Clara!

Buch von Hiltrud Leenders

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Clara!

Der fünfte Krimi mit dem Klever K 1. Eine Wasserleiche, religiöser Wahn und die anrüchige Wohngemeinschaft des Kommissars - um dieses und um die wundertätige junge Clara dreht sich die Handlung im fünften Krimi des erfolgreichen Klever Trio Criminale. 'Wer (wie ich) in der Jugend vom Schicksal dazu verdammt war, in diesem merkwürdigsten aller deutschen Landstriche zu leben, wird in dem Buch alles wiederfinden, was die Einzigartigkeit dieser gottverlassenen Gegend ausmacht: Regen, Nebel, Katholizismus, sture Bauernschädel, Bigotterie, unverwechselbaren Kleinstadtmief, fromme Geldgier - und den unverwechselbaren niederrheinischen Charme. Fortsetzung dringend erbeten!' (Listen)
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Serieninfos zu Clara!

Clara! ist der 7. Band der Kommissar Toppe Reihe. Sie umfasst 18 Teile und startete im Jahr 1992. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2013.

Bewertungen

Clara! wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Clara!

    Klappentext:
    "MIr wäre es wahrhaftig auch lieber, wenn es nur einfach ein Unfall gewesen wäre."
    "Oder er sit doch von der Brücke gesprungen und mehrfach aufgeschlagen."
    "Und das Motorrad?"
    "Das hat er irgendwo im Gebüsch abgestellt."
    Toppe sagte nichts mehr.
    "Ist schon in Ordnung", meinte Astrid. "Ich frage mich halt nur, was wir seinen Eltern erzählen sollen."
    Eine Wasserleiche stellt das Klever K1 vor ein großes Rätsel: Niemand scheint Grund gehabt zu haben, den 19jährigen Ralf Poorten umzubringen, und natürlich hat keiner etwas gesehen. Aber Toppes Sohn Christian kannte den Toten aus einer religiösen Jugendgruppe...
    Inhalt:
    Eine Wasserleiche wird gefunden, schwer entstellt nach mehreren Tagen im Wasser. Der Pathologe Bonhoefer legt sich fest: Es war Mord. Doch der Tote war als friedlicher, freundlicher und tief gläubiger Jugendlicher bekannt. Kein Motiv, keine Zeugen, die Verschwiegenheit einer Dorfgemeinschaft und der katholischen Kirche machen den Ermittlern das Leben schwer. Doch sie forschen hartnäckig weiter nach, und kommen schließlich Stück für Stück zu einem unerwarteten Ziel.
    Parallel dazu wird Kommissar Toppes Privatleben dargestellt. Er lebt mit neuer Lebensgefährtin Astrid, die noch dazu seine Kollegin ist, seiner Exfrau Gabi, und zeitweilig auch deren neuem Freund Peter, sowie den Söhnen Christian und Oliver unter einem Dach. Dass da Klatsch und Tratsch nicht ausbleibt, ist verständlich, und ausgerechnet Ackermann, der Kollege mit dem breiten niederrheinischen Dialekt, versucht Toppe zu trösten.
    Erschwerend kommt dazu, dass Toppes Sohn Christian den Toten aus seiner christlichen Jugendgruppe kannte. Es vermischt sich also Privates und Berufliches und Toppe muss klaren Kopf bewahren, um nicht völlig im Dunklen zu tappen.
    Meine Meinung:
    Ein neuer Mord für das Klever K1 unter Leitung von Kommissar Toppe muss gelöst werden. Er hat eigentlich gerade mit seinem Privatleben genug zu tun, ist er doch gerade mit seiner Ex und den zwei gemeinsamen Söhnen und seiner aktuellen Freundin, einer Kollegin, in eine besondere WG gezogen. Toppe bleibt seiner Linie als beziehungsgeschädigtem Mittvierziger im zweiten Frühling treu. Er zeigt vorhersehbare, vertraute Reaktionen und einen stabilen Charakter, der sich auch von Rückschlägen nicht einschüchtern lässt. Seine Ex-Frau Gabi ist neu liiert und die Beziehung zu Toppe entspannt sich. Christian, Toppes älterer Sohn, kommt mit der Situation schlecht zurecht, führt die Ermittlungen aber in die katholische Jugendszene, in der er sich gerade zuhause fühlt, weil die Beziehungen zu den anderen ihm Halt geben in der turbulenten Situation zuhause, in der er aufgrund der pubertären Hormonschwankungen nur schlecht zurecht kommt.
    Die Autoren entwerfen ein besonderes Szenario, das von der Verknüpfung von Privatem und Beruflichem im Hause Toppe lebt. Es ist sehr ratsam die vorherigen Bände zu kennen, weil man dann die Entwicklung der einzelnen Charaktere mitverfolgen konnte, und bestimmte Reaktionsweisen und Anspielungen besser versteht.
    Die Story ist von Anfang an verwickelt und undurchschaubar, wird aber am Ende logisch aufgelöst. Der Spannungsbogen steigt nur langsam, aber gegen Ende kann man das Buch nur noch schwer aus der Hand legen.
    Gestört hat mich der moralisch erhobene Zeigefinger, der einseitig auf die katholische Kirche als Unheilbringerin und Gehirnwäscherin für Jugendliche zeigt. Natürlich darf es auch in einem Krimi gesellschaftskritische Aspekte geben, aber hier wurde der Ton nicht gut getroffen. In diesem Zusammenhang bleiben auch einige Fragen im Handlungsverlauf offen.
    Fazit:
    Eine gelungene Fortsetzung der Krimireihe um Kommissar Toppe und das Klever K1. Schlüssige Handlung, gut ausgeformte und über mehrere Bände hinweg stabile Charaktere und eine gehörige Portion Lokalkolorit machen das Buch zu einem kurzweiligen Leseerlebnis. Von mir gibts
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Ausgaben von Clara!

Taschenbuch

Seitenzahl: 245

Besitzer des Buches 12

Update: