Fräulein Gold: Schatten und Licht

Buch von Anne Stern

  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Stolpert noch zwischendurch, aber ein vielversprechender Anfang!
  • Kurzmeinung

    -the-black-one-
    Schöner Erzählstil, unterschiedliche Perspektiven und sympathische Charaktere.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

Bestsellerautorin Anne Stern erzählt von Liebe, Leid und dunklen Geheimnissen im Berlin der 1920er Jahre – farbenprächtig, packend und bewegend. Berlin, 1922. Hulda Gold ist Hebamme, gewitzt und unerschrocken und im Viertel äußerst beliebt. Doch bei ihrer Arbeit begegnet sie nicht nur neuem Leben, sondern auch dem Tod. Im berüchtigten Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel der Stadt, kümmert sich Hulda um eine Schwangere. Die junge Frau ist erschüttert, weil man ihre Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden hat. Angeblich ein tragischer Unfall. Aber wieso interessiert sich der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North für den Fall? Und weshalb fühlt sich Hulda von ihm so angezogen? Sie stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe einer Stadt, in der Schatten und Licht dicht beieinanderliegen.
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Serieninfos zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

Fräulein Gold: Schatten und Licht ist der 1. Band der Fräulein Gold / Hebamme Hulda Gold Reihe. Diese umfasst 7 Teile und startete im Jahr 2020. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Bewertungen

Fräulein Gold: Schatten und Licht wurde insgesamt 36 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Stolpert noch zwischendurch, aber ein vielversprechender Anfang!

    Pasghetti

  • Schöner Erzählstil, unterschiedliche Perspektiven und sympathische Charaktere.

    -the-black-one-

  • Sehr schön zu lesen, sehr unterhaltsam!

    easymarkt3

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

    Das Buch ist Band 1 der Hulda Gold-Reihe, erschienen im Juni 2020 im Rohwolt Verlag und umfasst 400 Seiten. Wie der Name schon verrät geht es um Hulda Gold, eine Hebamme, die Anfang des 20. Jahrhunderts versucht, Frauen aus unterschiedlichen Wohlstandsschichten bei der Geburt ihrer Kinder beizustehen. Im Jahr 1922 ist der Beruf ziemlich verpönt, dass Frauen überhaupt arbeiten, etwas, an das man noch nicht gewöhnt ist. Hulda merkt auch bei jeder Fortbildung in einer Klinik, dass sie sich den Ärzten - zu dieser Zeit alles Männer – obwohl sie manchmal sogar weniger Erfahrungen haben, unterordnen muss, damit ihr auch gestattet bleibt, in dem Beruf weiter zu arbeiten.
    Hulda fällt es allgemein eher schwer, sich Ungerechtigkeiten einfach gefallen zu lassen. Sie ist sehr eigensinnig, fast nie einer Antwort verlegen und hat ein gesundes Selbstbewusstsein. Den Müttern gegenüber, die sie betreut, ist sie aber auch sehr liebevoll und einfühlsam und daher auch in der Branche sehr beliebt. Es scheint aber auch Frauen zu geben, die sich nicht sonderlich positiv über sie äußern.
    Für mich war es mal eine positive Abwechslung, über eine Frau zu lesen, die nicht über und über perfekt ist, sondern durchaus ihre kleinen Fehler hat. Da macht es auch schon mal Sinn, dass ihr etwas zustoßen könnte, denn man kann schon sagen, dass sie eher etwas zu neugierig ist und dadurch auch schon mal vergisst, die Dinge richtig zu durchdenken.
    Es geht in diesem Buch trotz verlorener Liebe und anfänglicher Gefühle für den Polizisten Karl North nicht vordergründig um eine Liebesgeschichte.
    Neben dem Erzählstrang von 1922 gibt es noch Auszüge aus einem Notizbuch aus den Jahren 1912 bis 1921 von einer Rita Schönbrunn. Rita hat zu dieser Zeit in einer Irrenanstalt gearbeitet und schreibt in ihrem Notizbuch über die Momente, die sie dort miterlebt hat. Man bekommt Einblicke in die Behandlungen, die damals dort an den Kindern oder später auch mit Soldaten aus dem ersten Weltkrieg durchgeführt wurden.
    Als ich das Buch gestartet habe, hatte ich die Vorstellung, dass es komplett aus der Sicht von Hulda geschrieben ist. Allerdings wurde ich schnell eines besseren belehrt. Das Buch ist das erste dieser Erzählart, das ich gelesen habe. Man findet nämlich zumindest ein Kapitel, das aus der Sicht der wichtigsten Charaktere des Buches erzählt wird. Also auch mal ein Kapitel des Zeitungsverkäufers, bei dem Hulda öfter vorbeischaut und mit dem sie auch mal persönlicher spricht zum Beispiel.
    Was mir wirklich am besten an dem Buch gefallen hat, war die Erzählweise. So hat man auch die Hauptcharaktere vielleicht nicht so intensiv kennen gelernt, wie in anderen Büchern, aber so erschien es mir fast noch etwas spannender.
    Ein kleiner Abzug dafür, dass es mir etwas zu unrealistisch vorkam, dass eine Hebamme damals so in Ermittlungen involviert ist. Manche Situationen kamen mir dann doch zu überspitzt vor.
    Ansonsten eine klare Leseempfehlung und ein großes Dankeschön noch mal @bluetiger für das schöne Weihnachtsgeschenk!
    (Diese Rezension ist Teil meiner Vorlage für meinen Bücher Podcast auf Spotify).
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  • Rezension zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

    Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte
    Sofort war ich vom besonderen Schreibstil begeistert. Sehr anschaulich mit vielen bildhaften und außergewöhnlichen Vergleichen schafft es Anne Stern, den Leser mit der Geschichte um die Hebamme Hulda Gold zu begeistern. Sie begleitet ihre Patienten vor, während und nach der Geburt. Durch Zufall erfährt sie vom Tod einer Bekannten einer ihrer Patientinnen und fängt an, Nachforschungen anzustellen, da ihr Schicksal sie nicht mehr loslässt. Dabei gerät sie immer wieder an den Kommissar Karl North, der von ihrem Einmischen nicht begeistert ist.
    Durch Huldas Perspektive erfährt man viel von ihrer Arbeit und ihrem Leben. Man taucht völlig in ihre Welt und in das Berlin rund um den Winterfeldplatz ein. Als alleinstehende Frau in Berlin 1922 geht sie gewissenhaft und mit viel Herz ihrer Arbeit nach, interessiert sich für das Schicksal ihrer Mitmenschen und muss sich manchmal von ihrer neugierigen Wirtin ausfragen lassen. Hulda ist eine starke Persönlichkeit mit viel Engagement und Positivität, wodurch sie leicht ausgenutzt oder auch mal in Gefahr geraten kann. Trotzdem behauptet sie sich im Leben und gegenüber anderen.
    Ergänzt wird Huldas Sichtweise mit der des Ermittlers Karl North im Fall der ertrunkenen Frau namens Rita im Landwehrkanal. Neben der Ermittlungsarbeit bekommt man auch einiges über ihn persönlich erzählt. Er ist ein Mann, der seinen Platz im Leben bereits gefunden hat, aber dennoch mit seiner Vergangenheit hadert und oft grübelt. Er könnte ein wenig selbstbewusster sein, ist aber durchaus sympathisch.
    Abgerundet werden die beiden gegensätzlichen Perspektiven mit Auszügen aus Ritas Tagebuch. Dies steigert die Spannung im Kriminalfall und ermöglicht Einblicke in ihr Leben und was zu ihrem Tod geführt hat.
    Der Fokus der Geschichte liegt auf den Ermittlungen im Todesfall, lässt aber auch sehr viel Raum, um das Leben in Berlin in Huldas Viertel lebendig werden zu lassen. Vor allem wird einem bewusst, wie es den armen Menschen dieser Zeit ergangen ist und jenen, die auf der Straße lebten. Neben Hulda sind auch ihr Freund aus Kindertagen und der Zeitungsverkäufer Bert dreidimensional gezeichnete Figuren, die eine große Bedeutung für Hulda haben. Ihre Tätigkeiten als Hebamme stehen etwas im Hintergrund, dennoch ist Huldas Leben anschaulich und realtitätsnah mitzuverfolgen. Es ist sehr spannend und aufregend, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte und gerne wissen wollte, was als nächstes passiert. Am liebsten würde ich sofort den zweiten Band um Hulda Gold Scheunenkinder (Band 3 Der Himmel über der Stadt) beginnen.
    Fazit:
    Eine packende Handlung und ein außergewöhnlicher Schreibstil mit bildhaften Vergleichen, der das Berlin im Jahr 1922 lebendig werden lässt, machen dieses Buch zu einem gelungenen Auftakt der Reihe um die Hebamme Hulda Gold. Vor allem das Leben der Armen und Obdachlosen im Elendsviertel begegnen der sympathischen Hebamme, die unerschrocken dem Tod der Nachbarin einer ihrer schwangeren Frauen auf den Grund geht und dabei auch mal mit dem Kommissar aneckt. Ich vergebe fünf Sterne.
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  • Rezension zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

