True Crime England: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle
Buch von Adrian Langenscheid, Franziska Singer, Amrei Baumgartl, Amanda Hintz, Weitere s. u.
Titel: True Crime England: Wahre Verbrechen ...
Adrian Langenscheid (Autor) , Franziska Singer (Autor) , Amrei Baumgartl (Autor) , Amanda Hintz (Autor) , Stefanie Gräf (Autor)
Band 3 der Wahre Verbrechen / True Crime-Reihe
Verlag: Independently published
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 267
ISBN: 9798615305900
Termin: Februar 2020
Aktion
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Kurzmeinung
Ambermoon Fesselnd, informativ, schockierend und manches auch zum Schmunzeln. True Crime in Kurzgeschichtenform
Zusammenfassung
Serieninfos zu True Crime England: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle
Bewertungen
True Crime England: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,8 Sternen.
Meinungen
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Fesselnd, informativ, schockierend und manches auch zum Schmunzeln. True Crime in Kurzgeschichtenform
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu True Crime England: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle
- Ambermoon
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7. September 2020 um 15:45
TRUE CRIME UK - WAHRE VERBRECHEN - ECHTE KRIMINALFÄLLE - aus GroßbritannienWeiterlesen
Kaltblütige Morde, tragische Entführungen, niederträchtige Folter, skrupelloser Missbrauch, verhängnisvolle Familiendramen und ein Jahrtausendraub - echte Kriminalfälle aus dem wahren Leben.
Beststellerautor und True Crime-Experte Adrian Langenscheid berichtet im dritten Band seiner Buchreihe True Crime International aufs Neue wahrheitsgemäß, sachlich und frei von jeglicher Sensationsgier über schockierende Straftaten aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Verbrechen, die sich tatsächlich ereignet haben – und das vor gar nicht allzu langer Zeit... (Klappentextauszug)
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">>Ich habe sein Blut getrunken und einen Bissen von seinem Kopf gegessen. Es war überall Blut und ich habe ihn in den Wäldern begraben.<<"
(S. 213)
England hat so viel zu bieten - Kultur, Geschichte, leckeres Essen (ja, ich liebe die englische Küche) und Menschen mit einem trockenen und oft makabren Humor. Doch England hatte auch bereits in der Geschichte seine dunklen Seite, was unter anderem Heinrich VIII., Jack the Ripper und der Tower beweisen.
Dass diese dunklen Seiten auch heute noch präsent sind, zeigt dieses Buch, welches 20 True-Crime-Fälle aus den letzten Jahrzehnten beinhaltet.
Der Autor hat einen großartig flüssigen Schreibstil, doch vor allem der Erzählstil macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Die zwanzig Kriminalfälle werden nämlich in Form von Kurzgeschichten erzählt und dies ohne Informationen bezüglich der Umstände, des Modus Operandi und der Ermittlungen einzubüßen und ohne einen vergessen zu lassen, dass all diese Fälle grausame Wirklichkeit sind.
Dies wird auch gleich mit dem ersten Fall klar, welcher von einem Fall schwerster Kindesmisshandlung mit Todesfolge durch die eigenen Eltern berichtet. Hier wird einem schnell bewusst, dass dieses Buch keinen Kuschelkurs fährt.
Es offenbaren sich neben Missbrauch an Schutzbefohlenen und kaltblütigen Morden auch verhängnisvolle Familiendramen und schockierende Manipulationen, welche nicht selten zu Mord und Totschlag führten.
Die TäterInnen sind bunt gemischt, wirken oft wie der freundliche Nachbar von nebenan, eine fürsorgliche Frau oder auch wie Kinder, die zwar etwas auffällig sind, man dies jedoch mit den sozialen Verhältnissen rechtfertigt.
Letzteres trifft auf den nicht ganz unbekannten Fall zu, bei dem zwei 10-jährige zu Tätern wurden und nicht nur Liverpool, sondern die ganze Welt Anfang der 90er schockierte.
Obwohl diese Fälle in äußerst fesselnder Form erzählt werden, wirkt dies eher objektiv und keinesfalls reißerisch. Für LeserInnen mit sensiblen Magen und Nerven ist dieses Buch trotzdem nicht zu empfehlen, denn der Autor erzählt ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Er schafft es mit seinem Erzählstil sich in die Lage der Opfer zu versetzen, denn er beschreibt was sie erdulden mussten, was ihnen widerfahren ist und wie sie diese Gräueltaten erlebt haben müssen.
