden Ende.
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  • Rezension zu Sommernacht

    Alles andere als eine laue Sommernacht!
    Die Hochzeit von Jules und Will auf einer Insel vor der irischen Küste an einem Sommertag läuft trotz optimaler Planung für ein rauschendes Fest total aus dem Ruder. Nicht nur, dass ein gewaltiger Sturm aufkommt, die Stromversorgung mehrfach kurz ausfällt, sondern auch dass die geladenen Gäste besonders von Will wie Mitschüler aus dem Internat und der Universität Details aus deren gemeinsamer Vergangenheit hervorholen. Das erfolgreiche Image von Will wird durch alte Feindseligkeiten und schreckliche Geheimnisse nach und nach demontiert, bis ein Toter schließlich in dunkler, stürmischer Nacht gefunden wird.
    Die diversen Charakteren, wie die Brautleute, Will’s Freunde, die Hochzeitsplanerin nebst Koch, Brautjungfer und Trauzeuge, Hannah (die Begleitung von Charly), sie alle kommen jeweils in der Ich-Form zu Wort in der jeweiligen Situation seit dem Vortag des Events. Anfangs ist dadurch die Orientierung etwas erschwert, auch weil zeitlich vom ‚Jetzt‘ auf viele vorige Situationen gesprungen wird.
    Das Lesen dieses Thrillers sollte möglichst als ein Ganzes bewältigt werden, um den Kitzel der Spannung durch diese stilistische Besonderheit voll zu erfahren.
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  • Rezension zu Sommernacht

    Klappentext
    Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert ...
    Meine Meinung
    Nach dem Klappentext hab ich eine typische Krimihandlung erwartet: eine einsame Insel, ein Mord, viele Verdächtige, die alle irgendeinen Grund haben, den Toten zu hassen ... tja, so kann man sich täuschen.
    Das Konzept der Autorin ist wirklich außergewöhnlich, denn obwohl man natürlich schon von Anfang an weiß, dass ein Mord geschieht und das auch in winzig kleinen Häppchen in die Handlung einfließt, rollt Lucy Foley das ganze von hinten auf.
    Erzählt wird aus fünf Perspektiven einen Tag zuvor, als die ersten Gäste eintreffen. Jeder erzählt aus seiner Sicht, wodurch man jeden von ihnen gut kennenlernt und auch immer mehr hinter die Fassaden blicken kann.
    Aoife, die Hochzeitsplanerin, die mit dieser besonderen Location durch die exklusive Hochzeitsgesellschaft die Werbetrommel rühren möchte.
    Jules, die Braut, eine sehr engagierte und bekannte Persönlichkeit, die für ihren großen Tag eine perfekte Inszenierung arrangiert.
    Olivia, ihre jüngere Schwester, die psychisch stark angeschlagen ist und sich ganz weit weg wünscht.
    Hannah, die Begleitung von Charlie, dem besten Freund der Braut, die sich auf ein schönes Wochenende weg vom Alltag freut.
    Und Johnno, ein Jugendfreund des Bräutigams Will, der schon immer im Schatten des gutaussehenden und allseits beliebten Fernsehstars steht.
    Da ich es gewohnt bin, das Opfer zu kennen und danach über die Aufklärung zu rätseln, hab ich ständig darauf gewartet etwas mehr zu erfahren, aber die Autorin hält sich strikt daran, die Charaktere für sich sprechen zu lassen. Es erinnert dabei eher an ein Familiendrama, wobei das erst nach und nach zu erkennen ist, wie das alles zusammenhängt.
    An sich ist es tatsächlich spannend aufgebaut, da man keine Ahnung hat, was einen erwartet und ich aber schon gefesselt war von den Figuren und welche Geheimnisse sie in sich tragen - und die haben es ganz schön in sich!
    Überhaupt geht es ganz schön ab in dieser "feinen Gesellschaft" der Schönen und Reichen. Der Alkohol fließt reichlich, auch andere Drogen sind unterwegs, "böse" Streiche werden gespielt und auch Selbstverletzung kommt vor. Ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Charaktere, die hier aufeinander treffen und es nicht ausbleibt, dass so manches ans Licht kommt.
    Irgendwie war es auch ganz cool erst am Ende zu erfahren, wer und warum, auch wenn mir der Schluss dadurch etwas zu kurz geraten ist.
    Auch das angekündigte "Gerücht" im Klappentext über die Geheimnisse der Insel war mir zu sehr nebenbei eingeflochten, da hätte man noch ein bisschen mehr draus machen können - wenn es schon extra erwähnt wird.
    Während dem Lesen war ich mir immer wieder unschlüssig, was ich davon halten soll, aber rückblickend ist das Konzept schon gut aufgegangen - ich hätte es nur gerne vorher schon gewusst, um mich besser drauf einlassen zu können.
    Mein Fazit: 3.5 Sterne
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Sommernacht

    Auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Irlands soll DIE Hochzeit des Jahres stattfinden, schließlich sind Will und Julia „Personen des öffentlichen Interesses“. Alles ist von einer Hochzeitsplanerin präzise geplant, doch auf das Wetter hat selbst sie keinen Einfluss und am entscheidenden Tag schneidet ein heftiger Sturm die Insel tatsächlich von der Außenwelt ab. Die Atmosphäre kippt, jemand berichtet, dass es auf der Insel spucken soll und plötzlich wird ein Gast tot aufgefunden.
    Es war mein erster Roman von Lucy Foley. Zunächst hatte ich Angst aufgrund der vielen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, durcheinander zu kommen. Zum Glück wird jedoch vor jedem Kapitel erwähnt, aus welcher Sicht nun berichtet wird und neben den Namen auch stets hinzugefügt, um wen es sich dabei handelt (z.B. Julia, die Braut oder Aoife, die Hochzeitsplanerin). Das hat mir sehr geholfen, den Überblick zu behalten.
    Das Setting fand ich toll. Man konnte sich diesen abgelegenen Ort, umgeben von rauer Küste und tiefem Moor gut vorstellen. Nur die Hochzeitsfeier kam nicht so prunkvoll rüber, die gedacht. Aber das hat mich nicht weiter gestört, denn diese steht eigentlich gar nicht im Fokus.
    Man sollte ja denken, auf der Hochzeit sind dem Brautpaar alle wohlgesonnen, aber dem ist nicht so. Zumindest nicht hier in dieser Geschichte. Der Autorin ist es sehr gut gelungen nach und nach alte Feindseligkeiten einfließen zu lassen, die plötzlich oder auch geplant wieder hochkommen. Zahlreiche Geheimnisse werden gegen Ende des Buches gelüftet. Bis dahin weiß man wirklich nicht, wer mehr gegen den Bräutigam hat, welche grauenhaften Geschehnisse er und seine damaligen Schulkollegen vertuschen und wer den Gast umgebracht haben könnte.
    Fazit: Die Autorin baut diese alten Geschichten und die Spannung peu à peu. Man kann höchstens kritisieren, dass dieses tatsächlich nur sehr allmählich geschieht und es daher lange dauert, bis Spannung auftaucht – für einen Thriller zulange, aber da mich der Rest wirklich gut unterhalten hat, vergebe ich 4 Sterne für diesen eher ruhigen Spannungsroman.
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Ausgaben von Sommernacht

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 392

Hardcover

Seitenzahl: 320

Sommernacht in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 51

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