    Ich liebe die Geschichten der frühen 1920er. Deutschland leckt noch immer seine Kriegswunden, Inflation, Kriegsgeschädigte und der Wiederaufbau. All dieses hat Deutschland stark gemacht und besonders Berlin hatte hier Rückgrad und Enthusiasmus bewiesen.
    In diesem Reihenauftakt lernen wir eine junge Dame, Hulda, kennen. Sie ist die Titelgeberin dieses ersten Bandes. Knielanger Rock, graue Bluse und eine rote Filzkappe auf dem Bubikopf. Durch den ausdrucksvollen und bildhaften Schreibstil, entführt die Autorin ihrer Leser in das Leben und Leiden der jungen Hebamme. Jeden Tag sieht die Hebamme das Elend, obdachlose Kinder die in den Straßen herumlungern, zerstörte Häuser die notdürftig zusammengeflickt wurden, und Menschen, die vom Schicksal gezeichnet sind.
    Schnell konnte ich mich in die Geschichte einfinden. Es war fast schon wie ein Sog, der mich ins Berlin der 20er Jahre versetzte, der Geruch von gekochtem Kohl im Treppenhaus, die Armut, Dreck, all dieses war durchgängig präsent. Aber leider gab es auch den einen oder anderen Hänger, der so ein bisschen Langatmigkeit in die Geschichte brachte. Die Autorin war jedoch immer wieder bemüht, den Plot am Leben zu erhalten, aber hin und wieder zeigten sich doch so kleine Schwachstellen.
    Abschließend möchte ich jedoch sagen, dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue und hoffe, dass sie die Protagonisten ein bisschen weiter entwickelt haben.
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  • Rezension zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