Hier werden die Opfer nicht nur als Opfer angesehen, sie erhalten ihre ganz eigene Geschichte, welche der oder die TäterInnen auf grausame Weise beendeten.
"Direkt vor ihnen auf dem Boden liegt Saima in einem Meer aus Blut. Aus ihrem Armstumpf pulsiert es unaufhaltsam, ebenso aus ihrer Kehle und den zahlreichen Stichverletzungen. Zum Teil wurden ihr die Kleider weggezogen; die Gerichtsmediziner werden später angeben, der Täter habe dies getan, um sein Messer nach dem Tod des Opfers besser und tiefer in den Körper rammen zu können. Saima - geliebte Tochter, Schwester und Ehefrau - liegt regungslos und ausgeblutet im Hausflur, dicht an der Eingangstür."
(S. 24)
Doch die ein oder andere Geschichte lässt einen sogar schmunzeln und mit den Tätern sympathisieren, denn es werden nicht nur Mordfälle vorgestellt, sondern auch andere Kriminalfälle, z.B.: der Jahrtausendraub, bei dem ein Zug eine wichtige Rolle spielt oder als ein Mann in den Buckingham Palace einstieg und, unter anderem, die Queen im Nachthemd überraschte. Übrigens, auch die Queen bewies hier Humor.
"Allerdings suchte Fagan vor allem nach einer Toilette. Obwohl alle Räume Schilder mit Namen darauf haben, kann er nirgendwo die rettenden Worte 'WC' entdecken. Auf den teuren Teppich will er sich nur ungern erleichtern. Als er irgendwann ein paar Schalen mit der Aufrschift 'Corgi Futter' sieht, ist das seine Gelegenheit."
(S. 93)
Für dieses Buch holte sich der Autor auch drei deutschprachige Podcasts mit an Bord, welche insgesamt fünf Kriminalfälle besteuerten.
Fazit:
Informativ, schockierend und fesselnd zugleich und während ich bei manchen Fällen wirklich schlucken musste, ließen mich manche wiederum schmunzeln.
Dieses Buch enthält True Crime in Kurzgeschichtenform und ich verschlang es an einem Nachmittag und einmal mehr wurde mir klar - die wahren und grauenvollsten "Thriller" schreibt die Realität, welche auch vor so einem schönen Land wie Großbritannien nicht Halt machen.
© Pink Anemone (inkl. Podcast-Links, Fish & Chips-Rezept, Autoren-Info und Link zu meinem True-Crime-Summerl-Worldtrip-Special) -
Rezension zu True Crime England: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle
- Bookdragon
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2. Mai 2020 um 07:34
Dieses Buch hat mich teilweise richtig schockiert , aber auch gefesselt ! Es behandelt Mord - und Kriminalfälle in England , die sich tatsächlich abgespielt haben . Zum Teil konnte ich es fast nicht glauben , was man den Opfern angetan hatte . Ich fragte mich immer wieder, was in den Köpfen von Mördern vor sich geht . Manchmal braucht es gar nicht viel um einen Mord zu begehen , da langt schon z .B . ein Blickkontakt . Andere sind von langer Hand geplant , was das ganze noch schockierender macht . Was mir aufgefallen ist , die Behörden und Ämter haben zum Teil die Warnungen oder fast schon die Hilfeschreie kaum oder fast gar nicht ernst genommen . Auch Personen haben noch kurz vor der Tat weggeschaut oder alles ignoriert .Weiterlesen
Fazit : Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen . Es ist unglaublich spannend geschrieben . Der Autor setzt sich mit dem Vorleben der Mörder und Opfern auseinander . Es kommen Augenzeugenberichte zur Sprache und warum die Behörden gerade so gehandelt haben . Es wird nicht's beschönigt . Dann kommen noch die Gerichtsverhandlungen dazu , das Strafmaß und wie lang der oder die Täter tatsächlich inhaftiert waren oder sind .
Ich finde dieses Buch aufregend , hochspannend weil es auf wahre Fälle basiert . Der Autor hat in meinen Augen auch sehr gut recherchiert .




