Balam, Spring

Buch von Travis M. Riddle

Zusammenfassung

Serieninfos zu Balam, Spring

Balam, Spring ist der 1. Band der Ustlian Tales Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2018. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Bewertungen

Balam, Spring wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • blutig, unschuldige Tote aber auch ein Buch über Liebe und Verlust, sogar Sehnsucht

    Dave2311

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Balam, Spring

    Travis M. Riddle - Balam, Spring
    Inhalt:
    Balam is a sleepy town on the eastern coast of Atlua, surrounded by forest and sea. It’s a village where nothing happens and everybody knows each other. But now, people are dying.
    School is out for the spring, and schoolteacher Theodore Saen is ready to spend the next few months relaxing with his family. But when the town’s resident white mage falls ill and several townspeople begin to show similar symptoms, they must call on a new mage. Aava has freshly graduated from the nearby mage academy when she is swiftly hired to deduce the cause of the unknown illness and craft a cure before the entire town is afflicted. Aiding her is an ex-mercenary named Ryckert who keeps to himself but has grown bored with retirement and is itching for a new investigation when a suspicious young man appears in the local pub the same night the sickness begins to spread.
    On top of it all, whatever is causing the sickness seems to be attracting strange insectoid creatures from the surrounding woods, desecrating the bodies of the victims and tearing through anyone unlucky enough to cross their path. Theo, Aava, and Ryckert must come together to discover the cause of the illness and put a stop to it before there is nobody left alive in Balam.
    (Q amazon)
    Meinung:
    Balam, Spring
    Balam, eine kleine Küstenstadt in der östlichen Region von Altua. Umgeben ist die Statd zum großen Teil vom Cerene Forest, in dem nicht nur eine wunderschöne Flora und Fauna auf den geneigten Reisenden wartet, sondern auch tödliche Kreaturen. Auf der anderen Seite von Balam liegt das Meer mit einem wunderschönen Strand und einem Teil Steilküste. Es ist ein ruhiges Städtchen. Die Bewohner gehen ihrem Tagwerk nach und treffen sich in der Taverne.
    Eines Nachts kann Theodore Sean nicht schlafen und unternimmt einen kleinen Spaziergang durch die Nacht, dabei trifft er auf die Heilerin des Ortes Freya. Diese bricht kurz darauf tot vor ihm zusammen. Eine neue Heilerin kommt in den Ort, doch kann nichts ungewöhnliches finden. Als dann noch ein geheimnisvoller schwarzer Magier im Ort auftaucht,Freyas Leiche auf dem Friedhof von einer völlig unbekannten, insektoidenartigen Kreatur aus dem Grab geholt wird und plötzlich weitere Bewohner ein ähnliches Krankheitsbild wie Freya vor ihrem Tod aufzeigen, müssen die Bewohner Balams, gegen einen unbekannten Feind, um ihr Überleben kämpfen.
    Da könnte man bei der Zusammenfassung des Buches doch glatt denken, dass das eine Art Fantasy-Horror wird, doch dem ist bei weitem nicht so. Das Buch ist eher eine Fantasygeschichte die sich primär mit Liebe und Verlust beschäftig als mit dem oben angesprochenen Horror.
    Es gibt in Balam sehr viele Personen und einige lernt der Leser nur recht flüchtig kennen, doch andere legen fast ihr komplettes Inneres aus.
    Wenn ich ehrlich bin, passiert in der Geschichte nicht soviel, den Großteil (so meine Wahrnehmung) nimmt die Gefühlswelt der Darsteller ein. Man erfährt als Leser soviel von manchen Personen, dass man meinen könnte, dass man sie schon ewig kennt. Primär geht es dabei um Liebe und deren Verlust und das in jeder erdenklichen Form. Es ist nicht so, dass das langweilig ist. Die Hintergründe und Gefühle der Protagonisten sind gut in die Erzählung eingebaut. Aber es war mir einfach zu viel des Guten. Wenn auch, und das will ich mal ganz vorsichtig ansprechen, es am Ende alles Sinn ergibt.
    Ich habe bereits ein anderes Buch von Riddle gelesen (The Narrows) und auch hier war es so, dass die Inhaltsangabe eher eine Art Horror versprochen hat als ein Buch über Gefühle. Doch so war es da und so ist es auch hier.
    Wenn man sich damit anfreunden kann und nicht vehement auf einen Fantasy-Horror pocht, dann ist das Buch, wenn auch keine Offenbarung, auf alle Fälle besonders.
    Für mich ist es bei Weitem kein Superbuch, wie auch The Narrows, dafür habe ich prinzipiell zu wenig für solche Bücher übrig, doch Riddle kann schreiben und er lässt einen zumindest nicht kalt. Man muss sich aber, gerade in Balam, durch eine sehr lange Durststrecke kämpfen. Es bleibt sehr lange sehr ruhig im Buch, auch wenn die eigentliche Bedrohung immer engere Kreise in dem Städtchen zieht. Erst im letzten Viertel kommt so etwas wie richtige Spannung auf. Es gab zwar auch weiter vorn im Buch schon Berührungen mit dem Tod und auch Kämpfe, doch waren das nur kleine Anheizer.
    Wie auch bei The Narrows kann ich nicht behaupten, dass Balam eine schlechte Erzählung ist. Ich bin in nicht mal einem Tag durch das Buch geflogen. Somit kann ich nicht sagen, dass es mich gelangweilt hat. Trotzdem war es mir einfach zu viel Gefühl. Am Ende aber ergibt die Gefühlsduselei durchaus Sinn. Am Ende wird das Bild komplett.
    Schade fand ich aber die Auflösung zur Krankheit. Natürlich ist das Fantasy und dem Autor stehen somit alle Möglichkeiten offen. Ich konnte mich aber gar nicht mit der Auflösung anfreunden.
    Wer einen Fantasyschocker erwartet der sollte auf keinen Fall zu diesem Buch greifen. Wer offen ist für eine breit aufgefächerte Gefühlswelt der Darsteller und das Ganze vermischt mit Fantasy und etwas Brutalität (ja es gibt Tote in der Geschichte und es wird ab und an auch blutig) übrig hat, der kann hier sicherlich reinschauen.
    Fazit:
    Balam, Spring ist ein ruhiges Buch. Es wird blutig und es gibt einige unschuldige Tote, doch es ist und bleibt ein Buch über Liebe und Verlust, sogar Sehnsucht, denn die ist ja irgendwie mit den anderen verbunden. Die Erzählung ist sicherlich kein absoluter Oberknaller, doch die Darbietung mit dem Örtchen und den beteiligten Personen sehr schön anzusehen.
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Ausgaben von Balam, Spring

E-Book

Seitenzahl: 424

Taschenbuch

Seitenzahl: 422

Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 24. August 2013
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