    „Fräulein Gold – Schatten und Licht“ ist der 1. Band der neuen Saga von Anne Stern.
    Mit diesem Auftakt hat mich die Autorin sehr überrascht. Denn ich hatte angenommen mich erwartet hier ein „typischer“ historischer Roman, bei dem wir Fräulein Gold in ihrem Alltag als Hebamme in Berlin in den 20iger Jahren begleiten. Aber was man hier bekommt ist so viel mehr. Und das im absolut positiven Sinne. Denn uns als Leser erwartet hier ein spannender Genremix, in dem historischer Roman und Krimi eine gute Kombination ergeben.
    Unsere Protagonistin Hulda Gold ist Mitte 20, alleinstehend und arbeitet als Hebamme in Berlin. Sie liebt ihren Beruf und vor allem ihre Unabhängigkeit. Kein Mann bestimmt, ob sie arbeiten darf oder nicht.
    Aufopferungsvoll kümmert sie sich um die werdenden Mütter in den Elendsvierteln Berlins. Denn gerade die Schicksale dieser Frauen liegen Hulda besonders am Herzen. So arbeitet sie auch sehr viel ohne Honorar und ist sehr beliebt aufgrund ihres großzügigen Herzens. Bei einem ihrer Hausbesuche erfährt sie von einer Frau, die tot im Landwehrkanal gefunden wurde. War es ein Unfall? Selbstmord? Oder doch Mord? Hulda lässt das ungeklärte Schicksal dieser Frau nicht los und fängt an Nachforschungen zu betreiben. Dabei begibt sie sich aber selbst in Gefahr und gerät in die tiefen Abgründe der Stadt.
    Hulda Gold hat mir als Charakter richtig gut gefallen. Sie wirkt durch ihre, eigenwillige sympathische Art und mit ihren Ecken und Kanten sehr authentisch und vielschichtig. Zudem nimmt sie absolut kein Blatt vor den Mund und spricht einfach drauf los was sie denkt. Ihr Gegenpart, der ermittelnde Kommissar Karl North, ist auch eine interessante Figur. Als Waisenjunge groß geworden, hatte er es auch nicht immer leicht in seinem Leben. Trotzdem hat er es geschafft sich eine gute Existenz aufzubauen. Daher gefällt es ihm natürlich überhaupt nicht, dass Hulda sich in seine Arbeit einmischt.
    Anne Stern hat es geschafft, die Atmosphäre des damaligen Berlins sehr gut zu transportieren. Denn gerade das Elend und das Leid ist auf jeder Seite spürbar. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und durch unterschiedliche Perspektiven wird es auch nicht langweilig. Das einzige was mich im Lesefluss ein wenig gestört hat, war der Berliner Dialekt, den hier einige Nebencharaktere verpasst bekommen haben. Einerseits wirkt es natürlich so authentisch und passt auch im Grunde zu den Charakteren. Aber ich bin beim lesen immer wieder drüber gestolpert und musste meist zwei oder dreimal lesen um zu verstehen, was da stand.
    Zudem fand ich leider auch, dass die Tätigkeit als Hebamme sehr in den Hintergrund gerückt ist und der Fall um die tote Frau zu sehr im Vordergrund stand. Ich hätte mir da noch ein wenig mehr Ausgeglichenheit gewünscht.
    Ansonsten war es aber ein sehr guter Auftakt der Reihe, der mir schöne Lesestunden beschert hat und der mich jetzt sehr gespannt auf den nächsten Band hinfiebern lässt.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

    Das Berlin der Zwanziger wird lebendig
    Buchmeinung zu Anne Stern – Fräulein Gold: Schatten und Licht
    „ Fräulein Gold: Schatten und Licht“ ist ein historischer Roman von Anne Stern, der 2020 im Rowohlt Verlag erschienen ist. Das ungekürzte Hörbuch wird von Anne Thalbach gelesen und ist 2020 im Argon Verlag erschienen.
    Zum Autor:
    Anne Stern wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik promovierte sie in deutscher Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin in der Lehrerbildung.
    Sprecher:
    Anna Thalbach stand bereits mit sieben Jahren das erste Mal für einen Kinofilm vor der Kamera. Seitdem arbeitet sie gleichermaßen erfolgreich für Theater, Film und Fernsehen. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme ist Anna Thalbach eine der gefragtesten Hörbuchsprecherinnen.
    Klappentext:
    1922: Hulda Gold ist gewitzt und unerschrocken und im Viertel äußerst beliebt. Durch ihre Hausbesuche begegnet die Hebamme den unterschiedlichsten Menschen, wobei ihr das Schicksal der Frauen besonders am Herzen liegt. Der Große Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und die junge Republik ist zwar von Aufbruchsstimmung, aber auch von bitterer Armut geprägt. Hulda neigt durch ihre engagierte Art dazu, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Zumal sie bei ihrer Arbeit nicht nur neuem Leben begegnet, sondern auch dem Tod. Im berüchtigten Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel der Stadt, kümmert sich Hulda um eine Schwangere. Die junge Frau ist erschüttert, weil man ihre Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden hat. Ein tragischer Unfall. Aber wieso interessiert sich der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North für den Fall? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe einer Stadt, in der Schatten und Licht dicht beieinander liegen.
    Meine Meinung:
    Dieses Buch vermittelt viel Atmosphäre und zusammen mit der Sprecherin werden die Figuren lebendig. Die Charaktere sind mit vielen Grautönen gezeichnet und bieten deshalb auch viele Überraschungen. Berufsbedingt ist Hulda recht selbstständig und kommt viel in ihrem Viertel herum. Sie hat ein Auge für ihre Umwelt und führt selbst auch kein sorgloses Leben, aber es reicht immer noch und das ist mehr als bei vielen anderen Berlinern. Privat läuft es gerade nicht so gut. Da lernt sie den Kommissar Karl North kennen. Beide ermitteln auf ihre eigene Weise und sind sich menschlich nicht unsympathisch. Im Alltagsleben tauchen erste Ressentiments gegenüber Juden auf und vielerorts herrscht ein Klassendenken. Hulda und Karl arbeiten beide in Berufen, in denen sie auf Menschen aus mehreren Schichten treffen. Der Leser erfährt von traurigen Einzelschicksalen, erlebt glückliche Momente mit und begleitet eine Hulda, zu deren Wortschatz das Wort Angst nicht gehört. Sie wirkt sehr sympathisch, weil sie den Dingen auf den Grund gehen will. Ähnlich ist es mit Karl North, der zunehmend auch Herz zeigt. Die Grundstimmung ist eher dunkel, aber humorvolle Zwischentöne lockern das triste Geschehen immer wieder auf. Das Berlin der frühen 20-er Jahre wird mit seinen Vor- und Nachteilen lebendig und alle Figuren versuchen so viel wie möglich davon abzubekommen. Der Kriminalfall spielt zu Beginn kaum eine Rolle, rückt aber zunehmend in den Fokus und sorgt für einige Spannungsmomente.
    Fazit:
    Das Berlin der 20-er Jahre wird in diesem Buch lebendig und ein Kriminalfall dient als Bindeglied. Spannende Figuren und eine interessante Handlung sorgen für einen Lese- und Hörgenuss. Die Vorleserin Anna Thalbach mach einen ausgezeichneten Job. Deshalb vergebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.
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  • Rezension zu Fräulein Gold: Schatten und Licht

    Ich rezensiere hier das Hörbuch
    Anna Thalbach liest dieses Buch ansprechend vor - meine Erwartungen wurden erfüllt
    Die Inhaltsangabe lässt bereits erwarten, dass es in diesem Roman nicht nur um den Beruf der Hebamme geht. Und so ist es dann auch eine gelungene Mischung aus Krimi und Lovestory gespickt mit Lokalkolorit und teilweise erschreckenden historischen Hintergründen. Nicht nur Schatten und Licht der Charaktere, sondern auch des Berlins der 20er Jahre werden interessant beschrieben. Der Titel ist also sehr treffend. Die Gefühle der Protagonisten sind gut nachvollziehbar, man kann sich prima in die verschiedenen Personen hineinversetzen. Fräulein Hulda ist eine starke Persönlichkeit mit Herz. Das Coverbild passt richtig gut. Anna Thalbach hat eine sehr angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Zum Abschluss eine klare Hör- und Leseempfehlung meinerseits mit 4 Sternen und mein Lieblingszitat:
    "So war das Leben. Es verteilte niemals gerecht seine Gunst, sondern warf das Glück wie kleine Kupfermünzen blind in die Menge."
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Ausgaben von Fräulein Gold: Schatten und Licht

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 375

Besitzer des Buches 49

Update: